Archiv der Kategorie: Chinesischer Oolong Tee

Warum ist der Anxi Tie Guanyin so grün?

Warum ist der Anxi Tie Guanyin so grün?

Ganz einfach, weil es eine super Maschine gibt!

Diese Maschine filtert die durch Oxidation gefärbte Stelle am Blattrand. So bleiben die Teeblätter grün. Die Ränder bei Anxi Tie Guanyin sind meistens gerissen. Dank diese Maschine gibt es endlich der grüne Oolong im wahrsten Sinne des Wortes!

Die Maschine ist patentiert.

In Shui Tang gibt es seit paar Monaten einen nach der Tradition produzierten Tie Gaunyin, das heißt in Zimmertemperatur anstatt im klimatisierten Raum und sorgfältig geröstet! Da kam diese Maschine nicht zum Einsatz! Weil wir genau diese Färbung sehen wollen! Weil diese Färbung die Beweis liefert für einen gelungenen Oolong!

Seminar Programm am Sonntag 3.02.2018

Selten bereite ich mich für ein Teeseminar schon so früh vor. Meine Darmgrippe hat meine Aktivitäten reduziert. Plötzlich entsteht eine Ruhe in mir. Ruhe, oder Leerstelle im Alltag? Ich weiss es nicht. Jedenfalls ist es erfreulich.

Nun habe ich tatsächlich vieles vor am Sonntag. Ich möchte lernen, meine Kraft besser zu verteilen, denn ich noch so viele Projekte habe, zu verwirklichen!

Der Frosch und Huang Jin Gui

Wir hatten in Shui Tang einen Bügeleisen Tee. Bügeleisen für die Seele, zerknitterte Seele. Es war ein Huang Jin Gui. Vor einem Jahr wurde der Tee schon ausverkauft. Danach gab es nur einen Maoxie, der ebenfalls die zerknitterte Seele auch glätten kann. Vor paar Tagen als der neue Huang Jin Gui aus Anxi vom Jahrgang 2015 Winter kam, blinkten meine Augen und wusste, der Bügeleisen-Tee ist wieder da! Feine leichte Maiglöckchen gehüllt mit aromatischen getrockneten Pflaumen oder Aprikose. Der Aufguss sanft und geschmeidig. Eine multidimensionale Köstlichkeit – Duft, Geschmack und Wirkung! Ich schrieb sofort verschiedene Teefreunde und rate sie zu kaufen. Wer weiß, wie schnell der Tee wieder vergriffen wird – wie der Baozhong aus Wuyi!

Manchmal fühle ich wie ein Frosch. Nein, ich bin ein „Frosch“ von dem Frosch-Prinzip. Er verlor das Gespür um die Umstände wahrzunehmen und verpasst den Zeitpunkt die Lage zu wenden. Der Frosch sitzt im Hals.

Kim hat Shui Tang zu eine Ozean gemalt, wo Delphine und Seepferdchen zu Besuch kommen. Shui Tang, der Ort des schönen Wassers, ist oft wie ein Teich. Und ich steht bei der Kasse wie ein Frosch. Die Prinzessinnen kommen und verlangen nach dem verlorenen Goldball. Das Goldball ist wie der Tee, der sie wieder glücklich und lebendig macht. Ich spring ins Wasser oder gehe in den Keller und hole etwas. Den Goldball.

Der Goldball kann auch als Symbol von dem Unbewussten. Und der Frosch?

Ach, der Frosch ist oft verkannt. Jeder denkt etwas über ihn.

Der Frosch trinkt den Huang Jin Gui, wenn die Prinzessinnen glücklich mit ihren Tee ausgehen.

Gerade während des Zazens kämpfte ich zuerst gegen die Müdigkeit. Vielleicht war es eine Illusion. Ich nahm viel milchigen Lichtstrahl war. Er strahlt über meinen Körper und es manifestierte sich ein Teich. Auf diesen Teich sass ein Frosch auf Lotus Blättern. Friedlich und Zufrieden.

Heute Abend muss ich keinen Huang Jin Gui trinken. Der Frosch ist gelassen und friedlich.

Teeseminar Oolong mit Schwerpunkt Shui Xian 水仙l

Tee-Varietät Shuixian 水仙 kommt ursprünglich aus Wuyishan Fujian in China. Dieses Pflanzen macht seine eigene Karriere und ignoriert die Grenze zwischen China und Taiwan. Die Verbreitung vervielfacht seine Geschmäcke, weil jedes Anbaugebiet ein bestimmtes Gesicht dieses Tees prägt!

