Archiv für den Monat März 2012

Nach einem Frühlingsregen

飛撒的花舞來自湛藍的一點黯淡
散落在皚皚白雪, 千種風情
黑色的粉末, 炸開了煙花
一直爬升, 爬升到你曾經等待的 冬天

die blüten fallen aus blauen schatten
hinab in den schnee. zehntausend dinge:
das schwarzpulver sprengt die feuerwerke
hinauf zum winter, wo du gewartet hast.
(Der deutsche Text stammt aus einer brillianten eloquenten Person, dessen Name ich hier leider nicht „anzeigen“ darf.)

So einen Tee hatte ich einmal – Rougui Mingjian 2011. Einmal. Vielleicht nach diesem Frühlingsregen gibt es wieder.

„Was heisst Du, eigentlich?“ fragte er mich.
„Menglin? Der grosse Regen.“
„Deswegen weinst DU gerne.“
„Wenn Regen über den Wald fällt ist ja gut. Hoffentlich nicht über den Sand.“
„Wer weisst, ob es nicht Knospe im Sand versteckt ist?“

Im Lauf dieses Gespräch ist ein spannendes Projekt im Entstehen. Ich bin gespannt und hoffe, ich könnte bald hier ankündigen!

Rhythmus

In meiner Familie zählte das Sonnekalender nicht, solang meine Mutter das Wort zu sagen hatte. Sie folgte dem Mond. Selbst meine Eröffnung von Shui Tang und dem Bezug meiner Wohnung mischte sie ein. Ich verstand den Mond als etwas anders, als eine Frau, die in ihm einen Spiegel sieht.
Im höhen Flug beflügelt von dem zunehmenden Mond war die Stimmung mehr als frühlingshaft. Am vergangenen Donnerstag, als der Vollmond kippte, war plötzlich ein Knick zu spüren. Am Freitag rief ich Atong an, meinen Teelehrer und beschwerte mich über die verspätete Ernte von Bi Luochun. Er sagte im Skype, es kommt noch, wenn der Mond so weit ist. Beim hochqualitativen Grüntee und Oolong pflückt man gerne bei zunehmendem Mond. Vollmond – nie ein günstiger Zeitpunkt für Pflückung. Er sagte, Ende März sei so weit. Ja, wenn der Neumond so weit ist.
Als das Gemüt plötzlich von dem Wechsel des Monds beeinflüsst wurde, als ich mich selbst fragte, was es in mir bewegt wurde, verstand ich auf einmal, was die alten Taoisten unsere Geschichte mit dem Kreislauf des Mondes deuten. Wenn der Mond zunimmt, nimmt er irgendwann auch ab. Er nimmt ab, ab dem Moment als der Mond am vollsten Stand steht. Das Zerfall ist im Höhepunkt programmiert. Dagegen kann man einfach nichts tun. Was machen wir nun mit unserem Leben? Erreicht der Höhepunkt bereits hier?
Ein wenig Traurig wurde mein Gemüt. Das Gefühl, dass es nicht so weiter gut gehen kann, überwältigte mich. Ich sah Zweifel hoch kommen, Tadel und Vorwürfe nehmen ihren Lauf. Ich nahm Abstand zu diesen negativen Stimmung und wusste, dass es nur die Angst ist. Ich machte mir einen Wuliangshan. Der Geschmack der alten Bäumen übertragen Lebenskraft in meine Tasse. Was machen die alten Bäumen im tiefen Wald Yunnans? Sie bewegen sich nicht, auch wenn die Menschen sie vereheren oder spotten. Sie treiben mit all ihrer Lebenskraft zarten Knospe, wenn der Frühling kommt – und der Frühling kommt BESTIMMT!
Nun nimmt der Mond ab. Es ist die Zeit, Dinge abzuschliessen, zu bereinigen und loszulassen. Eine wichtige Zeit für einen neuen Anfang, der bestimmt kommt!

