Archiv der Kategorie: Shui Tang

Eine Supernova in der Tasse

Das war ein Screenshot von einem Doku Film bei ARTE, Galaxis Milchsstrasse. Es bildet eine Supernova ab.


Hier sind die Fotos von dem modernen Werke aus Taiwanesischen Künstler, die aus der Tian Mu (auf japanisch Tenmuku) Tradition experimentiert.

Tian Mu, eine Keramik Tadition von Song Dynastie (10-12 Jh.), sollte den nächtlichen Sternhimmel nachbilden können und das Mystische ausdrücken soll. Sie wurden zur Hilfe der Meditation verwendet! 

Nun, ein Supernova in einer Tasse. Wie findest Du? Die Farbe verändert sich je nach der Lichtreflexion durch die unterschiedenen Aufgüssen!

Das Spiel mit dem Tee

Das Spiel mit dem Tee geht weiter. Bei Gongfu Cha III spielen wir den Tee mit Jahreszeit, mit Farbe und Raum. Wir gestalten den Teetisch mit dem Thema Herbst. Es gibt verschiedene Variation des Herbst zum Ausdruck.

Wie verorte ich mich? Wie plaziere ich mein Gegenüber? Was steht zu was als eine Einheit? Wie sieht der Herbst aus? Blühende Chrysathemenwiese oder verfärbte Blätter? Susanne hat trocknende Rose mit Hagebutten gebracht. Farberot tanzte im grauen Hintergrund. Zisha Kanne steht auf schönen Bambusplatte. Der Herbst, eine Zeit zur Reifung. Natascha suggestierte die blühende Chrysathemenwiese durch ein seidentuch. Die Tassen steht auf den von Blätter gepressten Untersetzen wie in einem Schiff. Sie tragen den Tee in dem blauen Celadon, flanierte auf Tatami wie in der Ozean!

Nächtest Mal üben wir weiter an das gleiche Thema. Aber es wird bestimmt anders. Anders weil man ein neues Bewusstsein gewonnen hat!

Celadon wartet 遇見青瓷

Der Himmel beschmückt von weißen Federn. Es war ein spät sommerlicher Tag. Wir fingen mit unserer ersten Stunde des Gongfu Cha III mit dem Besuch in Rietberg Museum an. Hier wollten wir uns mit dem Gefässen besinnen, die uns eine Geschichte erzählen oder etwas offenbaren?

Tao Tie wartet als Erster auf uns. Seine ausdrucksstarke Augen verewigt auf dem Bronzen-Gefäss starrten uns an. Gepaart von den Wellenmuster wirkten seine Horner immer noch furchterregend und mächtig. Wen sollst Du beschützen und wen sollst Du vertreiben? Tao Tie, das dämonische Wesen, das alles frisst, selbst seinen eigenen Körper. Ausgerechnet er ist sehr wahrscheinlich das mythische Wesen Shen Nong, der Tee entdeckte. Es war einmal… Shen Nong kocht das Wasser unter einem großen Baum als ein Regenbogen im Himmel glänzte. Das Wasser kochte, das Feuer brannte und es kam in diesem Moment eine Brise. Der Wind unbeabsichtigt wehte, während paar Blätter beabsichtigt ins Wasser runter fielen. Es war wahrscheinlich der erste Gongfu Cha.

Der Regenbogen ist zu sehen. Der Wind bleibt immer noch unsichtbar.

Wer weiß wie lange der Baum bereits dort stand? So lange um Sheng Nong zu begegnen? So lange um Tee die Tür in die Welt zu öffnen?

Wer weiss? Wir spazierten durch die schön ausgestellten Werken von Celadon. Vasen, Kopfkissen, Schale und Kannen. Eine Päonia lächelte. Ich blieb. Sie lächelte auf eine Vase, graviert und unter einem Glasur. Sie steht bereits lange dort. So lange um Dich zu begegnen? Oder mich? Wie war der Anfang? War es die Vase, die den Wunsch hat, zu reisen? Oder die Hand, die sorgfältig die Päonia schnitzte und die Glasur auftrug? Der Duft der Blüte überschreitete. Ich roch es. Er flog über die Ozean und erreichte den Ort, wo Du Dir nicht einmal träumen kannst!

Ah, das Blau! Das war das Geheimnis im Ofen. Kaiser Chai Rong (921-959) bezeichnete Ry (eine Art von Celadon) als die Farbe „das himmlische Blau wenn die Wolken nach dem Regen brechen“. Das Blau wartet immer auf den Schleier von riesenden Regen und Wolken. Ebenso wartet es auf jemanden. Jemand, der ihn zurückholt, aus dem angebeteten Schauplatz hinter dem Glas wieder auf den Teetisch.

Meine Augen lächelten zurück. Der Duft von Päonia schwamm in der Luft.  Das Blau von Celadon wartete. Auf Dich.

