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Mit Fehlern leben ist in Ordnung 

Ich bin geistig recht beschäftigt wegen dem kommenden Konzert und Steuererklärung.

Beschäftigt, aber erfüllt.

Mein Werkzeug im Leben durchzuschlagen ist das Schreiben. Da mein Deutsch fehlerhaft ist, muss es immer korrigiert werden. Selbst nach vielen Korrektur findet man immer noch Fehler im Text. Ich bekam paar Hinweise von verschiedenen Freunden. Nun wollte ich es einfach so sein lassen.

Mit Fehlern leben ist in Ordnung. Es ist nicht perfekt, aber fein.

Als ich noch für meinen Zen Lehrer kalligraphierte, als er Schüler ordinierte, fanden wir immer heraus, wo Schreibfehler oder sonstige Fehler der Organisation immer stattfanden. Es waren bei denen, die sich wahnsinnig viel Mühe geben bei der Vorbereitung. Damals verstand ich es, als Mensch mit der all der Menschlichkeit zu leben. 

Ich will mich nicht verteidigen. Es ist nicht meine Faulheit. Es ist das Leben.

Neue Daten für Teeseminar und Kurse

Ich merke, dass ich ganz fleißig bin. Einerseits beobachte ich die steigende Nachfrage für Gongfu Cha, andererseits muss ich schauen, wie ich mit meiner Kapazität klar kommen.

Ich lerne auch sehr viel von Menschen, die Tee in Shui Tang lernen. Das Geben und das Nehmen fließen oft ineinander. Das ist der Grund, warum ich noch in Zürich bin.

Hier die neuen Daten:

  1. Gongfu Cha III! Was spielen wir nun? Kommen noch die Faktoren von Zeit und Raum hinzu – wie drücken wir sie aus? Bekommen wir ein bisschen Gefühl von Leichtigkeit durch das Spielen? Oder sind wir immer noch in dem Zustand von Zweifel – bin ich richtig oder falsch?http://www.shuitang.ch/blogs/news/gongfu-cha-iii
  2. Wegen der starken Nachfrage… Ich opfere meine Sonntage! Für Gongfu Cha Ihttp://www.shuitang.ch/blogs/news-und-events/gongfu-cha-i-sonderkurs

Dann noch ein Teeseminar Schwerpunkt Oolong und sein Produktionsprozess, damit wir noch vom letzten Seminar mit Atong lernen können, bevor wir es vergessen…

http://www.shuitang.ch/blogs/news-und-events/teeseminar-ii-schwerpunkt-oolong-und-sein-produktionsprozess

Ich freue mich auf Euch!

Erwachsen Sein…

Sie hatten den letzten Schultag.

Es war Zeit vorhanden für einen Gongfu Cha. Noam und Serafino beenden Ihren letzten Schultag in Shui Tang mit Gongfu Cha und Kinderarbeit…

Wie sehen die Kinder unsere Welt? Das sind immer die Gesprächsthemen auf dem Teetisch. Ich lerne die Welt neu zu betrachten im Augen der 13jährigen. „Erwachsen sein hat etwas trauriges.“ sagte der Noam.

„Warum?“ 

„Weil die Erwachsenen nicht mehr so fröhlich sind wie ein Kind.“

„Ist ein Kind fröhlicher? Warum?“

„Wir haben nicht so viel Sorgen. Wir können spielen und lachen. Erwachsene lachen nicht so.“

„Meinst Du weil die Erwachsenen Verantwortung tragen?“

„Das stimmt nicht.“ sagte Serafino, „Viele Erwachsenen tragen keine Verantwortung.“

„Wir, Kinder tragen so wie so Verantwortung für uns selbst, nicht nur die Erwachsene.“

“ Was kannst Du machen, wenn Du zwangsläufig erwachsen wirst? Wirst Du traurig?“

„Ich möchte in meinem Herzen fröhlich bleiben!“ sagte Noam. „Ein Kind im Herzen macht einen fröhlich.“

„Jetzt weiss ich, warum Du sagtest, dass ich nur 5 Jahre alt bin, wenn ich lache.“ lachte ich. Wegen meinem inneren Kind…

Ich schaute die klugen Köpfe vor mir an. Ich wünsche mir vom Herzen, dass sie wissen, wie sie ihre kindliche Leichtigkeit und Fröhlichkeit wieder verbinden. Mit einer Teekanne, paar Teetassen, vielleicht mit oder ohne jemadnen. Ein Spiel, das einem schnell versetzt in das Land des Lächelns! Das ist das, was ich ihnen mitgeben kann.

 

  

  
 

Mein Stil beim Unterricht von Gong Fu Cha

Ich gebe zu, dass ich nicht ein guter Lehrer bin. 

Eigentlich wollte ich nie einen Lehrer spielen.

Die Leute die Tee lernen wollen, haben mich dazu gemacht. Ich kann nicht mehr zurück. Ich kann nur weiter lernen, indem ich anderen lehre. Ist es eine gute Vorraussetzung? Ich kann es nicht beantworten. 

Eins kann ich sagen, ich bin mit Herzen dabei und wurd immer bewusster, was für eine symbolische Kommunikation Gong Fu Cha sein kann! Darüber werde ich schreiben – noch nicht jetzt.

Weil ich Cha No Yu gelernt habe, versuche ich ein Experiment zu gestalten. Das heisst nicht, dass Cha No Yu schlecht ist. Umgekehrt! Für mich, es gibt nichts besseres als das! Aber eine andere Art von Teespielen können auch geben! 

In Cha No Yu werden Abläufe genau definiert. Man lernt zuerst die Abfolge, die seit Hundertenjahren praktiziert werden. Es ist alles perfekt! Man muss nur sich aneignen. Irgendwann entdeckt man, dass jeder Mensch unterschiedliche Rhythmus hat und unterschiedene Herzensprache spricht. Somit hat eine Übung unterschiedliche Gesichter! Das ist so wunderbar!

In Gong Fu Cha ist es umgekehrt. Man hat keinen Halt, so wie man geboren ist, so wie wir uns zu einem Individum entwickeln müssen. Wir lernen im Lauf des Lebens durch Fehler und Experiment, um ICH zu verstehen, um ICH zu verorten. Das Ich wird immer wieder neu erfunden und verortet werden – manchmal mit Gaiwan, manchmal mit Porzellen-Teekanne und am liebsten vielleicht mit Jadekanne! 

Ich möchte jeden Menschen bei Gong Fu Cha die Chance geben, zu erleben, was haltlos bedeutet, ins kalten Wasser springen heisst und wie wir mühlsam das Zentrum von ICH gefunden haben! Das Halt muss von jedem selbst gefunden werden. Das macht alles so bewusst und stark! Wir wissen, wo unser Zentrum ist und niemand schafft dann es weg zu ziehen!! Deswegen ist es manchmal so, als ob es keine Faden gibt. Man weiss nicht, was man machen soll. Dies ist eine wichtige Erfahrung, auf das Interllekt zu verzichten und die Intuition einen Raum zu geben.

Ich bin eine sehr schlechte Lehrerin für Leute, die einen klaren Regel brauchen. Die Leute, die eine Vorführung und Definition von Handlungen brauchen, haben eigentlich genug in der Gesellschaft. Im Tee, hoffe ich, etwas anders zu zeigen!