Bote vom Frühling

Bote vom Frühling

Ich bekam wunderschöne Camelia und stellte auf ihrem Platz.
Zwei unbekannte Herren kamen gestern und machte Fotos mit der Schönheit.
„Sind Sie Touristen? Wo kommen Sie her?“
„Ach, wir kommen aus Zürich – Oberdorf…“
Warum verhalten Sie Sich denn wie Touristen?
Weil die Teeblumen so schön sind!

Alle Menschen werden von der Schönheit Shui Tangs beeindrückt. Das hat mit mir wenig zu tun. Das ist das Werk von Ursula Kaspar.
Die meisten Leute loben ununterbrochen von der Verpackung und Visitenkarten Shui Tangs. Dies hat auch nicht mit mir zu tun. Das ist Roger Fischers Geschenk! Sein Geschmack! Und das Können von Christoph Frei!
Ich bin unschuldig, zufällig an diesem schönen Ort.

Champagne Jacquesson

Champagne Jacquesson

Dann erzählte Roger mir, dass der Champagne eigentlich eine Summe erlesenen Weine aus verschiedenen Jahrgänge resultiert. Der Wein braucht vielfältige Möglichkeiten, um ein vielschichtiges Getränk zu werden! Heute macht man Schaum nur aus einem einzigen Jahrgang.
Das ähnlich habe ich bei Sencha und Gyokuro auch gehört. Früher hat man Grüntee mit alten Jahrgängen gemischt, damit der frische Tee harmonisch wirkt. Der Geist unserer Gesellschaft ist anders geworden.
Als er mir davon erzählte, lachte ich über mich selbst. Auch das „Ich“ ist ein Ergebnis von sehr sehr vielen Jahrgänge, die in mir gären. Eine gute Flasche Champagne ist wie ein Mensch!

Champagne Jacquesson

Champagne Jacquesson

Roger, Charlotte und ich feierten für die guten Nachrichten in diesen Tagen und knallten eine Flasche Champagne!
Sehr schöne Perlenlage, dezente fruchtige und florale Note, edel und tiefgründig.
Ich liebe den besonderen Abgang. So balsamierend und nachhaltig, dass ich sofort an Tie Guanyin Anxi dachte!
Eine Flasche, auf die ich mich immer freuen würde!

Zu Sein

Einmal unterhielte ich mit Christine über unseren Teeweg, über unser Frust und unsere Fragezeichen. Wir sprachen von dem Zustand „Ich bin„. „Wer bin ich“ – ist eine Frage, die ich wirklich nicht beantworten kann, um zu sagen, „so bin ich“. Auch wenn ich diese Frage nicht ganz beantworten kann, muss ich jedentag „(zu) sein“.
Jiri und Patrick sagten mir einmal, dass mein Dasein raumfüllend wirkt. Ohne es zu werten – es ist so. Ohne es zu werten ist es nicht immer glücklich, dass es so ist. Diese Frage beschäftigt mich seit langen, „wer bin ich?“ und „wie kann ich einfach so sein, wie ich bin?“
Wie kann man für Menschen da sein, ohne etwas zu erwarten?
Wie kann man einfach für etwas einsetzen, ohne etwas zu bekommen?
Wie kann man einfach nur da zu sein, ohne etwas zu wollen?
Diese Fragen konfrontiert einen auf den Teeweg und auch im Leben.

