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Der Besuch zu Zisha Kannen II

Ich hatte viele Frage zu Zihsa, wusste aber nicht von wo ich anfangen sollte.

Bis jetzt versuchte ich die Teekannen von den alten Produktion zu erwerben. Die Kanne die ich früher erworben habe ist nun um 9 Fach gestiegen – sie lachten. Aber es war nicht die Top Kannen, sagte Yu. Er wollte immer nur die Top Kanne handeln, antik Zisha von Qing oder von namenhaften Künstlern. Ich sagte, wir sind noch nicht so weit im Europa. Aber irgendwann vielleicht. Zuerst müssen wir verstehen, was Zisha ist.

Der Gastgeber in Beitou erzählte mir die Bewusstsein von Ton Lagerung des Teekannenmeisters. Jeder Meister, der ein bisschen Verständnis hat, kaufte bereits so viel Ton, dass seine Enkelkinder es verwenden können. Es gibt viele kommerzielle Strategie um den Markt zu verwirren mit neuen Begriffen und Kategorien. Zisha Kanne kaufen tut man bei vertrauen Händler. Sie registrieren Ihren Käufer. Weil sie irgendwann die Kanne zurückkaufen wollen. In dem Moment von Rückkauf ist das Moment des Erfolgs. Ein immer wichtiger Künstler und seine Werke zu erkennen, wenn der Künstler noch jung und unbekannt ist, braucht ein starkes ästhetischen Vermögen. Dazu braucht man viel Zeit zu lernen und zu lernen.

Er sagte mir, alles braucht Zeit. Wie das Brot. Ein gutes Brot, sagte ich.

Inzwischen versuche er mit alten Meister und seinen Schülern zusammen ein Team aufzubauen, etwas auszuprobieren. Viele junge Künstler haben Mastertitel und sind aus besten Universität. Dieser frische Wind bringt neuen Schwung. Das Basis für diesen Schwung ist die gute Fundament von beherrschten Handwerk! Auf das gute Handwerk kann man inspirieren und experimentieren!

Zum Thema Teelagerung II

Ich fragte Yu, wie er seinen Tee lagert.

„Ich beabsichtige nicht, mit speziellen Gefässen Tee zu lagern. Jüngere Pu Er lagere ich gerne in Zisha Gefässe (aus Yixing Ton). Ältere Pu Er lagere ich gerne in glasierten Gefässen – damit der Tee sich nicht weiter stark verändert. Eigentlich muss nur saubere geruchsfreie luftige trockene Räume sein. Mit dem Bambus Korb im Bild sollte man aufpassen wegen Schimmel. Anstatt solchen Körbe zu nehmen wäre es besser den Tee einfach im originalen Bambusblätter zu lassen. Bambus verschimmelt schnell.“

Das stimmt. Ich erinnere mich: Bambus für Chasen, für Teeschiff oder für Teelöffel sollte immer aus paar Jahre gelagerten Bambus aus Bergen sein. Die meisten Teeliebhaber lassen sogar diese Bambus räuchern. Die Cha Gao aus 2015 war mit Bambusblätter gewickelt, weil die Bambusrohr im Sommer oft von Insekten befallen werden können.

“ In Taiwan wird solch Bambuskorb nicht verwendet. Früher hat man die Fladen im Kartonschachtel gelagert.“ Darum hat er seinen Tee im Kartonschachtel!

Ich erzählte ihm, dass es viele Teeexperte im Netz tätig sind und sie haben zu jeder Dinge immer eine Meinung. „Es gibt Flut an Information und jeder kann ein Meister sein.“ Sagte er.

