Archiv für den Monat August 2007

Shi Gu Ping 石鼓坪 , wo ist das?

fenghuang shan 鳳凰山Fenghuang Shan in Chaoan, Guandong.

Das ist der Ort wo Shi Gu Ping 石鼓坪 Oolong stammt, was der Teefreund Joerg heute in seiem Kommentar schrieb.

Shi Gu Ping 石鼓坪 ist ein Ort, wo eine chinesische Minderheit aufhalten. Dort wird ein Oolong hergestellt, der nach diesem Ort genannt wurde.

Shi Gu Ping 石鼓坪 (800 ü. M.) liegt genau in dem berühmten Anbaugebiet Fenghuangshan, wo vielfältige Shuixian, seltene Oolongbaumsorte und Tie Guanyin angebaut werden. Der bekannteste Oolong von diesem Ort ist natürlich der Fenghuang Dan Cong, dessen Diversität durch unterschiedliche Duftnote unterschiedlich genannt wird. Mancha heisst Milan Xiang, manche Huang Zhi Xiang und manche Zhi Lan Xiang. Mein Lieblingsdancong ist Milan Xiang. Trotz verschiedenen Duftnote und Namen sollen sie eine gemeinsame Fruchtnote aufweisen: Pfirsichtduft.

Chaoan/ Chaozhou 潮州? Wo liegt es? Der berühmte Tee-Ort liegt in Guangdong, ist gleichzeitig das Heimat von Gongfu Cha! Der Tee für den Gongfu Cha war natürlich der Dancong!

Für mich ist es sehr schwer, einen wirklich ausgezeichneten Fenghuang Dancong zu erhalten. Jahrgang 2007 habe ich noch gar nichts gefunden…

Fenghuang Dancong Ein schoener Dancong Baum in Chaozhou.

Exklusivität bedeutet auch Professionalität im Teehandel?

Liebe Menglin,

Ich wurde heute auf Tees aufmerksam gemacht, welche ein Versand www.cityandmore.de im Shop anbietet. Sie stammen von Madame Tseng aus Paris.

Und ich kann leider überhaupt nichts mit den Namen anfangen -sind es vielleicht “ Kunstnamen“ ohne Tradition?

Besonders interessiert mich, ob Sie mir erklären könnten, was ein Beauté Académique für ein Taiwan- Tee ist, wie der Gan Xiang als China- Oolong einzuschätzen ist und was Gu hong und Yun Hong für eine Herkunft haben bzw. welcher Teestil darunter zu verstehen ist ( ich vermute Yunnan??).

Schließlich – ist der Mo Li ein “ normaler“ Jasmin – Weißtee oder wurden auch andere Blüten verwendet?

Und dann würde ich mich über ein offenes Wort von Ihnen freuen: Sind die Tees der Madame Tseng so gut, daß sie diesen elitären Hype, der in allen möglichen Feinschmecker-Postillen losgetreten wurde verdienen??

Ich weiß mittlerweile, daß ich mich auf Ihr wohl abgewogenes und von der Liebe zum Tee geprägte Urteil verlassen kann – jenseits aller Marketingshow

Haben Sie vielen Dank dafür!

Mit freundlichen Grüßen

Stefan M.

Vor einer Stunde bekam ich das Email und wurde selbst sehr neugierig. Das so genannte Gourmet Shop habe ich gleich besucht.

Ein Gourmet Shop ist leider nicht gleich ein professionelles Shop für alle Delikatesse! Dagegen könnte ich nur von dem Versandhaus Reichmuth von Reding in der Schweiz empfehlen. Herr Reichmuth und sein Partner Herr Schuster bemühen sich tatsächlich das zu verkaufen, was sie auch verstehen! Ein Glücksfall für das Schweizer Publikum und ein Wegbegleiter für meinen Teeweg in Europa.

Lieber Stefan, ich finde das Shop arbeitet nicht besonders professionell. So wie Sie die Teesorten beschreiben, ist richtig armselig. Vielleicht war die Schulung für das Verkauf nicht gut genug, vielleicht war der Verkauf des Tees von einem bekannten Laden in Paris auch nur für das Geschäft.

Tseng Teesorte Exklusivität: 94 € für Teepaket No.2

Zum Beispiel: Maison de Trois Thés – Paket 1, 44 €
Paket 1: Drei Sorten  – insgesamt 225 g /

75 g Mo Li – leichter weißer Tee ohne Tanin,
100 g roter Yun Hong mit breitem Duftspektrum,
50 g Gan Xiang – blaugrüner Tee mit üppigem Aroma

Was haben wir erfahren über diese drei exklusiven Teesorten? Etwas über sein Anbaugebiet? Jahrgang? Oder den wirklichen Geschmack?

