Archiv der Kategorie: Shui Tang

Tianmen Shan Gushu Pu Er -II

Normalerweise sollte es im April reich an Regen geben. Der Regen in Pflaumen-Zeit ist ein Thema der chinesischen Poesie. Anders als Monsun Regen ist der Pflaumen-Regen-Zeit fein und langatmig. Er ist fein, weil es nicht laut und nicht aggressiv regnet. Er ist langatmig, weil es weitschweifig regnet und irgendwann auf unser Gemüt einschlägt. Der Frühlingsregen gleicht fallende Blütenwolke und Nebel von Feuerwerk, welche ein besonderes Gefühl in uns erweckt. Wenn die Wolke weiter zieht und der Nebel verschwindet, öffnet sich wohl eine Tür zum Himmel?

Tianmen Shan, der Berg von himmlischem Tor, hat lange auf diesen Regen im Frühling gewartet. In Yunnan ist der Klima-Wandel immer präsenter, vor allem in Xishuang Banna. Vielen Teebergen fehlt der Pflaumen-Regen. In diesen Regen bekommen die Teepflanzen Kraft und Nahrung, was uns wiederum seit Generationen mit wertvollen Tee und Tradition schenkt. Wie wird es weitergehen? Wie sollen wir damit umgehen? Ist der Pu Er Tee-Genuss ein Ego-Projekt?

Warum ist der Pu Er von Yu so kostbar? Wenn man den Preis von seinem Tee mit den anderen auf den Markt vergleicht, fragt man sich weshalb? Weshalb? Die Antwort ist recht einfach, weil es nur mit grösstem Sorgfalt und Aufwand gemacht wurde. Nur mit erfahrenden Pflücker – um die Lebensdauer des Teebaums zu sichern, gekonnten Teemaker – damit das gute Material auch zu einem guten Tee verarbeitet werden kann und nur aus Wildnis – damit die Natur einen eigenen Kreis behalten kann. Nur um Teepflanzen zu beschützen und die Qualität zu bewahren wird nur die erste Ernte genommen, keine andere. Und treu nach der Tradition den Tee zu verarbeiten, damit der wahre Geschmack des Pu Er von Zunge zu Zunge weiter vermittelt werden kann! kein Experiment, keine eigene Vorstellung – das heisst kein Kompromiss. Tee hat nicht nur das materiale Aspekt, sondern auch die geistige Seite, die uns auf einen Brücke bringt, um die Grenze zu Zeit und zu Raum zu überschreiten!

Wie ist das Gefühl von Dekadenz? Was heisst Dekadent? Der Erfolg in äußerlicher Welt kann unsere innere Zweifeln und Dilemma nicht lösen. Die Einsicht von Vergänglichkeit und Zerfall bewegt uns die Frage von Unzulänglichkeit des Lebens nachzugehen. Das kann geschehen durch eine Tasse Tee. Ein Tee aus sehr alten Bäumen, die alleine in der Natur weitläufig und langwierig leben, kann manchmal wie ein Faden wirken – durch seine Kraft, seine Aromen und seine Geschichte – uns aus dem Labyrinth des Lebens führen. Der Faden von Adriane ist das Symbol von Liebe. Die Liebe fuhr Theseus seine Aufgabe zu erfüllen und zu siegen. Der Faden von Tianmenshan kann vielleicht das Symbol einer Prüfung sein – Prüfung von Universum: wie weise sind Menschen, die die Natur und Tee lieben? Ausser über Tee zu reden und reden, können wir unsere Teebäume und unser Planet schützen? Ausser sie zu Schützen verstehen wir wirklich den Tee?

Teebäume in Tianmenshan hüten nicht nur die Erde in Yiwu, sondern auch eine Jahrtausend alte Kultur. Das Tor zum Himmel hat doppelte Bedeutung. Eine öffnet uns das ganzheitliche Aspekt des Tees, geistig und genüsslich. Die andere lädt uns ein nachzudenken, wo wir stehen. Ich freue mich Euch den Tianmenshan Gushu 2019 als der Jubiläumstee von 10jährigem Shui Tang vorzustellen!

