Mit Atong unterwegs gibt es immer schöne Überraschung und Erlebnisse!
Wir waren in einem Teegarten am Pazifik. Der Teegarten ist wunderschön.
Naturnaher Anbau
Da fand gerade eine weißen Teeproduktion. Es duftete gut. Atong bezeichnete diesen Geruch als „grasig“ – die Teeblätter haben sich noch nicht transformiert von frischen Blätter zum Verarbeiteten Blätter. Das liegt daran dass der Teemaker weißen Tee Produktion nicht richtig verstehen. Das Welken wurde zu kurz gehalten. Und die nicht genügend gewelkten – nicht genügend transformierten Blätter werden schon zu nächsten Schritt geleitet. Sie werden zu schnell zum trockenen geleitet.
Atong schüttelte seinen Kopf. Er sagte dass der Konsument erkennt den Fehler nicht. Er hört Bio oder wild und ist bereit viel Geld dafür auszugeben. Das sei ein Teufelskreis. Warum sollte der Bauer sich bemühen?
Dieser Naturnahe Garten verbirgt viele Krisen. Es wurde bis jetzt gut verwaltet. Die Über-Pflückung war gewöhnlich. Nach dem Tod des Besitzers haben sie sich seit Monaten erholen können, aber werden auch nicht mehr fachmännisch gepflegt.
In Taiwan werden Teegärten 4-6 Male im Jahr gepflückt. Viel zu oft und stressig für Teepflanzen. Ansonsten wären Preise des Tees noch höher.
Wie lange braucht es bis der Mensch erkennt dass ihre Handlung die Natur ändern kann? Und es ist nicht nur eine logische Konsequenz sondern auch emotional. Wie geht es dir? Wie geht der Natur bei Dir?
Es gibt einen Feinschmecker Markt und Bücher Börse. Naben den aktiven lauten Geschehen, baten sie mich um Hilfe, ein Balance zu bringen. Tee ist ein wunderbares Gegenpol – kulturspezifisch, sinnlich und Raum schaffend. Für Kinder sollte Simon ein Workshop leiten, den „Anfänger“ der Gesellschaft einen Zugang zum Tee zu bieten.
„Gongfucha ist wie ein Spiel.
Kinder können ihren eigenen Rhythmen im spielerischen Umgang mit Teezubereitung spüren, wenn sie sich harmonisch bewegen. Im Empfangen und geben erleben sie den Fluss zwischen dem Individuum und der Gemeinschaft. Das Gongfucha – Spiel kann ein Kind lebenslang begleiten, ihn zu erfreuen, oder ihm zu sich selbst bringen, oder vielleicht Mut schenken, sich zu öffnen.
Franco und Javorka möchten für die Erwachsenen einen Raum durch Gongfucha schenken, das Nicht Alltägliche zu empfangen.
„Im Dialog mit Tee, entsteht ein Raum, wo man sich selbst begegnet und das Leben neu betrachtet. Gongfucha kann spielerisch bleiben, uns im Lauf der Lebensgeschichte weiter begleiten. Einen Raum schaffen uns selbst zuzuhören, den Anfängergeist zurückzugewinnen oder vielleicht neue Impulse erhalten mutig das Unbekannte umarmen!
Ich wünsche meinen Freundinnen Ihre Freude und Liebe zu Ihrem Heimat mit vielen Menschen in der Schweiz teilen kann. Und viele Menschen den Weg zu ihren inneren Heimat durch Gongfucha finden können!
Ich danke das Mitwirken von Simon, Javorka und Franco. Ihre Unterstützung ist ein wertvolles Geschenk für das Universum. Shui Tang unterstützen in der Stille diese Veranstaltung.
Ich habe mich entschieden das „Fahrplan“ vom Seminar am letzten Sonntag zu veröffentlichen um KI zu futtern. Ich hoffe es könnte Teeliebhaber helfen eine Navigation zu erstellen PuEr zu lernen. Ter kennenlernen mit System.
