且聽風吟 Mit dem Wind lauschen

Künstler Liu, Qingzhong

Duanni Original Yixing Kanne „Mit dem Wind lauschen“ 150ml.

Begegnung mit Bergen

Teekannen Duo

„Begegnung mit Bergen“

Liu, Qingzhong

Duanni Kanne Original Yixing. 60 ml und 100 ml.

Echte Ego Kanne!

Vorbereitung für die Teekonzerte

9 Personen, neun verschiedene Teetische!

Als Begleiter für diesen kreativen Prozess bin ich immer berührt wenn jeder weitere Schritt sichtbar wird. Das ist ein Prozess, den inneren Garten ganz konkret im Außen zum Ausdruck zu bringen. Es ist die Sprache jedes Gastgebers über sein Gedanke zu dem Konzert. Manche wollen die Gäste mit auf einen Ausflug zum mitnehmen unter den flanierenden Wolken einen Tee zu trinken. Mancher möchte seine Gäste auf eine Blumenwiese neben dem Gartenzaun einzuladen. Mancher möchte in seine Gäste in seiner Bibliothek mitnehmen, den Tee wie ein Buch zu lesen…

Keiner macht meinen Tee, jeder kreiert seinen. Diese Vielfalt und Kreativität spiegelt dem Reichtum der Seelen wider und geben mir viel Kraft und Hoffnung für den weiteren Teeweg!

Klare Quelle fliesst ununterbrochen, grüne Bäume verwelken nicht

清流無間斷,碧樹不曾凋。

Klare Quelle fliesst ununterbrochen, während grüne Bäume nicht verwelken.

Das ist ein im Sommer oft aufgehängte Schriftrolle im Teeraum oder Lesezimmer der alten China oder Japan. Das ist auch ein Zenspruch. Dieser Spruch ist in Form von einem Gedicht, geschrieben von einem Zenmönch im 12 Jahrhundert in Song Dynastie in China. Sehr beliebt und populär in Japan.

Für Zen praktizierende ist alles im Leben ein Praxis des Zens. Nicht nur in Zazen (Sitzen), sondern auch in Arbeiten, Essen und Gehen – in allen Lebensbereichen. Zenmeister Yuanwu Keqin in Song Dynastie verstand den gleichen Geschmack von beiden Lebenswege und sprach den einflussreichen Spruch, “ Tee und Zen haben den gleichen Geschmack- Chan Cha Yi Wei“. Und seine Kalligraphie wurde von Zen Schüler Eisai nach Japan mitgenommen und Eisai wurde der Vermittler des Tees zwischen Japan und China. Warum haben die beiden spirituellen Wege etwas Gemeinsames? Vielleicht liegt es daran, dass Menschen Tee oder Zen praktizieren und trinken, sich auf den Geschmack konzentrieren, anstatt auf die Gedanke des Anderen. Es handelt sich um das Moment des Seins, anstatt um gestern oder morgen.

Dieses Zen-Gedicht vermitteln uns im Sommer ein Hauch von Fluss des Seins und die Unabhängigkeit von äusserlichen Umstände, wie zum Beispiel Hitze oder Kälte. Es wird gerne im Sommer im Teeraum aufgehängt, um das hitzige Gemüt ein Refugium zu schenken.

Heute habe ich das Gedicht in meinem Raum gebraucht!