Nachts sieht es geheimnisvoll aus





Am Donnerstag 18 Uhr!
Ausstellung Verwandlung am Grossmünster Platz 8 8001 Zürich
Bis zum 22.11. können Sie die drei Hütter der Verwandlung begegnen!
Nachts sieht es geheimnisvoll aus





Am Donnerstag 18 Uhr!
Ausstellung Verwandlung am Grossmünster Platz 8 8001 Zürich
Bis zum 22.11. können Sie die drei Hütter der Verwandlung begegnen!
In Arbeit…







Weinbeck am Grossmünster Zürich
Ausstellung „Verwandlung“
Tianmu Chawan 天目碗
Gedicht vom Duyei 渡也
Keramik Meister erzählt
Jeder Mensch ist ein Gefäß
Empfängt Essen
Erhält Wasser
Trägt das Gemüthaushalt
Voller träumen
Jeder Körper ist voller Erde
Voller Eisen
Aha, der Mensch ist ein Tienmu Chawan
Jede Tianmu Chawan empfängt
Das Essen,
Das Wasser,
Die Stimmung
Auch die schimmernden phantastischen Träumen
( übersetzt von Menglin)

Nachdem ich gestern Lo Senhao vom Flughafen abgeholt habe, haben wir uns bis zur Mitten Nacht unterhalten. Er erzählte mir dass der renommierte Dichter Du Yei ein sehr gut befreundeter Freund sei und viele Gesicht über ihn und Tianmu verfasste. Auch über seine Erfahrungen im Kloster Einsiedeln.
Mit Lo betrachten wir paar Schalen die mit ihm gekommen ist. Er zeigte mir eine Schale und sagte die sei ein Gedicht. Ein Gedicht? Ein Tianmu Schale? Er nickte seinen Kopf „ Feuer und Luft hat meine Arbeit gereinigt. Nur das was bleiben sollte bleibt. Und sie begegnen die Welt so wie sie ist. Ohne mich“
„ Das Feuer reinigt alles von mir. Wenn du diese Schale sieht, bleibt nur Dich und die Schale.„
Und das Gedicht ist genau so. Dichten ist ein Reinigungsarbeit und Prozess sagte er.
Danach wusste ich nicht mehr zu sagen und schlief ein.
Euch wünsche ich viel Freude beim zuhören!
Ich freue mich auf die Begegnung – Ausstellung Verwandlung!
https://www.shuitang.ch/blogs/pu-er-und-gelagerter-tee/teegespraech-nr-46-austellung-verwandlung
Mit Atong gehe ich immer dorthin essen: 樂源仙境土雞城
Auch Vehetariar finde hier etwas Feines. Das einfache Poulet ist super in meiner Erinnerung. „白斬雞“ muss man bestellen!
Übernachtung? Wer Onsen liebt, bleibe bei dem Resort!
Sanxia altes Dorf Zentrum freut sich auf die Touristen! Das Croissant aus Sanxia ist berühmt! Garantiert anders als was du kennst!
https://maps.app.goo.gl/8dZd55QRpZy3E4kA8?g_st=ipc
Unweit von Sanxia liegt Yingge auf der anderen Seite von Fluss.
Gehe doch nach Yingge und besuche Hsu Chaozong! Er hat gerade die höchste Auszeichung von Handkraft Center Taiwans erhalten.
Mein Vater musste im Teefabrik arbeiten, als mein Großvater bankrott wurde. Tee war eine der wichtigsten Wirtschaftszweig Taiwans. Mit seinem Bruder arbeitete in Sanxia Ridong Hongcha Fabrik in 50er Jahren. Er war zu jung und konnte die schwere Arbeit nicht verkraften so dass er nur einen Tag ausgehalten hat.
In diesem ehemaligen Gebäude der Fabrik ist ein edeles Resort entstanden. In jenem Teehaus des Resorts hing vielleicht noch ein Foto meines Vaters als er nach 60 Jahren an den gleichen Ort zurückkehrte.
Dort werden poetische Werke von Lo Senhao ausgestellt. Vom 5.10 bis zum 31.01.2026.

大板根森林溫泉酒店
https://maps.app.goo.gl/R1m6aW64NYUfb39TA?g_st=ipc
Der Besitzer dieses Resorts ist ein Kunstsammler und Mäzen. Als ich ihn zum erst Mal begegnete, hätte ich in diesem schlichten einfachen sympathischen Gestalt nicht ein Multimillionär „gerochen“. Um so mehr war ich beeindruckt als er mir eine Führung durch seine Sammlung geführt hat.
Lo Senhao kommt bald nach Zürich. Wer Freude und Muße hat, ist herzlich eingeladen zur Ausstellung „Verwandlung“!





