Archiv der Kategorie: Teehaus Shui Tang Zürich水美堂

Was ist besser?

Endlich komme ich zum bloggen.

Die Degustation mit den zwei verschiedenen Steinkannen hat ein überraschendes Ergebnis. Privat bin ich ein Fan von Jadekanne und überzeugt von dem Süssen und Breiten des Tees aus diesem Material. Vor allem ich spürte immer eine Verstärkung im Aufguss.

Wir degustierten einen schönen Lishan 2006, der über Holzkohle geröstet ist. Dieser Tee wurde mit Hematite (Fe2O3)- und Jadekanne zubereitet. Anwesend waren sechs Personen.

In dem ersten Runde bekam Hermatite 5 Stimmen. Ich war allein für Jadekanne.

In zweiten Runden bekam Jadekanne 6 Stimmen, während Hematite 4 Stimmen bekam. Diesmal haben wir uns entschieden jeder Person zwei Stimmen hatte. In dritten Runde bekam Jadekanne 3 Stimmen, während Hematite 4 Stimmen.

Bei dem 4. Runden wollte niemand zwei Stimmen haben und alle stimmten einstimmig für Hematite-Kanne!!

 

Muss man beim Teetisch philosophieren?

„Kann man nicht nur einfach Tee trinken, nicht philosophieren?“ 

Dies hat meine Besucherin gestern betont.

Wenn Serafino nach der Schule zu Shui Tang kommt, will er mit mir plaudern. Er will wissen, warum sollte man nicht das Wort Neger verwenden, oder ist es ethisch wenn man beim Kepab Stand Fleisch isst?

Als ich so jung war, war ich wahrscheinlich wie Serafino, ein Sinnsuchender. Ich lass gerne Diderot, Voltaire und Nietzsche. Tief geprägt von ihren Ideen suchte ich Lösungen für meine Welt. Es ist wahrscheinlich ein tiefes Bedürfnis als Mensch nach Sinn des Lebens zu suchen, eigene Wünsche nach Aussen zu projizieren und Götter zu erfinden. Anstatt zu realisieren, dass wir diejenigen sind, etwas auf die Natur zu projizieren und Göttr gestaltet haben, glauben wir, dass es ein „Gott“ gibt, der uns schöpft. 

Aber es gibt tatsächlich so etwas wie ein „Gott“. Etwas was wir nicht benennen können, etwas was wir als Unendlichkeit bezeichnen, etwas was wir alssinnvolle Zufälle beobachtet haben. Etwas, was Chaos darstellt.

Chaos, im Griechisch, ist der Gegenbegriff von Kosmos. Kosmos als perfekte Ordnung. Chaos als ein Zustand vollständiger Unordnung, ein Raum zu gestalten. „Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern zu gebären.“ So Nietsche.

Nietzsche geht noch viel weiter, er sagte, „wer ein Schöpfer sein muss im Guten und Bösen, wahrlich, der muss ein Vernichter erst sein und Werte zerbrechen.“ 

Für viele Menschen bin ich ein „Vernichter“, weil mein Verhalten ihren Bilder nicht entsprechen. Für Leute, die bei mir Tee lernen, ist es als ein Lehrer fast wie ein Pflicht, ihre Werte zu rütteln und zu hinterfragen. Für anderen die gelegentlich in Shui Tang Tee trinken, ist es mir eher gleichgültig, was sie denken.

Ich philosophiere vielleicht gerne, weil ich gerne mich selbst hinterfragen, das Philosophieren hilft mir selbst kritisch zu sein. Die Philosophie ist für mich wie der Tee, der mein Denken in Frage stellt und meine Wahrnehmung erweitern. Tee gibt mir keine Lösung für meine Probleme, auch wenn viele Werbungen von Heilwirkungen erzählen. So wie die Philosophie uns ebenfalls keine Lösung verspricht, schenkt diese Fähigkeit zu denken uns ein Werkzeug, kritisch zu uns zu sein, uns als Schöfper zu betrachten anstatt als Opfer einer Geschichte.

Man muss nicht bei einem Teetisch philosophieren, aber man wird vielleicht irgendwann auffallen, dass man zu bestimmten Moment bestimmten Tee gerne trinkt, bestimmte Teetasse mit bestimmten Tee und wahrgenommenen Emotion verknüpft werden. Man fängt an zu beobachten, zu reflektieren und dann sieht sich selbst im Spiegelbild des Tees. Plötzlich… merkt man – es sind paar Schritte, die man hinter sich gelassen hat.

