Archiv der Kategorie: Pu Er und gelagerter Tee

Tee, Text und Musik von dem Teekonzert am 16.09.2018

https://www.shuitang.ch/blogs/news/teehaus-konzert-eine-schale-tee-zu-den-klangen-der-cellos-1

大黑山 Daheishan… Der Tee aus dem grossen schwarzen Berg!

Daheishan, übersetzt heisst er Gross- Schwarz-Berg.

Yu sagte mir, diesen Tee hat er entdeckt, als er tagelang in Mansong bei Yibang auf Tee gewartet hat.

Mit seinen zwei Pflücker dufte er nach Mansong. Es ist heute bei den Bauern auch angekommen, dass das richtige Pflücken die Lebensdauer der Teebäume zusammenhängt. Tagelanges Warten hat sich gelohnt, als er von Daheishan erfuhr.

Der grosse schwarze Berg ist lichtvoller als er dachte. Die Bäume wachsen nicht zu dicht, die Wiese bedeckt von Vegetation. Woher kommt dieser Name?

Vielleicht kommt der Name von dem Tee selbst? Der Tee aus Daheishan hat die typischen blumigen Noten von Yibang Tee, anders als der meisten Yibang-Tee wirkt der Daheishan im Mund breiter und tiefer, als ob der Tee meinen Körper ausdehnen würde. Der Aufguss ist mineralisch und vermittelt uns den Eindruck des steinreichen Bodens in Yibang Berg. Die Tiefe und Breite wirkte wie ein schwarzes Loch in meinem Oberkörper. Es lud ein, hinein zu spazieren – wenn einer bereits ist, die andere Seite vom „Mond“ – Sich selbst, anzuschauen.

Der Wald ist nicht schwarz. Der Tee ist grossartig. Trotz der kleinen dunklen Pfad ins inneren Loch meines Herzens flimmern viel Lichtblicken zwischen den Teeblätter!

Jingyuan Hu 靜圓壺 – Fülle und Gelassenheit

Die Teekannemeisterin beschreibt für die Zertifikat über ihre Idee bei dem Gestalten so:

Jing Yuan 靜圓壺

Diese Kanne ist nach dem traditionellen Vorbild gestalten. Die geschmeidige Kreisförmige Linie sollte uns Zufriedenheit und Vollkommenheit vermitteln. Gleichzeitig wird die Ruhe in diesem Atmosphäre zum Vordergrund gebracht. Die geschmeidige fliessende Form ist die wahre Zisha Kanne Kunst. Mit meiner reinen Handarbeit möchte ich die Schönheit der alten Tradition wieder beleben.

Zhang, Chenye 張晨燁

圓珠 Yuanzhu ( eine runde Perle) Kanne Form ist bei der Kreation als Vorbild gedacht. Die Linie des Kreises wird hier betont. Weil der runde Kreis einen idealen Zustand der chinesischen Kultur symbolisiert. Dieser ideale Zustand bedeutet Fülle und Zufriedenheit. Nach diesem Bild wurde die Jing Yuan Kanne gestalten. Der grosse runde Körper ist wie in einem Fluss gerundet. Stärke und Sanftheit in einem. Alles wird eingegliedert, so dass die Fülle sich offenbart.

Der Aufguss ist mit einer schönen kurvigen Linien anstatt einem Kreises angefertigt, damit eine gewisse Ruhe in die Formensprache zurückkehren kann. Eine Kanne, die Fülle assoziieren will, zugleich den Frieden und Gelassenheit als spirituelle Attribute von Fülle zu interpretieren versucht.

Stein-Trommel 石鼓,Zisha Yixing Kanne

Von Künstlerin Xu, Meng

Zini Kanne innen, Zhuni als Glasur.

„Stein- Trommel“ heißt diese Yixing Kanne voller Modernität und Subjektivität!

Warum Stein- Trommel? Das erzähle ich in nächsten Tagen!

Geheimnisse von Bo He Tang Gushu Pu Er

Diese Karte zeigt die nummerieren Teebäumen von Bo He Tang.

Es sind ca 50 Bäume. Es gibt noch zahlreiche umnummerierten Bäumen- wie im Bild.

Der Unterschied zwischen den beiden Sorten spiegelt in dem Geschmack wider, nicht immer durch den Preis. Wer würde uns sagen dass der Tee von den umnummerierten Bäumen stammen?

Wie kann man es lernen? Eine vertrauensvolle Referenz zu kaufen und lernen!

Das Warten unter Teebäumen

Was ist das für eine Karte? zeigt den Wald von Bo He Tang.