Jedesmal. Jedesmal wenn ich einen Gushu Pu Er trinke, fühle ich mich wie ein kleines Kind. Ein Kind, das auf seine Abenteuer in einem Wald eintritt, hat Ehrfurcht und Freude. Es fühlt sich gestärkt, es fühlt seine Wurzel und es will den Wald nicht stören. Der helle Aufguss des Tianmenshan strahlt wie der Sonnenschein. Die Sonne fielt auf die Teeblätter und wirft Schatten wie der Regen. Das Bild ist vergänglich, bleibt aber ewig in meinem Herzen. Ich fühle mich überwältigt und wach gerüttelt!

Teegespräch bei Shui Tang

https://www.shuitang.ch/blogs/news/teegesprach-nr-11-mit-meng-lin-chou-teereise-nach-taiwan

Ich wünsche Euch viel Freude beim Zuhören über die Teereise.

Der Tee, der Hirsch und Zürich

Für Leute, die das Code nicht einscannen können:

https://www.shuitang.ch/pages/der-hirsch-der-tee-und-zurich

Gukeng Oolong und Vivaldi – I

Ich gebe zu, ich habe Vorurteile. Vorurteile gegenüber Musik von Barock (natürlich habe ich noch viele andere Vorurteile). Warum? Die Zeit in Barock war eine krieg-reiche und von Pest verseuchte Zeit. Eine Zeit, in der Menschen starben und verrecken am Ecke der Strasse. Während das Leid der Menschheit herrschte, begleitete die Musik das Tanz im Hof. Das bekannte Stück von Vivaldi „Vier Jahreszeiten“ hatte ich kategorisch vergessen – bis zum Sonntagabend.

So viel Lebenskraft und menschliche Gefühle sprudeln aus den Noten. Sie versetzten mich nach Venedig. Venedig war für mich ein besonderer Ort – ein Ort mit einem Fuß im Okzident und ein anderer Fuß im Orient. Anmutig und prächtig. Harmonisch und zugleich widersprüchlich. Der Duft der Blumen gemischt mit den Geruch aus der Erde roch ich in der Musik. Und die Lebensbejahung begleitet von Ehrfurcht vor der Natur (Gott) klopfte mein Herz.

Nachdem ich wieder allein war, wirkte die Musik noch sehr lang nach. Der Nachklang holte mich wieder nach, als ich den 古坑 Gukeng Oolong vom Frühling 2019 in Shui Tang degustierte. In meiner Tasse war er noch zurückhaltend, nachdem er eine lange Reise nach Zürich eintraf. Trotzdem duftet er nach leisen Orchidee, Maiglöckchen und Zitrusblüte. Reife Banana und Longgan drängen sich rasch im Vordergrund. Das, was man nicht übersehen kann, ist der starke Ausdruck con mineralischen Spuren in den innersten Schichten des Tees. Ist es ein Felsentee? Ein Felsentee aus Taiwan? Die anmutigen floralen Töne schmücken den fruchtigen Körper, dessen Kern von essentiellen Stein-noten besteht. Geschmeidig und aufrichtig. Entzückend und charakterstark. Ich hörte wieder den Tanz von La Primavera. Ich ahnte den Donnern und den Wind. Und den unausweichlichen Rückkehr zur Rhythmus der Natur. Zurück zur Erde.

Shui Tang wird im Herbst zehn Jahre alt. Atong, mein Lehrer suchte diesen Tee für Shui Tang als der Jubiläumstee. Und dieser Tee wächst in einem steilen Hang, wo viele zersetzten Steinen und Felsen zu finden ist. Warum dieser Tee? Was kann dieser Tee diesen Prozess von Erwachen und Beginn, Verwandeln und Reifen, Rückbesinnung und Neubeginn präsentieren?

