Archiv der Kategorie: Gongfu Cha (Kungfu Cha) 工夫茶

Chawangshu 茶王樹 und die unsichtbaren Flügel

Man sagte mir, Chawangshu sei unterbewertet. Er sei mindestens so gut wie Bo He Tang. Egal ob Chawangshu oder 薄荷塘 Bo He Tang – die beiden Pu Ers assoziere ich immer mit Vogeln.

Als ein Mädchen konnte ich mit den Vorbilder, die man mir offerierte, nicht identifizieren. Weder mit den Jungen, noch mit dem Mädchen. Ich spielte nie Puppen, ebenfalls auch kein Baseball. Ich fühlte mich einsam und sammelte immer Bilder von europäischen Burgen aus den Kalender. Und in meinem Zimmer hing eine tanzende Ballerina an dem Wand, dessen Ärmer wie Flügel ausstreckten. Ich glaubte dass jeder Mensch Flügel hat. Und ich versprach mir meine Träume zu verwirklichen.

Auch wenn ich ein gewöhnlicher Mensch bin, will nicht wie gewöhnt meine Träume aufgeben. So kam ich nach Europa und erlebte vieles. Manchmal dachte ich, dass es keinen Ausweg mehr gab und das Schicksal schien gegen mich zu arbeiten. In solchen Momenten kam der Satz von alten taiwanischem Spruch immer wieder ins Ohr, „Schritt für Schritt wird es ein Weg geben.“ Futtere Deine Angst nicht. Und ich habe meine Flügel – sie werden ausstrecken, wenn der Ostwind weht und Sterne flimmern.

Kann man mit Tee satt werden? Schaffst Du ein Dach über Dich haben? Was machst Du, wenn Du scheiterst? Solche „weise“ Sätze summten lang genug bei mir, und dieser Geist und Haltung bilden das Wüste Land unserer Gesellschaft. Ohne Zweifel fliege ich mit meinen Flügel darüber. Sich so frei zu fühlen wie ein Vogel mit Flügel ist eine Glaube geworden.

Chawangshu ist das höchste Dorf von 刮風寨 Guafengzhai bei Yiwu 易武 Berg in Yunnan. Der Name lautet: Der Königsbaum des Tees. Möglicherweise stand ein alter ehrwürdiger Teebaum auf dem Berggipfel. Der Weg nach Guafengzhai zählte zu dem schwierigsten. Und die Teebäume wachsen immer geradeaus im Wald. In dem tropischen Wald hat ein Teebaum nur Chance, wenn er nicht aufgibt. Er wächst zwar sehr langsam, aber wenn er sich nicht ablenken lässt, hat Möglichkeit seinen Krone unter der Sonne zu wachsen!

Wie schmeckt so ein Teebaum?

Chawangshu Gushu (alte Bäume) von Yu schmeckt wie Nektar von Sommerblumen. Sie entfalten sich im Sonnenbad und duftet süß und zugleich holzig. Er ist süß, aber nicht gefällig. Er ist holzig aber nicht streng. Eine Wärmestrahl fließt in meine Ärmer und mein Rücken bekommt Stärkung. Trotzdem spüre ich das Raue von einem sehr alten Baumstamm. Er schmeichelt meinen Mund nicht. Die Zeit eines lebendigen Teebaums hinterlässt Spuren. Die Sommerblumen auf den Alp tanken Energie im Sonnenbad. Nicht nur die Schönheit der anmutigen Blumen entzücken einen, sondern auch ihre unverwechselbare Kraft und Präsenz, die mich nachhaltig beeindrucken.

In dieser Tasse von Chawangshu fühle ich mich einerseits beschützt. Beschützt in seiner Baumkrone. Andererseits warte ich auf den Wind, der meine Flügel mitnimmt, in die Richtung des Herzens.

Aber Ikarus ist trotz seinen Flügel abgesturzt.

