Die Welt der Düfte

Die Welt der Düfte

Stefan fragte mich, wie war meine Reise. Ja, super! Leider hatte ich zu wenig Zeit für den Blog. Nach meiner Ankunft in Europa verarbeite ich nun, was ich alles gelernt habe!

Ich habe ein unglaublich interessantes und unvergessliches Erlebnis bei einem Räucher-Meister erlebt! Er heisst zufällig auch Chen!

Warum Duft?

Ich dachte, dass meine Nase total schlecht ist bis ich mich mit Tee beschäftige. Meine Nase war nicht schlecht, sie war nur nicht „gelebt“. Sie war nicht eingeführt in diese interessante Welt der Düfte!

Normalerweise möchte man die Düfte stark schmecken. Man zündet Duftkerzen an, Räucherstäbchen mit Lavender ect und sprüht Chanel no.5 auf den Körper. Is es der Weg, eigene Nase zu verfeinern und Düfte zu geniessen?

Räuchermeister Chen sagte mir, Geniessen kann man nur mit Abstand. Er hielt das Räucherstäbchen in einem Abstand ca. 15 cm zu seiner Nase und führte so zärtlich von links nach rechts. Elegant und ruhig. Der Duft umhüllte ihn und ich seufzte.

Ich fragte ihm, was er von Parfüm hält. Er seufzte ebenfalls. „Weiss Du, Parfüm auf den Körper zu tragen, ist heute eine Akt für anderen, damit alle wissen – ich bin da! So rieche ich- so möchte ich gerne riechen.“ Er zeigte mir Rezepte von älterer Duftmischungen für Kleider und Körper: dezent, fein und individuell. „Duft ist eine sehr individuelle Sache, so wie Du Tee verstehst. Jeder hat einen anderen Geschmack! In der alten Zeit parfümiert man sich mit eigener Mischung aus Holzpulver und Gewürze oder Blumenwasser. Man schmeckt den anderen nicht, wenn man nicht in die Nähe des anderen zugelassen wurde. Es ist eine intime Sache, dass ich jemanden mich schmecken liess…“

Wie schmeckst Du? Nach Chanel No. 5 oder Poison von Christian Dior?

Menschen, die sich an der Grenze bewegen

Ich bin wieder da in Europa. Es ist nicht die Kälte, der Nebel und die Sprache, was diese Grenze bemerkbar macht, sondern die Atmosphäre, die Menschen umhüllt.

Kulturschock, egal wie man es nennen wollte, findet in jedem Moment statt. Die Ignoranz und Vorstellung über Asiaten (vor allem Asiatinnen), das ernste Gesicht der entgegenkommenden Menschen und die bestimmende mitteleuropäische Art der Dienstleistenden (die schlechte Bedingung im Laden und Restaurant) brachten mich immer wieder zum Aufregen. Phänomenen, wenn ein Fremder wieder „zurückkehrt“…

Jahrelang habe ich beklagt über oberflächliche Art der Schweizer Freundlichkeit und Selbstverherrlichung der Schweizer Denkweise. Ich wusste nicht, dass es um einen Prozess der Verarbeitung als ein Fremder unter den Fremden geht. Fremd, sind ich oder die Schweizer? Probleme von mir oder von den Schweizern?