流雲 Ziehende Wolke II

Ziehende Wolken wandern.

Wandernde Menschen ziehen.

Wolken ist ein kulturelles Symbol, das man in verschiedenen Kultur immer wieder begegnet. In der chinesischen Kultur hat das Symbol ein geistiges Aspekt, das die spirituelle Entwicklung bedeutet. Andererseits ist die Wolke zugleich ein Zeichen von Unbeständigkeit. Man kann auch sagen, dass die Wolke das Zeichen als das Beständige in der Unbeständigkeit des Lebens ist. Die Wolke schwebt, zieht und verwandelt. Wolkig kann als Unklarheit gedeutet werden. Bewölkt bedeutet möglicherweise getrübt. Anderseits symbolisiert die Wolke das Ungebunden-Sein und wird als Synonym von buddhistischen Mönchen und Nonnen 雲水 bezeichnet.

Im Leben gibt es oft unklares Gefühl oder getrübte Momente, in dem man nicht versteht, woher man kommt und wohin man geht. Manchmal manifestiert es in einer Traurigkeit, manchmal wie ein Verloren-Sein. Auch wenn das Leben aussieht, als ob man es unter Kontrolle hätte, ahnt man es im Unbewussten, dass es sich ändert. Zwischen Leben und Tod wird als eine Wanderung in der Song-Dynastie in China verstanden. Man konnte den Fluss vom Leben nicht unter Kontrolle halten. Ziehende Wolken wurden zu einem Symbol für die Literaten verwendet, um das Ausgeliefert-Sein gegenüber der Zeit und die Vergänglichkeit des Jugend auszudrücken. 馮延己 Feng, Yanji (903-960) fragte in seinem Gedicht, „Wohin bist Du gewandert? Wie die ziehende Wolken vergisst Du den Rückweg. Der Frühling vergeht und wo ist Deine Spuren geblieben? Ich fragte die Schwaben, ob sie Dich begegnen sind, als die wieder zurückkehren. Die schwebenden Weidenblüte bedecken mein Herz. Im Traum finde ich Deine Spuren auch nicht. “ Die schönen guten Zeiten vergehen. Man beginnt sich an sie zu erinnern. Die Zeit spielt keine Rolle, wenn es schön ist. Die starke Dynastie Tang zerfiel und der Krieg herrschte den Alltag. Die Unsicherheit des Lebens beschäfte Menschen. Die Sehnsucht nach einem friedlichen Leben zu führen ohne Auf und Ab 平淡 wurde ein Ziel. Das war, was Menschen in der Song-Dynastie suchten. Aus diesem Hintergrund entsteht die spezielle Ästhetik von 水墨山水畫 schwarz-weiß Malerei, in der Menschen nicht im Vordergrund steht, die Zeit der Herr des Universum ist und die Natur gelobt wird. Die Sehnsucht nach der Zeit von Ewigkeit, unberührt von Auf und Ab der Strömungen dringt tief in die Dichtung und Kunst.

Ziehende Wolke wurde ein Symbol von Unbeständigkeit des Seins. Sie ist frei und ungebunden. Sie wartet auf unerwartete Begegnung und freut sich auf einen funkelnde Zusammenstoß. Sie ist zugleich unbeständig und fließend. Die erfreuliche Begegnung endet und die Einsamkeit kehrt wahrscheinlich zurück. Das Leben gleicht die ziehende Wolke. Woher komme ich und wohin gehe ich? Was wird es wohl aus mir? Es ist schwer und zugleich hoffnungsvoll. Das ist das immer wiederkehrende Motiv in der chinesischen Kunst.

