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Wie war der Tee in der Song Dynastie?

Song Dynastie in China, 960-1279, wurde der Tee zum Zentrum des kulturellen Lebens. Viele Künste und Lebensstile drehten sich nur um den Tee.

Cha Gao, der dicke Paste. Die sinnliche Tian Mu Schale. Der Mactha, der heutige Cha No Yu bildet. Diese Objekte und Phänomenen haben ihre Spuren in dieser glorreiche Vergangenheit der Song Dynastie!

Ich habe ein Video gefunden und es ist von National Palast Museum herausgegeben. Manchen kommt es bekannt vor, weil man es in Japan bereits kannte und es als japanisch verstand. Nun kommt man auf die historische Spuren des Tees. Dort ist der Anfang des Matchas!

Euch wünsche ich viel Freude!

https://youtu.be/eeVYwYT4OgY

https://youtu.be/_C9pgevlPqc

Das 2. Video erzählt einen Taiwanesischen Teeliebhaber, wie er mit Lao Ban Zhang Pu Er versucht, den Teegenuss aus der Song Zeit wiederherzustellen!

Freude an Gongfu Cha

Eine Zeit lang vermied ich Tee in meiner privaten Zeit zu trinken. Weil ich das Gefühl hatte, dass Tee mein Leben überfüllt. In Shui Tang wurde ich oft als Frau Tang angesprochen. Als Person wurde ich als Teefrau bezeichnet. Ich dachte, ich kann Tee nicht mehr normal schmecken. Normal, als Mensch.

Als ich wieder wie eine gewöhnliche Freundin zum Tee eingeladen werde, war es in der Küche von Cordula. Sie machte mir einen Tee bevor sie mir eine Shiatsu gab. Es war ein Fenghuang Shuixian aus Mingjian, Jahrgang 2013. Reife Früchte und südländische warme florale Note füllten mich. Ich kann wieder schmecken, wie jeder gewöhnlicher Teeliehaber! Sie wusste nicht, wie emotional ich in jenem Moment war. Zum ersten Mal seit 8 Jahren konnte ich wieder als eine Freundin in einer Küche Tee trinken.

Härtlings Murakami würde diese Momente als  ein „kleines greifbares Glück“ bezeichnen, oder? In einer friedlichen Stadt, an jenem sonnigen herbstlichen Tag bei einer Schale Tee! Der Tee schmeckte, das Gespräch floss und die Ruhe kehrte ein.

Cordula pflegt eine Gongfu Cha Kultur. Sie sucht und näht selbst Teetücher, um Tee zu spielen. Dabei macht es besonders Spass passende Teatoys zusammenzustellen. Gongfu Cha ist eine ästhetische Bildung, die aus Tee trinken unser Leben verändert!

Das ähnliche Erlebnis erlebte ich am Sonntag mit der Gongfu Cha I Gruppe. Als wir uns allmählich weg von konkreten Teeschiff verabschiedeten, fühlten die Teilnehmer recht unsicher. Oh, wie geht es weiter. Eva hat sich angeboten als Erste es auszuprobieren. Sie nahm das schöne lila Tuch voller fliegenden Farfalla und Blumenwiesen. Dazu nahm sie schlichte Celadontassen begleitet von Zhuni-Kanne. Zarte ruhige Bewegungen führten uns in ihre Welt des Tees! Wir wurden verzaubert.

Am Ende des Tages fragte mich Domingo wie es weiter geht. Was kann man machen, damit man weiter lernt, die Welt des Tees zu gestalten? Ich war glücklich über seine Begeisterung. Ich bedankte herzlich an die Teilnehmer für die beiden intensiven Tage.

„Hoffentlich hattest Du auch Freude.“

„Ja, natürlich. Ansonsten würde ich es nicht machen. Ich habe auch sehr viel von Euch gelernt. Vielen Dank!“

5 Menschen, 5 Spielarten des Tees und viel Freude!

墨玉蓋碗 Gaiwan aus dunklem Jade von Huanglien Taiwan 

Gaiwan aus dunkeln Jade nimmt einen langen Weg von Ostküste Taiwans bis an die Spiegelgasse in Zürich!

Nach den Anekdoten sollte dieses Material den Energiefluss fördern, ausgleichen und reinigen. 

Aber nicht das Aspekt der Gesundheit macht das Material so teuer, sondern seiner besonderen Herkunft und rares Vorkommen. 

Ich liebe es nicht weil es meine Gesundheit verbessern kann. Sondern wegen seiner Schönheit!

Das Schöne macht mein Leben schön.

回紋 Hui Wen Muster und 功夫茶 Gongfu Cha

Anschließend zu gestrigem Beitrag.

Nach dem Besuch von der Mei Yin Tang Ausstellung bekam ich eine Idee mit einem Besuch dieser Ausstellung unseren Gongfu Cha III zu starten.

Wir haben in den zwei Gongfu Cha Kurse Schritt für Schritt ein Fundament aufgebaut, viele Teatoys zu verwenden und Brücke von einer Handlung zu einer anderen aufgebaut. Wir lernen immer mehr von der Bedeutung des Muster und die Verbundenheit zwischen Tee und Universum. Ein Fenster zu einer Teewelt ist geöffnet. Mit Gongfu Cha III möchte ich einen Garten des Tees visuell mit Teefreunde gestalten. Ein Garten, der zur einer Landschaft ausstrahlt.