(Angeregt von einem Gespräch mit Eva Schiffer, http://www.philo.ch. Es war eine tolle Sternstunde!)

Lishan Guifei?

Lishan Guifei, gibt  w so etwas?

Welcher Bauer ist so blöd, seinen Garten nicht rechtzeitig zu spritzen und so viel Ernte Ausfall im Kauf zu nehmen?

Doch, das passiert ab und zu, wenn man experimentierfreudig ist. Um so selten ist solche Angelegenheit!

Ernte aus Lishan, oder genauer gesagt, der Gross Lishan Region liegen hauptsächlich über 2000 Meter über Meeresspiegel. Der Tee wird dort im Mitte Oktober geerntet. Und wenn man nicht rechtzeitig etwas gegen Schädlinge tut, dann werden die Blätter von Zikaden befallen. Wenn das Wetter schön bleibt, wird der Befall um so verheerend für die Bauer. Der Ernteausfall ist grausam, der Tee um so köstlicher und das Herz der Teeliebhaber schlägt noch höher!

Sehnsüchtig warte ich jetzt auf diesen Lishan Guifei! Wer Lalashan Guifei verpasst, sollte ihn jetzt nicht mehr verpassen!

(Tee)Baum auf den (Tee)Weg

Im Film Avantar verehren die Na’vi einen Baum, der Baum der Seele. Dort können sie ihre Energie aufladen, können sie sich wieder an ihre Vergangenheit und an ihre Erbe erinnern. Ein Baum des Lebens, was das Leben zu gedeihen und zu entwickeln bringt.

Nicht nur die Na’vi verehren Bäume, sondern viele alte Kulturen. Unter einem Baum passierte und passiert viele Geschichten. Shennong (ein chinesische mythische Figur, die Tee entdeckte) entdeckte eine Pflanzen Tee, viele einfache Menschen trafen und treffen sich unter einem Baum zum Tee, zum Schacht oder zu lieben. Unter einem Baum wurde viele Rituale vollzogen, um Götter zu verehre, um eigene Wünsche mit jenseits zu kommunizieren, um Unheil abzuwenden. Unter einem Baum wurden Früchte gesammelt, wurde Kräuter gezupft wurden Tiere gefuttert.

Auch die Menschen in Yunnan sangen in jedem Frühling unter Teebäume, um die Seele der Bäume aus dem Winter zu rufen. Es ist noch die Zeit, als Teebaum noch ein Teebaum ist, bevor Teebäume Tee-Bonsai wurden.

Wie kommen wir auf die Idee, Teebäume wie Bonsai zu kultivieren? Ist es nicht ein Spiegel von unserem Umgang mit dem Baum, mit der Natur, gar mit unserer Seele?

Am 04.12.2016 um 16 Uhr findet ein (Tee)Gespräch in Shui Tang statt mit Brigitte Egger und Meng-Lin Chou. Wer sich für die tiefere Struktur der Bedeutung des Baums und Tees im unseren modernes Leben zu integrieren, interessiert, ist herzlich eingeladen.

Anmeldungen erforderlich. Eintritt frei.

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Gestorbener Teebaum in Bo He Tang Yunnan.

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Teebäume in JIngmai Yunnan, nach dem Frühlingsritual.

Tee-Momente

Eine Zeit lang versuchte ich jegliche private Angelegenheit zu vermeiden, die mit Tee zu tun hat. Ich trinke keinen Tee auf einer Teereise, keinen Tee mit Freunden, keinen Tee mit mir selbst. Okay, der jeden morgen Dianhong ist eine Ausnahme. Das ist kein Tee-Moment, sondern ein Moment der Abhängigkeit von Drogen.

Tee-Moment, was ist das? Es ist wie etwas privates, etwas intimes und intensives. Momente, die Pflehen und Lieben bedeuten. Eine Zeit lang vermied ich es. Inzwischen kann ich es wieder. Wieder, weil es zu etwas anderes entwickelt worden ist.

Früher wusste ich, dass Tee schön ist. Heute verstehe ich, dass Schönheit die Hässlichkeit enthält. Ich hielt eine sehr lange Zeit einen Abstand zu Oolong, auch wenn die Leute mir nicht glauben – Du bist doch ein Oolong-Spezialist. Dieser Tee war mir zu süss.