„Habt Ihr Kühlschrank für Euren Tee?“ „Kühlschrank?“

„Ja! “ „Nö. Wir haben nur Luft Entfeuchter in Taiwan. In Kühlschrank Tee zu lagern ist heikel. Es kommt danach in dem Tee Feuchtigkeit. Das tut Tee nicht gut.“

Das stimmt. Ich erinnere mich an meine Cha No Yu Zeit, vor jeder Übung muss mein Teevater Detlef seinen Usucha und Koicha aus dem Kühlschrank nehmen und mindestens eine Nacht stehen lassen. Damit der Tee keine Feuchtigkeit hat und locker fällt. Wenn der Tee zu viel Feuchtigkeit hat, merkt man als Gast auf jeden Fall bei Betrachtung und bei der Zubereitung, das war immer peinliche Momente als Gastgeber, wenn es enttarnt wurde. Im Tee kann man nichts verbergen!

„Weiss Du, die meisten Leute wollen Geschichte hören, Anekdote erzählen. Wahrheit will nur wenige Menschen hören.“ Er schickte mir einen Aufschnitt von seinem Gespräch mit dem Inhaber von Bo He Tang. Es handelte sich um Fakenews unter den Teehändlern. Die beiden seufzten im Weixin, dass die Wahrheit Menschen am wenigsten interessieren.

So viel zu der Einstellung von Lagerung von Yu als ein Teeliebhaber und Teehändler von edleren Pu Er Tee!

In Karton gelagerter 8892 von Wang, Man Yuan!

Was passiert auf den Teetisch an einem Adventnachmittag?

Heute war der verkaufsoffene Sonntag in Zürich. Es kamen immer mehr und mehr Leute. Der Teetisch wurde grösser und grösser. Manche kamen um die frisch eingetroffenen koreanischen Schälen zu bewundern, manche kamen weil sie wohl Durst haben! Durst nach was?

Kim kam ebenfalls mit dem kreativen Teefreak Vater gemeinsam zu Shui Tang. Was macht ein achtjähriges Mädchen dort? Tee trinken?

Kim kam um Shui Tang zu malen. Was hat sie gemalt?

Die Fische schwimmen, Delphine springt, während Seepferdchen am einem Brunnen auf seine zu füllende Tasse wartet.

Shui Tang sei eine Ozean! Mitten in dieser Ozean steht ein Teetisch und auf dem Tisch ein Brunnen! Aus diesem Brunnen sprudelt der Tee hinaus. Es ist grün, ist es vital und frisch?

Delphine eilt zum Teetisch. Die Fischen schwimmen in Schwarm. Richtung Brunnen!

Der Ort des schönen Wassers! Shui Tang.

Wer hat dem Kind von Wasser erzählt! War der Vater das Delphin? Oder das Seepferdchen?

Mich berührt das Bild sehr. Der Teetisch im Auge eines Kindes gleicht wie ein Brunnen für Meereswesen!

Der stolze Vater mit dem Kim!

Warten auf trockene Reisstroh

Teefreund aus Bayern schickte mir ein Foto von seinem 10 Male verwendeten Dai Gaiwan.

Wann gibt es wieder?

Es gibt die Dai Keramik wieder, wenn das Wetter in Jinghong wieder sonnig wird. Die Reisstroh, was man für das Brennen braucht, lässt sich warten! Ein bisschen Geduld müssen noch die Teeliebhaber im Europa haben.

Dai Keramik von Meisterin Yümeng ist eben nicht ein Industrieprodukt.

Wie war der Tee in der Song Dynastie?

Song Dynastie in China, 960-1279, wurde der Tee zum Zentrum des kulturellen Lebens. Viele Künste und Lebensstile drehten sich nur um den Tee.

Cha Gao, der dicke Paste. Die sinnliche Tian Mu Schale. Der Mactha, der heutige Cha No Yu bildet. Diese Objekte und Phänomenen haben ihre Spuren in dieser glorreiche Vergangenheit der Song Dynastie!

Ich habe ein Video gefunden und es ist von National Palast Museum herausgegeben. Manchen kommt es bekannt vor, weil man es in Japan bereits kannte und es als japanisch verstand. Nun kommt man auf die historische Spuren des Tees. Dort ist der Anfang des Matchas!

