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Wo bin ich? II

Wie schmeckt dieser berühmten König des Pu Ers?

Ich roch an dem Aufguss klaren fruchtigen Nuancen gepaart mit einem Hauch Kampfer! Zurückhaltend, er ist nicht aufdringlich und gibt dem Teeliebhaber einen Raum, um ihn wahrzunehmen. Anders als die schreiende florale und markante fruchtige Süße ist er in seiner Art selbstbewusst und solide.

Wie kann man einen Tee beschreiben? Es lässt sich immer streiten. Ich versuche hier mit Metapher zu arbeiten. Einen Lao Ban Zhang Gushu in dieser Klasse zu begegnen gleicht wie ein Besuch eines ehrwürdigen Bronzegerät für die heiligen Zeremonie in Antik China. Er ist prächtig im Mund, weil man die Tiefe und Breite des Geschmacks an der Zunge und im Gaumen spürt. Er ist elegant weil seine Textur klar und geschmeidig durch die Kehle fließt. Er ist voller Würde, weil mein Körper gleich meinen Rücken richtet und ich fühle mich gestärkt. Meine letzte Aussage lässt sich schwer nachvollziehen. Das macht nichts. Es ist eine kommunikative Art, wie Tee sich mit unserem Körper und Seelen unterhält. Man kann es nicht mit Intellekt kontrollieren. Man kann diese Aussage als Anekdoten betrachten.

Nach 17. Aufgüsse wurde der neutrale doch liebliche Geschmack des Wassers deutlicher. Aber die Präsenz der Teeblätter blieb nach wie vor deutlich im Aufguss.

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Lao Ban Zhang Gushu 2000

Hu sagte, nach diesem Lao Ban Zhang muss man einfach bei Lao Man Zhang bleiben. Ansonsten wäre er nicht der Freund von Yu. Herr Hu ist ein angesehener Teehändler im Kreis von Teeliebhaber. Seine Spezialitäten sind Gushu aus Mansong, aus Lao Ban Zhang und aus Yiwu. Warum nicht aus Lincang?

Gerade in diesem Moment bekam er einen Weixin von Herrn Fang aus Bing Dao. Hu sollte einen Tee per Foto begutachten. Er sagte, es ist ja wohl verrückt, dass man per Foto einen Tee begutachten sollte! Doch, das kann er. Er zeigte mir, die regelmäßig erscheinenden Teeblätter im Foto. „Man kann feststellen, dass diese Partie per Maschine hergestellt ist.“ Ist die Maschine Verarbeitung schlecht?

„Habt Ihr etwas gegen die Maschine?“ Mein Lehrer Atong nicht.

„Gegen die Maschine nicht. Gegen die falsche Einstellung um an Zeit und Geld zu sparen schon!“ Er sagte mir, „Zeit und Geld sparen man nicht, wenn man in unserem Niveau arbeiten will!“ Somit holte er einen neuen Tee aus seinem eigenen Taschen. „Nun, zeige ich Dir einen Wunder! Wer Zeit und Geld sparen will, kann nie Wunder erleben!“

Es ist ein neuer Versuch von Hu. Eine Selektion von Lao Ban Zhang! Vier verschiedene Kreationen, um Teeliebhaber zu helfen, Lao Ban Zhang zu verstehen! Es sind drei Varietäten: Lao Man E, Pascha und Banzhang 13 Chai, plus ein Lao Ban Zhang Gushu aus diesen drei Varietäten. Alles nummeriert, alles bereits verkauft und alles ohne kommerziellen Erfolg zu erwarten.

„Kommerz stets im Auge zu behalten ist ein Stolperstein unserer Kreativität. Diese Selektion gestalte ich nach meiner Liebe zum Tee. Wenn die Resonanz stark genug ist, werde ich vielleicht ab nächsten Jahr ein bisschen Geld verdienen. Aber für 2017 habe ich so viel Arbeit und Aufwand investiert, dass der Verkauf nicht deckt. Trotzdem freue ich mich riesig!“

Kann ich bei ihm eine kaufen? Er weist auf unseren gemeinsamen Freund. Ich sollte Yu fragen, wenn ich überhaupt etwas haben möchte.