Teekannen-Meister Ding, Jie 丁傑 (Schüler von Akademischer Schule und von Meister Zhang, Zhengzhong)  versucht verschiedene Aspekt der ziehenden Wolken darzustellen. Manchmal betonnt er die Spuren der Unbeständigkeit ( 閒雲 Wolke von Musse- Bild 1), manchmal hebt er die Früchte des Wandels (Bild 2, er nennt die Kanne Kürbis unter den ziehenden Wolken 流雲 瓜式)im Leben hervor.

Hier in dieser Kanne „Ziehende Wolke, Liu Yun“ (Bild 3) bringt er die Frage nach Woher und Wohin zum Ausdruck. Die Kanne ist rund und bauchig, um den Kreis der Bewegung zu zeichnen. Der Knopf und Körper der Kanne erinnern uns an das Wassertropfen. Aus Wolken wird es zum Regen… Das fließende Muster auf der Deckel erzählt uns einerseits das Wandernde, andererseits auch den Zustand von Woher und Wohin. Die Leichtigkeit des Seins kann nur zelebriert werden, wenn der Geist geschmeidig und frei bleibt.

Er schrieb in seinem Notiz, „Es gibt eine Art von Freiheit, die persönlich ist, zum Beispiel zwischen Wolken und Wasser zu flanieren in einer Kanne Tee. Es gibt eine Art vom Austausch, der aus rationalem Zusammenstoß entstanden ist, wie bei einem Teegespräch. Berühre die Spuren der Wolken auf der Kanne und fühle Dich wie die Wolke von freien Geist.“

 

流雲 Ziehende Wolke I

Ziehende Wolken – 流雲 壺 Liu Yun Hu

Von Ding, Jie 丁傑

Duanni Kanne, 250 ml.

Original 100% per Hand geklopfte Yixing Kanne.

Notizen aus der Reise – 初心Chu-Xin I

Seit mehr als zwei Jahrzehnten lebe ich zwischen den Welten. Weil es bereits so lang dauert, verlor ich das Bewusstsein, was „Dazwischen“ bedeutet.

Zwischen den Stühlen, oder zwischen den Welten wird SEHR deutlich auf einer Teereise, in der ich verschiedene Rolle übernommen habe. Die Rolle eine Brücke zwischen den Kulturen zu spielen, war herausfordernd. Wer bin ich und was bin ich, wird zu einer dringenden Frage, die viel Stress verursacht. Man fühlte sich sehr schnell angreifbar. Die Gruppe musste mich einerseits verstehen. Ich wurde gezwungen mehrere Seite zu verstehen. Als ein gewöhnlicher Mensch, will die Welt nur so verstehen, wie es ihm angenehm und gewöhnt ist. Solche Situationen stressten.

Die Menschen, die mitgereist waren, sind liebevolle Menschen. In einer Gruppe entfalten sich oft andere Seite von uns, die im gewöhnlichen Alltag im Schatten stehen. In einer Gruppe entsteht eine besondere Dynamik, die einem Menschen in einem anderen Licht bringt. Die Gruppendynamik stresst. Vor allem mit vielen Menschen, die nie auf einer Gruppenreise gehen würden.

Ich hatte nicht immer einen Abstand zu dem Geschehen. Manchmal fühlte ich mich verloren zwischen den Welten. Ich verlor mein Lachen, als ich die Graben zwischen Menschen immer deutlicher zu sehen begann.

Die Großzügigkeit der Taiwaner, die unserer Gruppe mit Geschenken und Offenheit empfangen haben, werden wohl nicht mit desselber Gastfreundschaft erwidert bekommen. Es ist nicht Schuld von irgendetwas. Es ist einfach so. Menschen sind verschieden in dieser Welt. Andererseits dachte ich, man kann sich wohl angeregt fühlen, die Offenheit und Liebe, die man in Taiwan erlebt, nach Hause mitnehmen und es weiter geben. Darum eine Kulturreise, in der man mit sich selbst konfrontiert wird und reflektiert. Das seelische Geschenk aus der Reise in eigener Gesellschaft oder Umgebung zu leben.

