Euch wünsche ich viel Freude beim zuhören!
Ich freue mich auf die Begegnung – Ausstellung Verwandlung!
https://www.shuitang.ch/blogs/pu-er-und-gelagerter-tee/teegespraech-nr-46-austellung-verwandlung
Euch wünsche ich viel Freude beim zuhören!
Ich freue mich auf die Begegnung – Ausstellung Verwandlung!
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Mit Atong gehe ich immer dorthin essen: 樂源仙境土雞城
Auch Vehetariar finde hier etwas Feines. Das einfache Poulet ist super in meiner Erinnerung. „白斬雞“ muss man bestellen!
Übernachtung? Wer Onsen liebt, bleibe bei dem Resort!
Sanxia altes Dorf Zentrum freut sich auf die Touristen! Das Croissant aus Sanxia ist berühmt! Garantiert anders als was du kennst!
https://maps.app.goo.gl/8dZd55QRpZy3E4kA8?g_st=ipc
Unweit von Sanxia liegt Yingge auf der anderen Seite von Fluss.
Gehe doch nach Yingge und besuche Hsu Chaozong! Er hat gerade die höchste Auszeichung von Handkraft Center Taiwans erhalten.
Viel Freude wünsche ich Euch!
Podcast mit der Cello Musik von Fabian Müller und Pichin Chien.
Wagong, ein Bergdorf in den Tiefen Xishuangbanas, war einst der Teegarten für den Kaiser der Qing-Dynastie. Wegen Kriegen und Ausschreitungen geriet der Tee aus Wangong in Vergessenheit. Seit einiger Zeit wurde der Tee aus Wangong wieder entdeckt, aber der Wald des Tees wurde gestört und Gushu Bäume findet man heute nur zerstreut in der Natur.
Der Wald liegt über 1800 Meter über dem Meeresspiegel. Vergessen und verlassen. Die nur in Gruppen übriggebliebenen Teebäume bekamen Raum, sich zu erneuern und zu wachsen.
Aber das Pflücken von auserwählten Gushu Bäumen ist eine grosse Herausforderung, die Geduld und Beharrlichkeit erfordert. Weil die starken, alten Bäume nicht konzentriert im Wald wachsen, müssen die Pflücker oft Kilometer weit von Einem zum Anderen wandern. Die
kräftige Natur verstärkt die schwierige Arbeit, aber schenkt den Teeliebhabern einen unverwechselbaren Tee mit Dichte und Tiefe!
Als ich mit Teefreunden den Wangong Gushu Puer von Yu in meiner speziellen Yixing Kannen von Sun Chao trank, wurde ich von der zarten Textur und vom balsamierenden Abgang beeindruckt. Ach, woher kommst Du? Was für eine Grazie! Anmutig und Elegant – eine Schönheit, tanzend, besuchte uns in Zürich aus den weiten Bergen Yunnans. War es die Kanne, die diese Grazie zum tanzen einlud? Oder einfach der gute Wangong, der die Schönheit in die Spiegelgasse rief.

Tief berührt. Ich wurde auf einmal in meine Kindheit versetzt. Meine Grossmutter bereitete
immer ein spezielles Dessert, welches sie im Kühlschrank aufbewahrt, aus echten, von Hand hergestellten Reisnudeln und Melasse zu. Im Hochsommer stürmten ich mit meiner Schwester nach der Schule nach Hause. Direkt zum Kühlschrank. Meine Grossmutter lächelte, während wir im Rausch in die Nudeln beissen und die süsse, balsamierende Melasse aus dem Löffeln schlürften. Das Herz tanzte und der Geist wurde ruhig. Erfrischend, tröstend und traulich. Diese Art von Grossmutters Dessert findet man heute nicht mehr. Die Nudeln sind nicht mehr aus reinem Reis und per Maschine gemacht. Die elegante Textur der Reisnudeln und der aromatische Abgang bleiben aber in der Erinnerung erhalten. Alles wurde wach an diesem Samstagnachmittag.
Ich bin nicht mehr das Kind und wie eine Schlange habe ich meine alte Haut abgestreift. Der Wangong ist wie ein Refugium, wo ich die alte Erinnerung mit dem jetzigen Leben verbinden kann. Meine Grossmutter war keine einfache Persönlichkeit, die ich heute mit einer anderen Sicht betrachten kann. Versöhnend und dankend blicke ich zurück in das alte Haus, wo ich aufgewachsen bin. Erfrischt und glücklich schaue ich in die Spiegelgasse – das was kommt, wird jedem helfen, seine neue Haut zu entwickeln und die Alte abzustreifen.
Wangong schenkt uns einen Raum, wo die Handlungen der Grazie von Botticelli; Tanz,Kontemplation und Verwandlung stattfinden können
Bei meinem Besuch am Freitag zeigte mir Lo das Ergebnis seiner Arbeit. Im Januar brachte ich in Zürich gesammelten Blätter. Er kennt Weinblatt noch nicht und war begeistert von dem Experiment.
Nicht alle Blätter können als Material für Muye Tianmu ( japanisch Konohan Tenmuku) dienen. Zum Beispiel Gingko. Und jeder Meister muss jedes Mal neu anfangen wenn sie ein neues Blatt nehmen.
In diesem Video erklärte Lo dass er 10 Schale probiert hat, nur 1 gelingen kann. Er sagte dass man sehr viele Blätter sammeln muss und das Scheitern in der Erwartung integrieren muss. Jedes Blatt hat seinen Schmelzpunkt. Zum Beispiel bei Ahornblatt muss er den besten Temperatur noch weiter erforschen, wahrscheinlich um 20 grad niedriger.

