Archiv der Kategorie: Shui Tang

15% Verlust wegen Unwissenheit

Was passiert wenn jemand deine Pu Er Teefladen-Stapel öffnet?

15% Verlust von dem gesamten Wert des Stapels!


Zum Beispiel dieses Stapel in Shui Tang!

Das haben wir diesmal in Yunnan gelernt!

Meine Vorräte in Shui Tang werden vielleicht nach Asien zurückverlangt weil die Käufer dort sind. Aber nun… 

Manchmal ist die Unwissenheit nicht ganz so unschuldig.

章朗 Zhang Lang, ein Bergdorf zwischen den Bergen

Zhang Lang, bedeutet der Ort, wo Elefanten erfroren waren.

1330 Meter über den Meeresspiegel, durchschnittliche Temperatur liegt 21.5 Grad, 1400 Jahre alte Geschichte. Vor 1400 Jahre brachte ein frommer Buddhist vom Bulang Volk 布朗族 grosse Menge von Sutren, die auf den Rücken von Elefanten getragen wurden. Als sie ins Bergdorf eintrafen, wurde Elefanten erfroren und konnte nicht weiter laufen. Dort wo Elefanten blieben, wurde ein Tempel gebaut als Dank an die Oper der Elefanten.

Dort begegneten wir einen ehrwürdigen Meister. Wenn man wollte, wurde man gesegnet. Für viele aus Europa ist es ungewöhnlich, wie man mit einer Hand ganz unauffällig das Geld ins Korb hinlegte und andererseits eigene Hand ausstreckte, um das Segen zu empfangen. Der dunklen ruhigen Meister flüsterte zu mir, „Auch wenn man nichts gibt, kann man Segen empfangen.“ Ich nickte meinen Kopf und sagte genau so leise, „Meister, die Menschen geben gerne. Es ist nur nicht alltäglich.“

Nicht alltäglich, die steilen Treppen aufzusteigen um einen Meister zu begegnen. Nicht alltäglich mit Barfüssen einen Hof zu passieren, um einen Meister zu begegnen. Nicht alltäglich etwas zuerst zu geben, bevor man etwas erhält.

Meine Schwester sah die zwei Ketten voller Knoten, die ich von Meister erhielt, „Oh, das sind sehr schwierig zu bindenden Knoten. Man darf nicht schneiden, nichts tun bis die Knoten von sich alleine vollständig auflösten.“ Ich erinnerte mich an das Segen des Meisters, „Gute Gesundheit.“ Gute Gesundheit anstatt viel Geld. Er hing die Kette in meinem Handgelenke und schloss sie mit einem Ausatmen zusammen. Etwas ist verknüpft, etwas ist eingeschlossen und etwas ist abgemacht.

Abgemacht wurden wir eingeladen von Xiaojiang. Er kam mit zwei seinen Prizessinnen. Pink und hübsch angezogen hüpften die beiden Mädchen um uns. Wir wurden zu seinem Haus geführt, ein Haus noch in traditionellem Pracht, in alter Dunkelheit und Ungewissheit. Wir mussten unseren Kopf senken, als ob wir Demut üben durften um etwas zu erhalten.

Etwas ganz Wertvolles. Ich weinte schon in meinem Herzen. Vor mir stand ein dunkles grossen Raum aus Bambus und Holz, unter uns streiteten Hühner miteinander und die Schweinen schauten sie zu. Die orangefarbige Glühbirne gabuns mit all ihrer Kraft Licht, damit wir das Festmahl wahrnehmen konnten! Das Festmahl für die unbekannten Fremden, die man wohl nie mehr wieder sieht!

Wir wurden mehrmals von Teebauern eingeladen. Ich habe mich immer wieder gefragt, wird der Gegenteil passieren? Werden diese Teebauer eines Tages wenn sie in die Schweiz oder nach Deutschland kamen, auch so bewirtet, in so einer Intimität?

Die Intimität zu zeigen verbirgt eine leichte Verletzlichkeit. Wir sahen das Leben einer Teebauer Familie vorgeführt vor unseren Augen. Ein wahnsinniges Geschenk. Weshalb seid Ihr so großzügig? Was können wir Euch erwidern?

Auf einmal schämte ich mich. So winziges melancholisches Gefühl trieb mich auf die Terrasse. Philipp stand auch dort. Wir bewunderten den blauen und weiten Himmel.

