Archiv der Kategorie: Teehaus Shui Tang Zürich水美堂

Teegespräch in Shui Tang

Wir sprechen diesmal über das Projekt „Verwandlung“ am 23.10.2025!

Viel Freude beim Zuhören wünsche ich Euch!

https://www.shuitang.ch/blogs/pu-er-und-gelagerter-tee/teegespraech-nr-45-keramik-fotografie-und-goldschmiedekunst

Flügelschlag des Summer Vogels

«Flügelschlag des Sommervogels»
– Teekonzert von Shui Tang am 16. November 2025
Eine Zusammenkunft, eine Reise durch die Zeit und eine Erfahrung mit allen Sinnen


Vor 16 Jahren entschied ich mich, ein Teehaus in der grössten Stadt im Herzen Europas zu eröffnen. Mitten in der Altstadt Zürichs zwischen den Gassen. Als fremde Frau an einem fremden Ort, um ein fremdes Getränk – Tee – zu präsentieren. Damals folgte ich einer Vision, einen Ort zu gestalten, wo Menschen Menschen und Herzen Herzen begegnen können.
Sehr ähnlich wie die Frauen in Kleinasien im 7. Jahrhundert, in der Hauptstadt der Han und der Tang in Changan (heutiges Xian), die in einem fremden Land ein fremdes Getränk – Wein – verkauften. Diese Frauen verkörperten die Sinnlichkeit und die begehrliche Exotik, und sie waren die Projektion der Dichters und Literaten. Zahlreiche legendäre Gedichte sind bis heute überliefert und leben sinnbildlich in der Fantasie der heutigen Menschen im chinesischen Kulturkreis.
Was haben damalige Dichter aus den 7. Jahrhundert und der heutigen digitalen Generation zu tun? Was hat ein Dichter aus alten Tang-Zeit mit der heutigen Schweiz gemeinsam? Die Menschen sind mit den gleichen Fragen konfrontiert, egal woher sie kommen: «Wie liebe ich? «Wie verstehe ich die Welt?» Wir beschäftigen uns mit der Frage: «Wie werde ich verstanden? Wie verstehe ich die anderen?» Lieben und Geliebtwerden, Verstehen und Verstandenwerden sind der rote Faden des menschlichen Lebens. Poesie und Musik drücken die gleichen Fragen aus und versuchen, Antworten zu verbildlichen oder zu vertonen.
Der Tee ist vielleicht eine Brücke, die Zeit und Raum überwinden kann. Wir erhalten einen Raum, um die Schönheit der Poesie und der Musik zu erleben. Es könnte sich wie ein kleiner Flügelschlag des Sommervogels auswirken, der uns dazu bewegt, auf eine innere Reise aufzubrechen, um uns versunken in einem Universum in den Nachklängen der Worte und der Töne in innerem Frieden und Glück zu verankern.
Wir freuen uns, uns zusammen mit interessierten Teefreunden und Teefreundinnen am Sonntag, 16. November 2025 bei einer Tasse Tee auf eine Zeitreise zu begeben, durch klingende Poesie aus dem 3. bis 9. Jahrhundert von der Han zur Tang Dynastie.

Dieses Teekonzert ist ein Programmteil der gemeinsamen Ausstellung «Verwandlung» von Lo Senhao, Walter Weinbeck und Neil Webb.


Musik: Pichin Chieh (Cello), Fabian Müller (Komposition und Cello)
Rezitation Gedichte: Menglin Chou
Gastgeber: Javorka Acimovic, Anja Burger, Franco Cavalloni, Lilly Haas, Yilian Mangada, Julian Pfister, Anna Rickenbacher, Simon Trüb, Link Brücker und Tizian Zeltner

Teegespräch über Teeschalen Poesie

https://www.shuitang.ch/blogs/pu-er-und-gelagerter-tee/teegespraech-mit-meng-lin-chou-teeschalen-posesie

Viel Freude wünsche ich Euch!

Podcast mit der Cello Musik von Fabian Müller und Pichin Chien.