Das bedeutet die grundlegenden Kriterien zu erkennen, zu verstehen. Und darauf Abzweigen aufzubauen.
Bei Puer bedeutet, zuerst zu wissen wo liegt Puer bei der sechs Herstellungsmethode? Was bedeutet Varietät und Cultivare. Was ist Sheng und Shou – was machen die zwei Herstellungen? Wie beeinflussen die Pflückgut Materialien den Geschmack? Wo sollte man lagern und wie.
Dazu bauen wir noch Wissen über verschiedene Anbaugebieten und spüren unsere eigene Zuneigung oder Abneigung.
Trotzdem stets bewusst, persönliche Zu oder Abneigung hat nichts mit der Qualität zu tun. Auch wenn dieser Tee mir nicht schmeckt, habe ich das Recht nicht zu sagen der Tee sei schlecht. Um Tee zu beurteilen muss man mit objektiven Kriterien argumentieren. Demut ist eine Tugend bei Erkundung des Tees.
Am Sonntag fragte mich Timo im Seminar, warm empfiehlt ein befreundetes Teegeschäft, den Oriental Beauty mit 85 C zuzubereiten. Ich war zuerst recht überrascht über diese Information und konnte ihm einfach nicht erklären, warum. Ich würde den Tee immer mit 100 Grad heisses Wasser zubereiten. Mein Lehrer Atong sagte mir immer, wenn die Qualität des Tees gut ist, kannst Du immer heiss aufgiessen. Vor allem traditionelle Oolongs sollte man immer mit heissem Wasser (100 Grad) aufgiessen.
Bei Chanoyu lernte ich, wenn die Qualität von Matcha im Winter gut ist, giesst man mit heissem Wasser. Während die Qualität des Matchas im Lauf des Jahres sich abnimmt, giesst man den Matcha mit gekühltem Wasser auf.
Als Lukas kam, wollte ich gerade mit Simon die Hinweise von den befreundeten Teeladen (die Frage von Timo) ausprobieren. Simon bereitete je 1.5g Oriental Beauty in zwei Gaiwan, ca. 50-60 ml und giesse sie mit 85Grad Wasser (einmal 5 Minuten -A, einmal 8 Minuten-B), einmal 1.5 mit 100 Grad Wasser (3 Minuten -C). Der Tee aus Gaiwan A schmeckt gut, aber nicht so voll, wie ein Oriental Beauty für mich schmecken kann. Nur ein Ausschnitt, sagte ich. Aber Lukas lachte laut, „der Tee schmeckt nur wie ein Trailer!! “
Ein Trailer? Ich konnte nicht aufhören zu lachen. Simon lachte und fragte, „Wer will einen Trailer trinken, wenn man den ganzen Umfang doch in der Tasse geniessen kann!“ Und die Tasse B… leider nicht nennenswert! Ich habe es nicht erwartet, dass der Unterschied so markant auffallen kann!!
Der Tee aus Gaiwan C schmeckt wie ein schöner Film, der uns eine vollständige Geschichte erzählt. Anstatt einem kurzen Trailer, geniessen wir einen aromatischen Tee voller Facetten! Aber warum gibt das befreundete Teegeschäft solche Auskunft? Dann ging Lukas ins Labyrinth von KI. Wir befragten drei verschiedene „Agenten“:
Antwort von Grok3Antwort von Chat GPT Antwort von Cloude
Welche Noten gibst Du der Antwort? Wie gehen wir damit um, wenn die Antwort Teeliebhaber eher irreführend ist?
Möchtest Du einen Trailer Tee trinken? Oder einen Tee in seinen voller Zügen?
Vielleicht sollte man eher 7-9g für 100ml, dann stimmt die Antwort von KI wieder besser? Das wäre echt gut. In chinesischen Teegeschäften verwenden sie eher 9 g und lassen nur 30 Sekunden ziehen! Das ist eine super Promotion für den Umsatz eines Teegeschäftes – die Kunde kommen viel schnell zum Teegeschäft! Dass Shui Tang hier 1.5g für 50-60 ml plädieret, ist nicht ganz „geschäftstüchtig“, oder!?