Siehe auch den Betrag:

回紋 Hui-Muster und 饕餮 Tao-Tie

 

 

 

 

Ästhetik von Tian Mu Schale

Man trank im 12. Jahrhundert Tee, der sich von heutigen unterscheidet. Es wurde beschrieben, dass der Schaum beim war und der am besten in einer Tian Mu Schale passt!

Heute mit der Tian Mu Schale, die in Holzofen gebrannt wurde, habe ich einen Tee mit Chagao geschlagen. Meister Yu Yongchul aus Icheon, Korea arbeitet seit drei Generationen als Keramiker und wurde nun als national Handwerker ausgezeichnet. Ich freue mich sehr diese im Europa wenig bekannte Stilrichtung zu präsentieren. 

In dieser archaischen schwarzen Tian Mu Schale fühlte ich mich auf einmal in der Song Dynastie. Mitten von Teefreunde offenbarte durch eine Begegnung ein altes Mysterium!

墨玉蓋碗 Gaiwan aus dunklem Jade von Huanglien Taiwan 

Gaiwan aus dunkeln Jade nimmt einen langen Weg von Ostküste Taiwans bis an die Spiegelgasse in Zürich!

Nach den Anekdoten sollte dieses Material den Energiefluss fördern, ausgleichen und reinigen. 

Aber nicht das Aspekt der Gesundheit macht das Material so teuer, sondern seiner besonderen Herkunft und rares Vorkommen. 

Ich liebe es nicht weil es meine Gesundheit verbessern kann. Sondern wegen seiner Schönheit!

Das Schöne macht mein Leben schön.

Teeliste von dem Seminar am 28.08.2016 in Shui Tang

Das ist unser Fahrplan im Teeseminar. Diesmal versuchte ich anders zu gestalten wie zum Beispiel den Tee Shui Xian nachzugehen. Dann desgutierten wir die Teemuster von Atongs Seminar.

Es war sonnig in Zürich, während es „farbig und geschmackvoll“ in Shui Tang herrschte.

回紋 Hui Wen Muster und 功夫茶 Gongfu Cha

Anschließend zu gestrigem Beitrag.

Nach dem Besuch von der Mei Yin Tang Ausstellung bekam ich eine Idee mit einem Besuch dieser Ausstellung unseren Gongfu Cha III zu starten.

Wir haben in den zwei Gongfu Cha Kurse Schritt für Schritt ein Fundament aufgebaut, viele Teatoys zu verwenden und Brücke von einer Handlung zu einer anderen aufgebaut. Wir lernen immer mehr von der Bedeutung des Muster und die Verbundenheit zwischen Tee und Universum. Ein Fenster zu einer Teewelt ist geöffnet. Mit Gongfu Cha III möchte ich einen Garten des Tees visuell mit Teefreunde gestalten. Ein Garten, der zur einer Landschaft ausstrahlt.

In diesem Garten gestalten wir die Wiese vielleicht mit Stoff, vielleicht mit Holzbrett oder vielleicht mit NICHTS. Die Blumen holen wir mit Teatoys in den Garten, den Wind symbolisieren wir mit Geräusch des Wassers und unsere Aussage überlassen wir dem Muster. Es wird abstrakter, spannender und richtig kreativ. Das heißt nicht, dass everything goes, sondern genau überlegen, was wir tun. Denn genau das, was wir tun, widerspiegelt unser Wesen. Dort brauchen wir eine starke Verbindung zu unserem Wurzel und Besinnung mit dem Ursprung des Tees.

Tee kann nur konkret werden, durch Einreichen von Gefäßen. Gongfu Cha besteht aus von Gefäßen zu Gefäßen. Diese Gefäße – sei es schön, sei es gewöhnlich, werden verbunden durch Wasser von Teeblätter. Einen guten Brücke zwischen das Einreichen aufzubauen und zu erlernen, verwandelt sich zur Eleganz und Ausdruckskraft der Handlung. Die äußerliche Handlung gleich eine äußerliche Reise ins Reich des Tees durch Gefäße, wird aber eine Umkehrung stattfinden ins inneren Leben. Aus dem Erkenntnis des Innenschau schreiten wir wieder in die Realität.

Genau dieser Prozess wird abgebildet in dem Muster 回 Hui, das auch auch Donner Muster 雷紋 eingeordnet wird und ursprünglich Zentrum des Wasserwellen 漩渦 darstellt. Sie sind abgebildet in uralten 青銅器 Bronzen Gefäßen, die von höchst heiliger Bedeutung sind, auch in dem Porzellan und Keramik 陶瓷 des Tees.

Ein Muster oder ein Symbol, des uns stets auf etwas aufmerksam macht. Zurück, zurück ins Zentrum – ins Herzen? In den Tee zurück?

Teeleute, die den Hang zum Minimalisieren des Tees auf das Wissen um zu sprechen, auf den Geschmack, um zu diskutieren, auf die Teatoys um zu kokettieren, können in diesem Symbol als eine Warnung erkennen: Zurück, zurück zu Dir selbst 回家. Sei Du selbst.