Zhengjialiangzi Gushu Puer

«Die Ernte dieses Jahr sieht gut aus! Die Natur ist prächtig!» Puer Produzent Yu, Chinsung erzählte mir im April über seine Reise nach Yiwu. Er sagte auch, dass er sehr beschäftigt war, weil das Wetter sehr gut war und bevor die Dauerregen kommt, muss er sich beeilen. Denn nach dem Regen schmeckt der Tee wässerig und er wieder auf ein paar guten Tagen warten muss – wenn er Glück hat.

Die Bäume in Zhengjialiangzi 鄭家樑子 schmeckt wie blühende Wiesen am Fluss im Alpen. Erfrischend, floral und kristallklar! Letztes Jahr bekam ich den noch nicht gepressten Tee (Maocha) als Geschenk von Yu, er hat mich in dem warmen Tagen in heissen und feuchten Zürich begleitet und mit Leichtigkeit beflügelt. Unbeschwert und geklärt. Leider war ich zu spät und konnte keinen kaufen.

2025 beauftragte ich ihn schnell genug. Er reiste Anfang April nach Zhengjialianzi und sendete mir ein Video von üppigem Wald und lebendiger Natur.

Wo liegt Zhengjialiangzi? Das Berg Minidorf (1500 Meter über den Meeresspiegel) liegt im Dorf Mahei (1200 ü. M.) und Luoshuidong, auch zwei sehr berühmten Namen. 梁子 Liangzi bedeutet eine Erhöung zwischen Bergketten. Darum verrät der Name uns bereits von einem besonders von Gushu Teepflanzen geprägten Gegend, wo immer von Wolken und Nebel verschleiert werden. Während Tee aus Mahei und Luoshuidong immer mehr im grossen Stil vermengt und breit produziert werden, wird die Produktion von reinen Gushu Puer in Zhengjialiangzi besonders wichtig und schwierig. Es ist wichtig, weil dort noch viele alte Teepflanzen in einem Mischwald mit anderen Bäumen verwurzelt und vernetzt. Der Tee zeigt durch diese Biosphäre eine wilde aromatische Note, die auf Chinesisch als «Wildheit -Yeyun» bezeichnet. Es wäre sehr Schade, diese Teeblätter mit anderen Pflückgut zu vermischen, um Menge zu erhöhen wegen Profit. Es ist schwierig, weil die alten freien Teebäume verstreut wachsen. Teebauer möchte nicht nur diese auserwählten Bäume pflücken – die gleiche Schwierigkeit wie bei der Produktion von Tianmenshan (Jubiläumstee 2019)

Wir haben trotz vielen Schwierigkeiten geschafft, Zhengjialianzi Gushu Puer in Zürich zu präsentieren.

Und der Geschmack von «Wildheit – 野韻 Yeyun». Was ist das? Ich höre gerade die Musik von einer Taiwaner Sängerin 雲力思 Inka Mbing, aus 泰雅族 Altaya Volk. Ihre Stimme kommt aus Mitte der Erde, die ranken einem hohen Baum in den Himmel empor wie eine Schlange. Kraftvoll ohne zu fokussieren. Erfrischend und erweckend wie das Bergbachwasser, das zwischen den wilden duftenden Schmetterlingslilie und Farn fliessen.

Wenn Wangong 彎弓 Gushu Puer wie ein Refugium wirkt, spricht Zhengjialiangzi hier eine andere Sprache. Es ist wie ein Ruf, der verlorene Menschen in der Zivilisation holt, zurück zu dichtem Wald und unsichtbarer Kraft. Wie Schlange, die gleich die Heilung symbolisiert und zugleich die mystische Kraft, die unfassbar bliebt. Vielleicht finden Sie auch Ihren Yeyun bei einer Schale Zhengjialiangzi, und fühlen sich mit der Energy des Schlangenjahr verbunden.

Wangong: Grazie von Botticelli

Wagong, ein Bergdorf in den Tiefen Xishuangbanas, war einst der Teegarten für den Kaiser der Qing-Dynastie. Wegen Kriegen und Ausschreitungen geriet der Tee aus Wangong in Vergessenheit. Seit einiger Zeit wurde der Tee aus Wangong wieder entdeckt, aber der Wald des Tees wurde gestört und Gushu Bäume findet man heute nur zerstreut in der Natur.