Und auch wenn man die geistige Dimension von Flügel-Haben bewusst ist, landet man jedenfalls wieder auf den Boden. Was macht man mit diesem Körper, der Trägheit und Begierde hat? Selbst Eros seine Flügel hat, ist er blind. Was macht man, wenn ein Teil von uns die Flügel hat, während der andere Teil mit dem gewöhnlichen Körper mit Wünschen und Emotionen belanden ist? Im Abendland hat man seine Antwort. In Asien hat man eine andere. Ich möchte mich gerne in nächsten Beiträgen weiter damit beschäftigen.

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Der Weg nach Guafengzhai.

Eine fliegende Raku Schale

Ein wechselhaftes Wetter vermittelt man ein Gefühl, aufräumen zu müssen. Beim Aufräumen entdeckte ich eine Raku Schale von einem mir unbekannten Künstler Namens 飛鳥 Fliegender Vogel.

Es sollte schwarz sein, ist aber nicht wirklich. Ich ahne fast das Feuer das hinter dem Kulissen lodert! Meine Finger streicheln die Rillen, die wie Wellen durch die Schale durchzieht. Die Finger spüren die Tiefe und Kante. Etwas hebt sich ab und geradeaus unbeirrt! Ich begann zu lachen.

Eine Schale, die eine schwere Seele zu lachen bringt! Fast etwas magisches und einmaliges.

Ich muss einen Platz finden für einen fliegenden Vogel bei mir!

Schöne Orchideen?

Dieser Orchidee wurde vor Kürzen in einer Wettbewerb Taiwans mit dem Goldpreis ausgezeichnet.

Es handelt sich eben um „Gold“, nicht um die Schönheit. Solche Preise garantiert den steigenden Preis dieser Züchtung. Hinter den Kulissen gibt es viele verwickelnde Geschichte.

Ähnlich beim Tee- Wettbewerb! Deswegen verkaufe ich nie mit Preis gekrönten Tee von Wettbewerb! Mein Lehrer hält gar nichts von dem Preis!

Die nächsten zwei Orchideen werden in dem Zirkel von Orchideen Liebhaber Taiwans als schön empfunden. Es wird gepflegt von einem Orchideen Liebhaber, man nennt ihn auch Meister. Er gewinnt nie irgendeinen Preis. Aber seine Sorten orientieren sich am ehesten an das traditionelle Vorbild. Es handelt sich um das gesamte Erscheinungsbild des Orchideens anstatt die Menge und Grösse der Blüten.

Der letzte Orchdee unterscheidet sich an das von den Japaner gekrönten Orchidee. In Japan legen Jurys viel Wert auf kürzere und runden Sorte und Blüten – Symbol von Harmonie. In Taiwan findet man die Schönheit nicht in runden Blütenblätter, sondern vielleicht um den „Charakter“ und das Gespenstische aus der subtropischen Natur!

Der Orchideen-Kult und Charen (Teemensch) III

Fortsetzung zu vorherigen Beiträgen über den chinesischen Orchideen-Kult.

Dieser Orchidee gewinnt in diesem Jahr den besten Preis in Japan in seiner Gattung. Als ich dieses Bild bekam, dachte ich nur an das Gedicht von Hu, Lancheng: “ Suiyue Jing Hao, Xianshi Anwen.“ Nicht von den Wellen mitgerissen werden, nur mit Dir die Zeit in Ruhe und Gelassenheit zu erleben und zu erfahren. Als er die Schriftstellerin Zhang, Airin heiratete, versprach er ihr mit diesen Sätzen. Es war eine unsichere und prikäre Zeit, als Japan China in 30er Jahren angreifte. Möge die Zeit in Ruhe und Gelassenheit mit Dir zu verbringen- es war das grösste Liebesversprechen eines Dichters.

Die Ausstrahlung dieses Orchidee ist wie der Wunsch nach einem gelassenen zufriedenen Raum, die Zeit mit eigenem Rhythmus zu erfahren und die Welt aus eigenem Perspektive gestalten zu wollen. Nicht um Zentrum des Geschehens, sondern in der Peripherie des Wirbelsturms.

Das ist auch die Botschaft von Orchideen-Kult.

Im Oolongseminar am 3.3. fragte mich jemand, warum man in der chinesischen Kultur nicht von Kirschblüten spricht. Es gibt einige Gründe und sie hängen mit der Ping-Dan -Ästhetik zusammen.