Natürlich ist es ein Genuss durch die besten Beispiele von Teatoys in der Ausstellung zu spazieren, von Ding Yao bis zu Jingdezhen, von Jun-Glasur zu Tian Mu. Zum Schluss können wir bei der chinesischen Malerei ahnen, was wir dann bei Gongfu Cha III erkennen und lernen können.

Das Seelenleben durch eine Schale Tee, der symbolisiert durch einem Kreis, der nach Innen kreist und wieder nach Aussen führt. Endlos.


  

回紋 Hui-Muster und 饕餮 Tao-Tie

Diese Reise entstanden aus einer Meditation am vergangenen Mittwoch. Ich bildete mir ein, ein merkwürdiges Symbol vor mir wahrzunehmen, das scheinbar aus Antik-Griechenland oder China stammt.

Ich verstehe die menschliche Seelenreise wie die Darstellung von christlichen Labyrinth, das uns zurück zum Gott führt. Man geht auf einem Kreis, der sich in ersten Moment an das Zentrum nährt und dem Herz erfreut. In nächsten Moment entfernt man sich wieder kreisend von Zentrum und das Herz schmerzt. So kreisen wir paar Male hin und her bis wir tatsächlich das Zentrum nähren und doch müssen wir es verlassen. Ein Labyrinth behält den Angekommenden nie. Es führt einem wieder hinaus in die Welt!

Diese endlosen Kreisen erlebe ich selbst in meinem Leben mit Tee.

Man sucht Lösung für das Leben und zieht sich zurück ins Innenschau. Man transformiert es in einem Akt von Umkehrung, wie wir im Gongfu Cha „Füllhorn“ üben. Die äußerlichen Schmerzen und Aggression werden zu inneren Kräfte und Erkenntnisse. Mit diesen Erkenntnisse kehrt man wieder zurück zum Leben.

Es war ein sonniger Morgen. Tim hat seine Matura bestanden und feierte. Ich kam aus dieser fröhlichen Gesellschaft und bekam eine Idee, Rietberg-Museum zu besuchen. Ungestört von vielen Besucher an so einem schönen Sonntag lief ich ahnungslos zur Meiyintang Ausstellung.

Genau beim Eingang stach ein Gefäß in meinen Augen.

Es war Gefäße aus Bronzen von heiligen Bedeutung vor 5 Jahrtausenden.

Es sind rituelle Gerätschaft 禮器, um Opfergabe zuzubereiten. Auf den uralten Gerätschaften vor paar Tausendjahren fand ich das Muster von der Endlosigkeit, was Donner und das Herz von Wellen symbolisieren sollen. Sie zeigen alle auf das Zentrum und sind endlos dargestellt. Dieses Donnermuster 雷紋 heißt ebenfalls 回 Hui-Muster. Hui bedeutet auf Chinesisch zurück, ursprünglich bedeutete das Zentrum von Wasserwellen.

Zurück. Wohin zurück?

Dieses Muster begleiten einem magischen Tierkopf, dessen Hörner genauso aussehen wie das Symbol in meiner Vision. In diesem Tier «饕餮 Tao Tie» sollte ein mythisches Wesen 神農 dargestellt werden, der Tee angeblich entdeckte. Es wurde beschrieben, dass er unter einem Baum Wasser kochte und in jenem Moment fielen paar Teeblätter hinein. So wurde Tee entdeckt.

Man kann sich so vorstellen: Vor paar Tausendjahren wurde ein heiliges Gefäss, dessen mystische Kraft durch den Kopf von Tao Tie ausgedruckt wird, über Feuer gekocht. In jenem Moment donnerte es, so wie das Ritual für Fruchtbarkeit im Frühling wünscht. Der Ostwind wehte unabsichtlich, während paar Blätter aus einem Busch fielen. Sie fielen absichtlich in das kochende heilige (schöne) Wasser.

Das war wohl, der erste Gongfu Cha in der Menschheit.

Tao Tie und Hui Wen

 

Ankunft von 6 TeeBerg Edition 2016

Es kam tatsächlich am Freitag! Unser erste Pu Er in Shui Tang an!

Pu Er von sechs Bergen und aus reinen Gushu ( alten Bäumen)!

Von Menghai Region 勐海:Bulang 布朗- Hekai 賀開、Mengwang勐往- Mannuo 曼糯、 Bada巴達- Zhanglang 章朗。

Von Mengla Region 勐腊:Yiwu 易武- Gaoshan 高山、Yibang 倚邦- Mangong 曼拱、Gedeng 革登- Zhibang 直蚌

Dieses Set von 6 Berge Stapel wird in Shui Tang und von Webshop verkauft. Wir arbeiten noch an das Gestalten von Info-Blatt. Wer es eilig hat, kann schon vorbei kommen. Wir reichen die Infos später nach.

Teedose stehen bereit!