Gerade schaute ich ein Film über den Tee aus Jingmai.
https://youtu.be/rl6CNaHgAKU?feature=shared

2013 war ich in Jingmai mit anderen 15 Personen dort!
Damals hat der Tourismus in Jingmai bereits angefangen. Man spürt dass sie auf Busse warten – weil die großen Bussen damals schon direkt zum Teewald fahren durften wo hunderte Gushu Teebäume wachsen! Büffel pausierten zwischen den Bäume 🌳 und Menschen wirkten sehr klein…
Damals gab es bereits schaulustige Menschen. Heute und nach diesem Film wird der Tee aus Jingmai wohl noch bekannter und eine gewollte Assoziation zwischen gutem Tee und Jingmai. Aber Teeliebhaber wissen was die Welle aus medialer Präsenz hervorrufen kann.
Warum gibt es in Shui Tang nur Jingmai Gushu 2013 und nicht mehr? Warum? Shui Tang als ein kleines Teegeschäft das sich überwiegend auf Yiwu Gushu von Frühling konzentriert, ist eine Entscheidung auf langfristiger Entwicklung des Puers. Tee und Tourismus gleichzeitig zu pflegen ist ein ambitionierter Balance Akt. Tee aus den nicht erschlossenen Wäldern Yiwus zu produzieren unser konsequenter Weg.
Viele Menschen verwenden gern Ätherische Öle um Raum zu beduften. Wie haben die Menschen in fernem Ost in der alten Zeit praktiziert? In „The Pillow Book“ wurde Duft- Erraten Spiel“ lebendig beschrieben wie Düfte zur ästhetischen Bildung der fernöstlichen Tradition gehören.
Die Ming-Dynastie ist ein kultureller Höhpunkt der Geschichte Chinas. In dieser Periode werden nicht nur die schönen Künste zelebriert, sondern auch die ästhetische Abhandlung. Die Beziehung zwischen Mensch und Kunst war ein beliebtes Thema des intellektuellen Gesprächs.
Für Chen Ji Ru (1585-1645) bildet der Duft das erste Element in einer Reihe von Tätigkeiten und bewusstseinsverändernden Einflüssen, die unser Sein bestimmen: »Der Duft bringt den Geist in die Tiefe, der Wein erweitert das Bewusstsein, das Sammeln von Steinen kultiviert den guten Geschmack, Musizieren konfrontiert uns mit der Einsamkeit, der Tee bringt Freude und hilft uns loszulassen, Bambus vermittelt uns ein Hauch von Kühle, der Mond erhellt unser Alleinsein«.
Wir treffen uns zu einem Duftkugel-Abend. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung.
Am 21.12.2025, ein Sonntag im Advent findet in Shui Tang ein Duftkugel selbst Herstellungskurs statt. Ich freue mich auf das Spielen mit Euch!
https://www.shuitang.ch/products/raucherwerk-selbst-herstellen
Wir sprechen diesmal über das Projekt „Verwandlung“ am 23.10.2025!
Viel Freude beim Zuhören wünsche ich Euch!
«Flügelschlag des Sommervogels»
– Teekonzert von Shui Tang am 16. November 2025
Eine Zusammenkunft, eine Reise durch die Zeit und eine Erfahrung mit allen Sinnen
Vor 16 Jahren entschied ich mich, ein Teehaus in der grössten Stadt im Herzen Europas zu eröffnen. Mitten in der Altstadt Zürichs zwischen den Gassen. Als fremde Frau an einem fremden Ort, um ein fremdes Getränk – Tee – zu präsentieren. Damals folgte ich einer Vision, einen Ort zu gestalten, wo Menschen Menschen und Herzen Herzen begegnen können.
Sehr ähnlich wie die Frauen in Kleinasien im 7. Jahrhundert, in der Hauptstadt der Han und der Tang in Changan (heutiges Xian), die in einem fremden Land ein fremdes Getränk – Wein – verkauften. Diese Frauen verkörperten die Sinnlichkeit und die begehrliche Exotik, und sie waren die Projektion der Dichters und Literaten. Zahlreiche legendäre Gedichte sind bis heute überliefert und leben sinnbildlich in der Fantasie der heutigen Menschen im chinesischen Kulturkreis.
Was haben damalige Dichter aus den 7. Jahrhundert und der heutigen digitalen Generation zu tun? Was hat ein Dichter aus alten Tang-Zeit mit der heutigen Schweiz gemeinsam? Die Menschen sind mit den gleichen Fragen konfrontiert, egal woher sie kommen: «Wie liebe ich? «Wie verstehe ich die Welt?» Wir beschäftigen uns mit der Frage: «Wie werde ich verstanden? Wie verstehe ich die anderen?» Lieben und Geliebtwerden, Verstehen und Verstandenwerden sind der rote Faden des menschlichen Lebens. Poesie und Musik drücken die gleichen Fragen aus und versuchen, Antworten zu verbildlichen oder zu vertonen.
Der Tee ist vielleicht eine Brücke, die Zeit und Raum überwinden kann. Wir erhalten einen Raum, um die Schönheit der Poesie und der Musik zu erleben. Es könnte sich wie ein kleiner Flügelschlag des Sommervogels auswirken, der uns dazu bewegt, auf eine innere Reise aufzubrechen, um uns versunken in einem Universum in den Nachklängen der Worte und der Töne in innerem Frieden und Glück zu verankern.
Wir freuen uns, uns zusammen mit interessierten Teefreunden und Teefreundinnen am Sonntag, 16. November 2025 bei einer Tasse Tee auf eine Zeitreise zu begeben, durch klingende Poesie aus dem 3. bis 9. Jahrhundert von der Han zur Tang Dynastie.
Dieses Teekonzert ist ein Programmteil der gemeinsamen Ausstellung «Verwandlung» von Lo Senhao, Walter Weinbeck und Neil Webb.
Musik: Pichin Chieh (Cello), Fabian Müller (Komposition und Cello)
Rezitation Gedichte: Menglin Chou
Gastgeber: Javorka Acimovic, Anja Burger, Franco Cavalloni, Lilly Haas, Yilian Mangada, Julian Pfister, Anna Rickenbacher, Simon Trüb, Link Brücker und Tizian Zeltner