Das Vertrauen, was Yu seinen Freunden schenkt, berührt mich. Was mich dabei noch mehr berührt, ist dieses Vertrauen gewürdigt ist. Seine Freunde versuchten mich nicht als einen potentialen Kunde zu überzeugen. Diskret und entschlossen.

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Pasha Varietät von Lao Ban Zhang Gushu 2017

Wie schmeckt ein Lao Ban Zhang aus Pasha Varietät?

Er ist so weich wie der Ostwind. Trinke ich Lao Ban Zhang? Wo ist dieser bergische Pracht? Liegt es an das Wasser? Wegen der Kanne aus Silber?

Später bereitete Yu auch einmal für unsere Gruppe diesen wunderschönen Tee. Dort fand ich nicht mehr diese subtile verschleierte Schönheit wie der anmutigen Pfirsichblüte im Wind tanzt. Was ich noch merkte war der schlanke duftende Körper eines Apfelblüte-Zweigs. Damals sagte Hu neben mir, „Weiß Du, einen wirklichen guten subtilen Tee zu trinken muss man an einem richtigen Ort mit richtiger Person und zu richtiger Zeit. Heute sind einfach zu viele Leute da!“

Nur deswegen?

An jenem freien Tag war ich innerlich berührt von diesem blumigen Pasha! Feine florale Duft wie die Orchideen auf dem Terrasse meiner Großmutter in Songshan. In unserem Hof schien Morgen Sonne. In jedem Morgen wenn ich in die Schule eilte, roch ich an der feuchten Luft diese Blume. Ich dachte oft, Großmutter liebte sie mehr als uns. Ich fühlte mich oft in jenem alten Haus als eine ungeliebte Enkelin. Du kennst bestimmt auch das Gefühl des Ungeliebt-Seins? Lan Hua Xiang, der Duft der Orchideen hat tatsächlich so eine emotionale Note! Der Schmack süßte meinen Mund wie Blütesirup oder Neckar. Der zweite Aufguss merkte ich endlich die bittere Herbe.

„Warum hast Du Mengku Varietät nicht in Deiner Selektion aufgenommen?“

„Mengku Varietät wurde erst ab 80er Jahren angepflanzt. Ich will nur Gushu. Da kommt Mengku Varietät von Lao Ban Zhang nicht in die Frage!“

Dieser Pasha schmeckt nicht so breit und tief wie Ban Zhang 13 Chai. „Aber Dir gefällt es!“ Ja. Eine Saite meiner inneren Violin wurde berührt. „Es ist ein Dokument.“ ich schaute mit Respekt diesen Mann an, „Du gestaltest einen Dokufilm, ein Dokument für die Teewelt.“ „Nein, es ist bloß ein Experiment.“ Ein Experiment für einen, ein Dokument für die Nachwelt.

„Aber, ich fragte mich, was passiert danach?“ Er sah nicht so begeistert aus, „Nach einen möglichen Erfolg will jeder nachahmen und dann gibt es tatsächlich noch einmal so ein Dokument? So perfekt, so viel Liebe und so viel Sorgfalt?“

Mit Yu suchte er gemeinsam den besten Koch, der die wertvollen Teeblätter erhitzt und verarbeitet. In Lao Ban Zhang ist das Wok anders platziert wie in Yiwu und andere Menge von 8 Kgs frische Blätter wie in Yiwu in einem Wok verarbeitet. Solcher Tee darf nicht unter dem Regenschutz getrocknet werden. Das Kreis von Yu beharrte auf das Trocknen unter direkter Sonne – über dem Plastik Dach. „Nur eine Kette von der besten Bedingungen und eine Reihe von Sorgfalt kann man so einen Tee erhalten!“ Ohne das gemeinsame Insistieren mit den Gleichgesinnten kann man allein mit dem finanziellen Mittel den Idealismus nicht verwirklichen! Aber gemeinsam schaffen sie es! Ich lernte den Freundeskreis von Yu kennen, auch der Mann aus Kunming, der gerade aus Tong Jing He zurückkehrte. Er telefonierte ganzer Zeit für unsere Gruppe und habe seine Freunde involviert um uns zu helfen.