Wir hören verschiedene Namen von ihm wie 鳳凰 Phönix, Ente-Scheiss 鴨屎香 oder sogar 銀花香Gaisblattblüte! Was für einen Tee ist es denn eigentlich?

Am 04.02 2018 widmen wir einen ganzen Tag diesen legendären Tee!

Anmeldung bitte bei Shui Tang!

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Der Garten von Atongs Familie. Man sieht, dass hier organisch angebaut wird. Diese Pflanzen ist 武夷 Wuyi.

Baxian Shuixian in Atongs Familie Garten in Mingjian Taiwan.

Xue Pian

Der neue Xue Pian Shui Xian Dan Cong bringt ein Hauch von Frühling nach Zürich. Aber sein Name wirkt sehr verwirrend.
Was ist Xue Pian?
In Guangdong ist der Xue Pian eine Ernte wie der Dong Pian in Taiwan.
Manchmal, wenn eine warme feuchte Luftwelle aus Süd Pazifik nach Taiwan weht, treiben in manchen Gegend in Taiwan die Teebusche. Die ahnungslosen Teepflanzen treiben und treiben, weil sie dachten, es sei nun der Frühling.
Es ist warm am Tag, aber kalt in der Nacht. So kalt, dass die Teeblätter oft Frost erleben.
Somit entstehen bestimmte Aromen durch das extreme Klima und die kalte Nacht während der Produktion. In Taiwan ist Dong Pian geschätzt von Teeliebhaber. Dong Pian schmeckt oft elegant, frisch und blumig. Wir nennen diese Ernte als Bu Zhi Chun – der Tee, der nicht weiss, was Frühling ist. Naja, das Teepflanzen ist einfach betrogen worden.
In Guangdong ist Xue Pian das Synonym von taiwanesischen Dong Pian.
Dieser Xue Pian in Shui Tang hat einen langen Name:
Lao Cong – alte Teebusch
Wudong – das Bergdorf in Bergipfel Wu Dong
Song Zhong – der Shui Xian Busch aus der Ende von Song-Dynastie
Shui Xian – der Name von Tee-Pflanzen, Narzissen auf Deutsch
Dan Cong – ein einzelner Baum
Huang Zhi Xiang – der Name von dem Duft von einer herrlichen nach der Gardenien duftenden Blume

Dieser Xue Pian hat bereits viele Herzen verzaubert.

Mao Xie 毛蟹

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Atong erklärt in diesem Video, wie die Oolongbaum-Varietät Mao Xie aussieht.
Mao Xie hat sehr starke Behaarung und beim Pflücken kann Allergie auslösen. Die Zacken am Blattrand ist sehr eindeutig und sie sehen so aus wie Zacken auf der Schale von Meereskrebs. Darum bekommt diese Varietät den Name behaarte Meereskrebse.
Als ich heute den Mao Xie 199? aus Atongs Schatzkammer auspackt, strömt wunderbare Düfte in meine Nase! Wow!
Allergie?
Eher ein Rausch!

Der Rausch ist ansteckend.
Als Tim den Tee packte, sagte er, dass seine Intuition ihm sagte, 150g zu nehmen anstatt 50g!
150g? Dann können zwei Leute weniger Freude an diesen Tee teilhaben…
Tee aus Atongs Schatzkammer ist jede Tüte abgezählt…

Das Dorf des ewigen Fruehlings – Yong Chun

Das Dorf des ewigen Fruehlings - Yong Chun

Buddhas Hand, mein Lieblignstee sollte hier beheimatet sein.
Ein Dorf, ganz verschlafen, noch recht grün. Die alten Frauen sortieren gerade die frische Ernte. Heute pflanzt man Tie Guan Yin, dessen Ernte Anfangs Oktober anfing und der Buddhas Hand ließ sich noch warten.
Während die alten Frauen arbeiteten, spielten die Kinder auf der Straße. Meine Grupee tranken den Tee von den Parteifunktionaer, ich saß an dem Straßenrand und wurde von Fremden beobachtet.
Fremden? Wer ist hier fremd…
Damals – als die Chinesen in Indonesien massakriert wurden, wurden fliehende Chinesen nach Yong Chun gebracht. Fast alle arbeiteten mit Tee… Aber die alte staatliche Fabrik sah wie eine Ruine aus. Ich saß vor dem Ruine, genoss die Ruhe, während die Huehner um mich herum liefen. Das Dorf, das Haus, der Platz, alt, melancholisch und einzigartig. Wie wunderschön!
Scheinbar existieren noch viele alte Buddhas Hand Teebaeume in dem Wald!
Alte Teebaueme, ach, hast du noch nicht genug gesehen, Menglin?
Buddhas Hand hat ein riesiges Blatt. So groß wie meine Hand.
Buddhas Hand wächst und treibt langsamer. So langsam dass die Zeit fuer ihn bald vergangen wird.
Buddhas Hand ist der Name eines wunderschönen Tees. Damals in Yong Chun, dann in Taiwan. heute auch sogar in Zürich. Und meine Freunde in Einsiedeln lieben sogar ihn – auch in Einsiedeln, wo Jesus und Buddha sich begegnen können. Wie könnte man heute anstatt ihm Shui Xian und Tie Guan Yin einpflanzen nur wegen dem Ertrag?
Ich saß noch ein bisschen vor der Ruine, schaute noch ein bisschen den Huehner zu und warte auf den nächsten Schritt, wohin Reise des Tees mich führte.