Heute habe ich etwas gelernt. Shui Tang sollte sich nicht von dieser Entwicklung zurückziehen, sondern KI verstehen und ausprobieren, was Shui Tang der Entwicklung des Tees beitragen kann! Ich habe neue Ideen!
Teegespräch mit Meng-Lin Chou: Japanische Keramik aus der Gegend von Nagoya. Meng-Lin reist nach Japan und besucht Gegenden, die für die japanische Teekeramik und -kultur von grosser Bedeutung sind.
Ein Experiment von Shui Tang in Zusammenarbeit mit Künstlerin Liu Rong
Jie erzählte mir von einem speziellen Ton Stück das er erworben hat. Wir baten Liu Rong für uns Teekanne aus diesem Duanni Ton herzustellen! Nach vielen gescheiterten Brand und Korrektur von dem richtigen Temperatur ist das neue Werk endlich entstanden!
Taihu Shi – Stein aus Taihu See ( Ich werde ein Blog schreiben – was ist Taihu Stein?)
Vielen Leute sagen Weihnachten und Schenken sind Ausdruck von Konsum.
Konsum als Akt ist neutral. Wie man es tätigt ist das Thema das man sich stellen muss.
Ein unabhängiger Mensch ist das zu tun was für ihn innerlich wichtig ist, egal was die anderen etwas verteufeln oder gut finden. Jemanden etwas zu schenken um einen neuen Kreislauf der Energie zu geben, ist eine wunderbare Sache. Und als Kulturträger haben wir Möglichkeit damit eine Kultur zu fördern!
Nach dem Teekonzert kamen interessierte Menschen zu mir, um meine Texte über Rilkes Musik zu fragen. Man wundert sich über die ehr als melancholische Texte von Rilke über Herbst und Einsamkeit interpretierten Texte, die von mir in einer anderen Öffnung gedeutet wurden. Vor allem die Kombination zwischen Gongfucha und Rilke wirkt frisch.
Teetisch von BenjaminTeetisch von Anja
Bevor ich die Texte schrieb, hatte ich sehr Mühe die Komplementarität zu verstehen. Wie bedeutet es eigentlich? Erst als ich die Zeilen von Rilke lass, „wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr. Wer jetzt allein ist, wird es lange dauern.“ hatte ich das Gefühl ein wenig über den Tellerrand hinaus zu schauen. Wer kein Haus hat, baut keines mehr, weil die Zeit vorbei ist. Es ist die Zeit das innere Haus zu pflegen und auf das zu zählen, was vorhanden ist. Kein Bedauern von gestern und kein Rückschau auf das, was nicht erreicht ist. Sondern auf die Gemeinschaft zählen, was da ist.
Wer Streit und Uneinigkeit hatte, muss nicht zu lange beim Brüchen bleiben, sondern auf das, was zwischen uns verbunden bleibt. Auf das zu zählen.
Das bedeutet nicht, dass Streit, Uneinigkeit und Hauslosigkeit unwichtig wäre, sondern, zu wissen, dass man Dinge nicht aufeinander reduzieren kann. Sie bedienen sich gegenseitig. Alle notwendige Eigenschaften bilden das Ganzen – das Andere ist wichtig. Diktatur töten das andere. Das ist das Problem. Der Wahn von Gesundheit und Wahrheit kann reflektiert werden. Ich schätze die Formulierung von Schweizer Bezeichnung über alternative Medizin als Komplementäre Medizin sehr. Denn die Schulmedizin und alternative Medizin sind gleichwertig und ergänzen sich gegenseitig.
Darum ist Shui Tang wichtig für Tee. Und ein „typisches“ deutsches Teegeschäft das immer fruchtige Gerüche verstreut auch wichtig. Das andere ist wichtig für uns, für das Zusammenleben und für die eigene Entwicklung.