Ich bin sehr unglücklich darüber, dass ein „professionellen“ Teeladen so schlamppig arbeitet. Für die Kunsumenten ist es sehr wichtig zu wissen, was sie kaufen, nicht nur von dem Marken zu erfahren. Für die Teekultur, die in Europa noch mehr zu wünschen ist, ist es durchaus notwendig, sich als Teehändler zu verpflichten, den Konsumenten über das Anbaugebiet, Herstellungsmethode und Jahrgang zu informieren.

Das tun Weinhändler seit Jahren, aber Teehändler? Warum seid Ihr nicht wütend auf diese schlechte Arbeit des Teehändlers? Liebe Teefreunde!

Zurück zum Teepaket:

Moli ist nur der Name von Jasmin. Kein Name des Tees. Was für einen Tee ist in dieser Mischung als Grundlage? Welche Ernte ist der Jasminblume? Von welchem Provinz? Wir erfahren nichts. Ich weiss auch leider nicht, lieber Stefan.

Yun Hong könnte Dian Hong aus sein. Warum Dian Hong? Dian ist die Verkürzung vom Yunnan, Provinz in China. Yun könnte eine andere verkürzung sein, die nicht sehr gängig ist. Yun Hong von wo? Simao oder Lancang? Wir wissen nicht. Ich kann die Qualität auch nicht einschätzen. Wenn man an den Name glaubt, könnte man davon ausgehen, dass er gut sein könnte! Aber ich weiss es nicht.

Ganxiang Oolong – ist eine Bezeichnung von einem bestimmten Geschmack, der aufgrund einer bestimmten Röstung entstanden ist. Ein Kunstname? Ja. So wie Beauté académique, wohl ein Oolong, der von einem duftenden Charakter ausgeprägt ist. Aber dieser Name verrät uns keine Information vom Anbaugebiet und Herstellungsmethode.

Ich könnte Ihnen nicht viel weiter helfen, lieber Stefan. Es sind Künstname des Tees, die nur durch den Konsum wohl erst zum entziffern sind… Es ist wohl auch das Ziel des Anbieters.

Teerunde 四海存知己

Teerunde 四海存知己

Foto: Meng Hsien und Florian; unten Daiyu und Florian.

Ich kannte Meng Hsien eigentlich nicht. Zum ersten Mal höre ich diesen Name, dessen Aehnlichkeit mit meinem hat. Als ich ihn sah, erinnert er mich an meinem Bruder, der ganz ganz weit weg in der anderen Hälfte der Erde lebt. Sein Dasein war wie die Nähe meines Bruders. Sein Lächeln gleicht dessen meines Bruders.

Florian kannte ich vom Blog und wir haben uns in Taiwan zum Tee und Teereise getroffen. Seine Frau Daiyu (schöne Jade) macht ihre Ausbildung als Konditor in München und er selbst als Trainer für Mind Map und spricht ausgezeichnetes Chinesisch!!

Meng Hsien trinkt wohl eigentlich keinen Tee, obwohl er auch ein Kind vom Formosa Oolong ist. Auf seiner Durchreise wollte er seinem ehemaligen Tandem-Partner in Zürich treffen und traf mich unerwartet in meinem Teezimmer. Was für einen Zufall? Oder ist es bereit vorprogammiert, wer wen trifft im Leben?

Eigentlich war es nicht geplant, dass wir so viel über Tee sprachen. Immerhin sahen die Tandem-Freunde seit vier Jahren nicht mehr. Trotzdem drehte es immer wieder um Tee, als ob er eine Faden um uns wickelte und fesselte. Oder wir trafen uns weil es Tee gibt? Viele Tees kannten sie sogar nicht, als sie noch in Taiwan lebten. Plötzlich wollte Florian den Unterschied erkennen, was ich unter guten Tee verstehe. Er wollte es selbst entdecken, warum ein guter Tee gut ist und woran erkennt man es.