Als Jie mich vor Kürzen in Taipei wieder besuchte, erzählte er mir, was er nach seiner Europareise 2018 wieder für sich entdeckt hat. „Ich habe mein Chu-Xin wieder gefunden.“ Chu-Xin, man kann als den Anfänger-Geist übersetzen. Jie lud uns ein in seiner Anwesen zu übernachten. Seine große Familie wurde involviert. Sein Onkel, ein Professor, kochte mit seiner Frau Kaffee für uns. Seine Mutter, eine Beamtin nahm Urlaub, um für uns Getränke zu offerieren. Sein Schwager, der in England promovierte, backte verschiedene Kuchen für unsere Pause. Seine Freunde half die ganze Yixing-Kanne-Ausstellung einzurichten. Jie lud zwei Yixing-Kannen-Meister nach Yilan ein, nur für uns zu demonstrieren, worin der Unterschied zwischen Modellierten Kannen und Künstler-Kannen liegt. All das, was er tat, tat er für Chu-Xin, sagte er. „Im Europa habe ich so viele Menschen gesehen, die sich begeistern lassen und Frage stellte, die ich schon längst vergaß. Das hat mich sehr berührt. Ich sah die Bilder wieder, wie ich einmal mit Yixing-Kannen angefangen habe. Ich habe sehr viel zu danken.“ Es ist so wertvoll, wieder mit dem eigenen Anfänger-geist in Berührung zu kommen.

Sun, Chao ist ein aufgehendes Stern der jungen Kannenmeister. Er erzählte uns ebenfalls, dass er in unserem Besuch sein Chu-Xin wieder begegnete. Seine Augen waren leicht feucht. Auch wenn provokative Frage gestellt wurde – „Ist Yixing-Kanne-Klopf-Kunst nicht ein Auslauf-Modell, wenn ein guter Töpfer 30 Kannen in einem Tag drehen kann?“ Sun, Chao kann nur 6 Kannen auf die Welt bringen binnen vier bis sechs Monaten. Die Kannen herzustellen ist nicht schwer, aber die Idee und Entwicklung dauern Monaten. Zum ersten Mal traf er seine westliche Sammler und sein neues Publikum. In ihren brennenden Augen widerspiegelt etwas für ihn, was in seinem Herzen brannte. Sun, Chao meinte, er nahm die Eindrücke von unserem Besuch als einen neuen Beginn.

Yu involvierte an dem gleichen Tag vier andere Charen, um uns mit vier Teetischen in Gongfu Cha zu offerieren. Wir hatten es genossen und realisierten das Netz zwischen den Menschen in Taiwan. Die Menschen bilden sich dort gegenseitig als ein Netz, um gemeinsam etwas zu unternehmen. Die oft zitierte Netzwerk-Vorstellung meint man hier eigentlich das Werkzeug um die eigene Karriere voranzubringen. Ich sah darin wieder das, warum ich unbedingt nach Deutschland studieren wollte – wie bereichernd kann der Kulturaustausch sein! Ich wollte und will von den Fremden lernen!

Das war mein Chu-Xin. Der Kulturaustausch kann bereichernd sein. Die Fremderfahrung ist bereichernd. Die Schönheit zwischen den Kulturen zu teilen ist eine große Möglichkeit gegen den Krieg. Hinter dieser schönen Vorstellung ist der Konflikt zwischen den Stühlen im Schatten, was dazu gehört.

Heute tauschte Tim mit mir paar Zeilen. Man nehme alles viel zu intensiv durch Stress und es sei schwer, selbst nicht zu verurteilen. Ja, wir rechnen oft sehr hart mit uns ab und sind gewöhnt uns selbst zu verletzen. Dabei vergessen wir, was wir eigentlich wollten. Chu-Xin, der Anfänger-geist, mit dem wir die Welt zu entdecken begannen – nicht der Perfektionismus, nicht das Ego, will wieder gesehen werden!