Ich wurde eingeladen von Romeo und seinen Freunde. Dort begegnete ich ihren Lehrer. Ein kranker Mann, der nicht so aussah. Prächtig, aber unscheinbar zugleich. Ich sass dort. Manchmal wechselte er paar Worte mit mir. Die kleine Gruppe unterhielten sich und die Atmosphäre war entspannt. Plötzlich merkte ich wie verloren ich war – in dieser Harmonie fühlte ich einmal verloren. Verloren, weil ich den Raum nicht füllen kann. Dieses Erkenntnis wirkte wie ein Blitz. Auf einmal verstand ich, worum die Liebe geht – einfach da zu sein. Was dieser kranke Mann macht ist nicht anders als nur für diese Menschen zu sein. Er redete nicht viel, lachte ab und zu und hörte zu. Ich bekam ein glückliches Gefühl, einfach dabei zu sein, beziehungsweise war es egal, ob ich geachtet wurde oder nicht. Ich sass einfach dort und war da. In jenem Moment drehte er seinen Kopf zu mir und schaute mich in die Augen. Ich erwiederte ihm ein Lächeln.

Ich erinnere mich an ein Gedicht, als ich anfing mit meinem Teeweg. Als ich mühselig lernte zu knien und übte als Gast zu sein, drehte stets eine Frage in meinem Kopf, ob ich alles richtig oder falsch mache. Wie verhält man sich wie ein Gast? Wie verhält man sich wie ein Gastgeber? Wie verhält man sich, zu sein?

Wind und Regen könnten mich nicht beeindrücken.
Die Hitze des Sommers und der Schnee könnten mich nicht aufhalten.
Ich nehme meinen Teelöffel (Chachaku),
Tag für Tag mache mir eine einfache Schale Tee.
Wenn die Sonne scheint,
Putze ich den Raum,
Bei dem kalten Winter,
Spalte ich im Wald Bambus.
Auch wenn ich als verrückt gehalten und isoliert werden,
will ich anderen Menschen nicht gefallen.
Wenn ich Hauptgast bin bei einem Tee, sorge ich lebendige Atmosphäre,
Wenn ich Nebengast bin, schaue ich einfach zu.
Wenn ich Gastgeber für Tee bin, opfere ich mein Leben – mit meinem Herzen.
Ich möchte so einen Teemensch werden.

In diesem einfach Sein, spüre ich meine Flügel und Freiheit und umarme das Leben.

Die ganze Welt in einem Teebecher

Dank Joseph können wir eine wunderbare Bericht von Philipp Meier (NZZ) über die Teeschale-Ausstellung in Winterthur lesen.

Neue Zuercher Zeitung
06. März 2012
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Die ganze Welt in einem Teebecher

«Tausend und eine Schale» – eine Ausstellung im Gewerbemuseum Winterthur

Hundert namhafte Keramikerinnen und Keramiker aus fünf Kontinenten schufen für eine Ausstellung je eine Serie von zehn individuellen Schalen. Das Projekt bietet einen Überblick über die grosse Vielfalt weltweiten Keramikschaffens.

Philipp Meier

Dem Tongefäss eignet etwas Universelles. Seit Urgedenken gehört es zur Menschheit wie das Feuer. Für die Aufnahme von Flüssigkeit, für die Aufbereitung und Aufbewahrung von Lebensmitteln ist es Voraussetzung, für Zivilisation damit unabdingbar. Im Feuer gebrannte Tonerde eignete sich seit je dazu, die hohle Hand, in der Negativform gewissermassen auch die nährende Mutterbrust, nachzubilden. Scherben von Trinkschalen wurden stets bei alten Kulturen gefunden. Das keramische Handwerk ist denn ein weltumspannendes Phänomen und so alt wie die Menschheit selber.

Indischer Prototyp

Um solche Topoi dürften wohl auch die Gedanken der Genfer Keramikerin Claude Presset gekreist sein, als sie im Jahr 1983 in der Tempelstadt von Nathdwara in Rajasthan an einem mit Tee gefüllten Terrakotta-Becher nippte. Nach der Teepause warf sie entgegen den Gepflogenheiten in Indien das tönerne Gefäss aber nicht einfach weg, sondern steckte es wie einen Schatz ein und trug es mit nach Hause. Der kleine Becher gab den Ausschlag für ein Projekt, das Claude Presset Jahre später realisieren sollte. Hundert namhafte Keramikerinnen und Keramiker aus unterschiedlichen Weltregionen wurden schliesslich eingeladen, für eine Ausstellung je zehn Trinkgefässe – in verschiedenen Variationen, aber in einer ausgewählten Technik und mit einem bestimmten Verfahren – anzufertigen.

