15 Jahre! 15 Jahre. 15 Jahre Shui Tang. Ein Grund zu feiern. Wie viele 15 Jahre haben wir im Leben? Ich möchte gerne etwas besonders zu diesem besonderen Anlass machen. Zufällig fand ich zwei Tees aus mutierten Teepflanzen!
Mit diesen Thema „Mutation“ möchte ich zum 15 -jährigen Jubiläum von Shui Tang feiern. „Mutation“ kann sowohl im Aussen, als auch im Bewusstsein gesehen. Wie kann ein mutierter Tee als Spiegel für unsere innere Entwicklung dienen?
Dort hat er erzählt was er über Menschen, Keramik und dem Universum nachdenkt.
Dort werde ich auch kurze Filme Upload machen, die uns näher zum Ästhetik der Keramik und Wachstums des Tees als Kreislauf bringen. Meister Lo, Meister Atong oder Meister Hsu kommen dann zu Wort. Bei Beschreibung des Videos (bitte klicken bei dem Video) würde ich dann die Dialoge übersetzen oder hier im Blog ergänzen.
Ich freue mich auf diese Art die Teeliebhaber zu begegnen und gegenseitig zu begleiten!
Am 28.04.2024 im Kloster Einsiedeln – der Vortrag von Lo Senhao über Tianmu Keramik
Im Juni ist es windstill. Das bringt den besten Oriental Beauty hervor. Die Insekten vermehren sich wenn der Wind nicht weht.
Der Nordwind ist kalt und trocken, und sucht nach feuchten warmen Luft. Die Sehnsucht nach Wärme und Wasser bringt die Luftströmung, die wiederum alles zu bewegen hervorruft. Die Dynamik entsteht, das Leben entwickelt sich und ein Universum ist lebendig. Dort wo viele Vogel sich versammeln, oft auf ein Hügel, ist ein Ort, wo Vogel auf den Wind warten. Ein Ort, wo das Lebewesen sich sammelt, sich erholt und auf den frischen Wind wartet, um weiter zu kommen. Ähnlich wie Vogel wartet der Mensch auch auf den frischen Wind, der uns an den nächsten Ort bringt und vielleicht eine neue Öffnung oder vielleicht den nächsten Hügel. Manchmal begegnet das Lebewesen an so einem Ort seinen Weggefährte. Wenn das Zuhause im Herzen verwurzelt ist, ist es sekundär, wo der nächste Station sein wird.
Wenn Du weiss, wo dieser Ort in Deinem Leben zu verorten ist, dann ist es ein Glück. Man könnte diesen Ort besuchen, sich sammeln und den frischen Wind holen. Vielleicht ist es der Teetisch in Shui Tang oder in Deinem Garten der Ort von Wind. Ich finde manchmal auch diesen Ort im Tee.
Die blöde Erkältung lässt sich langsam nach. Ich könnte endlich die schöne Sammlung aus Taiwan degustieren. Ich finde den sanften windigen Ort in dem alten Liubao 80er Jahren. Der sanfte Wind weht wie eine Brise in diesem gereiften Tee, der nicht alt wirkt, sondern gesprächig seine Geschichte erzählt. Der jüngere Liuan von 90er Jahren wirkt immer noch so jugendlich. Ich glaube an seinem grossen Potential.
Inspirierend wird es wenn man die gereiften Atongs Oolong allein trinkt. Wie eine Reise versetzt der Huangjingui 2003 Dongpian in das alte Haus von meinem Lehrer in Mingjian. Alte Lehm und Backsteinhaus. Halb bewohnt, halb zerfallen. Sanft wie ein Dongpian, dessen Aufguss wie das Bergkristall-Wasser, das durchlässig jedoch viel Substanz zeigt. Der Lishan Huangjingui 2008 ist mein Lieblingstee von dieser Sammlung. Ich roch meine Kindheit auf den Ostgarten meiner Grossmutter in Tainan. Guaven reifte und mein Cousin pflückte mich eins, damit ich ihn nicht bei Frosch-Fang störte. Und Lychee und Longgang lagen auf den Vorplatz des Hauses. Ich ass sie bis ich vor Bauchschmerzen weinte. Die Früchte sind präsent, jedoch so sanft wie eine Erinnerung sein muss – Nuancen und Farbspuren bleiben erhalten. Wie ein analoges Foto altert mit Charme. Der Wind weht im tiefen Schicht meiner Seele und wird mich weiter tragen auf den Weg.