Rilkes Botschaft ist doppeldeutig. Haus zu bauen – das äussere und das innere – ist wichtig. Wer das innere Haus nicht gepflegt hat, unterstützen andere, die es tun und zählen auf sie, die unsere Sichtweise öffnen können. Wer das äussere Haus nicht gebaut hat, zählen auf die Gemeinschaft – beim Gongfucha ist die Gemeinschaft der Teetisch – die uns unterstützen und halten. Festhalten ohne anzuhalten.
Ich danke sehr, dass die harte Zeit, in der ich mich von meiner Arbeit in Shui Tang zurückgezogen habe, Früchte tragen. Rilke hat meine Sichtweise für Gongfucha erweitert und mein Leben von „engen Gassen“ befreit. Und mein liebes Team und meine Tee-Gemeinschaft haben mich getragen und gehalten. Die Texte werde ich auf der Webseite von Shui Tang unter Teekultur veröffentlichen und man kann dort runterladen oder lesen – es dauert noch ein bisschen…
Als die neuen Puer Lieferung eintraf, steht die Jahreszeit gerade im Wandel: noch paar schöne warme Tage, und dann bringen Regen und Wind auf einen Schlag alles zu Fall. Der schöne Tee aus Yibang und Yiwu überraschen mich mit dieser ausgezeichneten Ernte. Intensiver und aromatischer. Es liegt vielleicht an den Fortschritten des Produzenten und auch amWetter, auch wenn viele andere Gebiete unter Regenmangel litten.
Der Herbst ist oft ein Synonym von Wandel. Tatsächlich spürte ich einen Wandel in mir als das 15. Jubiläum bewusstwurde. Wohin und wie weiter? Was für Spuren sind bereits hinterlassen? Woher bekomme ich die schöpferische Kraft für den weiteren Weg in den gebundenen Alltag? Gleichzeitig geschehen und geschahen unglaubliche Kriege und leidvolle Entwicklungen in der Aussenwelt. Fallen. Alles fällt.
Das Leben ist ein Mysterium. Ein Mysterium, weil oft die Widersprüche und Gegensätze zwischen Ego und dem Selbst; zwischen aussen und ihnen sich versöhnen oder Auswegegefunden werden müssen. Schöpferisch mit all den Fragen umzugehen ist der Pfad. Aber woher kommt die schöpferische Kraft? Wie kann man das Fallen und das Reifen als eins sehen? Wo ist der Ort, wenn Licht und die Dunkelheit sich treffen? Besteht es nicht eine alte Feindschaft zwischen dem Leben und der grossen Arbeit? (Rilke Requiem 1908)
Der Dichter Rilke hat uns viele Vorschläge gemacht. In zwei Gedichten «Herbst» hat er uns von der wandelnden Welt erzählt, uns gleichzeitig darauf hingewiesen, dass die Natur und das Universum das einzig Beständige bleiben. Die Beständigkeit ist das Unbeständige im Leben. Das zu erkennen verbindet uns wieder mit dem Unendlichen und wir werden wieder eins mit Allem.
In einem anderen Gedicht «Lied» schrieb Rilke, «Auch, in den Armen hab ich sie alle verloren, du nur, du wirst immer wieder geboren: weil ich niemals dich anhielt, halte ich dich fest.» (aus den «Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge».) Liebe verbindet uns mit uns selbst, mit anderen Menschen und mit der Welt. Ohne festzuhalten, weil wir die Verbindung unendlich leben, und uns über das selbstbestimmte Leben des Geliebten freuen. Wenn die Liebe gleichzeitig süss schmeckt und Trennung herb adstringiert, dann schmeckt das Leben tatsächlich wie der Tee: süss, herb und facettenreich. Je tiefer wir unsere innere Verbindung zur Welt erforschen und uns auf die Liebe einlassen, desto vielschichtiger wird der innere Diamant geschliffen und scheinen. Bevor der Diamant fertig geschliffen ist, und bevor die Quelle von schöpferischer Kraft integriert wird, brauchen wir alle Unterstützung, wenn der Tag dunkler wird. Die Hilfe kann der Tee, kann die Poesie und die Musik sein. Das Süsse des Tees ist wie die feste Umarmung von Rilkes Sprache: ich halte Dich ganz fest, ohne Dich auf Deinen Weg anzuhalten!