«Tausend und eine Schale» heisst denn diese Wanderausstellung, die bereits in Indien, China, Korea, Frankreich sowie in der Westschweiz gezeigt wurde und nun im Gewerbemuseum Winterthur ihre vorläufig letzte Station erreicht hat. Tausend Schalen und Becher sind in zehn transportfähigen Show-Cases zu bewundern – so unterschiedlich in Materialität und Beschaffenheit, in Farb- und Formgebung, dass die Schau bestens dazu geeignet ist, einen globalen Überblick über das heutige Keramikschaffen zu bieten. Das tausendunderste Gefäss aber, in seiner herben Einfachheit gleichsam ein Prototyp des Teebechers schlechthin, thront, zum musealen Exponat geadelt, erhaben in einer separaten Sockel-Vitrine (Nr. 1 im Bild, das sich von oben links nach rechts unten liest).

Kulhar heissen in Indien diese ursprünglichen, henkellosen, aus orangerotem Ton geformten und unglasierten Becher, in welchen überall im Land Chai – indischer Tee – serviert wird. Das Ungewöhnliche an diesen äusserst gewöhnlich erscheinenden kleinen Gefässen, die zu Millionen hergestellt werden, ist der Umstand, dass sie zum einmaligen Gebrauch gedacht sind und danach weggeworfen werden.

Sie sind sozusagen die Vorläufer der Pappbecher, die sie heute auf den Bahnhöfen und in den Zügen Indiens zusehends verdrängen. Aufgrund des Brandes bei 900 Grad Celsius in einem rudimentären Keramikofen sind diese Gefässe sehr hygienisch, ja sogar steril. Ihre Eigenschaft, einen feinen Geschmack von Tonerde abzugeben, wenn der heisse Tee in die poröse Innenwand des Gefässes eindringt, wird überdies besonders geschätzt. Solche simplen Trinkgefässe sind in Indien seit rund 5000 Jahren im Gebrauch, sie lassen sich bis auf die bronzezeitliche Indus-Zivilisation zurückverfolgen.

So hob gleichsam mit diesem Urtypus des Teebechers eine Geschichte an, die sich wie Scheherazades Erzählungen aus Tausendundeiner Nacht bis zum heutigen Tag fortspinnt. Der Ausstellungsmacherin ging es denn vor allem auch darum, an Beispielen von heute etwas vom enormen Facettenreichtum dieser Geschichte einer weltumspannenden Töpferkunst aufzuzeigen. Bei der Auswahl der eingeladenen Keramikerinnen und Keramiker wurde darauf Wert gelegt, bezüglich Material, Brenntechnik und Umgang mit Glasur möglichst unterschiedliche Verfahren, aber auch möglichst verschiedene Auffassungen die Gestaltung betreffend zu berücksichtigen.

Tradition und Experiment

Während die einen Töpferkünstler etwa ausschliesslich Ton oder Steingut verwenden, wählen andere Keramikerinnen lieber Porzellan. Kersti Biuw aus Schweden benutzt einen roten Ton, den sie unglasiert belässt und so dessen erdige Eigenschaften zur Geltung bringt (Nr. 3). Die Zürcherin Cornelia Trösch hingegen zieht für ihre filigranen, blumenartigen Kelche porzellanene Lichtdurchlässigkeit vor (Nr. 10).