In diesem Garten gestalten wir die Wiese vielleicht mit Stoff, vielleicht mit Holzbrett oder vielleicht mit NICHTS. Die Blumen holen wir mit Teatoys in den Garten, den Wind symbolisieren wir mit Geräusch des Wassers und unsere Aussage überlassen wir dem Muster. Es wird abstrakter, spannender und richtig kreativ. Das heißt nicht, dass everything goes, sondern genau überlegen, was wir tun. Denn genau das, was wir tun, widerspiegelt unser Wesen. Dort brauchen wir eine starke Verbindung zu unserem Wurzel und Besinnung mit dem Ursprung des Tees.

Tee kann nur konkret werden, durch Einreichen von Gefäßen. Gongfu Cha besteht aus von Gefäßen zu Gefäßen. Diese Gefäße – sei es schön, sei es gewöhnlich, werden verbunden durch Wasser von Teeblätter. Einen guten Brücke zwischen das Einreichen aufzubauen und zu erlernen, verwandelt sich zur Eleganz und Ausdruckskraft der Handlung. Die äußerliche Handlung gleich eine äußerliche Reise ins Reich des Tees durch Gefäße, wird aber eine Umkehrung stattfinden ins inneren Leben. Aus dem Erkenntnis des Innenschau schreiten wir wieder in die Realität.

Genau dieser Prozess wird abgebildet in dem Muster 回 Hui, das auch auch Donner Muster 雷紋 eingeordnet wird und ursprünglich Zentrum des Wasserwellen 漩渦 darstellt. Sie sind abgebildet in uralten 青銅器 Bronzen Gefäßen, die von höchst heiliger Bedeutung sind, auch in dem Porzellan und Keramik 陶瓷 des Tees.

Ein Muster oder ein Symbol, des uns stets auf etwas aufmerksam macht. Zurück, zurück ins Zentrum – ins Herzen? In den Tee zurück?

Teeleute, die den Hang zum Minimalisieren des Tees auf das Wissen um zu sprechen, auf den Geschmack, um zu diskutieren, auf die Teatoys um zu kokettieren, können in diesem Symbol als eine Warnung erkennen: Zurück, zurück zu Dir selbst 回家. Sei Du selbst.

Natürlich ist es ein Genuss durch die besten Beispiele von Teatoys in der Ausstellung zu spazieren, von Ding Yao bis zu Jingdezhen, von Jun-Glasur zu Tian Mu. Zum Schluss können wir bei der chinesischen Malerei ahnen, was wir dann bei Gongfu Cha III erkennen und lernen können.

Das Seelenleben durch eine Schale Tee, der symbolisiert durch einem Kreis, der nach Innen kreist und wieder nach Aussen führt. Endlos.


  

Neue Daten für Teeseminar und Kurse

Ich merke, dass ich ganz fleißig bin. Einerseits beobachte ich die steigende Nachfrage für Gongfu Cha, andererseits muss ich schauen, wie ich mit meiner Kapazität klar kommen.

Ich lerne auch sehr viel von Menschen, die Tee in Shui Tang lernen. Das Geben und das Nehmen fließen oft ineinander. Das ist der Grund, warum ich noch in Zürich bin.

Hier die neuen Daten:

  1. Gongfu Cha III! Was spielen wir nun? Kommen noch die Faktoren von Zeit und Raum hinzu – wie drücken wir sie aus? Bekommen wir ein bisschen Gefühl von Leichtigkeit durch das Spielen? Oder sind wir immer noch in dem Zustand von Zweifel – bin ich richtig oder falsch?http://www.shuitang.ch/blogs/news/gongfu-cha-iii
  2. Wegen der starken Nachfrage… Ich opfere meine Sonntage! Für Gongfu Cha Ihttp://www.shuitang.ch/blogs/news-und-events/gongfu-cha-i-sonderkurs

Dann noch ein Teeseminar Schwerpunkt Oolong und sein Produktionsprozess, damit wir noch vom letzten Seminar mit Atong lernen können, bevor wir es vergessen…

http://www.shuitang.ch/blogs/news-und-events/teeseminar-ii-schwerpunkt-oolong-und-sein-produktionsprozess

Ich freue mich auf Euch!

吟松窯 Ginshogama

  
Meine Reise nach Kyushu war bereichernd. Bereichernd auch weil die dortige Regierung ihren Tourismus ankurbeln wollen. Jeder aus Taiwan, der direkt nach Kagoshima reiste, bekommt ca 100 Sfr. geschenkt.

Eigentlich hatte ich keine besondere Interesse nach Kagoshima, ausser meinen Vater ein Gefallen zu machen. Dort genoss ich schöne heisse Quelle – eherlich gesagt, das Quelle-Wasser von dortigen Hotel eher aufgepeppt ist und entdeckte interessante Töpferwaren!

Kurosatsumayaki hat zwei verschiedene Art: weisse und dunkle. Die weisse Variante ist beig und bemalt mit Muster, was mir weniger anspricht. Weil es schnell kitisch wird. Und diese dunkle Variante aus diesem Vulkaninsel, dessen Erde durch und durch schwarz ist, begeistert mich von erstem Augenblick!

Noch interessanter ist, wenn man den Aufguss in solchen Tassen mit dem Aufguss in anderer Tasse vergleicht. Die meisten Menschen gefallen den Aufguss in einer Porzellan oder glasierter Schale, während der Aufguss in dunklen KUROSATSUMAYAKI charaktervoller und intensiver schmeckt – häufig eher herber und erdiger. 

Über dieses Ergebnis war ich recht überrascht und habe viel Freude an experimentieren!