Er erzählte uns im Seminar, dass er im Herbst die Einzahlung für die nächste Frühlingsernte machen muss, damit er diese Karte erhalten kann. Somit sichert er den Anruf von dem Inhaber. Er wird angerufen und bekam Hinweise, welche Bäume heute gepflückt werden. Yu geht dann mit seinem Koch, der das Pflückgut zur Produktionsstätte trägt und dann anschließend den Tee produziert.

Auch wenn er viel Geld dabei hat, bekommt er nicht unbedingt die Menge, die er braucht. Er erzählte uns auch, dass er zwei Pflücker nach Mansong mitnehmen musste. Nur bekannte und erfahrende Pflücker werden zugelassen. Es ist eigentlich ein sehr schönes Zeichen: die Wichtigkeit der Pflücker ist bewusst und seine Professionalität wird geschätzt. Ein erfahrener Pflücker garantiert das gute Pfklückgut und die Lebensdauer der Bäumen! Das ist ein anderer Kreislauf des Teehandeln und der Tee-Produktion! Ganz anders als in Darjeeling und in vielen anderen Orten, wo Pflücker das Opfer von dem Geist der Gier.

Er deutete uns auf das wachsende Bewusstsein von Teebauer über die Wichtigkeit ihrer Natur. Sie wollen die Bäumen schonen, die Pflücker werden immer teurer. Ohne Bar Geld kann man nicht in die Wälder von Mansong. Die Teuerung des Tees kommt den Bauern und Arbeitern zu gute. Das ist gut. Die Kehrseite ist, dass wir im Osten und im Westen keinen billigen guten Tee trinken können! Aber, es ist vielleicht gut so?

Ich habe keine Rosarote Brille. Wir tun immer noch zu wenig für die Tee-Wälder in Yunnan. Die meisten Teepflanzen werden drei Male im Jahr gepflückt. Das ist immer noch zu oft! Irgendwann merken wir vielleicht, dass wir durch unseren kurzsichtigen Handeln uns selbst schaden!

Während Yu 5 Tage in Mansong auf die Teeblätter warten, hat er einen neuen Wald entdeckt: Da Hei Shan! Wie schmeckt dieser Tee?

Ein nummerierter Teebaum in Bo He Tang.

Man Shan, Wasser schwemmt zum goldenen Berg

eb05cea3-c021-40fc-8d6f-4470b7181be8Wie jede Künstler-Kanne hat diese Kanne Man Shan auch eine Entstehungsgeschichte. Künstler Chen, Hao, gehört zur akademischen Schule vom Meister Zhang, Zhengzhong. Er war in einem Theaterstück „Bai She Zhuan“ – eine Liebesgeschichte zwischen einer zu Menschen verwandelten Schlange, die seit Tausendjahren ein spirituelles Praxis hatte und einem schönen jungen Konfuzianern. Die beiden verlieben sich, aber ihre Liebe ist von der Konvention nicht erlaubt – eine Liebe zwischen Menschen und Nicht-Menschen. Mönch Fa Hai sperrte, damit diese Liebe wegen der Trennung scheitern konnte. Die weisse Schlange Suzhen schwemmt das Wasser den goldenen Berg, um ihren Mann zu befreien und ihrer Liebe einer Chance zu geben. Ihr Mann wurde frei, sie wurde vom Mönch eingesperrt.

Der Schnabel erinnert uns an die Beweglichkeit eines Schlange und ebenfalls an das Erscheinungsbild. Die Kurve korreliert ebenfalls an die Welle des Wassers. Die Wellen in Kanne ist durch eine aufwendige Einlegearbeit – Intarsien durch Duanni von Yixing. Das Wasser schwemmt, die Welle brandet, während die Liebe zu einer heftigen Sehnsucht umschlägt. Die Sehnsucht ist eine hilflose Sucht. Suzhen, die leidende Frau konnte den Tempel nicht überschwemmen, auch wenn ihr Gefühl stark und ihre Liebe aufrichtig waren. Der Berg, der als Symbol der Dualität von Moral symbolisiert, ist nicht zu besiegen.

Wie ist die Geschichte zu Ende gegangen? Es wurde erzählt, dass die Suzhen Jahrzehnten unter der Sperrung von Goldenen Berg war – unter einem Pagode. Ihr Sohn kam nach einer erfolgreichen Beamtenprüfung beim Kaiserhof zurück, um seine Mutter zu retten. Er hielt eine Zeremonie vor der Pagode und die Mauer fiel. Die Familie ist wieder vereint. Auch das Wasser und der Berg. Auch die Liebe und Moral!