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Ein Tee für – –

Geschehnisse der Welt spalten uns nicht, sondern die Sichtweise. Gespräche spalten uns nicht, sondern Unterstellung. Die Meinungen spalten uns nicht, aber der Anspruch auf die einige Wahrheit.

Trotzdem gibt es einfach Menschen, den wir nicht riechen können, mit dem wir nicht reden kann!

Kannst Du einen Tee für diese Person machen? Für diese Gruppe? Oder für diese Idee?

Wir haben heute es zu unserem Thema gemacht. J. sagte sofort, ich habe jemanden! Y. Sagte, oh… ich muss mir überlegen. F. verweigerte am Ende seines Tees diese Person zu integrieren.

Ja, ich habe auch jemanden oder einigen mit denen ich nicht reden kann… wenn ich weiter auf sie projizieren und an sie denken, kann diese Energie nie schöpferisch sein. Wenn ich sie aber benennen kann, bin ich bei mir, und wenn es so weit ist, arbeite ich an diesem Knote – das ist der Teeweg, der Gongfu Cha.

Ein wunderschöner Teetag!

Es war ein wunderschöner Tag und genau richtig für Tee! Paar Leute ziehen sich zurück zum Tee!

Was vormittags war, war nachmittags schon anders! Fünf Menschen bereitet den gleichen Tee in fünf verschiedenen Modus! Fotos aus Kurs Gongfu Cha I.

Zusammen Wellen brechen und weiter fahren!
Auf einen blühenden Garten Tee trinken!
Brüche, die Sinn machen?
Ins blaue

Was lernen wir in Gong Fu Cha?

Ich war jemand, wie jeder von uns, der nicht gut zuhören kann. Nicht zuhören, was andere Menschen sagen. Das Schlimmer noch, ich konnte nicht zuhören, wofür mein Herz Schlägt.

Mit dem Tee bin ich ein bisschen weiter gekommen – mit mir selbst. Das habe ich Cha No Yu und Gongfu cha zu verdanken.

Viele Leute fragen mich, was lernt man beim Gong Fu Cha?

Meine Antwort wäre: man lernt sich besser zu verorten. Das heisst, man über der eigenen Identität bewusst wird.

Auf einem Teetisch wird alles klar, wo Ich bin und wo du bist, wo ich ihn plazieren will und wo ich mich hervorhebe oder zurücknehme. Es ist so deutlich, wie unser innerer Navigation funktioniert. Die erste Schwierigkeit für die meisten Menschen ist, wie soll ich mit dem gestalten von einem Teetisch anfangen? Wo soll ich mich platzieren?

Wo bin ich? Das können meiste Menschen nicht beantworten! Die meisten Lernenden fangen immer mit den Tassen an – das Symbol von Aussen. Wo man die anderen verortet hat, weiss man erst, wo ich bin! Ist es der Grund, warum wir immer Feinbilder brauchen? 

Nachdem der Lernende verstanden hat, zuerst ICH zu verorten weiss, geschieht die Sache recht einfach. Man findet den Ort wo man die Tassen für die Gäste platzieren soll, wo man die Hilfkanne – Aufgusskanne stehen lassen kann. Dann kommen die nächsten Schwierigkeiten, wo man den Teelöffeln, die Wasserschale (Abwasser) und Tuch etc platzieren soll. Genau diese Schwierigkeiten helfen uns die Prioritäten zu begreifen! Was ist das Wichtigst für MICH im Tee? Die Schale für Abwasser? Die Teedose? Der Teelöffel? Wo sollte das Tuch stehen, wenn man stets das Tuch greifen muss?

Zeit für Zeit lernt man durch Fehler Schritt für Schritt ins eigenen Inneren. Der Teetisch ist ein klarer Spiegel von unserem inneren Garten!

Im Unterschied zu Cha No Yu wird Gongfu Cha nach meiner Vorstellung nicht in einem fest gelegten Ablauf unterrichtet. Es ist nicht immer einfach. Denn meiste Menschen mögen eine klare Regelung. Für Menschen, die klare Regelung braucht ist der Gongfu Cha in Shui Tang nicht zu empfehlen. Hingegen für Menschen, die selbst kennen lernen möchten, die Innen- und Aussenraum in uns beobachten, gestalten und bewusst werden wollen, ist es ein aufschlussreicher Versuch auf die Reise mit dem Teeschiff in den Fluss des Tees einzulassen!