Der Tee war würzig. So würzig wie das Dorf. Der Unterschied zwischen den abgeköpften Gushu und den natürlich wachsenden Gushu ist markant! Der würzige Geschmack wirkte gesprächig auf meine Zunge, während meine Finger von den heißen Gaiwan verbrannten.

„Was ist das?“ fragte Miguel, als wir bei einem Bergweg vorbei spazierten. Ich fühlte einen kalten Wind, mein Rücken zog zusammen. Dunkler kalter Wind. „Wir beerdigen unsere Verwandte dort.“ er deutete den Hang, wo mit bunten Fahne geschmückt ist. Ich sah die Särge neben dem Speicher hängen. „Achso.“

In jener Nacht schlief ich unruhig. Gegen zwei Uhr reiste mich ein Geräusch aus dem Schlaf. Auf einmal wurde ich hellwach. Dunkel und kalt. Schwere Gefühle überwältigten mich als ob ich die Seele gewesen wäre, die dort im Berghang zurückgelassen wurden. Bin ich mit dem „Ich“ begegnet, das „Ich“, das sich zurückgelassen und verlassen fühlt? Und das „Ich“, das das irdische Dasein nicht loslassen kann? Ich dachte an das dunkle ruhige Gesicht des Meisters und berührte die Knoten, die an meiner Hand hingen. Auf der Reise passieren die Dinge, die manchmal zurückgedrängt sind und verharmlost wurde. In jedem Menschen verbirgt eine Seite, die Trost und Segen sucht.

Manchmal muss man allein mit der Dunkelheit fertig werden. Oft muss man alleine den langen ungewissen Weg gehen. Die Verbindung zwischen Menschen bleibt, auch wenn der Körper hinfällig ist. Das Segen liegt in der Luft. Gute Gesundheit, ich umarmte das „Ich“.

(Zhang Lang strebt im Moment nach einem touristischen Erfolg. Man kann das Dorf problemlos erreichen. Möge das Dorf reich und glücklich wird und die Gushu unberührt von der Menge der Besucher bleiben.)

Der Weg zum alten Meister, der Weg zum Elefanten-Berg.


Würzig und charaktervoll, ein Tee von Zhang Lang


Freundliche Gastgeberin und die Prinzessinnen


Das Festmahl


Ein alter Baum, ein heiliger Baum beim Dorfeingang

Zurück zum Alltag in Zürich

Zartgrüne Birkenblätter flattern im Ostwind vor meinem Fenster. Immer noch ein wenig beeinflusst von Jetleg sitze ich bereits um Acht Uhr am Computer. Zwischen dem Wechsel von Beta und Alfa Welle im Hirn kommen immer viele Informationen und Inspirationen. Wenn Iphone ein App kreieren kann, dass man ohne Tippen, diktieren oder schreiben alles speichern kann, was gerade in dem Sinn kommt, wäre ich sofort eine gute Kunde.

Gelandet, verwirrt und sehr müde. Gelandet mit Verspätung von SWISS. Verwirrt durch die verschiedenen Zeitgefühle zwischen „im Fluss des Lebens“ und „im Planen des Alltags“. Manchmal wenn man langsamer wird – im Augen des Anderen, ist man im steilen Aufstieg der Entwicklung. Die Zeit wird unterschiedlich wahrgenommen, weil Menschen Verschiedenes wahrnehmen können. Sehr müde, weil ich meine Kraft überschätzt habe.

Würde ich wieder so eine Reise mit so vielen Mitreisenden unternehmen? Die Antwort ist gewiss. Dinge zu vermeiden war nie die Strategie meines Lebens, nur weil es unangenehm im deren Moment sein kann. Aber etwas anders zu gestalten habe ich vieles gelernt, wenn ich mit meiner Kraft an die Grenze komme.

Diese Reise lief Dank vieler Unterstützung von Teefreunde sehr reibungslos. Ich hatte tolle Schäferhunde die mir halfen, Gruppe zu mobilisieren. Dank Jiri und Helmut! Sie haben sich immer um mich gekümmert, damit ich mich frei fühlen konnte, um mich auf das Wesentliche zu kümmern. Dank Monika wurde ich von allen organisatorischen Arbeit entlastet. Sie hat alles unkompliziert und harmonisch erledigt! Ich war richtig unterstützt. Auch Dank an allen Mitreisenden, durch ihre Präsenz und Freude an Tee ging die Reise harmonisch, fröhlich und sicher zu Ende!