Unsere Gruppe mit so vielen Europäer war schon längst im Visier von Polizei. So wurde die Gruppe auf einer Strasse, die auf der Landkarte unsichtbar ist, gestoppt. Nach vielen Verhandlungen scheiterte der Versuch nach Tong Qing He zu wandern.

„Wozu nach Tong Jing He!“ Ist es nicht sehr wichtig nach Tong Jing He zu wandern, um Teebäume von Pu Er besser kennen zu lernen?

„Jein.“ sagte dieser Freund, „Um Gao Gan Gushu (Hochstämmige Teebäume) kennen zu lernen, lohnt sich nach Bo He Tang und Tong Jing He zu wandern, aber es dauert nach dem Fluss-Wanderung mindestens noch zwei Stunde tiefer in die Natur zu laufen. Es verbirgt sich sehr viele Gefahre! Es ist eine Unterfangen, was Yu für Euch macht. Er riskiert aufzufallen und Risiko zu haben, wenn etwas passiert! Wer rettet diese Europäer im tiefen Wald von Volk des Yaos? Weiss Du, vor 10 Jahren wenn wir diese Strasse passierten, um zu Teebäumen zu wandern, mussten wir Straßenzoll bezahlen! Dort herrscht keine Regelung der Zivilisation, sondern nackte Stammgesellschaft.“

„Ihr solltet Euer Plan nach Bo He Tang noch einmal überdenken. Yu trägt zu viel Verantwortung!“

Es wurde mir immer klarer, wie hart das wirkliche Pu Er Geschäft auf diesem hohen Niveau funktioniert. Anstatt in Shenzhen oder in Kunming zu sitzen, geht man bei jedem Schritt der Produktion nach. „Man ist zwischen Mitte März bis zum Mitten Mai in Banna. Anders würde es nicht funktionieren!“

Handy machte Töne. Hu lachte, „Hey, Yu schickte eine Voicemessage. (Ich hörte seine Stimme und fragte nach Menglin) Er fährt mit deinen Leute nach Mahei. Du kennst ja Mahei, Du muss nicht hingehen. Es wäre schöner mit mir Tee trinken.“

Das stimmt. Ich lerne sehr viel hier am diesen Teetisch.

Zurück zum Alltag in Zürich

Zartgrüne Birkenblätter flattern im Ostwind vor meinem Fenster. Immer noch ein wenig beeinflusst von Jetleg sitze ich bereits um Acht Uhr am Computer. Zwischen dem Wechsel von Beta und Alfa Welle im Hirn kommen immer viele Informationen und Inspirationen. Wenn Iphone ein App kreieren kann, dass man ohne Tippen, diktieren oder schreiben alles speichern kann, was gerade in dem Sinn kommt, wäre ich sofort eine gute Kunde.

Gelandet, verwirrt und sehr müde. Gelandet mit Verspätung von SWISS. Verwirrt durch die verschiedenen Zeitgefühle zwischen „im Fluss des Lebens“ und „im Planen des Alltags“. Manchmal wenn man langsamer wird – im Augen des Anderen, ist man im steilen Aufstieg der Entwicklung. Die Zeit wird unterschiedlich wahrgenommen, weil Menschen Verschiedenes wahrnehmen können. Sehr müde, weil ich meine Kraft überschätzt habe.

Würde ich wieder so eine Reise mit so vielen Mitreisenden unternehmen? Die Antwort ist gewiss. Dinge zu vermeiden war nie die Strategie meines Lebens, nur weil es unangenehm im deren Moment sein kann. Aber etwas anders zu gestalten habe ich vieles gelernt, wenn ich mit meiner Kraft an die Grenze komme.