So süss, dass ich es nicht ertrug. Mein Leben ist hart, es ist jenseits von dem Süssen. Anders formuliert, mein Leben ist schön, aber nicht süss. Warum macht Atong solchen süssen Tee? Als Ironie? Ist er sarkastisch?

Ich ging fremd zu Pu Er. Ich liebe den bitteren zusammenziehenden Geschmack. Manchmal salzig, manchmal rauchig scharf. Das Süsse ist versteckt und ich kann ihn übersehen.

Liebe ich diesen bitteren zusammenziehenden scharfen Geschmack, um etwas auszugleichen oder gar zu kompensieren?

Das neue 9 Oolong Set ist entstanden als Antwort auf meine Frage. Süss wie die Kindheit, das schmeckt man durch diese Teereise. Kindheit bleibt als Geschmack in unserem Gedächtnis. Immer wieder kann er wachgerufen werden. Zusammenziehend wie das Säuere ist der Geschmack des Erwachsenwerdens oder Uebergangs, etwas für immer zu verlieren und zugleich etwas Ungewisses ist in Sicht. Ein Geschmack des Loslassen oder der Verlust. Das geröstete rauchige Aroma vermittelt das Feurige, eine freudige Kollision oder eine unvermeidbare Rebellion? Und das Bittere, das über jeden süssen Geschmack steht, ist der Geschmack des wahren Lebens. Sie begleitet uns durch Geburt, Trennung, Sterben und Abschied. Und das durchgehende Süsse macht es wieder ertäglich, eröffnet uns einen kleinen Fenster zu dem Moment, wo Liebe und Pflege wieder das Wichtigste war, als wir mit frischen Augen in die Welt blickten. Ich konnte die Ameisenstrasse stundenlang betrachten, den Fenster zu Strasse wie Film bewundern und mich in den Spiegel schauen, ohne zu leiden.

So ist der bittere Geschmack wie ein Podest? (Auf einen erhöhten Position kann die Verwicklung anders betrachtet werden. ) Ein Gefühl von Würde? Wenn Leben seine Würde gefunden hat, hat es einen Abstand zu den Dingen, die scheinbar hässlich ist. Man ist dann dazu fähig, mit Süssen zu begegnen.

 

Haben Sie Finken zu verkaufen?

Gerade spazierten ein junges Paar hinein.

„Haben Sie Finken zu verkaufen?“

„Wie bitte?“

„Ich suche japanische Finken.“

„Wie kommen Sie auf die Idee bei uns Finken zu suchen?“

“ Ist hier nicht ein japanisches Laden?“

„Es tut mir leid, wir sind ein Teegeschäft.“

Kein Kolonialwarenhändler, das habe ich nicht ausgesprochen.

“ Haben Sie nichts anders als nur Tee?“

“ Nein. Leider.“ Ein Teehaus ist ein Teehaus, nicht wahr?

Die Dame war sichtbar beleidigt.

Ich war auch nicht ganz glücklich.

Ja, Shui Tang wurde oft als japanisches Warenhaus verstanden. Obwohl Pu Er Fladen gerade im Schaufenster ausgestellt sind. 

Was machen wir falsch? 

Oder ist es niemand falsch. Es ist bloss eine Unterstellung dass wir alles verstehen und verstanden werden können anstatt zu sehen, dass wir beschränkt sind? 

Ich bin auch beleidigt, wenn meine Unwissenheit entblösst ist. Wie kann man anderen Menschen ihre Unwissenheit neutral und liebevoll vermitteln? Eine grosse Lektion des Lebens!

Freude an Gongfu Cha

Eine Zeit lang vermied ich Tee in meiner privaten Zeit zu trinken. Weil ich das Gefühl hatte, dass Tee mein Leben überfüllt. In Shui Tang wurde ich oft als Frau Tang angesprochen. Als Person wurde ich als Teefrau bezeichnet. Ich dachte, ich kann Tee nicht mehr normal schmecken. Normal, als Mensch.

Als ich wieder wie eine gewöhnliche Freundin zum Tee eingeladen werde, war es in der Küche von Cordula. Sie machte mir einen Tee bevor sie mir eine Shiatsu gab. Es war ein Fenghuang Shuixian aus Mingjian, Jahrgang 2013. Reife Früchte und südländische warme florale Note füllten mich. Ich kann wieder schmecken, wie jeder gewöhnlicher Teeliehaber! Sie wusste nicht, wie emotional ich in jenem Moment war. Zum ersten Mal seit 8 Jahren konnte ich wieder als eine Freundin in einer Küche Tee trinken.