Schauen wir die Pfirsichblüten an:

Die Blüten wachsen an Zweigen und blühen differenziert. NICHT in Gruppen. Sie blühen eine nach der anderen. Klar und differenziert.

 

Sehr ähnliche wie bei Pflaumenblüten!

Pflaumenblüte blühen auch nicht in Gruppen. Meistens eher schwach und leise. Sie fallen nicht so leicht, wenn es windet.

Hingegen blühen Kirschblüten stark und in Gruppen und fallen recht rasch ab, wenn es windet.

Aprikose-Blüten blühen ähnlich wie Kirschblüten – in Gruppe, stark und fallen recht schnell ab. Die fallenden Blüten mögen die Sentimentalität hervorrufen und und erzeugen viele Emotionen und Dichtungen. Genau aus diesem Grund bewegen sie auf der Ebene der zyklischen Zeit, wo unser Gemüt von Trauer und Glück hin und her verschoben werden kann. Hingegen bewegt sich die Ping-Dan-Ästhetik auf der Ebene von Wu-Xin (Mushin – Ohne Anhaftung, ohne Illusion) – die Zeit der Ewigkeit: wir pflegen unser Herz wie das klare stille Wasser, egal wie es da draußen windet und regnet. Eine Haltung, die an sich zu arbeiten versucht. Es ist ein Link zu dem Gedicht von Hu, Lancheng: Sueyue Jinghao – die Zeit in Ruhe und Gelassenheit zu erleben.

Außerdem schätzten die alten chinesischen Intellektuellen die Haltung von Nicht-Gefallen-Wollen. Die Blumen, die allein für sich selbst blühen, zu der Menschen sich annähern müssen, werden hoch geehrt. Die hängenden Blüten, die zu einem fallen, wurden weniger gepriesen. Sicher sind solche Beschreibungen eine Projektion der alten Chinesen. Sie widerspiegeln jedoch einem Habitus, wie man sich in dieser Welt bewegen und auftreten sollte! Seine Eigenschaften fasse ich hier kurz zusammen: klare und differenzierte Sprache; am besten unabhängig und suche nicht absichtlich nach der Anerkennung und das ruhige gelassene Leben neben dem Zentrum von den gesellschaftlichen Ereignissen zu führen.

Pfirsichblüte in Sake

Am Dritten Dritten ist ein Fest mit Pfirsichblüten 上巳節 (桃花節).

Dieses Fest feiert man bereits seit 2000 Jahren (Zhou Dynastie) in China. Am diesen frühlingshaften Tag geht man an den Fluss, wo eine spezielle Priesterin dort Zeremonie für Reinigung und Seelen-Rufen abhielt. An diesen Tag, wenn Pfirsichblüte in vollen Pracht sind, schwingen eine frische fröhliche Energie. Junge unverheiratete Männer und Frauen spazierten dem Fluss entlang und knüpften miteinander einen zarten Band. Das ist eigentlich ein Tag der Liebe. Ein Tag der Pfirsichblüten.

Nach dem Oolongseminar blieben noch Teefreunde in Shui Tang. Wir tranken zusammen noch ein Glas Sake mit Pfirsichblüten. Das Getränk sollte Menschen gesundes und zufriedenes Leben schenken.

Die rosaroten Blüten duften fein und diskret. Im Mund schmeckten sie wie Bittermandel. In einer glücklichen Stimme verabredeten wir uns zu dem richtigen dritten dritten im Mondkalender zu einem Reinigungsritual am Fluss Zürichs zu treffen.

Der Orchideen-Kult und Charen (Teemensch) II

Meine Grossmutter hiess Qing-Pang – Klarer Duft. Wenn ich auf der Strasse in Songshan lief, wusste jeder, dass ich Enkelin von Qing-Pang war. Nicht auf der Strasse essen, stets höflich und mit gradem Rücken, und immer vor den Älteren beugen – war ihr Habitus und war das, was sie von uns verlangte. Jeden Morgen und mittags kochte sie 10 Liefer Baozhong. Diesen Tee brachte mein Vater runter vor der Tür und stellte ihn an der Strasse um den durstigen Passanten zu offerieren.