Diese Reise lief Dank vieler Unterstützung von Teefreunde sehr reibungslos. Ich hatte tolle Schäferhunde die mir halfen, Gruppe zu mobilisieren. Dank Jiri und Helmut! Sie haben sich immer um mich gekümmert, damit ich mich frei fühlen konnte, um mich auf das Wesentliche zu kümmern. Dank Monika wurde ich von allen organisatorischen Arbeit entlastet. Sie hat alles unkompliziert und harmonisch erledigt! Ich war richtig unterstützt. Auch Dank an allen Mitreisenden, durch ihre Präsenz und Freude an Tee ging die Reise harmonisch, fröhlich und sicher zu Ende!

Dank Miguel habe ich tolle Videos erhalten, die mich ermöglichen mit allen Teefreunden zu teilen. Seine fröhliche Präsenz und soziale Fähigkeit hielten unsere Gruppe an guten Laune und bereitete für vielen Teefreunde viele abenteuerliche Erlebnisse!

Viele neue Gesichter, manche unbekannte Teefreunde machen diese Reise neuartig und gleichzeitig auf Probe. Zuerst hatte ich auch Bedenken. Die Realität zeigt mir allerdings die typische Kopf-Sorge, die einfach unbegründet ist. Ich liebe diese Menschen, die mit mir diese unvergesslichen Tage im Bergen Yunnans geteilt haben!

Mehr Vertrauen in allen, mehr Vertrauen in sich selbst, mehr Vertrauen im Universum – diese Haltung ist mein nächster Schritt des Lebens. Und das Funken, was diese Reise mir zeigt!

Die Wichtigkeit der Kochkunst bei Pu Er Produktion

Das Kochen ist essentiell bei Pu Er Produktion. Leider glauben die Menschen nur an den Name des Tees anstatt an den Aufguss!

Heute waren wir zufällig bei einer Manufaktur und sahen wie eine Teeprodulzentin Tee trocknet unter einer durchsichtigen Plastik Bedachung.

Die Teeblätter sahen sehr grün aus. Anders als ich kannte, warum? Weil sie zu kurz gekocht waren!


Als wir am Abend gemeinsam Bing Dao tranken, zeigt dieser Tee uns unregelmäßige Farbe von Blättern.


Bing Dao! Was für einen teuren Tee! 30000 RMB pro Kg!

Das Blatt rechts befriedigend gekocht. Mitte erstickt gekocht- zu langsam gewendet. Rechts, zu kurz gekocht!

Es wäre für uns sehr wichtig den Tee zu verstehen anstatt nur an Name zu glauben!

Erlebnisreiche Tage!

Die Tage in Xishuang Banna sind so erlebnisreich.

Immer einheimische Küche, heute sogar in einem traditionellen Haus vom Bu Lang Volk in Zhang  Lang.

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Nach dem Abendessen noch Teeseminar bei Yus Zimmer. Gestern über Ban Pen gemischte Pflückung oder rein Gushu Pflückung studieren; heute Vergleich mit Bing Dao, Lao Ban Zhang und Cha Wang Shu!


Jeden Tag Spaziergang durch Wald voller Teebäume. Das beste Praxis um einen guten Tee zu verstehen.


Ansonsten viel Bier!

Ein Tee für CEO

Ich kam gestern aus Fukuoka zurück. Es war eine sehr erlebnisreiche Reise. Es war eine tolle Schulung für die Augen, denn wir waren in Karatsu, Imari und Arita. Drei wichtige Keramik und Porzellan Tradition Japans! Durch die Begegnung mit der originellen Werken und Anfassen können wir mit Körper verstehen, weshalb es meisterhaft sein kann.

Vormittags war ich bei meinem Lehrer Atong. Er sagte, er hätte etwas für mich. Er zeigte mir ein professionell gestaltetes Prospekt und sehr hübsch gemachte kleine Kapsel. Ich dachte, jemand aus China hätte eine Teemaschine produziert.