Härtlings Murakami würde diese Momente als  ein „kleines greifbares Glück“ bezeichnen, oder? In einer friedlichen Stadt, an jenem sonnigen herbstlichen Tag bei einer Schale Tee! Der Tee schmeckte, das Gespräch floss und die Ruhe kehrte ein.

Cordula pflegt eine Gongfu Cha Kultur. Sie sucht und näht selbst Teetücher, um Tee zu spielen. Dabei macht es besonders Spass passende Teatoys zusammenzustellen. Gongfu Cha ist eine ästhetische Bildung, die aus Tee trinken unser Leben verändert!

Das ähnliche Erlebnis erlebte ich am Sonntag mit der Gongfu Cha I Gruppe. Als wir uns allmählich weg von konkreten Teeschiff verabschiedeten, fühlten die Teilnehmer recht unsicher. Oh, wie geht es weiter. Eva hat sich angeboten als Erste es auszuprobieren. Sie nahm das schöne lila Tuch voller fliegenden Farfalla und Blumenwiesen. Dazu nahm sie schlichte Celadontassen begleitet von Zhuni-Kanne. Zarte ruhige Bewegungen führten uns in ihre Welt des Tees! Wir wurden verzaubert.

Am Ende des Tages fragte mich Domingo wie es weiter geht. Was kann man machen, damit man weiter lernt, die Welt des Tees zu gestalten? Ich war glücklich über seine Begeisterung. Ich bedankte herzlich an die Teilnehmer für die beiden intensiven Tage.

„Hoffentlich hattest Du auch Freude.“

„Ja, natürlich. Ansonsten würde ich es nicht machen. Ich habe auch sehr viel von Euch gelernt. Vielen Dank!“

5 Menschen, 5 Spielarten des Tees und viel Freude!

Wie lerne ich Tee?

Irgendwie landet oft ein Teeliebhaber irgendwann in Shui Tang. Sei es durch sinnvolle Zufälle oder durch Hören und Sagen.

Viele Tee-interessierte kommen mit vielen Fragen und Kommentare. Man muss wirklich fit sein im Tee, um hier zuarbeiten.

Ich war nicht fit. Meine Nase lief und meine Augen waren müde. Der junge Herr aus Italien, extra angemeldet und eingereist, hielt bereits Fragebogen und Degu-Notiz vor sich. Wurde ich geprüft? Ich lachte in den Teeschiff und fand es richtig absurd, aber zugleich berührt.

„Die Welt des Tees ist riesig. Ich weiss nicht, wie ich anfangen sollte.“

„Ich weiss auch nicht.“

„Wenn ich in China und in Japan bin, bin ich immer so glücklich, weil ich dort guten Tee trinken kann. Aber wenn ich im Europa bin, bin ich immer frustriert.“

„Es tut mir leid.“

Oft sagen viele Menschen zu mir, dass sie sich sehr wohl im Asien fühlen. Sie haben möglicherweise eine chinesische Seele. Aber ich kann ganz sicher sagen, in mir lebt eine europäische Seele.

„Vermissen Sie Taiwan, wenn Sie hier sind? Vermissen Sie Europa, wenn Sie in Taiwan sind?“

„Nö.“ Ich doch nicht. Ich bin aus Taiwan als eine junge Frau „geflohen“. Und wenn ich jetzt in Taiwan bin, genieße ich die Auszeit als ein sichtbarer Fremde und Auszeit als Haustier vom Shui Tang. Ich bin nicht mehr diese junge Frau, die nicht wusste, wie man das eigene Leben eigenhändig gestalten sollte. Ich bin auch nicht mehr dieser Fremde, der sich nicht helfen kann.

Was hat solche Frage mit Tee zu tun? Was hat die Degu-Notiz mit Tee Verstehen zu tun?

Am Ende unseres Gesprächs wollte der junge Herrn paar Teesorten kaufen. Er kaufte unsystematisch – in meinem Augen. Ich malte ihm ein Plan:

Also Tee zu verstehen kann man mit weißen, gelben, grünen, Oolong, Hongcha, Pu Er anfangen.