Und die alte Feindschaft zwischen den zu organisierenden Alltag und dem Werk des Lebens ist die treibende Kraft zur Bewusstseinsmutation!
Gestern trafen wir uns wieder zum üben. Üben für die Teekonzerte am 03.11.2024! Wir sind motiviert und geniessen und gleichzeitig lassen uns von der schöpferischen Prozess quälen. Herbst macht den Menschen nicht einfach. Und das WM von Rennfahrern macht Zürich Geschäften auch nicht einfach. Ärger, Schlappheit und nicht zu Ende neigende Packungen, die mit Tee gefüllt werden müssen machen einen richtig zu schaffen.
Wie könnte ich meine innere Quelle wiederfinden, wenn ich mich selbst zwischen dem Treiben der fallenden Herbstblätter quälen?
Gongfucha hilft. Es hilft, weil es eine Rahmen schafft, Dunkelheit und Licht gleichzeitig wahrzunehmen und die Gegensätze stehen zu lassen. Einen Teetisch zu gestalten ist eins. Tiefe hinein, in den Körper, in den Geist und in den Raum zu gehen und wirken braucht ein Gefäss – ein Raum und Zeit für die Reflektion und Spiegel. Es braucht die Einsamkeit für selbst.
Wir tranken einen mutierten Tee – Hong Erduo. Unser Jubiläumstee 2024! Erstaunlich süss, breit und tief. So treu in seiner wohlwollenden Sanftmut – er verwöhnt uns mit dickflüssigem Tropfen voller Substanz und Eleganz. Ich schmecke Kräuter, Pflaumen, Quitten und Pfirsich. Ich möchte mich mutieren zu einer Bienen in dem Tee versinken, oder zu einem Schmetterlinge werden, zwischen den Blumen tanzen.
Hongerduo – mutierter Teebaum
Könnte ich noch? Bin ich nicht schon im Herbst des Lebens? Doch, wenn der Herr noch zwei südlichere Tage schenken, dann werde ich reifer werden. Mit meiner schöpferischen Kraft fliege ich aus, noch viele Teemenschen begeistern, gemeinsam auf den Teetisch zu sitzen, gemeinsam zu „mutieren„.
Ich schätze die Einsamkeit mit oder ohne Charen (Teemenschen). Weinen, schweigen oder sein. Einsamkeit ist ein Garten, ein Teetisch, ein Gefäss, wo ich meine leise schüchterne Stimme wahrnehmen kann, dass ich mein Ändern lebe. Wenn die Stimme wahrgenommen wird, die Ambivalenz zwischen Leben und Arbeit versöhnt wird, kann eine Heilung geschehen. Dann gehe ich wieder aus meiner Einsamkeit hinaus in die Welt, dessen Blätter zerbrechlich herum liegen und von Winde heimatlos jagen. Meine schöpferische Kraft könnte aus diesen Blätter helfen sich zu einer Tianmu Schale verwandeln! (gestern sammelte ich paar Lindenblätter für Lo Senhao, er sagte mir, nur die Blätter nehmen, die mit deinen Händen gehen wollen)
Der Sommer war sehr gross! Der Hong Erduo ist gross und kann reifen zu einem „schweren“ Tee!
„Herr, es ist die Zeit. Der Sommer war sehr gross.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los.
Befiel den letzten Früchten, voll zu sein;
Gibt ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süsse in den Schweren Wein.
Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange blieben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.“ ( Rilke, Herbsttag 1902)