Nein, es ist ein Investment Projekt von paar IT Reichen, die nun bei Teegeschäft einsteigen möchten. Sie nehmen acht bekannten und anerkannten Teeproduzenten auf und werben mit diesen Köpfe als Qualitätssicherung. Klug!

„Wie ist der Tee?“

„Furchtbar.“

„Wirklich? Hast Du Dich nicht getäuscht? Es sind so bekannte Meister!“ Ich fragte kritisch zurück.

„So ein Quatsch! Als Meister nennst Du Dich nicht selbst! Dein Tee macht Dich meisterhaft! Der Tee anstatt die Person.“ Mein Lehrer verlor leicht Geduld mit mir 

„Warum hast du es?“

“ Sie kamen gestern zu mir und wollte bei mir 10 Tonnen Oolong bestellen.“ Er war leicht sauer.

„Wow! laoshi! Hast Du nicht der Tanz von Geldscheine in Deinen Augen schon gesehen?“

„Nein! Ich habe nur Probleme gesehen!“ Er gab mir einen Blick volles Unverständnis. „Mein Tee ist nicht die Qualität von 10 Tonnen! Solcher Tee kann nicht Premium Qualität sein! Nicht das, was sie im Papier versprechen wollen! Das ist ein Betrug!“

Achso. Er hat den Besucher sofort abgelehnt.

Sein Geschäftpartnet hat mir gesagt, “ Stelle Dir einmal vor, Dein Kopf wird somit verkauft und Beziehungsweise enthauptet. Wie willst Du später zu Teebauer gehen und weiter mit Tee arbeiten? Unser Würde und Glaube an uns sind wichtiger als das Geld.“

Ich denke, der Investor hat zu wenig Vorarbeit geleistet, bevor er zu ihm kam. Oder glauben Menschen, die viel Geld haben, dass alle anderen genau das Gleiche wie sie streben?

Ich bekam tatsächlich Mitgefühl für CEOs, die viel Geld zum Ausgeben haben, aber keine Ahnung vom Geschmack. Arme reiche Leute.

Morgen früh in Fukuoka

Möglichkeit für ein Fussbad im gesegeneten Wasser gegen 100¥.

Wunschplatte für Menschen die ihre Sorgen mit der Gottheit teilen möchten. 500¥.

Hände waschen, Mund spülen bevor man den Gott begegnet.

Man kann einen Rat von der Gottheit holen, gegen 100¥.

Ich wuchs neben einem Tempel Mazu, Göttin des Meeres, auf. Meine Mutter sagte uns, dass man bei vorbei laufen, der Göttin mit Herzen grüssen sollte, ich tat es fast jeden Tag, fünfzehnjahren lang. Ob ich deswegen beschützt wurde? Ich glaube ja.

Der Punkt ist nicht, ob es sich lohnt, Göttin zu grüssen. Es geht um die Worte von der Mutter.

Morgen früh in Fukuoka, kühl und klar. Männer in Kravatten und Frauen in Blazer. Eilig und gezielt. Ebenfalls im Tempel. Trotz der Eile kamen Menschen mit viel Respekt und Demut. Sie warfen 5 Yen, schlugen kurz Glocken und klatschten zwei Male ihre Hände, bevor sie der Gottheit, ihre Sorgen und Wünsche erzählen.

Was für Sorgen und Wünsche muss es sein, dass man in dieser Uhrezeit, bevor man in die Schule geht, zur Arbeit fährt und unterwegs ist?

In diesem von Hochhäuser und modernen Fortschritten umgebenden Tempel strahlt die Ewigkeit aus. Auf einmal würde es mir klar, um eine Tradition zu vermitteln, geht nicht über das Museum, sondern von Müttern!

Existiert da tatsächlich eine Gottheit?

Ich weiss nicht. Aber ich ahne ein Hauch von kraftvollen, friedlichen und beruhigenden Atmosphäre. Bin ich der Gottheit begegnet? Vielleicht nicht die, die wir personalisiert haben. Vielleicht ist es eine Ansammlung von Energie, die an diesem Ort und diese Kraft respektieren und glauben. 