Ich degustierte zwei verchiedene Jadeoolongs: einer aus Fujian mit BIO Zertifikat und einer aus Taiwan Mingjian. Die Teedegustation habe ich bereits im Blog geschrieben, aber diesmal wurden sie in zwei Schale degustiert. Als die Düfte aus der Schale stiegen, schrieen die drei, dass der Tee aus Fujian stinkte und ich vielleicht vergass die Schale abzuwaschen. Ich verneinte es und sagte, dass dieser Tee halt so schmeckt im Vergleich mit dem anderen. Der Unterschied war so markant. Die unerfahrenen Entdecker waren sprachlos. Wie konnte ein Tee nur duften, während der andere nur stinkte? Ich schlug vor noch einen Vergleich zu machen, z. B. mit dem Oolong Nostalgie, den Florian mitbrachte. Daiyu war begeistert, während Florian nachdenklich wurde. Er wollte nicht, seine schöne Erinnerung von diesem Lieblingstee „enttäuscht“ werden konnte. Daiyu wollte allerdings erfahren, wie der Tee wirklich sein könnte. Es war ein Abschiedspräsent von ihrem Onkel.

Wir gossen die beiden Tee auf: Oolong Dongding Nostalgie von mir und Florian. Ein Oolong, der von Insekten gebissen wurden und traditionell schwer fermentiert und geröstet wurden. Die Antwort des Tees war klar: der Oolong von Florian hat einen starken Geschmack nach dem Feuer und hat die trockene Form vom winzigen Kugel. Dieser Tee erzählt uns, dass er aus sehr jungen Blätter hergestellt wurde und nicht sorgfältig verarbeitet wurde, so dass der Feuer-Geschmack nach einem halben Jahr immer noch sehr dominant wirkt. Für mich ist dieser Tee „tot“ geröstet, während der andere Nostalgie Oolong richtig nach Honig duftet – ein Zeichen von Insekten befallenen Blattgut. Der Duft ist süss und aromatisch. Keine Spuren von der Röstung und Brand.

Im Moment werden viele Tees als Nostalgie-Oolong und als alter Tee verkauft. Für mich sind solche Werbungen wie ein Betrug! Wenn man diese Tees degustiert, merkt man, dass dieser Tee eigentlich aus einem jungen Tee einfach zu einem alten verarbeitet wurde oder aus gewöhnlicher Blattgut mit einer starken Röstung zu Nostalgie-Geschmack „verbrannt“ wurde! Selbst erfahrener Teehändler macht diesen Fehler. Ich war sprachlos als der gute Teefreund mir mit Stolz seine neuen Errungenschaft für seinen Laden aus seiner Reise von China präsentierte, Ein alter Tee Namens Ban Tian Yao 50g für einen stolzen Preis von 35 Sfr. Dieser Tee zeigt mir sogar grüne Blätter, obwohl er angeblich bereits mind. zwei Jahrzehnte gelagert wurde…

Man sollte die Sprache des Tees verstehen anstatt an die Wörter des Verkäufers zu glauben!

Daiyu und Florian beschlossen, ihrem Onkel es nicht zu erzählen. Ihr Onkel kauft seit zwanzig Jahren direkt bei diesem Teebauer.

Wien und das Geschäft mit dem Wasser…

Als die Eltern unbedingt nach Wien kommen wollten, dachte ich an Hofburg, Hunderwasser und Gustav Klimt. Als ich 1998 Wien bereiste, war die Stadt noch nicht Euro-Land. Heute ist Wien eine teure Stadt. Das teuerste ist das Geschäft mit dem Wasser-Lassen.

Überall gibt es Museum, Cafe und Restaurant in dieser schönen alten Kaiser-Hauptstadt. Überall gibt es Toilette, die bewacht und mit Jeton bezahlt werden müssen. Ein Mal Wasser Lassen kostet 0,5 € (70 Rappen). Überall wird es Code zum Toilette verlangt, Zettel wird gehängt und kündigt an, dass jene Toilette nur für die Kundschaft reserviert ist, als ob die Toiletten plötzlich zur Rarität und Exklusivität aufgepeppt wurden. Doch ist Toilette heute in Wien wirklich ein begehrter Ort. Jeder Tourist, jeder Passant und jeder Arbeiter, der in dieser Stadt aufhält, braucht mindest einmal ein öffentliches Toilette. Entweder schafft er immer nur beim Essen im Restaurant zu gehen oder er muss für sein Grundbedürfnis bezahlen.

Was ist das Menschenrecht heute? Nur politische und wirtschaftliche Freiheit? Oder gehört die Freiheit Wasser zu lassen auch zum Menschenrecht, so dass ein freier Eintritt in die öffentlichen Toilette dazu gehört?

Heute gehört das saubere Wasser bereits zu knappen Gut. Das Geschäft mit dem Wasser läuft ja richtig florierend. Mineralwasser, Wasser-Filteranlage oder das Energetisierung des Wassers mit Bambuskohle und Kristall sind zukunftsorientiertes Geschäftsfeld. Nicht nur das Geschäft mit dem Wasser ist die Hoffnungsträger der Wirtschaftsleute und Investoren, sondern auch das Geschäft mit dem „Wasser-Lassen“…

Wien ist eine wunderschöne Stadt, außer den schönen Bauten und Museum, bleibt auch das ständige Geschäft mit dem Wasser-Lassen in meiner Erinnerung.

