Archiv des Autors: Menglin

Tasse aus Stein?

Ich fuhr gestern zu Meisterin Lijiao, von ihr lernten wir Teetasse aus von ihr gemischten Ton und Gestein herzustellen. Die Gruppe war sehr lieb, spendierte mir Taxigeld. Im Moment regnet es ununterbrochen in Taipei- es ist sogenannten Pflaumen Regen Zeit!

Unterhaltung zwischen zwei alten Herrn

„Ich erinnere mich, dass er ein Kind war, als er zum ersten Mal kam.“ sagte der Hausherr Lin zu meinem Lehrer.

Er meinte Tim. Es war 2013.

„Er wächst.“ Nickte Atong seinen Kopf.

„Heute ist er schon ein Mann.“

„Ja. Nächstes Mal kommt er vielleicht mit einer jungen Frau.“

Herr Lin nickte sein Kopf, „vielleicht sogar mit seinem Kind.“

Sie schauten zu den Bergen. Ich hörte keine Seufzer. Es ist so. Wolken kommen und gehen. Woher sollen wir wissen, ob Tim jemals wiederkommen wollen?

Herr Lin führt sein Restaurant seit mehr als 20 Jahren. Immer wieder musste er aufgeben und neu anfangen wegen dem befristeten Mietvertrag und dem Küchenchef, der gerne sein eigenes Geld verdienen wollte.

Nun hat er ein Refugium gefunden für seine Ideen und Wanderung des Lebens.

Es gibt zahlreiche Kopies von Shiyang. Es gibt Leute die paar Monaten bei ihm schaffen und dann selbstständig machen. Trotzdem merkt man sofort die Originalität, die aus dem langem Praxis des inneren Wegs herausbildet. Diese Echtheit muss aus dem Alltag herauskristallisiert werden. Kopie ist eine Kopie. Es berührt mich nicht.

Ich kam aus dem Toilette. Er rief mich. „Ich habe dich gesehen in Taibei Shuyuan.“ Ach, es war vor drei Jahren. Ich nickte höflich meinen Kopf. “ Es ist nicht einfach mit so vielen fremden Menschen zu reisen.“ sagte er mit leuchtenden Augen. Herr Lin schaute zu mir. Ich spürte eine Brise Wind. „Wirklich nicht einfach. Viele Menschen brauchen Aufmerksamkeit.“

Wir schauten zu den Garten. Es regnete gerade nicht. Insekten summten.

„Besuche mich, wenn Du wieder zurück bist.“

„Ja, meine Ehre.“

„Haben sie das gesehen was sie sehen wollten?“

„Wahrscheinlich.“

„Verstehen sie das, was wir hier machen?“

„Wahrscheinlich. Es gibt etwas was aller Menschheit berührt. Zum Beispiel dieser Ort.“ ich lächelte, „ich bin ein Provisorium. Darum bringe ich sie hier her, damit sie die Quelle sehen.“

Wir schauten wieder Richtung in die Bergen.

Wahrscheinlich kommt Tim wieder. Vielleicht mit seinem Kind. Es ist wunderbar, dass die Samen weiter gehen!

Trockene Blüte, lebendige Blumen

Das Haus ist nicht einfach zu finden. Die Blätter bedecken gerne das Aussenschild.

Herr Tang sagte, sie haben nur 10 Mitarbeitern und wollen nicht mehr. Nicht mehr Geschäft, nicht mehr Besucher und nicht mehr Medienpräsenz. Aber warum wollte Chanel unbedingt dort ihre Pressekonferenz in ganzen Asien machen?

Vielleicht ist dieses Nicht-Mehr -Wollen so exklusiv wie das Haus Chanel von sich hält?

Kai fragte Herrn Tang, warum er die trockenen Blumen ausstellen? Anstatt die voll saftigen lebendigen Blumen?

Herr Tang antwortet zuerst mit trockener Stimme mit Pragmatismus. Es verbraucht zu viel Zeit, sich um lebendige Schnitt Blumen zu kümmern. Plötzlich wechselte er seine Stimmlagen. Dürre Zweigen und verwelkte Blumen zeigen auch Gesichter des Lebens. Er ist in einem Alter gekommen, in dem er sich wie sterbende Zweige fühlen kann. In diesem Lebensgefühl entdeckt man die einfache Schönheit des Daseins, auch wenn es nicht mehr die helle glanzvolle Seit zeigt. Neben den alten Zweigen und trockenen Blumen gebe er gerne grüne Blätter. Das lebendige Grün erhellt und belebt das Alternde, während das „Vergangene“ neben dem „Jungen frischen“ uns eine Spur von Authentizität des Lebens vermittelt.