
Viele Häuser sind schwer zu erreichen und zu zerstreut im Tal und Hügeln in Sanxia. So entsteht das Phänomen von Postfächer auf der Straße bei einem großen Kurven.

Viele Häuser sind schwer zu erreichen und zu zerstreut im Tal und Hügeln in Sanxia. So entsteht das Phänomen von Postfächer auf der Straße bei einem großen Kurven.
Zwischen Kämpfer Bäume, neben den Pfirsich oder bei dem Bettelnüssen und Bambus wachsen die Teepflanzen in Sanxia!





Atong hielt plötzlich das Auto und sprach mit einem Teebauer, der gerade am Straßenrand stand. Ich stieg ebenfalls aus und begegnete die Frau des Bauers.
Ich beobachtete sie und sie erwiderte mir eine freundliche Frage:“ kennen Sie jemanden hier in Sanxia?“ Sie wollte eigentlich von mir wissen warum ich neben ihr stand. „Nein, ich kenne niemanden hier. Ich kaufe hier ab und zu Tee ein.“
„Achso.“
„Was für Tee machen Sie mit dem Pflückgut?“
„Meistens…“ Sie stoppte kurz und redete weiter, “ Sie machen meistens Wenshan. Oder weißen in letzter Zeit. So etwas wie grüne Erbsen.“
Bi Luochun meinte sie wohl.
Ich lächelte und steckte mein Handy rasch weg, als ob es nichts geschehen ist. Sie arbeitete ganzer Zeit immer weiter, als ob es nur klar gewesen wäre.
Der Wind wehte zum Glück. Es war über 30 Grad. Ich stand neben ihr mit einem respektvollen Abstand. Atong rief mich. Ich beugte mich kurz. So selbstverständlich lief ich weg. Sie gab kein Wort.
Es ist nichts geschehen.
Der Weg ist steil, rutschig und bedeckt. Hast Du Angst vor Schlangen? Das muss du haben.
Am Abend sollte man nicht einfach hier spazieren. Nach dem Regen auf keinen Fall hier erscheinen. Hier ist die pure Natur, kein Park. Natur voller Unberechenbarkeit!
Mit meinen falschen Schuhwerk lief ich nur mit Vorsicht weiter. Aber die Luft, die Geräusche und die Vegetation berührten mich. Kühl, süß und frisch duftet es.
„Meng-Lin, komme hoch!“ rief mein Lehrer! „Damit Du ein Foto hast – Du und die Bäume! “
Damit ich glaubwürdig wirken im Web!

Ein Ausflug mit Atong ist immer aufregend. Als ich letzter Woche wieder in seinem Büro auftauchte, gab er mir einen Tee.
„Ein schöner Schwarztee! Was für eine Varietät?“ fragte ich meinen Lehrer. Er sagte, „Asamu“ wie bitte? Seine von Japanisch gefärbte Aussprache! „Assam!“
Assam in Taiwan? Das stimmt. Die Japaner brachte diese Varietät nach Taiwan vor Hunderjahren! Damit der Teeanbau in Taiwan sich nicht auf den grünen Tee fokussiert und kein Konkurrent von dem japanischen Grüntee werden kann!
Um diese Teebäume anzuschauen fuhren wir heute nach Sanxia!
Sanxia ist berühmt für die Touristen sein kleiner alter Dorfzentrum, wo volle Touristen und Konsumgüter sind. Wir fuhren in einer Richtung die ich nicht kannte. Immer tiefer und höher!
Sanxia, ein erstes Teeanbaugebiet auf der Insel Taiwan im 19. Jahrhundert. Früher als Dong Ding, früher als Lishan. Seine Geschichte ist eine Geschichte der taiwanesischen kolonialen Vergangenheit! Zuerst wurde Oolong produziert als der Engländer Dodd die Teepflanzen aus Anxi nach Taipei brachte. Später schwarzer Tee bei dem japanischen Kolonialherrn. Der Assam wurde der Fremdlinge auf der Insel. Seit die chinesischen Einwanderer im 20 Jahren nach Taiwan vor Mao flohen? wird der grüne Tee Bi Luochun hier produziert. Der Assam wurde zuerst verdrängt und dann vergessen. Vergessen in dem tiefen Wald!

Selten enthält man den Zugang zu dem Wald in Mansong um Prinzberg. Alle Bauer die von Tee in Mansong leben hüten das Geheimnis – wie die Rezeptur von Appenzeller Käse!
Yu war dort. Das heisst wir haben im diesen Frühling Tee aus Mansong! Yu sagte mir er hat aber nur 2 kgs erhalten!








