Archiv für den Monat Juni 2015

藍鵲茶 Der Tee Namens „Der Dickschnabelkitta“

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Von diesem Foto sehen wir wie dieser Tee von professioneller Marketing erfolgreich mit Heimat Liebe, kindliche Freude und Originalität geworben wird. Das ist ein erfolgreiches Beispiel von einer Zusammenarbeit zwischen verfallenden Teeanbaugebiet und akademischen Interesse. Ein Name von einem typischen taiwanesischen Vögel erweckt bei Taiwanesen heute von Heimat Liebe.

Alle sind begeistert. Nur mein Lehrer nicht.

Als wir auf der Reise bei ihm war, erzählte er mir von diesem schlimmen Beispiel.

In seinem Augen ist ein guter Tee von einer rechten Haltung. Das heisst: Teepflanzen Ruhe und Schutz geben, warten bis die Teeblätter reifen. Dann die Teeblätter genügend Zeit geben bis sie verwandeln – der Duft wie von Gras zur blühenden Blumen verändern. Nicht diesen Tee mit interlektuellen Wortschatz zu veredeln oder mit Mythos zu verherrlichen. Ein guter Tee hat keine Geheimnisse, sondern voller Transparenz.

Aber dieser schöne Vögel Tee ist von der besten Universität Taiwans. Die Architektur-Wissenschaft möchte gerne Teebauer in Pinglin helfen, die seit der Öffnung der neuen Autobahn zu Yilan leidet. Die Wissenschaftler lernen irgendwo Tee produzieren und dann verpachten ein Land, um ihren Idealismus zu verwirklichen. Ausgerechnet sass einer von diesen Idealisten, die eigentlich von ihrem Erfolg begeistert sind, in dem Klasse von Atong.

Jeder, der Atong kennt, weiss von seiner Temperament und Aufrichtigkeit. Er schimpft über das Projekt und warf den Leute von Unverantwortlichkeit über die Gesundheit des Konsument und Tradition. Ein gesunder Tee für Atong ist nicht ein Bio Tee, sondern ein Tee, der richtig fermentiert und verarbetete Tee!

Atong nannte Beispiele von dem Fehler der Teeproduktion von diesem Projekt. Die Teeblätter seien zu jung gepflückt, nicht reif genug. Zu wenig fermentiert und zu kurz gekocht – so dass der Aufguss zu grün und zu trüb – was man heute in Taiwan als frisch wie der grüne Tee bezeichnet. Solche trübe Aufgüsse verursachen Magenschmerzen und gereizte Nerven. Die Teeblätter sei getrocknet, fast nicht richtig geröstet – ein unstabiler Tee, der schnell Aroma verliert und Fremdgeruch annimmt.

Der anwesende Wissenschaftler verstand auf einmal, was ein guter Tee bedeutet und was seine Verantwortung für Teetradition heisst. Er brachte seinen Dekan und Professoren zu Atong. Atong wurde gebeten an der besten Universität Taiwans Vorlesung zu halten!

Als ich mit den Teefreunde aus Europa zu ihm kam, war das Büro wieder ruhig. Atong strahlte von Glück. Er hat nun Zuhörer bekommen nach über 20 Jahren einsame Arbeit. Er sagte zu mir, sein Lehrer Professor Wu war eben von National Taiwan Universität und er wird nun auch Vorlesung dort halten, wie sein Lehrer war.

Für mich ist er tatsächlich wie ein Vögel, das Freiheit liebt und treu zu seinen Werte bleibt. Nun kann er das Projekt von unserem nationalen Vögel beflügeln.

 

Ein typischer Teegarten von Guifei Oolong 

Auf dem Dong Ding Berg spaziert man oft bei Teegarten vorbei. 

Ab und zu sieht man solche Garten, wo Gras und Teepflanzen gemeinsam „leben“.

Wild?

Nein. Ein Garten, der länger als 6 Monate nicht mehr gepflegt wird, wird keine Ernte mehr geben. Im Bild sehen wir einen Garten, der nur so viel gepflegt wie es braucht.  Mein Lehrer sagte zu mir, „Trete einfach Mal die Erde. Und, was spürst Du?“

„Butterweich!“

Er lächelt. Teegarten erzählen uns viel. Wenn du die Pflanzen anschaust, schaue genau hin, wo die gepflückten Stelle liegen, dann weiss du von der Professionalität der Pflückerinnen. Wenn du die alten und jungen Pflanzen beobachtest, wie sie unterschiedlich treiben, weiss du wie der Garten verwaltet wird und was für Schwierigkeit sie haben.  Solche Logik und solche objektive und unabhängige Beobachtungsweise lernst Du bei Atong.  Er belehrt uns nicht wie gut sein Tee ist, sondern woher ein guter Tee kommt. 
   

Detektiv des Tees

Tee trinken ist wie eine detektive Arbeit. Und das macht Spass.

Viele Leute interessieren sich für Details, während ich Wert auf das Wesentliche legt. Manche beobachten gerne anderen Menschen – ich ebenfalls und die Strasse gleicht ein zoologischer Garten, aber noch lieber beobachte ich mich selbst. Der Wind, der in meinem Herzen weht ist bedeutungsvoller als der Wind, der an der Strasse weht.