Die einen Keramiker arbeiten ganz traditionell, achten streng auf Funktionalität ihrer Schöpfungen. Andere wiederum gehen völlig experimentell vor, ihnen geht es vorab um den persönlichen Ausdruck. So atmen Yoshida Yoshihikos schlichte Sakebecher mit bernsteinfarben bis lachsrosa schimmernder Feldspat-Glasur den Geist traditioneller japanischer Teekeramik (Nr. 8). Die stacheligen, an Seeigel erinnernden Porzellanschalen des Baslers Arnold Annen dagegen sind kunstvoll individuelle Neuinterpretationen einer Teeschale, die wohl kaum wirklich mehr in Händen gehalten werden kann (Nr. 2).

Experimentierfreudig zu Werk geht sein Schweizer Kollege François Ruegg, der die Geste der zum Trinken geformten Hände mittels Abguss-Verfahren auf seine Schalen übertragen hat (Nr. 4). Da geht es denn um Symbolisches und weniger um den Gebrauchswert. Anders bei den mit Blumen bemalten Koppchen, wie sie in der ländlichen Werkstatt für traditionelle Savoyer Keramik von Cécile und Bernard Coronel (Mutter und Sohn) entstehen: Seit Generationen sind sie für den morgendlichen Milchkaffee bestimmt (Nr. 6).

Der Titel der Ausstellung soll auch an die Seidenstrasse erinnern, die den Orient und damit abendländische Kulturkreise mit dem Fernen Osten verband. Seit je war diese Handelsroute Ort regen Austausches. So verwundert es nur auf den ersten Blick, dass es in der Schau sich stark ähnelnde Beispiele verschiedener Töpfer gibt. Die berühmten Tenmoku-Bowls der chinesischen Song-Zeit, wie sie auch heute meisterhaft etwa von Sun Jian Xing geschaffen werden, faszinierten offenbar auch den Franzosen Jean Girel: Für seine Schalen hat er sich von chinesischen Vorbildern der Collection Baur in Genf inspirieren lassen (Nr. 11). Auf alte chinesische Seladon-Glasuren gehen sodann die zart grünblauen Kreationen von Fukami Sueharu in Japan wie von Fu Kaie in China (Nr. 7) oder von Ann Roberts in Kanada zurück.

Alter hispanomaurischer Lüster-Techniken bedienen sich die Belgierin Evelyne Porret (Nr. 9) und die Französin Eva Haudum. Westliche und asiatische Reparaturverfahren hat die in Genf tätige Berlinerin Anja Seiler aufgegriffen. Ihre fragilen Becher sind zum Teil mit Haften versehen, wie man sie früher zum Reparieren von Tongefässen verwendete, aber auch mit feinen Goldverbindungen, wie sie etwa in Japan beim sogenannten Kintsugi zur Wiederherstellung beschädigter Keramiken angewendet werden (Nr. 5).

Die Ausstellung fasziniert durch ihre schiere Varietät. Tausendundeine Nacht lang könnte man da Tee aus immer wieder anderen Gefässen trinken. Und auch ihre Scheherazade hat diese Schau: Eine uralte Geschichte erzählt die Pakistanerin Sheherezade Alam mit ihren rötlichen, in ausgesprochen klassischer Formensprache gedrehten Terracotta-Bechern. Sie verwendet eine Tonerde, die in ihrer Heimat schon seit 5000 Jahren abgebaut wird. Nicht nur in stilistischer, sondern auch in materieller Hinsicht erweist sie damit dem Altertum und den Ursprüngen des indischen Kulhar ihre Reverenz (Nr. 12).

Die Ausstellung ist denn gleichsam eine Hommage an den kleinen indischen Teebecher – er seinerseits ruft in seiner bescheidenen Vergänglichkeit seine simple Funktion in Erinnerung, nichts weiter als ein Behältnis für Flüssigkeit zu sein.

Winterthur, Gewerbemuseum (Kirchplatz 14), bis 6. Mai. Katalog Fr. 52.-. Zur Ausstellung ist ein Dokumentarfilm entstanden, Fr. 15.-, parallel zur Ausstellung wird die Sonderschau «Reflets» mit Lüsterkeramik von 17 internationalen Keramikern gezeigt.