Heute war eine Demonstration in Taipei angekündigt und mein Lehrer musste kein Seminar halten. Wir fuhren nach Pinglin, um die Teeproduktion seiner Schüler zu besuchen!
Nach 40 Minuten erreichten wir die kleine Produktionsstätte in Bergen.
Als wir dort waren, standen bereits viele Körbe in Ruhen. Der ganze Raum duftet wahnsinnig gut! Nach blühenden Bergwiesen! Ich wünsche ich könnte den Duft speichern!
Dort tranken wir zwei Teesorten von letzter Woche! Wunderschöner Jinxuan mit deutlichen Molk-Note. Der Qingxin mit schönen Caramelnote. Mein Lehrer sagte die beiden Tees schmecken nach eindeutigem Südwind. Das trat in diesem Frühling zu rasch, nach dem Neumond zu schnell! Das Wetter kann man aber mit viel Erfahrung umgehen, damit die bittere Note verschwindet.
Für meinen Lehrer ist der Mensch nicht ganz ausgeliefert von der Natur. Mit Erfahrungen können wir mit der Unbeständigkeit des Lebens umgehen!
Die Ernte 2018 bis jetzt ist sehr gut gelaufen. In Mingjian hat man eine schöne Frühlingsernte und in Pinglin ebenfalls. In Alishan regnete es im März leider zu wenig. So gibt es starke Ernteausfälle.
Nach acht Uhr fuhren wir wieder zurück nach Taipei. Zwischen der absoluten Ruhe und Einsamkeit in den Bergen und betriebsamen Straßen sind nur 40 Minuten dazwischen!
Wieviele Schule und Stilrichtungen gibt es bei der Teekannekunst? Jie antwortete, „Unzählig und es gibt stets neue!“ Wie kann man sich orientieren in diesem Dschungel? Er lachte und sagte, „Ganz einfach, einfach nur beobachten. Es gibt immer Eintagsfliege und viel Marketingstrategie oder Verpackungen. Wenn man viel Geld für diese Kunst ausgeben will, muss man als Käufer auch Hausaufgabe erledigen. Das heisst, studieren über die Lebensläufe von den Künstler und die Geschichte der Formen von Kannen.“
Es ist ganz genau wie beim Tee! Wenn ich einen Tee für meine Kunde einkaufen will, dann kaufe ich auch nicht einfach etwas. Ich studiere und recherchiere. Wenn ich Informationen von den Anbieter erhalten, stelle ich Frage und überprüfe es mit meinen Referenzen. Was ich gar nicht kenne und Unsicher bin, lass meine Finger weg.
Er arbeitet hauptsächlich mit zwei Schulen. Zuerst lernt man den Meister von der Schule/ Stilrichtungen kennen und dann beobachtet die Schüler. Der Charakter und Haltung eines Künstlers ist von grosser Bedeutung. In der chinesischen Kultur hängt die Meisterschaft eng mit dem Tugend der Person zusammen.
In der Post von Februar: https://charen.ch/2018/02/06/%e6%be%84%e5%bf%83-fliessendes-herz-im-winter/ und https://charen.ch/2018/02/07/%e8%99%9b%e6%89%81%e5%a3%ba%ef%bc%8c-leer-und-zurueckhaltend/, habe ich zwei Teekannen von der Schule Gu veröffentlicht. Diese Schule folgt dem Grossmeister Gu, Jingzhou und seinem Schüler 吳群祥 Wu, Qunxiang.

Wu, Qunxiang und sein Schüler 吳東元 Wu, Dongyuan gründet das Atelier „Shanling Le, Le Taoshe – 山靈樂樂陶社 Haus der Freude von Spiritualität und Keramik.“.