Der Wind bringt oft Feuchtigkeit und regnet es. Ein Vögel würde mit von Regen erschwerten Flügel auch fliegen. Das Wasser ist wie unser Gefühl, das uns schwer macht, weil wichtige Dinge ein Gewicht haben. Das Wasser macht uns schwerer, aber auch liebenswürdig. So ähnlich fühle ich mich wenn ich Lishan Qingxin 1993 trinke. Ein gereifter Tee mit Geschmäcke, die für viele Teeliehaber schwer wirken. In diesen dunklen Schicht spüre ich den Wind, der nicht still steht, sondern noch das Wasser in mir bewegt. Das schwere Gefühl kann einen oft sehr irritieren. Der Nebel im Kopf verhindert die Verbindung zum Herzen. Der Tee flüstert zu mir: Folge den Weg, folge die Faden von Ariadne im Labyrinth des Lebens.
Ich wünsche allen Teefreunde, einen schönen Ort mit frischen Wind zu pflegen.
Wir üben fleißig Gongfu Cha für die Freidenstee Konzerte am 19.03.
Anna gestaltete gerade ihren Teetisch, fühlte sich aber unsicher. Sie wollte ihren Friedenstee mit einem Bild von blühenden Pflaumenblüten im Nebel gestalten. Der Winter ist ein Sinnbild von schwieriger Zeit wie zum Beispiel Krieg. Nur Pflaumen blühen mitten im Winter. Diese mutigen treuen Blumen vermitteln uns die Kraft zu uns selbst zu stehen. Um wahren Frieden zu schliessen, muss man lernen, den harten Winter zu widerstehen. Auch wenn es im Moment neblig ist, die Blüten sind vage zu sehen, lassen wir uns nicht irreführen und glauben ganz fest, dass der Nebel sich löst.
Anna wollte den blühenden Pflaumengarten wie eine Einladung an die Gäste gestalten. Wie sollte sie die Tassen denn platzieren? Ganz brav in einer Reihe? Oder so chaotisch unregelmässig „entstehen“ lassen? Es sind die Überlegung eines Gastgebers, wie er seine Idee und seine Gedanke ausdruckt. Es sind kreative Momente, spannende Frage und Versuche, die ungeheuer Spass machen!
Die Lernende ahmen nicht nach, wie ich Tee zubereite. Umgekehrt, ihnen wird eine Struktur vermittelt, wie ein Bild als Ausdruck des innen Leben zur Sprache gebracht werden kann. Die Logik der Bewegung, die unsere Wahrnehmung beeinflusst und Atmosphäre kreiert, wird studiert. Struktur des Ausdrucks und Logik der Bewegung sind Fundament des Gongfu Chas.
Lebendig und natürlich. Geradlinig und dynamisch. Elegant und anmutig. Tanzende Pflaumenblütenblätter in der Luft werden durch die Tassen symbolisiert. Unsere Gästen sind die Blütenblätter, die mit der Tee-Musik und dem Ton des Tees anfangen zu schwingen! Für den Frieden.
Anfang des TeetischsEnde. Wind Stillstand im Garten.
Der Maulbeerbaum am Strassenrand bekommt bereits jungen Blätter. Manche Seidenraupen sind bereits ausgebrütet und geschlüpft. Die Abendsonne strahlt auf den Wald und zwischen den Bäumen pausiert ein Raben.