Sie pflegte und liebte auch Orchideen. Ich sah sie jeden Tag zwischen den Orchideen. Nicht nur sie, auch mein Großvater. Sie liebten Orchideen. Mein Großvater bezahlte Leute, die für ihn in die Bergen gehen, um wilde Orchideen zu suchen. Er selbst ging auch, wenn es ihm gut ging. Wenn er zurückkam, brachte er nicht immer Orchideen zurück, weil man ihn nicht immer finden konnte, aber Kräuter! Ich wusste dann, dass ich eine Woche lange feinen Kräutertee zu trinken hatte! Meine Großmutter süßte ihn mit Kandis-Zucker, weil es so schöne Stimme macht. Schöne Stimme war wichtig für sie. Sie sagte oft zu uns, Menschen mit feiner Stimmen haben Glück.

Meine Mutter verstand all dieses Habitus nicht. Nach dem Tod der Großmutter starben nach und nach die meisten Orchideen. Orchideen haben auch eine Seele? Erkennen sie auch Liebe?

Jahrelang verstand ich nicht, was für eine Kluft zwischen meiner Mutter und meiner Großmutter gab. Ich verstand auch nicht wozu Orchideen. Mit dem Erwachsen werden begreife ich langsam, dass viele Dinge dieser Welt nicht mit Mühe gelernt werden können – denn sie gehören zu einem Habitus, was verinnerlicht werden muss. Meine Mutter hat eine sehr hohe Bildung, aber verstand nicht den Kult. Sie kann es durch Bücher lesen, aber nicht fühlen. Das zu fühlen, was Orchideen einem Menschen ausmacht – eine Seelenverwandtschaft.

Vielleicht hat der Orchidee den Geschmack des Erwachsen-werdens?

S. brachte mir einen Orchidee, der im Vietnam-Krieg als ausgerottet galt und plötzlich im 80er Jahren auftauchte. Dieser Orchidee war und in Taiwan immer noch sehr kostbar, heute bekommt man in Zürich für 20 Sfr. Er lachte, weil die Schweizer ihn nicht kennen, meinte er. „Man verkauft Orchideen in der Schweiz nach der Größe der Töpfen anstatt nach der Seltenheit.“ Aber vielleicht ist die Seltenheit hier anders verstanden! Er nickte seinen Kopf. Er fragte, mich, wie ich diesen Orchidee als schön finde?

Ich finde ihn schön, weil er nicht stark wirkt – nicht hübsch oder fröhlich; weil ich Anmut in ihm erkenne – obwohl er nicht hübsch oder fröhlich wirkt; weil er eine Seele zeigt oder einen Ausdruck macht – er wolle etwas sagen. Ein Pflanzen, das für sich selbst spricht. Nicht so schön wie die Rose. Nicht so fröhlich wie Kirschblüte. Nicht so prächtig wie die Päonie. Wie ein elegantes schwingendes Blatt im Winde, das nicht fällt und nicht flattert. Was für ein Habitus?

Orchideen wirken nicht stark. Sie sind aber sehr stark. Sie sterben sehr langsam. Und wenn sie sterben, zeigen sie es Dir nicht.

Orchideen wachsen sehr langsam. So langsam wie das Wachstum unserer inneren Kraft, die unsere Vision realisieren kann! Sie wachsen nach ihren Rhythmus. Der Mensch, der Orchideen pflegt, lernt Geduld und Vision von Zukunft im Leben zu pflegen. In der alten chinesischen Tradition gehören Orchideen-Kult die Erziehung eines wahrhaftigen „Mannes“. Geduld und Vision gehören zu einer Einheit. Wenn die Vision des Lebens langsam klarer wird, übt man geduldig, um die Chance reifen zu lassen und Momente zu ergreifen. Man hat nicht immer Pech. Man hat ebenfalls nicht immer Glück. Pech oder Glück sind oft Prüfungen, die uns verlangen, nicht aufzugeben.

