Archiv der Kategorie: Der Teeweg

Ein Besuch des taiwanischen Meisters von Keramik in Basel

Eine Veranstaltung von Confucius Institute of the University of Basel:

Der taiwanesischer Keramik-Künstler Jing Om ist im September 2015 zur Internationalen Keramik Ausstellung in Belgien eingeladen. Da ich persönlich seine Tenmoku Teeschale kenne und schätze, habe ich ihn angefragt, ob er nicht auch eine kleine Ausstellung in der Schweiz machen könnte. Er hat darauf spontan zugesagt und wird zu Beginn September in Basel sein.Jing Om hat sich über 40 Jahre auf Keramik fokussiert und wurde im Jahre 2014 mit dem renommierten „Top Ten China Ceramics Artist“ Preis ausgezeichnet.
Diese Ausstellung findet zusammen mit einer Teezeremonie statt. Der begleitende Vortrag ist am 6.September 13:00-14:00 Uhr oder am 7.September 18:00-19:00 Uhr, der Vortrag ist auf chinesisch mit simultaner Übersetzung auf deutsch. Der Vortrag ist kostenlos, alle sind herzlich dazu eingeladen. Anmeldungen beim Organisator!
Die chinesische Teezeremonie findet jeweils gleich nach dem Vortrag statt. Am 6.September 14:30-15:30 Uhr oder am 7.September 19:30-20:30 Uhr. Da wir begrenzte Resources haben, sind die Plätze auf maximal 20 Personen pro Tag begrenzt. Plätze werden nach Anmeldungseingang vergeben ( „first come, first served“). Die Teezeremonie kostet 20.00 CHF pro Person, Anmeldung über e-mail: xiaoxia.maurer@gmail.com

An der Teezeremonie werden wir fünf bis sechs verschiedene Tee Sorten präsentieren.

Ort: Confucius Institute of the University of Basel, Steinengraben 22, CH-4051 Basel
Für mehr Information, bitte finden Sie bald unten: http://www.ciub.ch

Ausstellung von Horst Kerstan 

Zwei spannende Termine für Tee und Teatoys Liebhaber 

Begleitende Veranstaltungen von dieser Ausstellung in Freiburg 

Vortrag von Ulrich Haas

„Annäherung an die japanische Ästhetik“

Samstag, 29. August um 17:00 Uhr

Mehr Infos unter:

http://www.freiburg.de/pb/site/freiburg_museen/node/525489/Lde/zmdetail_13770402/index.html?nodeID=13770402
Teevorführungen

Samstag, 26. September um 11:00 und 14:00 Uhr

Mehr Infos unter:

http://www.freiburg.de/pb/site/freiburg_museen/node/525489/Lde/zmdetail_13818502/Teezeremonie_im_Augustinermuseum.html?nodeID=13818502&zm.sid=zm8z4f7f6ff1

Und, die Ausstellung nicht vergessen!

Nachwuchs des Tee im Europa 

in der Kirche fehle Nachwuchs, hieß es. Im Tee wächst es. Kann man Heute noch als Teemeister leben? Diese Frage stellte der Tim Ulrich. 

In einer Selbstverständlichkeit antwortete er, “ Natürlich! Schaue mich an.“

Es sind oft die Welle, die einen zum Tee treibt. Es sind die gleichen Welle die einen wieder weg treibt! In der Ruhe erzählte Ulrich uns, egal wie die Wellen uns spülen, mache es einfach weiter!

Weiter machen mit einem Anfängergeist fehlt mir schwer. Shuitang ist 7 Jahre alt! Ich bin immer wieder von den Wellen hin und her getrieben. Es fehlt mir schwer zu sehen dass mein Teeweg weiter geht als Shuitang! In solchen Momenten schätze ich die jungen Teemeister die noch heranwachsenden sind. Sie leben mir den Anfängergeist vor!

Mein Teeweg geht auch ohne Shuitang, ist bereichert durch Shuitang! 

    
   

Postkarte zur Oolong Produktion in Shuitang 

Ab dem 18.8 gibt es auch Postkarte zur Produktion von Oolong. 

Diese Karten sind entstanden aus unserer Teereise 2011 in Mingjian Taiwan. Fotografiert meistens von Doerte Hausbeck und Atong ( Chen, Huantang).

Ich freue mich mit euch die schönen Karte zu teilen! Jeder Schritt von Oolong Produktion gleich einen Prozess unserem Innenleben! Aus dieser Perspektive habe ich sie gestalten lassen. Hoffentlich stießen die Karte an die Menschen die meine Gedanken teilen!

  

Degustation von Qilan, gelagert in verschiedenen Gefäß 

Vor zwei Jahren, 2013 Winter hat Tim Qilan 2012 und Wuliangshan 2012 in verschiedenen Gefäss gelagert: Ton, Kirschbaumrinde, Porzellan, Metal und Alu-Tüte von Shui Tang.

2013 April hatten wir etwas degustiert um den Anfang zu notieren. Damals fielen Kirschbaumrinde, Alutüte und Metal recht aus.

Heute trafen wir uns zusammen, um die Veränderung der Lagerung festzustellen.

Wir haben zwei Gruppe mit dem gleichen Tee gemacht. In unserer Gruppe: Tom, Martin und ich, fielt die Schale mit Qilan in Ton-Gefäss am besten auf. Ich notiere meine Reihenfolge: Ton, Kirschbaumrinde, Porzellan, Alutüte und dann zum Schluss Metal-Dose.

Interessanter Weise schmeckt der Tee bei der Gruppe von Tim, Carola und Jürg anders, meine Reihenfolge: Porzellan, Kirschbaumrinde, Ton, Alutüte und wieder erst zum Schluss Metal-Dose.