Dank Miguel habe ich tolle Videos erhalten, die mich ermöglichen mit allen Teefreunden zu teilen. Seine fröhliche Präsenz und soziale Fähigkeit hielten unsere Gruppe an guten Laune und bereitete für vielen Teefreunde viele abenteuerliche Erlebnisse!

Viele neue Gesichter, manche unbekannte Teefreunde machen diese Reise neuartig und gleichzeitig auf Probe. Zuerst hatte ich auch Bedenken. Die Realität zeigt mir allerdings die typische Kopf-Sorge, die einfach unbegründet ist. Ich liebe diese Menschen, die mit mir diese unvergesslichen Tage im Bergen Yunnans geteilt haben!

Mehr Vertrauen in allen, mehr Vertrauen in sich selbst, mehr Vertrauen im Universum – diese Haltung ist mein nächster Schritt des Lebens. Und das Funken, was diese Reise mir zeigt!

Wozu Keramik III

Warum versucht man nicht, einfach etwas fröhliches auf eine Schale zu dekorieren? Sondern ein Blatt? Ein grünes Blatt auf der Oberfläche zu kleben und anschliessend im heissen Ofen brennen zu lassen, ist nicht eine gewagte Geschichte?

Es ist gewagt.

Eine Schale aus Meissen Porzellan mit farbhafter Porzellanmalerei kostet sogar mehr wegen Meissen. Für viele Menschen ist ein feines Porzellan sogar etwas wertvoller als dunkle unauffällige dickwandige Keramik.

Das stimmt alles. Eine Seite zeigt diese Äusserung von Menschen, die bunte fröhliches Leben zelebrieren wollen. Anderseits wurde ein Skelett eines Blattes auf eine schwarze Schale die Orientierung von der sogenannten Wabi Sabi japanische Ästhetik. Die Vergänglichkeit des Lebens, die oft Leiden und Konflikte hervorrufen wurde unmittelbar zur Schau gestellt.

Einmal fragte ich dem Professor, der eine Vorlesung über Vajra-cchedika-Prägnanz-paramita- Suta, wie kann Darstellung von leider zu einem ästhetischen Konzept? Er antwortet mir, dass Kunst die umfassenden menschliche Erfahrungen zum Ausdruck zur Reflexion versucht, nicht um das Leben zu unterhalten. Realisieren von Leiden ist Anfang des Buddhasweges. Das ist der Anfang der Wabi Sabi Ästhetik. Keine Selbstdarstellung des Ichs.

Can Ye Tian Mu, ist in diesem Sinn entstanden und bekam eine grosse Resonanz bei den chinesischen Teeliebhaber in Song Dynastie (1127-1279).

Die schwarze Hintergrund kommt aus der Mischung von eisenhaltiger Erde mit verschiedenen Asche aus dem Alltag. Eine andere Methode von Can Ye Tian Mu zu produzieren ist ein Blatt sorgfältig zu gravieren. Solche Werke zeigen die Kunstfertigkeit eines Künstlers,

Ein Blatt auf der Schale ist hier kein Ornament. Es wird zu einem Ornament dekodiert, wenn der Betrachter das Wahrnehmungsvermögen bzw. Bildung nicht zur Verfügung hat.

Leider gibt es solche Menschen heute einige.

Treffen im Mondlicht

Treffen im Mondlicht in einer Zeit als Mann und Frau nicht offiziell begegnen können. Nur im Dunkeln passieren die Dinge wie Liebe bei einer Schale Tee.

Bei einer Schale Tee, wenn der Tee zur Sprache kommt, wenn der Mensch aufhört, zu reden, entsteht ein grosser Raum für andere Klänge, andere Gefühle oder andere Färbung. Gestern hörten wir bei einer Schale Longjing Original von Mingqian 2017, die Gesänge von Theater Spiel aus der Ming Dynastie. Eine junge Frau verkleidete sich als Tochter eines Hofbeamters im Mondlicht, um einen Mann zu begegnen, den sie seit langen ins Herzen geschlossen hat. 

Da Sie eine junge Dame aus Südchina stammt, spricht sie einen Satz in verschiedenen Phase, mit verschiedenen Schritte, Mal nach vorne, mal wieder Rückzug… Anders als Peking Oper aus Nordchina in Qing Dynastie ist die südchinesische Weiblichkeit in Mingdynastie zart, sensibel und selbstbewusst.

Eine zarte Liebe, ein gelebte blühende Eros und ein fein floraler Aufguss von Longjing! Was für einen Frühling!