Er kann in einem Ofen nur eine Sorte Blatt experimentieren weil jeder Baum seine eigene Identität hat. Sie haben unterschiedliche Schmelzpunkt! Sie verdienen viel Respekt von der Menschheit. Ein Pflanzen ist nicht einfach nur eine Pflanzen. Er nimmt immer Bodhibaum Blatt als Orientierung weil er diesen Baum und seine Eigenschaften gut kenne und ins Herzen geschlossen hat.

Er zeigte mir wie stark das Blatt schrumpft im Ofen! Beim Eichenblatt zum Beispiel weist er auf den starke Schrumpfungsprozess hin und sagte dass man ein Eiche Blatt von fast 20 cm für Ofen braucht.
Ein Besuch beim Lo Senhao ist nicht nur eine Erfrischung für die Augen, sondern auch ein geistiges Duschen! Seine Haltung zum Universum ist erheiternd. Das was er kann, lernte er von seinem Lehrern und durch langen einsamen Experiment. Und die Fähigkeit mit Respekt gegenüber der Natur und allein auf den einsamen Weg zu gehen, sagte er, er hat von seinem Lehrer gelernt. Er möchte nicht nur seine Technik vermitteln sondern auch die wertvolle geistige Erfahrung und Haltung weitergeben!
Teegespräch mit Meng-Lin Chou: Japanische Keramik aus der Gegend von Nagoya. Meng-Lin reist nach Japan und besucht Gegenden, die für die japanische Teekeramik und -kultur von grosser Bedeutung sind.
Zudem plant Shui Tang eine im oktober 25 Ausstellung zu Tenmoku mit Lo Senhao, Juwelier Weinbeck (Schmuck) und Neil Webb (Fotografie). Zudem erscheint im magazin Spuren im April 2025 ein beitag mit Tenmoku-Poesie von Meng-Lin Chou und Fotografien von Neil Webb.
Weiteres im Teegespräch und auf der Website.
https://www.shuitang.ch/blogs/pu-er-und-gelagerter-tee

Auf meiner Reise nach Mino 美濃 entdeckte ich die Ofukai 御深井 Keramik.
Dort konnte ich paar Keramik nicht loslassen. Eine Tasse von der Familie Touzaburou wirkt besonders entzückend.
Später lass ich dass die erste Generation dieser Handwerker Familie im 11. Jahrhundert mit Zen Mönch später Meister Dogen zusammen nach Song Dynastie fuhr und dort die Handwerk Kunst lernte! Er kehrte zurück nach Seto und gründete eine Töpferei!
Bis heute 31. Generationen! Und sie arbeitete nur für die Shongun Tokugawa Dynastie.
Die in Gofukai-Keramik verwendete Gofukai-Glasur ist eine Ascheglasur, die durch Mischen von Feldspat mit Asche hergestellt wird. Eisen der Glasur bewirkt, dass sie beim Brennen eine blassgrüne oder gelbgrüne Farbe annimmt.
Es hat ähnliche Eigenschaften wie Seladon und ist auch als „Mino-Seladon“ bekannt.
Das Glas ist sehr dick und die Glasur zeichnet sich durch eine tiefgrüne Farbe aus, die an Glasperlen und feine Haarrisse erinnert. Das sind Eigenschaften von Seto Keramik!
Als ich noch Chanoyu lernte, lernte ich immer das Standard Dialog: woher kommt die Teedose? Seto Gegend.
Mit grossem Respekt vor dem Meister 加藤唐三郎 Kato Touzaburou trinke ich heute einen Kaffee von Meister Lo Senhao. Er nahm 5 Tage Zeit und pflückte mit Schweiß und Anstrengung den von Vögeln weggelassenen Kaffeebohnen in Alishan. Sein selbst geröstete Kaffee schmeckt in dieser feinen grünen Tassen, süß, weich und langhaltig.
Und mit dem Lishan Dayuling 2009 Oolong besonders poetisch und schön als ob man im Nebel unter einem blühenden Pflaumen Baum in Renai Dorf sitzen würde…
Danke!