Wozu Keramik III

Warum versucht man nicht, einfach etwas fröhliches auf eine Schale zu dekorieren? Sondern ein Blatt? Ein grünes Blatt auf der Oberfläche zu kleben und anschliessend im heissen Ofen brennen zu lassen, ist nicht eine gewagte Geschichte?

Es ist gewagt.

Eine Schale aus Meissen Porzellan mit farbhafter Porzellanmalerei kostet sogar mehr wegen Meissen. Für viele Menschen ist ein feines Porzellan sogar etwas wertvoller als dunkle unauffällige dickwandige Keramik.

Das stimmt alles. Eine Seite zeigt diese Äusserung von Menschen, die bunte fröhliches Leben zelebrieren wollen. Anderseits wurde ein Skelett eines Blattes auf eine schwarze Schale die Orientierung von der sogenannten Wabi Sabi japanische Ästhetik. Die Vergänglichkeit des Lebens, die oft Leiden und Konflikte hervorrufen wurde unmittelbar zur Schau gestellt.

Einmal fragte ich dem Professor, der eine Vorlesung über Vajra-cchedika-Prägnanz-paramita- Suta, wie kann Darstellung von leider zu einem ästhetischen Konzept? Er antwortet mir, dass Kunst die umfassenden menschliche Erfahrungen zum Ausdruck zur Reflexion versucht, nicht um das Leben zu unterhalten. Realisieren von Leiden ist Anfang des Buddhasweges. Das ist der Anfang der Wabi Sabi Ästhetik. Keine Selbstdarstellung des Ichs.

Can Ye Tian Mu, ist in diesem Sinn entstanden und bekam eine grosse Resonanz bei den chinesischen Teeliebhaber in Song Dynastie (1127-1279).

Die schwarze Hintergrund kommt aus der Mischung von eisenhaltiger Erde mit verschiedenen Asche aus dem Alltag. Eine andere Methode von Can Ye Tian Mu zu produzieren ist ein Blatt sorgfältig zu gravieren. Solche Werke zeigen die Kunstfertigkeit eines Künstlers,

Ein Blatt auf der Schale ist hier kein Ornament. Es wird zu einem Ornament dekodiert, wenn der Betrachter das Wahrnehmungsvermögen bzw. Bildung nicht zur Verfügung hat.

Leider gibt es solche Menschen heute einige.

Treffen im Mondlicht

Treffen im Mondlicht in einer Zeit als Mann und Frau nicht offiziell begegnen können. Nur im Dunkeln passieren die Dinge wie Liebe bei einer Schale Tee.

Bei einer Schale Tee, wenn der Tee zur Sprache kommt, wenn der Mensch aufhört, zu reden, entsteht ein grosser Raum für andere Klänge, andere Gefühle oder andere Färbung. Gestern hörten wir bei einer Schale Longjing Original von Mingqian 2017, die Gesänge von Theater Spiel aus der Ming Dynastie. Eine junge Frau verkleidete sich als Tochter eines Hofbeamters im Mondlicht, um einen Mann zu begegnen, den sie seit langen ins Herzen geschlossen hat. 

Da Sie eine junge Dame aus Südchina stammt, spricht sie einen Satz in verschiedenen Phase, mit verschiedenen Schritte, Mal nach vorne, mal wieder Rückzug… Anders als Peking Oper aus Nordchina in Qing Dynastie ist die südchinesische Weiblichkeit in Mingdynastie zart, sensibel und selbstbewusst.

Eine zarte Liebe, ein gelebte blühende Eros und ein fein floraler Aufguss von Longjing! Was für einen Frühling!

老班章茶王 der Königsteebaum in Lao Ban Zhang

Dieser Baum wurde heute gepflückt und es wurde richtig zelebriert!

Es kostet 1 kg Tee, 32000 RMB! 4617 sfr für ein Kilo Tee! Die Ernte ist schon lang unter Vertrag!