Manche Bergen liegen näher, mache ferner. Manche Wege sind gerade, während manche schräger. Wir können aber von der Weinstube eine Flasche Wein holen. Die Pfirsichblüte und Aprikoseblüte betrachten das Gewitter in der wechselhaften Jahreszeit als Qual, aber der entzückende Frühling entfaltet sich gerade in den wilden Kräuter am Bachufern. Gedicht von Xin, Qiji (1181)
Das Gedicht von Xin Qiji beschreibt das bäuerliche Leben im Frühling. Ein Ideal des chinesischen Intellektuellen. Das, was hier beschrieben wird, will die Yixing Kannemeister mit Sangbian Hu darstellen.
Sangbian Hu ist eine traditionelle Kanne-Form. Aus Ende Ming-Dynastie ist diese Form entstanden und seitdem bekannt. Eine traditionelle Form kann die Zeit überdauern, weil sie auf der praktischen Ebene funktioniert und sich auf der ästhetische Ebene stets erneuert, bewährt und weiter entwickelt werden kann. Am 21.12.2018 wurde die Sangbian Hu von Meister Gu, Jingzhou (Grossmeister von Wu, Dongyuan – Meister von Künstler Sun, Chao) in Jiangsu HeXin Herbst Auktion 江蘇和信秋季拍賣 für 6200000 Rmb (809602 €) verkauft.
Was bedeutet Sangbian?
Sang – heisst Maulbeerbaum. Ein Pflanzen für eine sehr wichtige Aktivität im Bauern-Leben Chinas – Seidenraupen-Zucht! Die Form von Bianhu – flache Kanne, ist entstanden aus dem Nomadenvolk Nordchinas. Ursprünglich war es ein Gefäß aus Leder, um Wasser oder Alkohol zu transportieren und lagern. Mansheng, ein Intellektuell aus der Qing Dynastie, hat 18 verschiedene Forme von Teekannen entworfen. Für Bian-Hu ließ er gerne das Gedicht auf der Kanne eingravieren: „Halte das fließende Wasser auf, um das Herz zu erfrischen“. Die andere bekannte Form von Bian-Hu ist Xubian-Hu. Ich finde leider keine genaue Erklärung von Sang-Bian. Möglicherweise bedeutet es eine Bian-Hu (flache Kanne Form) für ein Symbol für das ideale Bauern-Leben.
„Mit einer Schale Tee holt man die Luft aus der Natur, in einer Sangbian Hu entdeckt man die Landschaft!“ Dieses Gedicht beschreibt man oft über die Beziehung von Teeliebhaber zu Sangbian Hu. Diese Form ist ein Ausdruck von Liebe zum bäuerlichen Leben, das sich an den natürlichen Rhythmus richtet, darstellt. Ein Gefühl der chinesischen Intellektuellen, die nach dem Zugang zur Harmonie zwischen Menschen und Universum suchen.
Sangbian Hu, eine traditionellen Kannen-Form aus der Ming Dynastie. Bekannt für seine eher maskulinen Linien, die eine Harmonie von Kraft und Spannung ausdruckt. Yin Min gestaltet ihre Sangbian Hu allerdings mit einer Prise Humor und femininen Geschmeidigkeit, so dass ihre Kanne trotz der kraftvollen Linien ein Hauch von Anmut und Dynamik ausstrahlt. Durch die gerade Schnabel und ein breiter Körper von vorderen Teil wirkt sie spontan, vorwärts orientierend und geradelinig. Ein Nicht-Mitläufer und zugleich ein Optimist.
Somit hat die Sangbian Hu von Yin Min ein neues Gesicht von einer sehr traditionellen Form. Ihre Gestaltung verleiht dem alten Ausdruck neues Leben und Modernität.
Yixing Kannenmeister suchen stets einen Weg zwischen der Tradition und der Modernität. Das ist wohl auch der Grund, weshalb Yixing Kunst bis heute allen Teeliebhaber begeistert! Yin Min gehört zur traditionellen Yixing Kannenmeister Schule „Wu Dongyuan“, die Tradition als Chance und Vorbild versteht, um die Yixing Kunst im modernen Leben Wurzel zu schlagen. Die Schüler müssen die Formen beherrschen und sie mit Herzen zu interpretieren.
Seit paar Wochen üben wir fleißig Gongfu Cha für das Konzert am 19.03.2023!
