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Eine der wichtigsten Tätigkeiten auf der Teereise 2015

 

Wenn ich nicht gewusst hätte, dass es sich um eine Teereise handelt, wenn ich nur die Fotos von der Reise anschauen würde, hätte ich gesagt, wir waren auf eine Fress und Trink-Reise!
Wir hatten so viele taiwanesischen Sake getrunken.
Zuerst war es eine Strafe. Paul und Lukas waren verschlafen und erschienen zu spät im Bus. Also sie mussten uns zwei Flaschen Sake schenken. Da liefen wir ganz glücklich mitten in Alishan, suchte den 7-11 und kaufte Sake. Atong dachte, wir lieben Sake. Dann ging der Meister los, für uns x-Flaschen Sake einzukaufen.
Ende der Reise schenkte Atong jedem eine Flasche Sake aus Taiwan, selbst Serafino sollte auch eine Flasche bekommen!
Ausser Sake ist Kaffee das 2. Wichtigste für uns auf der Reise. Tim war unser Kaffee-Meister. Er hatte sogar eine Hand-Mühle dabei! Chris versorgte uns mit wunderbaren Kaffees!
Fabio sagte heute noch, „Eigentlich haben wir nicht so viel Tee getrunken, oder?“
Tom und ich lächelten. „Es ist so auf eine Teereise.“ ich antwortete.
Ja, es so mit Menglin auf eine Teereise zu gehen. Kaffee, Sake und Bier hat man genug. Nur zu wenig Tee!

Das Zusammenspiel von Wasser und Wasserkocher

Wir hatten das Glück, die neuen Pu Er Maocha von Bai Cha Yuan und Bo He Tang von Yu in seinem Geschäft zu probieren.
Wie schmeckt der neu entdeckte Bai Cha Yuan?
Einer sagte, wie ein tanzender Sufis, die anderen lobten die kraftvollen mineralischen Noten.
Wo ist Bai Cha Yuan, wo ist Bo He Tang?
Tom zeigte uns die Bergdörfer in einem Yiwu-Regionen Map. Bai Cha Yuan und Bo He Tang gehören zu Yiwu-Gebiet und liegen in der Nähe von Wan Gong.

Aber wenn man diesen Tee mit verschiedenen Wasser – das Leitungswasser von Taoyuan in verschiedenen Kanne zu kochen, vergleichen würde, wie würden die Aufgüsse dann schmecken?
Yu bat einem guten Freund, zugleich Teekanne-Sammler Herr Lu, Tinggui für uns eine kurze Einführung mit Degustation zu geben.
Wie schmeckt das Wasser in einem antik Gusseisenkanne? Sauer. Der typische Eisen-Geschmack ist markant, das Wasser schmeckt wie in manchen Brunnen in Scuol. Welcher Tee wäre geeignet mit Wasser aus so einer Kanne? Gelagerte Teesorte, behauptet Herr Lu.
Und wie ist das Wasser aus einer Silbrigen Kanne?
Hmm, das ist wie der hohe Stimme von Geiger, präzise und nachhaltig elegant. Mir gefiel sofort das Wasser aus der Silbrigen Kanne. Fein, sanft und geschmeidig. Der geeignete Teesorten sind duftende Oolong und feine frische Pu Er-Sorten.
Und das Wasser aus einem gewöhnlichen Stahlkanne ist wie der Spiegel, der den Tee weder schlechter noch besser macht.
Es kamen auf dem Tisch noch verschiedene Frage über die Teekanne.
Herr Lu sagte, dass solche Antik-Gusseisen-Kanne haben nichts gemeinsam mit den modischen Gusseisenkanne im Europa. Solche modische gegossenen Gusseisenkannen sind Massenprodukte, auch wenn sie hier recht teuer sind. Im Grund genommen sind solche Kanne nur geeignet für Wasser kochen.
Warum Antik-Teekanne?
Herr Lu erklärte, dass es einen Bruch bei dem Schmiedekunst in Japan existierte. Viele alte Meister verloren Präsenz in der Gesellschaft, so dass diese Handwerkkunst nicht richtig weiter getragen wurde. Die Antik-Kanne meinen wir diejenigen über 100 Jahre alt sind.
Ist diese Silbrigen Kannen gemischt mit anderen Metal? Herr Lu antworte, es sei fast 100% Silber. Man musste es immer sorgfältig pflegen.
Was ist dann, wenn die alten Gusseisenkanne rostet?
Herr Lu lächelte und sagte, naja, putzen. Aber ohne chemischen Mittel. Einfach den Rost abgiessen. Das Wasser aus so einer alten Kanne ist gesunder als was man denkt.
Wir hatten nicht viel Zeit richtig in die Welt der Teekannen einzutauchen. Respektvoll schaute ich die alten Kanne und freute mich, sie dort erleben zu können!

Der erste Teelöffel

Teeloeffel

Unser Gingfu Cha II hat nun begonnen. Es wurde wieder zwei Gruppen.
Diesmal fangen wir mit Den eigenen Cha Bo – der Teelöffel schnitzen an. Zwei Stunde sollte es reichen einen Teeloeffel aus geräucherten Bambus aus Hochkand Taiwans zu gestalten.
Alle waren begeistert. Ganz intensiv arbeiteten wir an unseren eigenen Löffel. Der Nico sorgte uns mit guter Unterhaltung. Konzentriert Arbeiten und gleichzeitig sprechen scheinen Widerspruch zu sein. Aber bei uns doch nicht.
Bald sind unsere Löffel fertig. Kleine kosmetische Korrektur kann man zu Hause noch machen.
Nico und Susanna diskutieren bereits ein Shop in EBay aufzumachen, um die per Hand in Zürich hergestellten Cha Bo zu verkaufen!
Einst war es eine wichtige Tätigkeit, dass der Teemensch selbst Teeloeffel schnitzten. Man give dem Löffel einen Name, um Gefühle im Hier und Jetzt auszudrücken um zu kommunizieren, ohne über sich selbst zu sprechen.
Du siehst auf unser Foto, fünf Leute, fünf Ausdrücke. Wer hat welchen gemacht?
Diese Arbeit lernte ich auf unsere Teereise 2015 kennen und wir haben neben der Teeproduktion an unseren Loeffel gearbeitet.
Fabio sagte es zutreffend über seine Arbeit. Er hat einen perfekten Loeffel gemacht, während Menglin einen schönen. Mein Loeffel ist nicht perfekt, aber schön. Weil man mich darin sieht. Eben nicht perfekt.
Langsam werde ich unsere Reiseberichte schreiben.
Seit zwei Tagen bin ich wieder da.