Archiv der Kategorie: Klatsch am Teetisch

Gruesse aus Taiwan

Alles Gute zum 2011!
Im Schaufenster vom Shui Tang stehen bereits viele Hase. Dank Ursula, sie brachte am 24.12 die besten Weihnachtsgeschenk zu Shuitang. Die Hase gruessen die Passanten bereits das Hasejahr! Es waren auch bereits Kaeufer fuer die schoenen suessen Hase da…
2010 war ein sehr hartes Jahr fuer mich und ein gutes Jahr fuer Shui Tang. Sehr viel Arbeit, viel Experimente und viele Neuigkeiten. Irgendwann – wenn ich Zeit und Musse finde, moechte ich gerne einen Beitrag als einen Rueckblick schreiben.
Und irgendwann in naechster Zeit moechte ich so gerne schreiben, was ich wieder neue Tees entdeckte und gelernt habe – vielleicht bei einer Tasse Tee in Onsen (heisse Quelle). Onsen – unverzichbar in dieser kalten Insel!

Liebe Freunde, Euch wuensche ich ein vitales und erlebnisreiches Hase-Jahr!
Es wird nicht unbedingt besser, aber anders!

Ist Tee ein elitäres Getränk?

Ich weiss es nicht. Ist Tee ein elitäres Getränk?
Vor drei Wochen lernte ich zwei neuen Shui-Tang-Liebhaber kennen. Sie sind voll begeistert von Wuliangshan 2010! Sie sagte mir, „man kann nicht mehr so Tee trinken wie bis jetzt. Der Wuliangshan öffnet eine große Tür für uns! Aber, nicht allen sind so offen und begeistert. Man kann nicht mit allen Menschen dieses Freude teilen! So Schade!“
Ich lächelte. Ist es schlimm, wenn nicht alle Leute Wuliangshan toll finden und vom Gonfu Cha begeistert sind? „Das macht nichts.“ ich lachte, „wir haben auch nicht so viel gute Tees zu verkaufen.“ Mein Gegenüber waren zuerst stutzig und 1 Minuten danach lachten die beiden. „Das ist gut so!“

Was ist, wenn alle Dancong Milanxiang aus Fenghuang Berg super finden und sich das leisten können? Wir machen uns doch im Europa Sorgen, dass vielleicht alle Chinese jetzt ein Auto fahren und kaufen wollen, oder?

Was passiert, wenn der Wohlstand die Teeproduktion fordert? Was passiert, wenn mehr Menschen gibt, gute Tee kaufen wollen und können – aber nicht unbedingt geniessen?
Was passiert, wenn Tee ein Prestigobjekt ist anstatt ein Genussmittel?
Ich kann all diese Frage nicht beantworten und weiss selbst auch nicht, wie.

Ich versuche in Shui Tang Menschen, Tee zu geniessen zu inspirieren, das Bewußtsein, dass Tee mehr als nur ein Getränk ist, zu verbereiten und Tee, so wie in einem kulturellen Kontext zu verstehen ist, anzustoßen. Aber meine Kraft ist zu klein. Ich habe eine Vision, die heute noch zu klein ist, eine Stieftung zu gründen, eine Bewegung anzusetzen. Irgendwann wird es so reif sein – davon bin ich überzeugt! Dann können wir vieles bewegen – nicht nur hier, sondern auch dort!

Ein neues Teesalon in München

Laifufu_Einladung.pdf

Teefreundin Peijen hat nun tatsächlich ihren Traum verwirklicht, in München
ein Teesalon zu eröffnen!
An diesem schönen Ort kann man die von ihr selbst ausgesuchten Tees und seit
Jahren gesammelten schönen Objekten bewundern!

Was ist denn einen Traum zu verwirklichen? Ich kann nicht für andere Leute
sprechen. Für mich ist es das Moment, den so genannten Traum zu
verwirklichen, das Moment des „Erwachens“. Es gäbe nämlich keinen Traum zu
verwirklichen. Es gibt nur sehr viele Arbeit und eine ständige Auseinandersetzung mit „sich selbst“. Ein Weg der wirklichen Selbstverwirklichung, die nicht zwangsläufig mit dem materiellen Erfolg verbunden sein muss !
Liebe Peijen, alles Gute und viele Erfolge!