Jäger TeeDas Geschäft war voller exotischen Dekoration und Buddha-Figuren, so dass ich es zuerst als ein Tempel-Boutique wahrgenommen habe.

Hast Du nicht auch schöne Teegeschäfte gesehen? Ja, ich wollte bei dem bunten voll belagerten JägerTee eine Tasse Formosa Standard Oolong Tee trinken und – gleichzeitig „Wasser-Lassen“. Leider bietet das Geschäft keine Toilette für ihre Kundschaft. Also, ich bin dann zum Grand Cafe nebenan gegangen. Ich war auch bei dem Teegeschäft Artee – mit Neugier und Begeisterung. Leider war das Wetter zu heiß. Niemand war im Geschäft, außer der Chefin selbst – ich vermute, dass diese asiatische Dame die Chefin sein könnte. Sie wechselte kein Wort mit mir und ebenfalls keinen Blick. Ich kam und grüßte sie – keine Reaktion. Das macht nichts. Ich dachte, dass man vielleicht eine Tasse Tee trinken kann und habe viele vertraute Gongfu Cha Tee Geschirr auf dem Tisch liegen gesehen. Ich fragte sie, ob man hier eine Tasse trinken könnte. Sie senkte ihren Blick und schüttelte ihren Kopf, während ihre Hände weiter an Verpackung des Tees arbeiteten. Es überraschte mich in diesem Moment. Ich schaute mich an und fragte, was hast Du falsch gemacht? Hast DU eine Bluse mit zu tiefem V-Aufschnitt? Nein, ich hatte eine anständige Bluse an. Hast DU Dein Gesicht nicht gewaschen? Doch, natürlich habe ich. Hat man Dich erkannt, dass Du immer böse Kommentare über Tee schreibst? Ja…vielleicht.

Das Gesicht einer Matcha-Schale

Das Gesicht einer Matcha-Schale

Ich habe am Sonntag geschrieben, dass man nicht am Gesicht einer Matcha-Schale trinken soll. Aber wo ist das Gesicht?

Jede Matcha-Schale – Chawan auf Japanisch, hat ein Gesicht, das die Markierung oder Muster auf der Schale bedeutet. In dieser Raku-Schale ist das Gesicht die weisse Markierung, die oft eine eigensinnige Bedeutung hat. Manchmal ist die Teezusammenkunft am Vollmond-Abend, dann würde man eine Chawan mit einem Vollmond-Muster oder etwas Aehnliches. Jedenfalls drückt man sich einfach das aus, was man gerne subtil zeigt, etwas assoziiert, weshalb man sich heute trifft. Ein subtiles stiles Zeichen, das wie ein Band zwischen Menschen wirkt, drückt sich durch das Gesicht des Chawan aus.

Wenn wir den Matcha Tee zubereiten, steht das Gesicht uns gegenüber. Wenn wir die Schale unseren Gäste überreichen, steht das Gesicht den Gäste gegenüber. Wenn wir die Schale erhalten, steht das Gesicht uns wieder gegenüber. Das Gesicht ist die Schale, die zu uns schaut und nicht den Rücken zu uns zeigt. Nur wenn wir den Tee aus der Teeschale trinken, steht das Gesicht nicht zu uns.

Nicht nur Chawan hat ein Gesicht. Alle Teegeräte haben ein Gesicht. Wir gehen sehr bewusst mit unseren Weg-Begleitern um, so dass sie ständig zu uns schauen (wir zu ihnen) anstatt den Rücken zu Rücken…

Chawan In dieser industriell angefertigten Teeschale hat auch ein Gesicht – die weisse Muster.