Euch wünsche ich viel Freude!

https://youtu.be/eeVYwYT4OgY

https://youtu.be/_C9pgevlPqc

Das 2. Video erzählt einen Taiwanesischen Teeliebhaber, wie er mit Lao Ban Zhang Pu Er versucht, den Teegenuss aus der Song Zeit wiederherzustellen!

Freude an Gongfu Cha

Eine Zeit lang vermied ich Tee in meiner privaten Zeit zu trinken. Weil ich das Gefühl hatte, dass Tee mein Leben überfüllt. In Shui Tang wurde ich oft als Frau Tang angesprochen. Als Person wurde ich als Teefrau bezeichnet. Ich dachte, ich kann Tee nicht mehr normal schmecken. Normal, als Mensch.

Als ich wieder wie eine gewöhnliche Freundin zum Tee eingeladen werde, war es in der Küche von Cordula. Sie machte mir einen Tee bevor sie mir eine Shiatsu gab. Es war ein Fenghuang Shuixian aus Mingjian, Jahrgang 2013. Reife Früchte und südländische warme florale Note füllten mich. Ich kann wieder schmecken, wie jeder gewöhnlicher Teeliehaber! Sie wusste nicht, wie emotional ich in jenem Moment war. Zum ersten Mal seit 8 Jahren konnte ich wieder als eine Freundin in einer Küche Tee trinken.

Härtlings Murakami würde diese Momente als  ein „kleines greifbares Glück“ bezeichnen, oder? In einer friedlichen Stadt, an jenem sonnigen herbstlichen Tag bei einer Schale Tee! Der Tee schmeckte, das Gespräch floss und die Ruhe kehrte ein.

Cordula pflegt eine Gongfu Cha Kultur. Sie sucht und näht selbst Teetücher, um Tee zu spielen. Dabei macht es besonders Spass passende Teatoys zusammenzustellen. Gongfu Cha ist eine ästhetische Bildung, die aus Tee trinken unser Leben verändert!

Das ähnliche Erlebnis erlebte ich am Sonntag mit der Gongfu Cha I Gruppe. Als wir uns allmählich weg von konkreten Teeschiff verabschiedeten, fühlten die Teilnehmer recht unsicher. Oh, wie geht es weiter. Eva hat sich angeboten als Erste es auszuprobieren. Sie nahm das schöne lila Tuch voller fliegenden Farfalla und Blumenwiesen. Dazu nahm sie schlichte Celadontassen begleitet von Zhuni-Kanne. Zarte ruhige Bewegungen führten uns in ihre Welt des Tees! Wir wurden verzaubert.

Am Ende des Tages fragte mich Domingo wie es weiter geht. Was kann man machen, damit man weiter lernt, die Welt des Tees zu gestalten? Ich war glücklich über seine Begeisterung. Ich bedankte herzlich an die Teilnehmer für die beiden intensiven Tage.

„Hoffentlich hattest Du auch Freude.“

„Ja, natürlich. Ansonsten würde ich es nicht machen. Ich habe auch sehr viel von Euch gelernt. Vielen Dank!“

5 Menschen, 5 Spielarten des Tees und viel Freude!

墨玉蓋碗 Gaiwan aus dunklem Jade von Huanglien Taiwan 

Gaiwan aus dunkeln Jade nimmt einen langen Weg von Ostküste Taiwans bis an die Spiegelgasse in Zürich!

Nach den Anekdoten sollte dieses Material den Energiefluss fördern, ausgleichen und reinigen. 

Aber nicht das Aspekt der Gesundheit macht das Material so teuer, sondern seiner besonderen Herkunft und rares Vorkommen. 

Ich liebe es nicht weil es meine Gesundheit verbessern kann. Sondern wegen seiner Schönheit!

Das Schöne macht mein Leben schön.