(Wenn es tatsächich einen Traum zu verwirklichen wäre, möchte ich nie aus diesem Traum erwachen… denn die Realität ist brutal hart…)

Umfrage mit dem Thema Tee

Sabine ist vor ihrem Abschlussarbeit mit dem Tee. Sie schrieb mir, dass sie ihren Traum irdendwann verwirklichen will, ein Teelounge zu eröffnen.
Wer ihr dabei helfen möchte, könnte paar Minuten Zeit nehmen, den Fragebogen auszufüllen.

http://www.q-set.de/q-set.php?sCode=ZPKUSYZWBCCW

Liebe Sabine, ich wünsche Dir viel Kraft und viel Ausdauer, um diesen Traum zu verwirklichen! Tue es, wenn Du spürst, dass die Bedingungen um Dich dafür sprechen. Bevor Du es spürst, arbeite und bleibe daran. Irgendwann wird es so weit sein! Wenn es tatsächlich so weit ist, wird es auch halten!

Sehr geehrte Frau Meng-Lin Chou,

mein Name ist Sabine Schlee und ich bin derzeit Studentin des englischsprachigen Master-Studiengangs Innovative Hospitality Management an der TSI-ESADE Ramon Llull University in Barcelona, Spanien und an der Zuyd Unversity of Applied Sciences, Maastricht Hotel Management School, in den Niederlanden.

Genau wie Sie bin auch ich eine begeistertere Tee-Trinkerin und ich freue immer sehr über die interessanten Beiträge Ihres Blogs. Da ich meine Leidenschaft irgendwann mit einer eigenen Tee-Lounge zum Beruf machen möchte, habe ich mir überlegt meine Abschlussarbeit den Tee-Trinkern zu widmen.

Untersucht wird das Verhalten der Tee-Konsumenten um aus den späteren Ergebnissen Rückschlüsse ziehen zu können, welche potentiellen, neuen Tee-Produkte die Deutschen gerne haben würden und welche Trends sie nicht mitmachen werden.
Daher hätte ich Sie als Experten gerne in meiner Online-Umfrage mit dabei!
Der Fragebogen besteht aus einfachen Ankreuzfragen und ein paar demographischen Angaben. Alle Daten werden selbstverständlich von mir und der Universität streng vertraulich behandelt werden. Das Beantworten der Fragen dauert nur 4-10 Minuten und ich würde mich sehr über Ihre Unterstützung freuen!
Ich dachte auch schon an die Möglichkeit, ob Sie vielleicht meinen Link in einem Beitrag in Ihren Blog mit aufnehmen könnten, so könnte ich viele andere Teetrinker erreichen. Aber ich verstehe natürlich, wenn Sie von so etwas Abstand nehmen möchten, sonst könnte ja jeder kommen:-)

Hier der Link:
http://www.q-set.de/q-set.php?sCode=ZPKUSYZWBCCW

Ich würde mich sehr über eine Antwort von Ihnen freuen und sende Ihnen viele sonnige Grüße aus Hamburg,

Sabine Schlee

Ein Club von Teefreunde

Wie jedes Club ist jeder mit eigener Ambition und Vorstellung ins Teeclub eingetreten. Dass es ein Teeclub heißt, sollte bedeuten, dass Menschen von diesem Club sich sehr für Tee interessieren. Das kann sein.
Ich traf ins Teeclub ein seit paar Jahren. Angefangen war ich nur neugierig. Irgendwann reichte Neugierde nicht mehr um in einem Club zu bleiben. Der Grund, der mich bewegt, dort zu bleiben, war zuerst der Jörg Meier.
Eigentlich kann ich nicht sagen, dass diese Person mir sofort ein Freunde war. Aber er schätzt meine Arbeit im Tee und meine Kenntnisse. Wir haben zusammen viele spannende Tee-Veranstaltungen in der Schweiz gestalten und ich lernte ihn schätzen. Oft bin ich zu sehr fixiert auf eine bestimmte Vorstellung von Tee. Er hat eine gute Klarheit, dass das Club ein Ort ist, für alle. Ein Plattform für Möglichkeiten im Tee. Er arbeitet, tut und macht alles für Tee. Ich schätze seinen Einsatz, seine Offenheit und seine Ausdauer. Das kann nur funktioniert, wenn er Tee liebt und eine Frau hat, die hinter seinem Hobby steht!
Dass ich mich wohl fühle, in diesem Club, hat es mit Menschen zu tun, die Tee lieben. Diese Menschen habe ich im Teeclub kennen gelernt und wir waren zusammen auf der Reise in Teefelder Taiwans. Sie haben meine Temperatment ertragen, meine feuerige Art geduldet und meinen Einsatz geschätzt. Sie tragen mich und Shui Tang von ganzem Herzen. Ich kann nur meine Dankbarkeit hier ausdrücken. Sie halfen mir beim Aufbau, helfen mir bei jeder Veranstaltung, indem sie kommen. Sie helfen mir moralisch, wenn sie mich immer ganz herzlich umarmen!
Ich habe wirklich gute Teefreunde in diesem Club gefunden.