Viele kreative ästhetische Teetische sind bereits zu sehen!
Leo sagte, Frieden sei wie in dunklem Ozean, das Herz wird gesteuert an eine Funken, die fest an Frieden glaubt. Man muss durch Wellen und Winde durch… wie ein Schiff.Von Sabines Teetisch sehe ich ein Reichtum von Diversität! Dieses Reichtum in dem schönen Teegarten sichert den Frieden, auch wenn die Wahrheiten oder Fakten überlappen und Teilnehmer unterschiedlich sind. Klares ruhiges Atmosphäre versetzt uns zum wahren Glück.Javorkas Angebot für den Frieden. Unterschiedliche Menschen, unterschiedliche Ansichten werden eingeladen zwischen Himmel und Erde. Am Berg und am See trinken wir eine Schale Tee, nur für den Tee. Ohne Kalkül ohne Fokussierung kehrt der Frieden von sich alleine zurück!
Im Mai sagte Atong mir dass er einen seltenen guten Youhua Oolong in Hualien gefunden hat!
Was ist denn eigentlich ein Youhua Oolong? Warum ist er rar? In Taiwan wachsen viele Pamelo Bäumen. Im frühen Frühling blühen die Pflanzen für ca. zwei Wochen. Damit die Bäumen gute Früchte tragen, werden die Blüten selektiert. Die angenommenen Blüten sind das beste Material, Tee zu verfeinern. Eine Lebensphilosophie, der alle Güter nicht als Abfall betrachtet und den Sinn des Seins erkennt. Einen Kreislauf zu fördern, der aus dem Nutzlosen zur Kostbarkeit verwandelt.
In der traditionellen chinesischen Medizin wurde Pameloblüte (Youhua柚花)beschrieben als ein ausgezeichnetes Mittel, um gestaute Lebensenergie zu bewegen, Schleim im Hals zu lösen und Blockade im Mitte zu befreien. Er wirkt schmerzlindernd und harmonisierend. Von Pamelo-Blüte bedufteter Tee ist eine geschätzte kulinarische Köstlichkeit und ein Kulturgut alter Tradition. Hualien liegt südöstlich Taiwans. Dort sind die Teepflanzen im März pflückreif. Frische Pameloblüte werden mit frisch hergestellten Oolong, der in Hualien meistens aus beliebten Cultivar Jinxuan ist, zusammen im niedrigen Temperatur schonend getrocknet. Die Blüten müssen um die Mittagszeit gepflückt werden. Eins zu eins, Schicht zu Schicht im 75 grade acht Stunde lange fertiggestellt. Am Ende des Prozesses werden die Blüten rausgenommen. Nur der von Duft gewickelte Tee bleibt.
Pamelo Blüten
Man könnte diesen Tee im warmen Tage im kalten Wasser zubereiten. 4g zu 600 ml kaltem Wasser. Drei Stunde im Kühlschrank stehenlassen. Die Teeblätter rausnehmen. Der duftende kalte Tee ist genussbereit. Oder 4g im sprudelnden heißen 500ml Wasser fünf Minuten stehenlassen. Oder mit traditionellen chinesischen Gaiwan oder Gongfucha stilecht genießen.
Ich bin unter Pamelo Bäumen aufgewachsen. Die Zitrusfrüchte haben weiße kleinen Blüten. Sie duften nach Zitrus, süß und langhaltend. In der Nacht schmeckt man ihn besonders stark. Youhua Oolong Jinxuan schmeckt harmonisch, Tee und Blüten haben den „gleichen“ Geschmack.
Youhua Oolong Jinxuan ist einmalig. Er ist rar, weil die Pamelo Bäumen nur einmal im Jahr blühen. Es gibt nur begrenzte Menge von Blüten, weil sie nicht aus der Züchtung kommen. Nur wenn das Universum mitmacht, gibt es die Blüten, die man Tee verfeinern können.
Wie würde ein Teetisch aussehen von Menschen, die sich durch Felsentee verbunden werden?