Der Wald liegt über 1800 Meter über dem Meeresspiegel. Vergessen und verlassen. Die nur in Gruppen übriggebliebenen Teebäume bekamen Raum, sich zu erneuern und zu wachsen.

Aber das Pflücken von auserwählten Gushu Bäumen ist eine grosse Herausforderung, die Geduld und Beharrlichkeit erfordert. Weil die starken, alten Bäume nicht konzentriert im Wald wachsen, müssen die Pflücker oft Kilometer weit von Einem zum Anderen wandern. Die

kräftige Natur verstärkt die schwierige Arbeit, aber schenkt den Teeliebhabern einen unverwechselbaren Tee mit Dichte und Tiefe!

Als ich mit Teefreunden den Wangong Gushu Puer von Yu in meiner speziellen Yixing Kannen von Sun Chao trank, wurde ich von der zarten Textur und vom balsamierenden Abgang beeindruckt. Ach, woher kommst Du? Was für eine Grazie! Anmutig und Elegant – eine Schönheit, tanzend, besuchte uns in Zürich aus den weiten Bergen Yunnans. War es die Kanne, die diese Grazie zum tanzen einlud? Oder einfach der gute Wangong, der die Schönheit in die Spiegelgasse rief.

Sun Chaos Zini Reduktionsbrand Kanne „polar Star“! Nut zum empfehlen!!

Tief berührt. Ich wurde auf einmal in meine Kindheit versetzt. Meine Grossmutter bereitete

immer ein spezielles Dessert, welches sie im Kühlschrank aufbewahrt, aus echten, von Hand hergestellten Reisnudeln und Melasse zu. Im Hochsommer stürmten ich mit meiner Schwester nach der Schule nach Hause. Direkt zum Kühlschrank. Meine Grossmutter lächelte, während wir im Rausch in die Nudeln beissen und die süsse, balsamierende Melasse aus dem Löffeln schlürften. Das Herz tanzte und der Geist wurde ruhig. Erfrischend, tröstend und traulich. Diese Art von Grossmutters Dessert findet man heute nicht mehr. Die Nudeln sind nicht mehr aus reinem Reis und per Maschine gemacht. Die elegante Textur der Reisnudeln und der aromatische Abgang bleiben aber in der Erinnerung erhalten. Alles wurde wach an diesem Samstagnachmittag.

Ich bin nicht mehr das Kind und wie eine Schlange habe ich meine alte Haut abgestreift. Der Wangong ist wie ein Refugium, wo ich die alte Erinnerung mit dem jetzigen Leben verbinden kann. Meine Grossmutter war keine einfache Persönlichkeit, die ich heute mit einer anderen Sicht betrachten kann. Versöhnend und dankend blicke ich zurück in das alte Haus, wo ich aufgewachsen bin. Erfrischt und glücklich schaue ich in die Spiegelgasse – das was kommt, wird jedem helfen, seine neue Haut zu entwickeln und die Alte abzustreifen.

Wangong schenkt uns einen Raum, wo die Handlungen der Grazie von Botticelli; Tanz,Kontemplation und Verwandlung stattfinden können

Schlangen Jahr und Puer

Gestalter Simon Trüb

Schlangen wachsen ihr ganzes Leben lang, aber die Haut nicht. Deswegen wird die Haut abgestreift. Die alte Haut wird die entwickelnde Schlange zu klein. Sie kriechen förmlich aus ihrem Kleid heraus. Wenn das Tier in dieser Phase gestört wird, keine Ruhe fand, kann die Haut nicht vollständig abgestreift. Dadurch entsteht ein nachhaltiger Schaden für das Tier.

«Aus der Haut fahren» ist eine deutsche Redewendung, um den Verlust der Beherrschung auszudrücken. Die erzählt uns die Verwundbarkeit des Menschen und die Schwierigkeit, die intensive Emotion zu leben, trotzdem selbst nicht darin zu verlieren. 