Orchideen geben selten auf. S. sagte mir, Orchideen geben seinen Leute oft Chance. Ich seufzte, „Oh, wenn man sie erkennen würde!“ „Weiss Du, dass solche Orchideen oft unter einander abmachen, dass nur ein Orchidee an einem bestimmten Platz überleben sollte.“ „Machen sie Suizide? Wie machen sie denn das ab?“ Er schüttelt seinen Kopf, keiner weiß es. Aber es ist so.

Diese Sorten von Orchideen tauchen immer nur einzel auf. Obwohl 10000 fache Samen verstreut werden! Nur ein einziger Orchidee sollte vor unseren Augen erscheinen! Sie wollen nicht mit anderen Orchideen zusammen mischen. Sie wollen ihren eigenen Standort selbst wahren. Was für eine Vision? Was für eine Wille? Was für eine Einstellung – nur für die einzige Schönheit, die eigene Lebenschance aufzugeben? Die Stärke der Seelen-Kraft – wenn ein Orchidee es überhaupt hat, berührt mich. Ich fühle mich verstanden. Ist das, warum sich Teemenschen (Charen) in der alten China von diesen Pflanzen so angezogen fühlten? Oder gar verstanden fühlten?

„Shui Tang ist ein idealer Ort, den Orchidee zu zeigen.“ sagte er. „Vielleicht fühlen die Menschen sich auch angezogen, nicht mehr nach der Größe und Stärke eines Pflanzen (oder Menschen?) als schön oder nicht schön zu beurteilen?“ Sondern nach dem Habitus (das gesamte Erscheinungsbild) und manchmal genau wegen den hässlichen Blüten.

 

Der Orchideen Kult und Charen (Teemensch) I

Rare Orchideen werden geklaut. Wo? Aus botanischen Garten oder aus Oeko-Wiese. Oder aus geheimen Orten. Seit gestern und immer noch heute.

Eine Meldung aus Deutschland am 18.06.2018:

Tee aus Orchideen?

Inzwischen ermittelt die Staatsanwaltschaft. Mitarbeiter des Kreises vermuten, dass Diebe, die mit den Orchideen handeln, sich gezielt diese artenreiche Wiese ausgesucht haben.

Renate Ortelbach hat eine andere Theorie: „Ich habe gehört, dass Leute vom Balkan die Pflanzen ausgraben, sie trocken und dann als Tee verkaufen.“Derartige Teemischungen sind im Internet zu haben – zum Preis von 20 Euro für zehn Gramm.“

Eine Meldung aus Bern am 04.05.2018

„Diesmal sind es zwei sehr seltene Orchideen, die entwendet wurden. Man erhalte diese Pflanzen nicht im Handel, erklärt Castelberg. Deshalb vermutet sie, dass ein Sammler sich die seltenen Orchideen sichern wollte.“

Und Orchideen Dieb! Susan Orlean widmet dieser fieberhafte Tatsache zuerst mit einem Reportage „Orchid Fever“.  Später schrieb sie aus dieser Geschichte das Buch „Der Orchideen Dieb“ und später ist der Film „Adaption – Der Orchideen Dieb“ entstanden. Eine Geschichte von Sammler, Jäger und einer anmutigen unfassbaren Blume voller Eleganz.

Tee aus Orchideen zu trinken? Alte Chinesen badeten gerne in Orchideen, parfümierten gerne Sake mit Orchideen und schliefen gerne im Kissen von Orchideen. Vor allem Teeliebhaber – Charen lieben Orchideen. Oolong duftet nach Orchideen. Der Tee-Mensch fühlt sich wie ein Orchidee. Ich möchte demnächst mit Beiträgen der Orchideen-Kult der chinesischen Teekultur widmen – und auch um einen Brücke zu meiner Kindheit bei meinen Grosseltern zu schlagen.

Solche Orchideen wachsen wie Gräser und sind solche was meine Großmutter liebte und pflegte. Sie nahm sie für Sake oder Kopfkissen. Sie waren Ihr Schatz und ich dachte oft als Kind, die Orchideen seien wichtiger als ihre Enkelkinder!

(Foto aus Blumenmarkt Taipeis)