Marisa kam mich heute besuchen. Sie ist in Argentinien aufgewachsen und von deutscher Abstammung. Eine akzentlose Sprache spricht sie, aber fühlt sich hier fremd. „Ich bin eine Argentinierin.“ Wir tranken einen Huang Jin Gui, ein Oolong der sich über die Meeresgrenze aus China nach Taiwan ansiedelt. Beim Tee ist es alles einfacher, er gewöhnt sich an das Klima und schlägt seine Wurzel ein oder auch nicht. Bei seiner schlechten wirtschaftlichen Aussicht wird er ausgerottet oder im Leben gelassen. Aber Marisa erzählte mir von dem Leiden ihrer Mutter als ein deutscher-argentinischer Einwanderer, der einst hier zu Hause war. Sie schafft nicht, sich von der Umgebung zu distanzieren und fühlt sich von den neugierigen und fremden Blicken und Denkweise betroffen. Verloren unter den Fremden. Sie kapselt sich ein und lebt wie auf einer Insel in Hamburg. „Menglin, nehmt Probleme des anderen nicht auf Dich. Es sind Probleme des Anderen, die nur aus ihrem Auge die Welt so anschauen zu wollen. Sie waren noch nie an der Grenze, auch wenn sie in Hilton in Bangkok oder Delhi hocken…“ Ich weinte in diesem Erkenntnis, dass das Schicksal eines Menschen, der sich an der Grenze bewegt, eben ein Fremder ist. Er überschreitet seine Grenze, die einem Geborgenheit, Sicherheit und Selbstverständnis bietet. Er verliert alles, was ihm einst Halt gab. Seine Kohärenz wurde inkohärent, seine Geschichte wurde brüchig, sein Verständnis wurde zum Unverständnis. Er kommt mit seiner Emotion nicht klar, die von Missverständnisse und Unverständnisse hervorbringen. Er muss es verstehen wollen – sich selbst und Anderen -, so dass er zur Ruhe kommt. “ Was ist mit unserer multikulturellen Gesellschaft und interkulturelle Kommunikation?“ „Eine Chance von Anderen zu lernen, sich anzuschauen. So wie der Tee, wie Du Tee zubereitest! Wir haben die Chance von Dir zu lernen, was Tee ist und was für eine faszinierende Welt im Tee sich versteckt.“ „Von Anderen lernen? Wie denn? Wenn man sich nie an das eigene Weltbild zweifelt und das Eigene für das Beste und selbstverständlich hält?“

Zur Ruhe kam ich durch den Tee. Tee sagt uns nicht viel. Man kann ihn so oder so sehen und trinken. Es ist Aufgabe des Menschen, der das Beste aus dem Tee ausschöpft oder nicht.

Es ist mein Problem, wenn Schweizer oder Deutsche anders sind als ich. Sie sind anders und es ist so in Ordnung. Ich behalte gerne diese Distanz als ein Fremder in der Gesellschaft. Es ist ein Privileg.

Fremder, ich bin gerne ein Fremder. Nicht im Aussehen und auch nicht in der Aussprache. Ich bin gerne und bleibe gerne ein Fremder im Anders-Denken.

Wie viele Blätter werden beim Oolong gepflückt?

Wie viele Blätter werden beim Oolong gepflückt?

Man hört immer wieder, dass das Standard Blattgut bei der Hand-Pflückung „one
bud and two leaves“ sei. Stimmt es? Das stimmt bei hochwertigem Grüntee,
aber leider nicht bei einem guten von Hand gepflückten Oolong.
Bei einem Oolong, der zum richtigen Zeitpunkt gepflückt werden sollte,
ist das „Bud“ so klein und die Blätter offen gewachsen. Man pflückt
meistens bei drei bis vier Blättern. Bei 5 Blätter-Pfückgut bedeutet
es, dass dieser Teegarten zu spät gepflückt wurde. Wenn das „Bud“ gross
aussieht, bedeutet es, dass das Pflückgut zu früher geerntet wurde.
Teeblätter offenbaren uns viele Geheimnisse. Wenn die trockenen
halbkugelugen Blattgut schwarz und klein aussehen, bedeutet es oft zu
jung gepflückt und fehlerhafte Herstellungsprozess. Beim einen schönen
Hochlandoolong sollte trockene Blattgut grün glänzen und im Aufguss
saftig grün erscheint. Wenn Blattgut im Aufguss gelblich erscheint,
bedeutet oft, dass es Herstellungsfehler beim Welken und Fermentation
gab. Wenn ein Oolong schöne runde kugelige Form ausweist – nicht
halbkugelig, bedeutet es, dass dieser Tee aus sehr jungen Blätter stammt
und zu früher gepflückt und zu wenig fermentiert wurde. Beim
chinesischen grünen Tie Guanyin wurde der durch Fermentation rot
gewordene Blattrand extra weg verarbeitet, während ein schöner Formosa
Oolong durch die rötlichen Ränder erst erkennbar ist!
Tee erzählt uns, wie er gewachsen war und hergestellt wurde. Wir
brauchen nur ihm zuzuhören und wissen, wer dieser Tee ist und wie er
sein kann.