Da ich spezialisiert mit Oolong und Pu Er bin, nehmen ich die beiden Teesorten als Beispiel:

Oolong verstehen kann man mit Varietäten beginnen: 1. Traditionelle Sorte (Tie Guanyin, Qingxin, Buddhas Hand, Shui Xian, Da Hongpao, Rougui, Wuyi, Qilan, Huang Jin Gui, Meizhan, Da Man Zhong, Qingxin Dapang etc.) und 2. Moderne Sorten (Jinxuan, Cuiyu, Sijichun etc.).

Dann nimmt man die Varietät Tie Guanyin als Pfad, weil der Tee einem wahrscheinlich ganz besonders gut gefällt. Dann geht man mit Anbaugebieten vor. Es gibt China -Anxi und Taiwan-Muzha und Hochland. Dann geht man automatisch tiefer in die Herstellungsmethode wie Oxidation, Fälschung und Röstung. Am Ende landet man bei der Lagerung als Faktor.

Man sieht, es geht immer weiter, tiefer und ganzheitlicher. Zeit, Raum und der Mensch bilden zusammen zu drei wichtigen Achsel. Die Degu und Wissens-Notiz hilft nur bedingt (ABER sie helfen). Man schreibt Notiz um es später wegzuwerfen. Was wirklich hilft ist Probieren, Vergleichen und Beobachten. Zwar introvertiert anstatt extrovertiert. Tee trinken um zu sprechen ist vorläufig lustig. Weil man immer die Aussage prüfen kann.

Bei Pu Er wurde ich mit zwei Kategorien anfangen: Sheng und Shou. Bei Sheng und Shou gibt es gleichzeitig drei Kategorien: Gushu, Huangshan und Taidi. Bei Sheng-Gushu (oder Taidi oder Huangshan) geht man weiter mit Kennenlernen vom Anbaugebieten. Hier wird man konfrontiert mit anderen Faktoren wie Lagerung, Sonne-Trocknung und Fälschung. Bei Shou kommt noch das Faktor Fermentationsgrad dazu.

Meine Besucher waren so glück und gingen mit Lächeln aus Shui Tang.

Ich atmete aus. Irgendwie war ich auch sehr glücklich! Mein Herz war berührt.

Ein Teegespräch mit Teefreunden ist oft anregend und lustig. Ich bevorzuge manchmal einen seltenen Tee mit Teefreunden zu teilen, mit den ich nicht sprechen muss. Die Worte stören oft.

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Eine Supernova in der Tasse

Das war ein Screenshot von einem Doku Film bei ARTE, Galaxis Milchsstrasse. Es bildet eine Supernova ab.


Hier sind die Fotos von dem modernen Werke aus Taiwanesischen Künstler, die aus der Tian Mu (auf japanisch Tenmuku) Tradition experimentiert.

Tian Mu, eine Keramik Tadition von Song Dynastie (10-12 Jh.), sollte den nächtlichen Sternhimmel nachbilden können und das Mystische ausdrücken soll. Sie wurden zur Hilfe der Meditation verwendet! 

Nun, ein Supernova in einer Tasse. Wie findest Du? Die Farbe verändert sich je nach der Lichtreflexion durch die unterschiedenen Aufgüssen!

Das Spiel mit dem Tee

Das Spiel mit dem Tee geht weiter. Bei Gongfu Cha III spielen wir den Tee mit Jahreszeit, mit Farbe und Raum. Wir gestalten den Teetisch mit dem Thema Herbst. Es gibt verschiedene Variation des Herbst zum Ausdruck.

Wie verorte ich mich? Wie plaziere ich mein Gegenüber? Was steht zu was als eine Einheit? Wie sieht der Herbst aus? Blühende Chrysathemenwiese oder verfärbte Blätter? Susanne hat trocknende Rose mit Hagebutten gebracht. Farberot tanzte im grauen Hintergrund. Zisha Kanne steht auf schönen Bambusplatte. Der Herbst, eine Zeit zur Reifung. Natascha suggestierte die blühende Chrysathemenwiese durch ein seidentuch. Die Tassen steht auf den von Blätter gepressten Untersetzen wie in einem Schiff. Sie tragen den Tee in dem blauen Celadon, flanierte auf Tatami wie in der Ozean!

Nächtest Mal üben wir weiter an das gleiche Thema. Aber es wird bestimmt anders. Anders weil man ein neues Bewusstsein gewonnen hat!