Die Suche hat ein Ende I

Als ich im Januar in Taiwan war, unterhielt ich mit meinem Lehrer über die Suche.

Die Suche nach einem guten Meister, die Suche nach einem idealen Partner, die Suche nach den besten Tees! Die Menschen sind stets auf der Suche.

Mein Lehrer lachte und brachte mir zwei volle Körben. „Du siehst, das ist die Ergebenisse von der Suche!“ Was meinte er?

Er packte die Körben aus. Es sind volle Teedosen und Teetüte. „Es sind die Teesorten die Deine Teeschwester Yueli gesammelt hat. Teilweise hat sie geschenkt bekommen, teilweise hat sie mit teuren Lehrgeld bezahlt. Nachdem sie bei mir gelandet ist, bracht sie mir alles, was sie nicht mehr trinken will. Ihre Suche hat ein Ende.“

Ich lachte. Solche Körbe habe ich auch, im Keller. Ich kann sie nicht trinken, nicht verkaufen auch nicht wirklich verschenken.

„Warum glaubt sie, dass sie bereits angekommen ist?“

„Warum glaubt man nicht?“ Atong fragte zurück.

„Im Europa würde man nicht so leicht glauben, dass nur dieser Mann oder dieser Lehrer den besten Tee hat.“

„Es geht auch nicht um den besten Tee.“ er grinste, „Es geht um das Leben von dieser Person.“

Was ist schon der beste Tee? Ich lachte nicht mehr so fröhlich. Was bringt mir der beste Tee? Für mich inzwischen ist diese Frage erledigt. Für mich inzwischen ist die Frage nach dem, was ich will mit Tee, viel wichtiger.

„Wenn die Suche zu Ende geht, spürt man eine Erleichterung. Man kann endlich sich auf das Wesentliche konzentrieren, anstatt auf das Aeusserliche.“ Es geht nicht mehr um ICH HABE und ICH KANN sondern um Tee mit mir.

Wir werden nie wissen, ob wir bereits den besten Tee trinken. Der beste von heute ist der zweite beste von morgen, vielleicht. Und dann? Die Welt des Tees ist vielschichtig. Je tiefer man hinein taucht, desto ruhiger bescheidener wird einer. Die Ruhe verleiht einem einen Raum, eigenen Rhythmus und Stil zu entwickeln. Bescheidenheit hilft einem den rechten Blick und Fokus zu richten – das Wesentliche anstatt den Schein.

Heute war eine in Ruhestand lebende Aerztin in Shui Tang. Ich sass zu ihr beim Tee. Sie lobte den Laden, wie wunderbar. Ich antworte „Es ist bloß eine Fassade, die Sie sehen. Sie sehen ein schöner Raum mit wunderbaren Objekte und vielleicht eine tapfere Frau. Sie sehen aber nicht, wie hart ich arbeite, wie meine Träne fließen und wie letztlich ich eigentlich bin. Heute morgen sah ich eine verstorbene Menglin in der Meditation. So musste ich stets Abschied nehmen von der Vergangenheit und Verletzlichkeit.“ Ich sah diese Menglin von Storm im Fluss weg floss. Die erfahrene Besucherin, die vieles im Leben angepackt und erlebte, nickte ihren Kopf. Es war ihr erster Besuch. Wir teilten die Ruhe und Schönheit in diesem Raum.

Die Suche kommt zu Ende, während die Dinge plötzlich auf dem Schoss fallen. Man kann eine Synchronizität beobachten. Man wünscht sich etwas und es geschieht. Man ahnt etwas und es kommt. Meiste Besucher fragen mich immer, wie komme ich zu diesen schönen Objekten. Ich sagte immer, es ist bloß Resonanz. Weil ich nicht mehr auf der Suche bin!

 

Wie in der Tang-Zeit

Am Wochenende vom 22.09-24.09 wird ein Zeit-brücke gebaut, ein Brücke zwischen Heute und 8. Jahrhundert. Der Gesang aus dem tiefen Zentrum des Menschen, als Ausdruck der Lebenssituation oder Phantasie der Freiheit, erzählt uns Farbe und Gefühle der alten Zeit. Es wird begleitet von Shakuhachi, dessen Herkunft in China bis zum 3. Jh vor Christus zu führen ist.

Wir sind noch dabei am geeigneten Ort zu finden, damit Tee, Musik und Menschen ineinander verschmelzen können. Es sollte keine Trennung zwischen Zuschauer und Spieler sein. Ein Hauch von alten Teehaus, Klänge begleiten den Tee, sollte wahr werden!