2025 ist ein Jahr des Schlangen in der alten Kalender Taiwans. Für diese Kultur verkörpert das Tier den Ausdruck von Eleganz, Ruhe und Geschmeidigkeit. Eine andere Art der Kraft als Tiger oder Drachen. Vor allem seiner Fähigkeit sich zu enthäuten und zu erneuern fasziniert Menschen über die Grenze hinaus. Wahrscheinlich wird Schlange aus diesem Grund als Symbol von Erneuerung, Verwandlung und Mystik verstanden und als ein wichtiger Hinweis in Form von Bezeichnung eines Kalenderjahres von Generation zur Generation weitergegeben. Aus dieser alten Weisheit ist das Jahr ein Moment von Selbsterneuerung, Innehalten und Verwandlung in der Ruhephase. 

Simon Trüb wird beauftrag ein Puer Papier zu entwerfen, um das Jahr der Schlangen – 2025 zu würdigen. Die Schlangenschuppen werden wie Teeblätter dargestellt. Wachsende Triebe symbolisiert unaufhaltbare Kraft des Wachsens. Die Seele will sich entwickeln, gerade wenn die Umgebung sich verschlechtern und ändern. Es wird immer ein Ausweg gefunden werden – das Problem ist der Weg. Vielleicht ist es unsere Aufgabe, kein Zero Summe Spiel im Leben zu sehen. Dort, wo wir Unsicherheit und Hoffnung sehen, ist der Raum des Wachsens. Den Widerspruch auszuhalten ist die Kraft die Haut zu erneuern und abzustreifen. Dazu brauchen wir Ruhe, Geschmeidigkeit und Weisheit. Tee trinken bietet uns vielleicht einen Raum sich zurückzuziehen in diesem sehr lauten emotionalen Jahr, indem Kriege, Auseinandersetzungen und Ängste unser Sinnentrüben. Puer Wangong Gushu und Zhengjia Liangzi (Mahei) Gushu von Produzenten Yu, Chinsong können ein Refugium anbieten, für die nächste Enthäutung unseren neuen Entwicklung zu dienen.

Poesie in einer Tenmuku Schale

Fliegende Schale

Mein Schmetterling, er liebt seine Leichtigkeit

Auf sein Velo flog er aus dem Fenster

Spurlos

Ich sah ihn an warmen Tagen

In meiner Schale

Was für ein Verführer!

Seine Flügel schimmern in der Dunkelheit

Und zwinkern mir zu

Ich warte und warte

Der Winter naht

Findet er seinen Weg zur Schale zurück?

So lichtvoll wie seine Flügel

Ein Garten zum Ruhen

Zur Neugeburt

Fotografiert von Neil Webb: Flying Bowl

Flying bowl

My butterfly, he loves his lightness

On his bike flew out of the window

Traceless

I saw him on warm days

In my bowl

What a seducer!

Its wings shimmer in the darkness

And wink at me

I wait and wait

Winter is approaching

Will it find its way back to the bowl?

As full of light as its wings

A garden to rest in

To be reborn

Vollständige Veröffentlichung sehe hier:

https://spuren.ch/magazin/einzalausgabe

Qingxin 2012 aus Mingjian, ein Geschmack der Erinnerung

Gerade trinke ich einen Tee mit Atong!

Atong fand ihn neulich bei einem guten Freund in Mingjian. Sanfter aromatischer typischer Qingxin Oolong! Atong sagte aus 2012! Ich war überrascht von der guten Lagerung. Ich könnte noch die geschmacksfacetten: Kurven und Höhe, floral, fruchtig und geschmeidig.

Qingxin Oolong! Aus Mingjian! Eine Rarität heute.

Atong betrachtet geschüttelte Teeblätter bei Oolong Produktion
Taiwan Teereise 2009

Das Cultivar Qingxin ist eine geschätzte Teepflanze für Oolong Rarität in Taiwan. Anders als die neue kultivierte Jinxuan oder Cuiyu hat Qingxin eine lange Tradition und Geschichte. Sie stammt ursprünglich aus China, Fujian, wird dort aber nicht mehr weiter kultiviert. Sie sind schwieriger zu pflegen und sind nicht so ertragreich. Im Frühling keimen sie zudem später. Damit ist diese Teepflanze nicht für die Massenproduktion geeignet. Doch die Pflanzen vertragen höhere Lagen mit Kälte gut und liefern in einer gelungenen Produktion blumige Duftnoten wie Osmanthus und Orchidee, eine sanfte Textur sowie seidige Flüssigkeit.