Jianzhi 檢枝 ein wichtiger Schritt für die Herstellung Oolongs

Jianzhi 檢枝 ein wichtiger Schritt für die Herstellung Oolongs

Als ich nach Shidding zu Teebauer Gao fuhr, arbeiteten sie gerade an die
Winterernte Paochungs. Ich sah, dass sie gerade die holzige Stande von
Blattgut abtrennten. Eine mühesame Arbeit.
Herr Gao sagte mir, dass man heute in Taiwan eigentlich nicht mehr diese
Arbeit leitet. Man lässt die holzigen Stange an dem Blatt hängen. Das
ist modern. Blätter samt die Stange sehen schöner und vollständiger aus.
Die aussortierten Blätter ohne Stange sehen nicht so „vollwertig“ aus –
meinen moderne Konsumenten. Um dern Geschmack kümmert sich allerdings
niemand. Vielleicht wissen moderne Konsumenten auch nicht mehr, wie ein
richtig verarbeiteter Oolong ohne Stange schmeckt.
Teetaster Chen erzählte mir ebenfalls von dieser Tatsache, obwohl er
seinen hochwertigen Lishan Oolong immer noch disen Prozess durchziehen
liess – ein Oolong ohne diesen holzigen Teil schmeckt einfach besser und
feiner. Bei bestimmten Oolongsorten wie Huang Jin Gui ist dieser
Unterschied bemerkbar. Warum wird dieser Prozess erspart? Um
Herstellungskosten zu drücken und weil die meisten Teeläden in den
Städten Taiwans nicht mehr selbst Tee verarbeiten.
In der frühen Zeit kauften Teeläden frisch verarbeiteten Tee von
Teebauer oder Zwischenhändler ab und verarbeiten den Tee selbst weiter.
Zuerst wird der Tee aussortoert: Blatt und Stange abgetrennt. Dann wird
der Tee je nach Geschmack und Stil des Ladens geröstet und verarbeitet.
Heute kauft man meistens den Tee so ab und verkauft es weiter an
Konsumenten. Ein Trend, der die Teekultur in dem Teeland Taiwan schadet.
„Meistens machen die Omis diese Arbeit.“ lachte Teebauer Gao, als ich
versuchte diese Arbeit mitzumachen. Ja, diese Arbeit fordert
Konzentration und fingerliche Geschick, obwohl diese Arbeit wenig
bezahlt wird. Wer würde heute noch diese Arbeit machen, wenn nicht die
mussigen Omis?
Diesen Tee kann man leider noch nicht trinken. Herr Gao muss ihn noch
weiter verarbeiten. Zuerst rösten und ruhen.

Teeduft und Qi

Teeduft und Qi

Meister Chen fragte mich, weshalb der Tee sich auf die Gesundheit auswirkt? Durch den Duft. Der Duft des Tees vermittelt und tranfert das Qiin den ganzen Körper. Durch den Duft bekommen wir die Energie des Tees, die auf unterschiedlichen Organen ansprechen. Süsser Duft spricht den Magen und Milz an, denn süsser Duft bedeutet oft auch stärkere Fermentation und Röstung und wirken eher wärmend für den Körper. In diesem Fall ist dieser Tee besser geeigenet für dünne schlanke Menschen. Für Menschen, die gerne Fett und scharf pikant essen, ist eher grüner Tee zu empfehlen.