Für Menschen, die sich dafür interessieren, bitte unbedingt das Nanguan Konzert DICK ins Kalender eintragen!

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Schönheit von Lalashan! 美麗的拉拉山!

Manche Leute fragen sich, warum Shui Tang Hochlandsoolongs wie Lalshan nicht immer den aktuellen Jahrgang verkauft. Der Grund ist einfach. Shui Tang versucht, einen guten Jahrgang zu verkaufen anstatt einen frischen Tee zu verkaufen.

Warum schreibe ich so?

Lalashan hat einen tollen Teebauer, Herr Zheng, viele Teefreunde kennen ihn. Er baut die Teepflanzen so wie es in der Vergangenheit war, ohne Chemie und wenige organische Dünner. Eigentlich ist es ein ganz glückliches Zeichen! Wir haben hier einen giftfreien Tee! Giftfrei, ein wichtiger Begriff der heutigen Zeit!

Das Problem von einer balancierten Beziehung zwischen Pflanzen, Teegenuss und der. Kultur liegt in der Tat nicht in Gift. In der Tat geht es viel tiefer, wenn man nicht nur giftfreies Leben führen will. Giftfrei, es hört sich ja schon sehr „hygienisch“ an!

Herr Zheng ist ein toller Mensch, der Meditation praktiziert, vergetarisch lebt und keine Gift in seinem Teegarten und Pfirsich Garten spritzen will. Weil er einen tollen Gatren hat, liess er schwarzen Tee, Oolong und Oriental Beauty herstellen. Wenn mein Lehrer Atong ihn rät, die Pflanzen ruhen zu lassen, wird es nicht ganz verstanden. Warum denn? Der Garten ist ja bereits sehr natürlich gepflegt.

Aber die Teepflanzen brauchen Ruhezeit, brauchen die jungen Blätter für sich selbst, brauchen den rechten Zeitpunkt gepflückt zu werden! Wenn Teeblätter zu früh gepflückt werden, werden Teepflanzen geschwächt und die Erde belastet. Die Erde werden noch stärker belastet, wenn die Teepflanzen öfters gewechselt werden sollen. Teepflanzen werden gewechselt, wenn Sie kraftlos werden, keinen Ertrag mehr bringen oder sterben! Dieses Aspekt ist sehr einfach, ohne Spektakel. Es geht ja nur um die Pflanzen und unsere Erde, es geht nicht mehr direkt um die Menschen. Darum ist das Problem auch nicht so Aufmerksamkeit erregend, wie Giftfrei!

Aus diesem Kontext führen wir nur bestimmten Jahrgang von Lalashan. 2013 ist hervorragender Jahrgang und Qingxin 2012 hat Arong selbst hergestellt. Ein Tee, den er behauptet, den besten Tee, den er jemals berührt hat!

Foto von Shi Yiling.

Ein Gruss von einem Freund

Tatsächlich wusste ich genaue Datum von der Veröffentlichung des Artikels. Gegen mittags erhielt ich einen Anruf von dem Hexer hinter den Bergen in der Innerschweiz, Stefan Wiesner! Er hat sich so gefreut und gratulierte mich. Bei NZZ Artikels habe ich nie von ihm gehört, aber von diesen „gewöhnlichen“ „volksnahen“ Zeitschrift.

Viele Leute sagten mir, dass diese Veröffentlichung mir keinen kommerziellen Erfolg bringt, weil das Zielpublikum ein anderes ist.

Ich tue es ohne kommerziellen Interesse. Ich tue es, weil der Tee vielleicht weiter kommen kann. Das Medium ist wie ein Wind, es kann günstig sein, kann auch Dinge wegblasen. Aber der Wind kann vieles tragen. Möge der Wind die Teeblätter ins Fenster der Schweizer Familie auch in den Bergen wehen!

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Tee bei den Schweizer Familie 

Ich komme mit der Technik nicht so gut aus, so dass ich hier über FB von Shui Tang posten muss. Vielleicht ist es auch gut, man kann die FB Seite von Shui Tang kennenlernen!

http://www.shuitang.ch/blogs/news/eine-tasse-voller-genuss-expertin-meng-lin-chou-fuhrt-ein-in-die-welt-des-tees

Diese Seiten führen Miriam Fischer. Dank ihr!

Und hoffentlich kommt der Tee tatsächlich bei den Schweizer Familien an!