Aus reifem Pflückgut wurde die Ernte dieses Tees schonend und ausreichend fermentiert. Dank ausgezeichneter Röstung bekommt der Tee vielschichtige Facetten und gute Grundlage für eine gelingende Lagerung.

Der Bauer, ein reicher Mensch von vielen Besitztümern vergass nicht am Feld zu arbeiten. Er bekam einen Notfall als er im Teefled arbeitete. Er starb kurz darauf. Der Tee, den wir jetzt genießen können, ist eine Erbe von diesem aufrichtigen Bauern. Ich kannte ihn im Jahr 2008. 2009 führte ich eine Reise mit Schweizer Teeclub nach Taiwan und produzierte einen schönen Oolong bei ihm. 
mich bin sehr glücklich dass wir hier noch einen Tee von ihm anbieten können! 

鄭家梁子 Pflückzeit in Mahei Zhengjialiangzi

Gerade jetzt wird der Tee gepflückt in Yiwu 麻黑 MAHEI Zhengjialiangzi für Shui Tang!

Die Ernte dieses Jahr sieht gut aus! Die Natur ist prächtig!

Die Bäume in Zhengjialiangzi schmeckt wie blühende Wiesen am Fluss im Alpen. Erfrischend, floral und kristallklar! Letztes Jahr hatte ich Geschenk von Yu erhalten, er hat mich in dem warmen Tagen in feuchten Zürich beflügelt. Unbeschwert und geklärt. Leider war ich zu spät und konnte keinen kaufen.

2025 bin ich schnell genug. Mut zusammengefasst um in die Zukunft zu investieren habe ich Yu seit Ende Februar belästigt! Nun bekommt Shui Tang 2025 schönen neuen Tee!

Yu ist heute in Zhengjialiangzi und sendet Grüße nach Europa!

Gushu in Zhengjialiangzi

Beobachte den Baum Stand auf den Boden. Dort erahnen wir wie alt der Teebaum sein könnte! Wieviel fallende Blätter und Äste bereits auf den Boden liegen!

Der unscheinbare elegante Baum mit seinem vielen feinen Abzweigung wachsen frei in der Natur! Der Tee in der Tasse ist genau so dass man ausbreitende Flügel sehen würde. Dezente blumige Note tanzen auf der Zunge und unser Blick werden klarer. Probiere ihn einfach wenn er in Zürich eintrifft!

Mit Meister Atong unterwegs

Atong prüft eine Teeproduktion

Mit Atong unterwegs gibt es immer schöne Überraschung und Erlebnisse!

Wir waren in einem Teegarten am Pazifik. Der Teegarten ist wunderschön.

Naturnaher Anbau

Da fand gerade eine weißen Teeproduktion. Es duftete gut. Atong bezeichnete diesen Geruch als „grasig“ – die Teeblätter haben sich noch nicht transformiert von frischen Blätter zum Verarbeiteten Blätter. Das liegt daran dass der Teemaker weißen Tee Produktion nicht richtig verstehen. Das Welken wurde zu kurz gehalten. Und die nicht genügend gewelkten – nicht genügend transformierten Blätter werden schon zu nächsten Schritt geleitet. Sie werden zu schnell zum trockenen geleitet.

Atong schüttelte seinen Kopf. Er sagte dass der Konsument erkennt den Fehler nicht. Er hört Bio oder wild und ist bereit viel Geld dafür auszugeben. Das sei ein Teufelskreis. Warum sollte der Bauer sich bemühen?

Dieser Naturnahe Garten verbirgt viele Krisen. Es wurde bis jetzt gut verwaltet. Die Über-Pflückung war gewöhnlich. Nach dem Tod des Besitzers haben sie sich seit Monaten erholen können, aber werden auch nicht mehr fachmännisch gepflegt.

In Taiwan werden Teegärten 4-6 Male im Jahr gepflückt. Viel zu oft und stressig für Teepflanzen. Ansonsten wären Preise des Tees noch höher.

Wie lange braucht es bis der Mensch erkennt dass ihre Handlung die Natur ändern kann? Und es ist nicht nur eine logische Konsequenz sondern auch emotional. Wie geht es dir? Wie geht der Natur bei Dir?