Das, was Tee mich fasziniert ist das, was mein Lehrer mir beibringt – der Tee spricht für sich selbst. Er bringt einen auf einen Teegarten, zeigt einem wie Teepflanzen gepflückt werden soll. Anhand wie die Pflanzen gefplückt werden, sieht man wie der Garten gepflegt wird und ob die Teebuschen krank sind oder nicht. Dann will er, dass Du auf den Boden trist, somit weiss Du ob es wirklich organisch angebaut ist, oder nur PR. Ich lerne von ihm, dass alles mit allen zusammenhängt und aus einem Blatt die Geschichte eines Baums zuhören kann.

Zuhören! Das ist das Schwierigste für uns. Wer spricht nicht gerne über sich?

Zuhören, was der Tee flüstert.

An einem sonnigen Nachmittag mit einem Teefreund einen Tee zu teilen, der zugehört wird. Die Kircheglocke läutet zwischen dem Wassersprudeln. Ich schrieb Yu paar Sätze – Iphone macht die Gleichzeitigkeit möglich.

„Ist dieser Yi Bang Gushu aus steinreichen Boden? Ist das Klima dort ausserordentlich feucht? Wachsen sogar an dem Baumstamm bereits Flechten und Moos?“

Nach paar Sekunden.

„Hey, du bist cool. Das stimmt alles. Schüler von Atong ist super.“

„Naja, wenn ich keine Lust mehr Tee zu verkaufen, schreibe ich dann Krimis.“

Ich lachte und war ein bisschen stolz. Das Gefühl von Stolz war flüchtig. Was bleibt ist das Verständnis von Ganzheit.

Der Aufguss von diesem Yibang Gushu, der so genannte Mao Er Duo (Katzenohr) zeigt mir eine Reinheit wie sprundelndes Wasser aus Meeresgrund. Sehr mineralisch. Dickflüssig wie Tau. Kraftvoll und ausdehnend, als ob der Mann aus dem Stein, erheben sich und tanzen würde. So klar wie der Mondschein, der den Bach über den Steinen beleuchtet.

Wie hoch liegt der Wald? Von welchem Dorf kommt er? Wer hat ihn gekocht? Wie lange wurde er gewelkt, wie lange wurde er gekocht und wie lange wurde er gerollt?

Wie uninteressant! Dieser Tee hat mir bereits das Wichtigste erzählt: Der Boden, der mich nährt ist voller Mineralien und Energie. Ich atmet sehr viel Nebel und Wolken. Moos und Flechten beheimaten bei mir. Wir sind in einer intakten Kreis der Natur!

Ich spürte meine feuchte Augen beim Zuhören dieses Yi-Bang Mao E Duo!

 

Yi Bang, der verlassene Löwe

Yu schrieb mir, dass die Pfad zur Teebäume in YIbang nicht schwer zu begehen ist.

Ich antwortete, „Super! Das ist etwas für mich.“

„Aber es ist tot langweilig hier.“ er schrieb, es gebe nur Teebäume, Katzenohr-Tee und die Löwe aus den Stein im Dorf.

Katzohr? Was ist das? Es sei aus Zufall entstanden, als er die Unterhaltung von älteren Menschen zuhörte!

Er hörte zu und entdeckte diesen besonderen Tee aus natürlich gekreuzter Varietät. Katzenohr ist eine Varietät von kleinem Blatt, während die meisten Yunnan Gushu grosses Blatt hat. Die Blätter sind Oval. Wunderschön nach dem Aufguss. So süss wie die Katzenohren!

Ich sagte, oh so süss wie der Jinxuan-Varietät von Formosa Oolong!

Er stimmte zu.

Und das Dorf Yi Bang, einst die Residenz von dem Herrscher über die Teebergen, ist heute so verlassen. „Als ob man Tee vergessen hat.“

Der Tee war früher Kassenschlager, als die Südasien noch Pu Er aus Yibang einfuhren Ende des 19. Jahrhunderts. Da wurden vier oder fünf Steinstrassen gebaut. Das Dorf war Anfang der Teestrasse! Heute spricht man Yiwu, während Yi-Bang nur noch in Erinnerung bleibt. „Die Löwen liebe ich. Kaufst Du mir welche?“

Er sagte, die Löwen sollte dort bleiben, wo sie immer sind – damit es noch erinnert wird: es war einmal…

„Aber Du kannst nächtest Mal mitkommen. Du muss nicht zu weit laufen. Es ist nur sehr schmutzig hier.“ Wahrscheinlich gibt es auch keine gute Hotels. Und Koreaner sind auch bereits hier.

„Nachts leuchten die Sternen. Der Himmel ist nicht einsam.“

Und unter dieser Milchstrasse realisiert man: es ist ein Glück, einen Tee von einem alten Baum zu begegen.

Der Fisch im Schaufenster 

Als ich klein war, versprach mir meine Mutter das Fischessen von Intelligenz. Ich glaubte es und esse fleißig. In jedem chinesischen Neujahr gibt es ein Fischgericht, weil der Fisch das sehen von Zufriedenheit verspricht. 

Fisch, ein uraltes Symbol und Totem. Ein Sinnbild von Weisheit, Fruchtbarkeit und Wahrheit. 

Ursula machte gestern den neuen Sommer Schaufenster in Shui Tang. Mit vielen Fischen, die an der Spiegelgassen schwimmen! 

   

Wie pflückt man richtig Teeblätter?

Mein Lehrer zeigt In Yilan wie man Teeblätter für Oolong pflückt! Er schimpfte sofort wenn die Pflückerin falsch pflückt! „Die Vietnamesische Pflückerin!“ Sie seien im Vormarsch und mit ihrer groben Art verringern die Lebensdauer eines Teepflanzens!