Er sagte, dass Tee unter den kosmischen Einflüssen liegt. Im Frühling
ist die beste Zeit Leber -Krankheiten zu behandeln und zu kurieren, es
ist sehr gut Frühlingstee zu trinken. Für Diabetiker und
Stoffwechsel-Probleme sind Oriental Beauty, Muzha Tie Guanyin, Buddha Hand
und Fenghuang Dancong zu empehlen, weil diese stärkere geröstete
fermentierte Oolongs wirken auf Milz und Magen-Meridianen: der Duft von
Honigsüss auf Bauchspeicherdüsen und die fruchtigen Geschmack auf Milz.
Für die Menschen unter chronischen Krankheiten empfehlt er die alten
gelagerten Tee zu trinken, weil das Qi dieses alten gelagerten Tees vom
Körper angenehm und saft aufgenommen wird. Meister Chen schätzt den gelagerten Tee sehr. Für ihn ist Medikamente – selbst die chinesische „Heilkräuter“ leicht giftig, aber der gelagerte Tee durch die lange Ruhezeit ist er rein und hilft der Regeneration des Körpers. Für Magen und Darmkrankheiten ist so einer Tee ein Geschenk. Er erzählte mir, dass man diesen Tee um 3 Uhr morgens trinken sollte. Denn diese Uhrzeit die schmutzigste Uhrzeit des Körpers ist und die Zeit, den Körper zu reinigen. Aber wer steht mitte im Schlaf auf, den Tee zu trinken?

Allegmein weist er uns darauf hin, dass man Saison-Produkte zu sich nehmen sollte.
Frühling – Leber Qi – trinke besser Frühlingsteeernte
Sommer – Herz Qi – trinke besser Sommerteeernte
Herbst – Lunge Qi – trinke besser Herbstteeernte, eigentlich ist es
schon Winterteeernte in Taiwan. Momentan werden Paochung, Lishan
Hochlandsoolong geerntet.
Winter – Nieren Qi – trinke besser Winterteeernte
Jahreszeitwechsel – Milz/Magen Qi, in dieser Zeit leidet die beiden
Organen am meisten.
Wichtig ist es einen gut erzeugten Tee zu trinken. Das heisst: ein Tee
aus reifem Blätter – in richtigem Zeitpunkt gepflückt, richtig hergestellt.

Alandro

Meister Chen (links 3) mit Paar Schüler im Wartenraum seines Praxis in Taipei.

Besuch beim Herrn Hsu in Miaoli

Besuch beim Herrn Hsu in Miaoli

Am einen Sonntag war ich mit Familie Tong beim Herrn Hsu in Miaoli zu
Besuch. Er hat uns einen schönen Oriental Beauty eingeschenkt,
allerdings mit leicht ausgekühltem TEMPERATUR. Er sagte mir, dass die
jetzigen mit Preisen ausgezeichneten Oriental Beauty anders geworden als
die traditionellen.
Die früheren Oriental Beauty musste man mit kochendem Wasser aufgiessen,
so dass der typischen Honigsüss und Duft zum Ausdruck gerbacht werden
konnten. Heute kann der mit Preisen ausgezeichneten Oriental Beauty
nicht mehr so behandelt werden – sie werden bitter im Aufguss, wenn sie
zu heiss aufgegossen wird. Die jetzigigen Beauties sind zu wenig
fermentiert… Die Jurys lieben diese Trend und wollen diesen Geschmack
– „Warum muss Du gegen das Geld arbeiten?“ seufzte er.
Für meinen Auftrag bemühte er sich nach der alten Methode diesen Tee
herzustellen. “ Aber wie lange? Wie lange können wir noch gegen diese
Trend arbeiten?“

Wie gesund ist der Tee?

Teetaster Chen erzaehlte mir eine Geschichte ueber die Wirkung des Tees:

Einmal traf ein Moench einen Bauer, der gerade kaputt vom Feld auf dem Weg nach Hause ging. der Moench trank gerade Tee und lud dem Bauer ein, eine Schale Tee zu teilen. bauer fragte ihm, weshalb er Tee trank. Moench erzaehlte ihm mit Begeisterung ueber die Wirkung des Tees.

Tee erwecket dem Geist und klaert die Augen. Man muss nicht mehr viel Schlafen. Der Bauer staunte und sagte, dass er bereits zu wenig schlafen kann, weil er zu viel arbeitet. So ein Tee waere gar nicht gut fuer ihm, weil er Schlaf als Ruhezeit braucht!