Am vergangenen Sonntag war general Versammlung von Teeclub in einem noblen Hotel Zürichs. Dass man sich oft in noblem Haus trifft, ist oft ein Punkt für anderen zu kritisieren: „Versnobt“. Das kann sein.
Wenn es der einzige Grund ist, um nicht in das Club einzutreten, verpasst man richtig viele Dinge, um Tee in der Schweiz zu bewegen.
Hans und seine Idee „Tee-Scout“ in der Schweiz umzusetzen sind für mich ein tolles Beispiel, etwas in Bewegung zu sezten, anstatt nur zu reden. Ich freue mich, wie eine Vision viele Teefreunde ansammeln und gemeinsam etwas tun. Eine Vision bringt Menschen Hoffnung und Sinn für die Gemeinschaft. Es ist nicht ein Club für schönes Teetrinken. Es ist ein Club von arbeitsfreudigen Menschen, die etwas für Tee hier tun wollen! Natürlich ziehe ich mich von diesem Projekt zurück (weil ich selbst ein Teehaus führe), stelle immer nur ganz kritische Frage und äußere meinen Zweifel an die Kompetenz und Neutralität des Scouts. Meine Kritik wurden von Hans sehr willkommend geheissen. Ich hoffe und freue mich auf die erste Publikation!

So wie in der GV gesprochen wurden, hat der Vorstand vieles vor. Ein Internet-Forum und ein umfangsreichen Mitgliedszonen. Super! Da ist etwas los!
Was fehlt noch jetzt? Dich! Ein Teefreund, der gerne etwas bewegt!
Melde Dich beim Teeclub.
Mitgliedbeitrag für Singel: 120 Sfr. im Jahr (Dank Joseph…)
Mitgliedbeitrag für Paare: 200 Sfr. im Jahr
Studenten: NUR 50 Sfr.!

Nach der Teatime…

Meine liebe Schwester schickte mir wieder ein Link von einer lustigen Webseite in Multi-Sprachen: Chinesisch, Englisch und Japanisch. Sehr amüsant. Probiere es doch einfach Mal aus, nach einer Tasse Tee…

輸入國曆生日唷
Trage Deinen Geburtstag ein und denkt an eine Frage…
求籤~~新竹城隍廟…

太厲害了 ~~ 輕鬆一下,就玩玩吧 !!
Es sei recht aussagekräftig. Entspanne Dich und spiele doch Mal mit.

http://www.kokolo.com.tw/v2/game/cfortune_telling.html

Tee trinken gegen Krebs

http://www.ted.com/talks/lang/chi_hans/william_li.html

Meine Schwester schickte mir dieses Link. Ein Vortrag über den Kampf gegen Krebs. Wie kann man besser Krebs tun? Anstatt es zu therapieren empfiehl der Speaker, es vorzubeugen. Wie denn? Zum Beispiel mit Tee! Nur mit einem Tee? Alle denken sofort an Grüntee, Sencha etc. Nein! Herr William Li zeigte uns, dass es besser und nutzlicher sei, wenn man verschiedene Tee kombiniert konsumiert.

Viel Spass wünsche ich Euch bei zuhören.

Eigentlich bin ich kein Freund von solchen Absichten, Tee als eine Krebstherapie umzufunktionieren. Tee trinken „sollte“ zuerst einem Freude machen. Tee „sollte“ zuerst schmecken, geniessvoll sein, bevor es zum Zweck wird. Absicht zu haben, um etwas zu erreichen ist oft der erste Schritt eine Illusion zu bauen. Tee macht einem Freude. Wenn es gesund ist, es zu trinken – um so besser! Aber zu viel Tee ist sicher nicht gesund! Und zu wenig Tee – ist man selbst schuld.