Schneiden anstatt Pfluecken

Schneiden anstatt Pfluecken

Heute schneidet man in Anxi mit diesem Messer wie man im Europa auf den Rebbergen verwendet, die Teeblätter.
Einst pflückte man. Heute schneidet man.
Die Dame, die angeblich die erste war, diesen Messer zu verwendet, kam zufällig bei Atong zu Besuch und ich konnte dieses Foto verewigen.
Ich will diese Sache nicht moralisieren, was besser ist. Vor allem ich bin nicht die Pflückerin und habe keine deformierte Finger – was habe ich hier zu verurteilen?
Als ich im Mai in Yunnan war, beobachte ich, dass fast alle Bäurinnen deformierten Finger haben und darunter leiden. Damals machte ich mir schon Gedanke, was das bedeutet…
Eine Tasse Tee in meiner Tasse bedeutet auch sehr viel Opfer und Hingabe von vielen Menschen.
Ich- als ein Teeliebhaber und eine Händlerin – wie stehe ich dazu?

Reise nach Anxi IV

(Fortsetzung)
Ich senkte meinen Kopf und konzentrierte mich auf die schlangenartigen Steintreppen durch den Teegarten Xipings. Unter der starken Macht der Sonne kehten wir durchgeschwitzt zurück zur grossen Hauptstrasse. Ein freundlicher Ruf kam von links. Es war eine Bäuerin. Sie rief uns zu einer Tasse Tee. Der erfolgreiche Händler des Pu Ers unterhielt sich nett mit ihr. Ihre Stimme war warm und ihre Art war natürlich. Es schien ihr, als ob es die natürlichste Sache wäre, wenn Fremde bei Ihr eine Tasse Tee trinkt. Sie sagte, dass sie uns gerne Tee offerierte. Ich beobachte wie sie miteinander sprachen. Plötzlich war ich wieder in meiner Kîndheit in unserem dunklen Haus. Jeden Morgen liess unsere Grossmutter unsere Obasan eine grosse Topf Baozhong kochen. Ungefähr 30 Liter. Mein Vater musste an jeden Morgen diesen Tee an die Strasserand zu bringen. Mit paar Schälchen offerierte meine Grossmutter den Passanten unseren Tee.
Vater ist ein Big Boss und hatte sehr viel um die Ohren, aber jeden Morgen trug er den Tee an die Strasse. Meine Grossmutter ist Analphabeten und hat keine Klassiker gelesen. Ich weiss nicht, warum sie diese Ritual, was wir als Feng Cha in der chinesischen Kultur nennen, kannte.
Das, was ich als sehr taiwanesisch verstand, was ich sehr einfach und ursprünglich taiwanesische Haltung bezeichnete, erkannte ich an dem rauhen Gesicht des Bäuerin wieder. Etwas, was lichtvoll schimmert.
Anscheinend gibt es etwas, was wir als Schicksal oder als ein göttlicher Plan verstehen. Es gäbe ein Fluss, während er Richtung Ozean fliesst, verschwindet es manchmal unter der Erde, er wartet auf einen unbestimmten Zeitpunkt um wieder sichtbar zu werden. Ich dachte es gehöre zu einer bestimmten Zeit oder Raum, in der Wirklichkeit gehört er zur allen Menschheit. Schöne Dinge existieren nicht als eine bestimmte Form in dieser Welt. Schönheit verwandelt sich manchmal zu einem dunklen Drachen wie Oolong, manchmal als ein Gestalt der Bäuerin, manchmal als meine Grossmutter. Sie kehren sich immer wieder zurück zur Erde, wie eine Erneuerung, wie Phönix aus der Asche.
(Ende)