natsume Das Gesicht von der Teedose Natsume

Das richtige Trinken vom Matcha

Das richtige Trinken vom Matcha

Konnichi wa Meng-Lin Chou,

vielen Dank für ihren inspirierenden Blog. Ich habe ihn erst heute
entdeckt und spüre die Seele, die sie in ihn legen. Ihre Worte
klingen so leicht und gelassen.
Ich trinke und liebe grünen Tee seit ungefähr 2 Jahren, und wie ich
in ihrem Blog, zu meiner Freude, heute gelesen habe, habe ich bei der
Zubereitung bisher alles richtig gemacht. Allerdings habe ich eine
Frage zu dem richtigen Teetrinken des Matcha-Tees (falls es so etwas
gibt).
Ich habe heute im Internet gesehen, dass jemand aus Japan Matcha-Tee
zubereitete und dann vor dem trinken sagte, dass es in Japan üblich
ist, den Tee aus dem hinteren Bereich der Matcha-Schale zu trinken
und nicht vom vorderen, da es dem japanischen „Mana“ entsprechen
würde. Nun ist eine Matcha-Schale aber rund und ich verstehe nicht
wirklich, was damit gemeint war. Wären sie so nett mir zu erklären,
wie man das richtig macht (natürlich ist es jedem selbst überlassen,
wie er seinen Tee trinkt und es sollte keine Autorität geben, aber es
würde mich interessieren, wie man es macht und warum)? Oder bin ich
da auf einen Witz reingefallen?
Der Link zu dem Video, das ich meine ist (es ist nicht wirklich eine
Teezeremonie, eher eine Einleitung für nicht Matche-Kenner und alles
war mir bereits bekannt, bis auf die Sache mit dem „richtigen“ oder
besser gesagt traditionellem Trinken 2.33 min):
http://youtube.com/watch?v=PnFCmamTAKg

Vielen lieben Dank im Voraus.

Sebastian

Sebastian fragte nach dem richtigen Trinken von Matcha. Was heisst denn schon das richtige Trinken? Ich könnte nur aus dem Standpunkt von meiner Tee-Erziehung aus der traditionellen Urasenke-Schule erklären:

Jede Teegerät ist nicht lediglich Teegerät oder ein Tea tool. Jedes Teegerät begleitet uns auf dem Teeweg und sie haben jeweils ein „Gesicht“ – genau wie wir, Menschen.

Obwohl die Matcha Schale rund ist, hat sie auch ein „Gesicht“. Es könnte eine kleine Markierung sein, oder bei einem originalen Raku-Schale, dessen Gesicht einfach die andere Seite von dem Zangespuren des Handwerkers sein kann. Natürlich kann der Gastgeber oder DU bestimmen, wo das Gesicht der Teeschale sein sollte – je nach dem, was DU im Hier und Jetzt dadurch ausdrücken möchtest.

Man trinkt den Tee nicht aus der Stelle des „Gesichtes“ – genau wie wir nicht das Gesicht des Anderen schlagen möchten. Darum drehen wir in der Teezusammenkunft, wenn wir eine Schale Tee erhalten, die Teeschale: zwei Male 3 Uhr in Uhrzeige Richtung. Nach dem Trinken drehen wir die Schale wieder zwei Male 3 Uhr Gegen-Urhzeige-Richtung zurück. Dadurch könnten wir unser Respekt vor der Teeschale und dem kosmos ausdrücken und eine harmonische Beziehung zwischen Menschen und der Teewelt. Teegeräte sind nicht nur Tea-Toys oder Tea tools. Sie sind ein Teil von uns.

Foto: Sebastians Tea tools

Teeseminar und die Fahrt aus Frankfurt nach Zürich

Hallo Menglin,

hoffe du hast deine Krankheit schon bezwungen.

 

Ich wollte fragen ob es noch ein Plätzchen in den beiden Teeseminaren am Sa. 24 und So. 25.11 in Zürich gibt würde gerne kommen, da ich aber ein armer Student bin…grins… würde ich natürlich zuvor aber erstmal gerne die Unkostenbeiträge erfahren. 

 

Ich würde allein aus Frankfurt a.M. kommen, könnte aber auch noch Leute im Auto mitnehmen wenn sich noch andere aus meiner Gegend melden. Sprich wenn es Dir nicht zu viele Umstände bereitet, könntest Du ja einfach meine E-Mail Adresse weitergeben und die Leutchen sollen sich mit mir in Verbindung setzen.

 

Hoffe bald von Dir zu hören aber bis dahin erstmal noch Gute Besserung

Jörg Mühlfeld

Ein junger Teefreund Jörg aus Frankfurt möchte gerne im November zu unserem Teeseminar nach Zürich fahren und möchte, dass sein Email Adresse an allen Teefreund bekannt gemacht werden.

Wer mit ihm von Frankfurt nach Zürich mitfahren möchte oder unterwegs zusteigen möchte, sollte sich bitte bei ihm melden: joerg.muehlfeld@web.de

Als ein interessierter Student oder ein Auszubildender würde natürlich bei mir eine spezielle Tarif erhalten: für die Teilnahme an beiden Seminare: 90 € bzw. 150 Sfr. An Geld sollte die Liebe zum Tee und zum Wissen nicht scheitern!