Die Teekanne von dieser Post https://charen.ch/2018/02/05/schoenheit-von-zisha/ stammt aus einer anderen Schule. Der Grossmeister ist Zhang, Zhengzhong. Diese Schule wird als Xue Yuan Pai – Schule von Akademiker bezeichnet. Die Künstler aus dieser Schule sind meistens studierten Köpfe und verfügen künstlerische Ausbildung.
Wenn man viel Geld einfach zu ausgeben hat, dann muss man sich nicht darum kümmern, wer die Teekanne macht. Man kann immer sagen, diese Kanne gefällt mir! Wenn man aber gerne das Geld richtig ausgibt, dann wäre gut, mehr Hintergrund und Zusammenhänge zuerst zu studieren und erkunden!
Warum Jie nur mit den beiden Schüler arbeitet? Er antwortet mir, dass seine Interesse und seine Kunde interessieren sich nur für soliden und kunstvollen Objekte. Es gibt viele Schulen und Atelier, die für die Geschenk-Kultur der chinesischen Gesellschaft arbeiten. Das heisst, die Teekannen sind als Werbegeschenk, sie dürfen nicht zu teuer sein, aber schön verpackt mit einem Namen. Und die meisten Teeschüler und Teelehrer in China bedienen auch eher dieses System. Weil die Menge ausreichend und billig sind. Also, Massenproduktion. Das heisst nicht, dass sie schlecht sind. Es dient einfach zu einem anderen Zweck. Das, was er macht, dient für Sammler, die eine Nachhaltigkeit verfolgt.
Was bedeutet Nachhaltigkeit in diesem Kontext? Das sprechen wir bei einem anderen Mal! Für heute ist es genug,






吳利成 Wu, Licheng. Schüler von Wu, Dongyuan. Gu Dun Hu 古墩壺。Der Stil von Gu Dun Hu symbolisiert den Charakter eines aufrichtigen „Mannes“ – das kann natürlich auch eine Frau sein! Toleranz, Demut und Ausdauer!
Wir hatten einen wunderschönen Tag mit Oolongs!
Hier füge ich noch das alte Protokoll von der Teeproduktion von Si Ji Chun in Mingjian im Herbst 2011 ( 2011_10_12_bis_13_Teeherstellung_V1 ). Damit die Teefreunde es selbst ansehen können.
Und noch zwei Fotos von den Zikaden, die Guifei und Oriental Beauty machen! Da sehen wir, wo die Zikaden am liebsten knabbern und wie wir dann die Echtheit von Guifei und Oriental Beauty erkennen können!


Meiste Freunde aus Taiwan wissen, dass ich Tee verkaufe. Jedesmal bekomme ich während meines Aufenthalts viele Tipps und Einladungen um neue Teebauer, neue Teehäuser oder neue Teekontakte zu knüpfen. Es ist recht mühsam für mich. Oft weiss ich nicht, wie ich es ablehne ohne Menschen zu verletzen. Aber es ist wirklich mühsam!
Wie kann ich diesen liebevollen Menschen sagen, dass ich nicht mehr auf der Suche bin? Ich bin angekommen. Der Teeweg wird von einem Kompass geführt.
Meiste Freunde von mir sind Teeliebhaber. Sie trinken gerne Tee, kokettieren sich gerne mit Kultur und lieben Vernetzungen. Aber sie wissen nicht viel über Tee, sie wollen auch nicht. Weil sie zufrieden sind damit. Sie wissen nicht, was ich verkaufe.
Letzte Woche wurde ich eingeladen zu einer Räucherzeremonie. Der Gastgeber sagte, dass der Mann, der anhand von Berührung der Hölzer die Herkunft erahnen kann, bloss ein Handwerker ist. Er ist kein Handwerker und interessiert sich nicht für die Herkunft und Produktion des Duftholzes. Er macht es einfach.
Seine Aussage stimmt für ihn, es stimmt nicht für mich. Ich möchte wissen, was ich verkaufe. Ich möchte zuerst ein guter Handwerker sein, der weiss, was er tut.
Also, was für Tee verkaufe ich? Ich möchte gerne Tee verkaufen – wie mein Lehrer Atong sagt – mit Herkunft. Das heisst, ein Oolong ist ein Oolong, nicht ein vergrünter oder ein grüner Tee. Ein Pu Er Gushu ist ein Xiaoshu. Ein schwarzer Tee ist kein Oolong oder Gaba Tee. Ein Tee, der ein traditionelles Vorbild hat, verwurzelt ist in einem Wissen und einer Kunst. Das bedeutet, es ist nicht Bio-Like, nicht Natur-Trend und nicht Lifesytle! Es ist aus einem soliden guten Handwerk.
Es war eine erlebnisreiche Reise und es tat mir sehr gut. Wieder etwas zu lernen, etwas zu entdecken und vieles neu zu orientieren! Das kann nur geschehen, weil das innere Kompass mich führt ohne die Absicht, etwas zu vernetzen!