Markus probierte es! Ein Felsentee in Sun Chaos Yixing Kanne war voller Harmonie! Samtig wie Samt im Gaumen und prächtige Felsen ohne streng und kantig zu wirken!
Wir tranken Felsentee „Dahongpao Yünüfeng 2022“ ( Yünüfeng kann man auch – Jungfrau – Yünü; Feng – Joch – also Jungfraujoch übersetzen)
Der blaue Himmel an der Spiegelgasse Wir trinken hier Lishan Qingxin Oolong 2015!Der Garten in den Teeraum hinein zu bringen Wir trinken hier Huangjingui Guifei 2010 aus Atongs Garten!Wir trinken hier Felsentee Rougui Matouyan 2022!
Simon fragte mich, wie ich das Gaiwan finde. Ich sehe ein Gaiwan mit einem eher westlichen Design und voll bemalt auf der Oberfläche.
Die Form finde ich schön. Auch das Emblem ist okay. Trotzdem zeigt die Art wie die Oberfläche voll bemalt wird, ein triviales Bild von „westlichen“ Geschmack. Man trinkt Tee, man benutzt die Teekanne und Teatoys – man vereinnahmt die Kultur des Tees als Lifestyle, anstatt die Teekultur so wie sie ist, zu verstehen und zu leben.
Heute kam auch eine Kundin, die zu ihrer Begleiterin sagte, dass sie die chinesische Teezeremonie macht. Zu mir sagte sie, dass sie keine Ahnung hat, fragte allerdings keine Details zur Haltung von Gongfucha, sondern eher funktionale Hinweise von Gewicht und wie oft man einen Lishan aufgießen kann. Sie wollte für ein Hochzeitspaar Gongfucha zelebrieren.
Nach ihrem Besuch, fragte ich Simon und mich selbst, ob und wie oft wir das Gefühl haben, an eine Schwelle zu sein, weiter zu gehen, aber doch einen Rückzieher unternehmen.
Selbstverständlich kann jeder in einer demokratischen Gesellschaft Tee so machen, wie er es will. Das ist sein Recht.
Es ist Schade, dass man einen Gongfucha macht, um sich zu kokettieren. Gongfucha kann Dir mehr schenken, wenn Du Dich auf ihn einlässt.
Einmal zeigte ich Lijiao von einer Gongfucha Kanne aus Europa. Sie lachte und sagte, „oh, wie süß.“ Sie meinte eigentlich komisch. Warum sieht eine Gongfucha Teekanne von einem europäischen Handwerker „süß oder komisch“ aus? Weil die Form zwar ähnlich aussieht, aber der Geist einer Gongfucha Kanne nicht verstanden wird. Der Handwerker im Europa ahmt nach, so wie das Gaiwan. Die Form ist richtig. Aber der Geist stimmt nicht. So wirkt das Gaiwan als eine Einheit komisch. Die Ästhetik des Tees ist nicht voll bemalt auf der Oberfläche, sondern die meiste Oberfläche ist leer. (Darum wirkt ein Teetier merkwürdig auf dem Teetisch.)
Umgekehrt würde das Design in einem Mug vollkommen einstimmig. Und ein Teetier bei einem Show in YouTube vollkommen in Ordnung. Nur nicht an einem Teetisch, wo der Tee im Vordergrund steht.
Gegen Ende des Tages besuchte Shui Tang ein Engländer, der mitteilte, dass er den Laden erstmal allein schauen will. Nach paar Minuten stand er hilflos vor unserem Schrank, wo Buddha sitzt. Er sagte mir, er habe die Tasse vor Buddha bewegte und wusste nicht, dass die Tasse vom Wasser gefüllt war. Das Wasser lief auf dem Schrank über. Ich sagte ihm, „You Should Not do that! You should not touch everything in Front of Buddha,“ Ich holte Haushaltspapier und gab ihm. Er sollte das putzen. Er nahm das Papier, putzte sorgfältig und entschuldigte sich. „Now you lern really about tea.“
Buddha sitzt immer im Hintergrund und beobachtet… so wie unsere Buddha-Natur. Immer präsent.