Baini 白泥 Zisha Kanne gibt es nur selten. Nur vor 150 Jahren war er beliebt als Material für begehrte Yi-Xing Kanne in Qing Dynastie. Warum? Weil das Material nicht besonders geeignet fürs Gestalten und scheitern häufig beim Brennen. Darum wird dieser Ton oft zum Römertopf etc gemacht. Außerdem gibt seine sandige körnige Oberfläche nicht einen eleganten Eindruck. Nach langem Gebrauch wirkt er oft schmuddelig.
Hingegen schenkt ein ausgesuchter 白段泥 Bai Duanni Tonerde einen seidigen geschmeidigen Ausdruck der Kanne. Liu Rong 劉蓉 verwandelt das feine Material zu ein Kunst Objekt. Sie meidet Duanni mit körniger Prägung, bekommt allerdings dadurch große Schwierigkeit beim Gestalten und Brennen. Weil der körnige Tonanteil unterstützt und gibt einen guten Halt fürs Gestalten. Es verhindert auch zusammenfallen bei hohen Temperatur.
Bai Duanni gehört zu Duanni Kategorie von Zisha. Das Vorkommen von Duanni findet man zwischen Lü Ni 綠泥 und Zi Ni 紫泥 ( grüner und lila Ton). Es wird in hohen Temperatur gebrannt. Um diesen delikaten eleganten Farbe zu bekommen muss Liu Rong die Kannen drei Male brennen lassen anstatt nur zwei Male. Aufwändig und hoch technische Ansprüche.
Aber Liu Rong hat es geschafft.
Ich zeige hier noch einmal von Untersetzer des Meisters Wu Licheng. Er verwendet Bai Duanni mit körnigen Anteilen. Für seine Spielerei – weil es sich nicht um eine Kanne handelt sondern um Teatoy, dient diese Art von Duanni seinen Zweck. Der Untersetzer bekommt Charakter und wirkt drei -dimensional.






Jie erzählte mir von einem speziellen Ton Stück das er erworben hat. Wir baten Liu Rong für uns Teekanne aus diesem Duanni Ton herzustellen! Nach vielen gescheiterten Brand und Korrektur von dem richtigen Temperatur ist das neue Werk endlich entstanden!
Taihu Shi – Stein aus Taihu See ( Ich werde ein Blog schreiben – was ist Taihu Stein?)
Duanni Ton, von Liu Rong
Bea kam zu Besuch und brachte mir 5 kgs Ton aus dem Rhein. Ich werde mit dieser Erde nach Taiwan fliegen und Meister Lo Senhao zeigen. Er sagte, wenn wir Glück haben, könnte er mir bei meinem Rückkehr bereits fertige Werke mitgeben! Lo hat die Vision uns zu zeigen wie man mit Keramik arbeitet noch wie vor 1000 Jahren. Zuerst muss der Schweizer Ton getestet werden.
Für unser Gespräch habe ich mein neues Spielzeug von Yin Mins Tianqing Ni getestet. Jie, der Galerist erzählt mir, dass Tianqing Ni und Qinghui Ni oft verwechselt werden, weil sie sehr eng vorkommen.
Qinghui Ni war sehr populär Ende Ming Dynastie (17. Jh), ist rar heute. Dieser Ton bekommt der Name von Hai Fisch, weil dessen Oberfläche körnige Spuren hat. Ein sehr geschätzte Ton. Tianqing Ni war populär in Qing Dynastie (17-19. Jh), hat ebenfalls diesen körnigen Charakter auf der Oberfläche. Es klebt weniger gut, schwer zu gestalten. Kein einfaches Material für den Gestalter. Der Brenn- Temperatur ist höher als andere Tonarten. Die Kanne aus Tianqing Ni sollte wunderbar für duftenden Tee. Weil der Mineneinsturz 1953 geschah, kann die Ausgrabung nicht mehr weiter fortgesetzt werden. Deswegen Tianqing Ni ist fast nicht mehr auf dem Markt.
Mich interessiert solche Daten eigentlich nicht so sehr. Mich interessiert, ob der Tee gut in dieser Kanne schmeckt. Ich bereitete den Hong Erduo Gushu Puer 2024, der mich in diesen sehr beschäftigenden Periode unterstützt. Bea fragte mich, „wow, der Tee – so süss! Bei mir kam er nicht so raus! Ich habe es zum ersten Mal so deutlich gemerkt.“ Ich auch! Diese Kanne von Tianqingni öffnet mir ein neues Fenster zum Tee!
Wie wichtig ist ein Teatoy?
Ich trank den Hong Erduo. Er war klar und fröhlich. Seine Struktur war so schön deutlich auf meine Zunge und der Geschmack so freundlich süss und voller Klang! Ich habe nie erlebt. Ist es Tianqing Ni? Ist es das, was ich schon immer wartete?