Tee bei dem Hohenzollern

Tee bei dem Hohenzollern

Da wir drei Löwen sind, haben wir abgemacht, einen gemeinsamen Ausflug zum Geburstag zu feiern. Carola, Christoph, ich und die Co. fuhren gemeinsam ins blaue. Wir waren sehr glücklich bei Balingen gespeist, sehr glücklich über die deutsche Portion. Dann fuhren wir weiter. Plötzlich entdeckten wir eine Burg! Dort wollten die Löwen hin. Jürg musste ein plötzliches Halt machen. Das war super spontan.
Dann waren wir alle bei Hohenzollern gelandet. Wir wollten unbedingt einen Picknick Tee machen. Nicht ChaBako, sondern mit dem ganz exklusives Teeset von Christoph.

Wir fanden im Wald einen wunderbaren Platz. Zwei großen Steinplatten dienten exzellent für den Teetisch!

Chrisoph packte sein exklusives Tee-Set aus. Alles Teatoys fanden ihren Platz in diesem Bambus-Teetisch. Er hat dazu ein süsses Wasserkocher gefunden. Carola hat Vittel-Wasser vorbereitet. Also, wir kochten das Wasser auf dem Steinplatte. Es dauerte 7 Minuten bis das Wasser bereit wurde. Dann bereitete Christoph einen Baozhong Premium für uns zu. Eine Zeladon-Kanne, 5 Zelandon Teetasse, eine Teedose, ein Teetuch passen alles in dem Wundertüte hinein. Während wir den blumigen Tee im von Licht durchgeblutetem Wald genossen, lass Andreas uns das Buchlein von Dynastie Hohenzollern vor Die Schaulustigen fanden uns bestimmt sehr romantisch. Mitten im Wald, am Fuss von Hohenzollener Burg zerebrierten wir unseren High-Tea mit dem Dessert von Bio-Insel Vier Linden aus Zürich… So etwas könnten auch nur die Löwen!

Gongfu Cha in Tokyo

Gongfu Cha in Tokyo

Ich bin recht hinten dran bloggen. Es passierte im Moment recht interessante Dinge. Ich habe einfach zu wenig Zeit, um einen Bericht zu schreiben. Gestern putzten Rosi und ich (ich, putzen?) den Shui Tang. Kaputt und hundemüde fiel ich ins Bett. Heute ist der erste Tag nach dem Sommerferien. Um 11 Uhr stand bereits eine Kundin vor der Tür… „Wo waren Sie denn, Frau Chou!“

Ich war in Taiwan und auch in Tokyo! Zwei Tage Tokyo, um zu shoppen! In dieser kurzen Zeit einzukaufen kann ich wirklich gut. Mein Wesen kommt richtig zum Vorschein. Blitzschnell und ungehemmt kam ich problemlos 20 Kgs mehr nach Europa.

Während meiner Einkaufspause gönne ich mir gerne etwas – mein Leben ist so hart. In Takashimaya bei Shinjuku gibt es ein schickes Gongfu Cha Restaurant: Chayu. Was kann man dort trinken? Grüntee, Oolong, Schwarztee und Darjeelings. Alles in Chawa zubereitet. Sogar warmes Essen wird serviert. Ich habe mir einen Bi Luochun aus Dongshan Taihu bestellt. Naja…

Die Teatoys dort sind recht günstig, falls man nicht nach China und Taiwan reisen würde.

Was mir wirklich gefällt ist das kleine Cafe am Ecke von Shinjuku zwischen Takashimaya Time Square und Keio Kaufhaus. Heimlich, fein und freundlich. Ein Ort, wo man das Gefühl bekam, etwas besonders gefunden zu haben! Ich habe eine Tasse von Malawi probiert. O.K. er war in meinem Geschmack ein bisschen zu weit geröstet. Aber ich war recht zufrieden damit.

Reise ins Grün

Reise ins Grün

Wir haben verschiedene Grüntee degustiert. In einem einsamen französischen Dorf, in einem kleinen Teezimmer mit einem Hauch der Chinoiserie bereitete Nadia für Reinhard und mich ihre Kollektion.
Die meisten Teefreunde sind bestimmt neugierig auf den Bericht der Degustation. Ja, es kommt… Ich brauche noch ein bisschen Ruhe, es zu artikulieren.