Tee hilft die Verdauung und scheidet Fett aus. Der Bauer war nicht gluecklich mit diesem Vorteil, weil er zu viel arbeitet und zu wenig Eiweis und Fett zu sich nehmen darf – er lebt in einem einfachen Verhaeltnis.

Tee klaert dem Geist und der Trieb geht nach – der Wuensch nach der Sexualitaet draengt nicht mehr. Der Bauer konnte diesen so genannten Vorteil gar nicht verstehen, denn er denkt, dass seine Frau wohl mit ihm streiten wird!

So. Was brauchst Du, wie lebst Du und ist der Tee wirklich gesund fuer Dich? Trinkst Du den Tee, weil er schmeckt oder weil er angeblich gesundheitfoerdernd ist?

Jadeoolong

Michelia alba DC.玉蘭花 Michelia alba DC.

Bevor ich bei Teetaster Chen ankam, duftet es bereits in der kleinen Gasse nach Michelia Alba (Yulan Hua). „Was machst Du? Warum duftet es so gut?“ fragte ich ihm. Er lachte und antwortete, dass er gerade den Jadeoolong von Herbsternte roeset (Hongpei). Jadeoolong – ein gewoehnlicher Tee – kann er so schoen duften? Er lass meinen Zweifel und degustierte mir gleich eine Tasse Jadeoolong. Wow! So einen schoenen jadeoolong habe ich wirklich noch nie getrunken! „Weiss Du Menglin, ein richtiger jadeoolong muss so duften – nach Michelia Alba – suess, intensiv und erweckend! Ein einfacher Tee, wenn er richtig hergestellt ist, ist er selbst ein wunderbarer Tee!“

Diese Blume wird gerne von Autofahrer gekauft, um das eintoenige Autofahren Farbe zu geben, den eingefahrenen Geist zu wecken. Frauen schmuecken sich ebenfalls gerne damit, um sich zu „aromatisieren“. Viele Teeimporteur aromatisieren ihren Tee mit natuerlich aromatische oder chemische oder natuerlich identische Aromastoffe, weil Teetrinker in Europa den reinen Geschmack des Tees nicht trauen… aber dieser Jadeoolong… So blumig, so suess und so atemberaubend in seiner Einfachheit ohne jegliche Zusatz! Die Dinge konnte so einfach und so gut sein. Man muss es einfach Mal erleben und trauen!

Tee und Qi

Tee und Qi

Ueber das Bild: Meister Chen und sein Meister Shenzhu sassen am Fluss in der Naehe von Taipei. Ich lernte diesen Mönch bei einem Vollmond Fest von Meister Sun kennen. Als er mich sah, seufzte “ Ach, Maedchen, das leben ist zu kurz und Du bist zu wenig darueber bewusst!“ Er schenkte mir drei Saetze fuer mein Leben: “ Geld gibt es zu viel zu haben. Wissen gibt es zu viel zu lernen. Urteile ueber andere Menschen gibt es zu viel zu fallen!“

Meister Chen lehrt mich ueber die Zusammenhaenge zwischen Tee und Qi (Lebensenergie).
Alle Tee, die wir in unseren Koerper aufnehmen sind Träger des Qis und gehen direkt in die Meridianen. Es geht über zwei Wege: über die Nase durch den Duft und über den Gaumen durch den Geschmack.

In der chinesischen Vorstellung gibt es keinen Begriff von Krankheit, sondern nur Disharmonie der Lebensenergie. Tee, der uns anregt, regt unsere Yang-Energie an. Tee, der mehr geroestet ist, regt ebenfalls unsere Yang-Energie an…

Das ist eine interessante Welt, die er mir vermittelt, eine Welt, die nicht nur über Teepflanzen und Fachwissen, sondern eine Welt, die über die unsichtbare Seite des Tees… wie Tee uns trägt. Später werde ich es noch ausführlicher berichten.