Porzellan gewann in unserer Runde, obwohl ich den Tee aus Ton-Gefäss von Vulkanerde Taipeis besonders schätze. Der Duft in der Nase gefällt mir sehr gut, eine reife Früchte-Garten – ich roch Reifung!

Bei der Kirschbaumrinde-Dose ist der Geschmack weniger intensiv, aber wie Nektar, süss und klar – lichtvoll!

Bei der Porzellan-Dose ist der Geschmack von Aufguss wie Gelee, fein, sauber und klar, während der Aufguss bei der Metaldose wie Gebäck duftet, aber mit wenigem Körper. 

Das Frische ist bei der Alu-Tüte am besten gekommen. Die Aromen gehen am meisten in Metal-Dose verloren.

Wir schlagen vor, einen guten Oolong in Porzellan, Ton oder Kirschbaumrinde-Dose je nach Grösse des Geldbeutels zu lagern. Am sparsamsten ist in der Alu-Tüte zu lassen!  

 

藍鵲茶 Der Tee Namens „Der Dickschnabelkitta“

https://zh-hk.facebook.com/bluemagpietea 

Von diesem Foto sehen wir wie dieser Tee von professioneller Marketing erfolgreich mit Heimat Liebe, kindliche Freude und Originalität geworben wird. Das ist ein erfolgreiches Beispiel von einer Zusammenarbeit zwischen verfallenden Teeanbaugebiet und akademischen Interesse. Ein Name von einem typischen taiwanesischen Vögel erweckt bei Taiwanesen heute von Heimat Liebe.

Alle sind begeistert. Nur mein Lehrer nicht.

Als wir auf der Reise bei ihm war, erzählte er mir von diesem schlimmen Beispiel.

In seinem Augen ist ein guter Tee von einer rechten Haltung. Das heisst: Teepflanzen Ruhe und Schutz geben, warten bis die Teeblätter reifen. Dann die Teeblätter genügend Zeit geben bis sie verwandeln – der Duft wie von Gras zur blühenden Blumen verändern. Nicht diesen Tee mit interlektuellen Wortschatz zu veredeln oder mit Mythos zu verherrlichen. Ein guter Tee hat keine Geheimnisse, sondern voller Transparenz.

Aber dieser schöne Vögel Tee ist von der besten Universität Taiwans. Die Architektur-Wissenschaft möchte gerne Teebauer in Pinglin helfen, die seit der Öffnung der neuen Autobahn zu Yilan leidet. Die Wissenschaftler lernen irgendwo Tee produzieren und dann verpachten ein Land, um ihren Idealismus zu verwirklichen. Ausgerechnet sass einer von diesen Idealisten, die eigentlich von ihrem Erfolg begeistert sind, in dem Klasse von Atong.

Jeder, der Atong kennt, weiss von seiner Temperament und Aufrichtigkeit. Er schimpft über das Projekt und warf den Leute von Unverantwortlichkeit über die Gesundheit des Konsument und Tradition. Ein gesunder Tee für Atong ist nicht ein Bio Tee, sondern ein Tee, der richtig fermentiert und verarbetete Tee!

Atong nannte Beispiele von dem Fehler der Teeproduktion von diesem Projekt. Die Teeblätter seien zu jung gepflückt, nicht reif genug. Zu wenig fermentiert und zu kurz gekocht – so dass der Aufguss zu grün und zu trüb – was man heute in Taiwan als frisch wie der grüne Tee bezeichnet. Solche trübe Aufgüsse verursachen Magenschmerzen und gereizte Nerven. Die Teeblätter sei getrocknet, fast nicht richtig geröstet – ein unstabiler Tee, der schnell Aroma verliert und Fremdgeruch annimmt.

Der anwesende Wissenschaftler verstand auf einmal, was ein guter Tee bedeutet und was seine Verantwortung für Teetradition heisst. Er brachte seinen Dekan und Professoren zu Atong. Atong wurde gebeten an der besten Universität Taiwans Vorlesung zu halten!

Als ich mit den Teefreunde aus Europa zu ihm kam, war das Büro wieder ruhig. Atong strahlte von Glück. Er hat nun Zuhörer bekommen nach über 20 Jahren einsame Arbeit. Er sagte zu mir, sein Lehrer Professor Wu war eben von National Taiwan Universität und er wird nun auch Vorlesung dort halten, wie sein Lehrer war.

Für mich ist er tatsächlich wie ein Vögel, das Freiheit liebt und treu zu seinen Werte bleibt. Nun kann er das Projekt von unserem nationalen Vögel beflügeln.

 

Ein typischer Teegarten von Guifei Oolong 

Auf dem Dong Ding Berg spaziert man oft bei Teegarten vorbei. 

Ab und zu sieht man solche Garten, wo Gras und Teepflanzen gemeinsam „leben“.

Wild?

Nein. Ein Garten, der länger als 6 Monate nicht mehr gepflegt wird, wird keine Ernte mehr geben. Im Bild sehen wir einen Garten, der nur so viel gepflegt wie es braucht.  Mein Lehrer sagte zu mir, „Trete einfach Mal die Erde. Und, was spürst Du?“

„Butterweich!“

Er lächelt. Teegarten erzählen uns viel. Wenn du die Pflanzen anschaust, schaue genau hin, wo die gepflückten Stelle liegen, dann weiss du von der Professionalität der Pflückerinnen. Wenn du die alten und jungen Pflanzen beobachtest, wie sie unterschiedlich treiben, weiss du wie der Garten verwaltet wird und was für Schwierigkeit sie haben.  Solche Logik und solche objektive und unabhängige Beobachtungsweise lernst Du bei Atong.  Er belehrt uns nicht wie gut sein Tee ist, sondern woher ein guter Tee kommt.