Archiv der Kategorie: Formosa Oolong Tea 台灣烏龍茶

Der Trend von schwarzen Tees in Taiwan

Mein Lehrer Atong ist der „Andere“ in der Teewelt Taiwans.

Er ist bekannt für seine scharfsinnige unverpackte Rhetorik und schafft viele Anfeindung. Trotz Feindschaft geniesst dieser Andere im Mainstream Teewelt doch ein hohes Ansehen, weil er grosses fundamentales Wissen verfügt und seine Kritik oft ins Schwarze trifft.  

In diesem Sommer hat er mit seinem Schüler einen Artikel in offiziellem Blatt des Verbands veröfflicht, darin übt er scharfe Kritik an den Trend der Schwarztee Produktion im Anbaugebiet von Xiao Ye Zhong ( Gattung von kleinen Blatt von camelia Sinnesis). 

Für Atong ist die richtig Frequenz der Ernte bei solchen Camelia Pflanzen nur 1-2 Male im Jahr. Mehr als zweimal wird die Pflanzen zu stark ausgebeutet und verringert die Lebensdauer. Die Pflanzen bilden viele knospe um sich zur Fortpflanzung vorzubereiten. Die schwächeren Pflanzen schaffen es nicht einmal zu blühen, sondern warten auf Tod. 

Im Moment wird in Taiwan plädiert die Sommerernte zum schwarzen Tee zu produzieren. Die meisten Produktion ist nicht richtig fermentiert, ist ein Produkt zwischen Oolong und schwarzen Tee. Atong regt sich fürchterlich auf, falsche Ernte zum falschen Tee herzustellen.

Er sagte, in Wudong bei Chaozhou wird der Shuixian Dancong nur einmal im Jahr gepflückt und die Pflanzen können über Hunderjahre alt werden! Warum sollen wir die Pflanzen ausbeuten, anstatt sie zu schonen? Ein alter Teepflanzen hat aussergewöhnliche Aroma wenn man ihn richtig herstellet!

Der Rougui Hong Cha und der erstmalige Shuixian Hong Cha von seinem Familiegarten ist ein einmaliger Produkt. Die Pflanzen wachsen sehr gut, so dass es ein Korrektur Schnitt braucht und verträgt. Daraus hat er zum schwarzen Tee machen lassen. Der Rougui Hong Cha gibt es nicht mehr. Das ist im Moment die letzte Möglichkeit in unserer Selektion in Shui Tang.

Als Nachfolger testeten wir gerade den Baiye Dancong Shui Xian, dessen Ernte aus der ebenfalls wegen gutem Wachstum eine korrekturschnitt brauchte. Wieder einmalig.

Der Tee, den wir testeten, war ein Mao Cha, noch nicht fertig gestellter Tee. Die unverwechselbare Pfirsichnote kam richtig zur Sprache! Das typische Süsse von einem gut fermentierten schwarzen Tee bleibt im Mund nachhaltig. Ich bin gespannt auf den fertigen Shuixian Hong Cha aus Mingjian Taiwan!

  

 

2015 Teeseminar Oolong mit einem Schwerpunkt von Dongding

Am 15. November findet ein Teeseminar Oolong mit einem Schwerpunkt Dongding statt.

Warum Dong Ding? Verdient dieser Oolong so viele Aufmerksamkeit?

Er verdient eine Widmung, weil er etwas präsentiert. Etwas Urprüngliches und typisch Taiwanesisches.

Dongding ist ein sehr traditioneller Teeanbaugebiet Taiwans. Der Name von diesem Berg Dongding ist heute der Begriff von Formosa Oolong. Dongding Oolong ist so populär, dass der meisten eben nicht aus diesem Berg stammen!

Der originale Dong Ding kommt nur aus drei Döfer: Yong Long, Zhang Ya und Feng Huang (Phönix). Der häufig zu kaufende Dongding kommt von überall. Die drei Dörfer liegen ca. 700 über den Meeresspiegel (Dorf Feng Huang 800 Meter) und haben eisenhaltigen Boden.

Der Tee schmeckt aufgrund von diesen Bodenbeschaffenheit mineralisch und würzig. Durch die gekonnte traditionelle Handwerkkunst gewinnt ein originaler Dongding unverwechselbare blumige und fruchtige Note, der einen auf einer fruchtbaren Berglandschaft versetzt. Aber er ist nicht gefällig. Er bringt den Teeliebhaber auf den Boden und zeigt ihm die Tiefe durch seine Vielschichtigkeit, manchmal direkt lebendig, manchmal zurückhaltend und machmal geschmeidig. Ein Tee ideal für eine Reifung. Die Lagerung bringt noch mehr Volume und Ausdruck, was uns noch mehr bereichert!

Dieser Tee ist anders als die populäre Hochlandsoolong. Es gibt auf diesem alten Anbaugebiet noch viele pflanzliche Vielfalt, wie zum Beispiel Wuyi und Qingxin Da Pang. Diese in Hochland nicht angebauten Pflanzen erzählen uns Geschichte über Entwicklung von Oolong, bevor die Kommerzialisierung und Monokultur eintrafen. 

Die Erdbeben 1999 und die konservative Haltung von den jungen Bauer, dessen Orientierung nach kommerziellen Erfolge bringen den Absturz dieses Tees. Heute steht Dongding Oolong in Taiwan nicht mehr für Qualität, sondern ein Mitläufer des Marktinteresse!

Wir widmen diesen Tee einen ganzen Tag. Degustiert wird fast verschwundene Teesorten nach traditionellen Herstellungsmethode. Ebenfalls sollte die Degustation den Tee zur Sprache bringen, die uns selbst erzählen, was ein richtiger Dong Ding Geschmack sein sollte!

Teeseminar Oolong mit Schwerpunkt von Dongding Berg in Taiwan

Kosten: 150 Sfr. Anmeldung: Direkt im Webshop von Shui Tang.

http://www.shuitang.ch/products/copy-of-teeseminar-ii-oolong-15-november-2015

Ort: Shui Tang an der Spiegelgasse 26, 8001 Zürich

Datum: 10-16 Uhr
  
 

Postkarte zur Oolong Produktion in Shuitang 

Ab dem 18.8 gibt es auch Postkarte zur Produktion von Oolong. 

Diese Karten sind entstanden aus unserer Teereise 2011 in Mingjian Taiwan. Fotografiert meistens von Doerte Hausbeck und Atong ( Chen, Huantang).

Ich freue mich mit euch die schönen Karte zu teilen! Jeder Schritt von Oolong Produktion gleich einen Prozess unserem Innenleben! Aus dieser Perspektive habe ich sie gestalten lassen. Hoffentlich stießen die Karte an die Menschen die meine Gedanken teilen!

  

藍鵲茶 Der Tee Namens „Der Dickschnabelkitta“

https://zh-hk.facebook.com/bluemagpietea 

Von diesem Foto sehen wir wie dieser Tee von professioneller Marketing erfolgreich mit Heimat Liebe, kindliche Freude und Originalität geworben wird. Das ist ein erfolgreiches Beispiel von einer Zusammenarbeit zwischen verfallenden Teeanbaugebiet und akademischen Interesse. Ein Name von einem typischen taiwanesischen Vögel erweckt bei Taiwanesen heute von Heimat Liebe.

Alle sind begeistert. Nur mein Lehrer nicht.

Als wir auf der Reise bei ihm war, erzählte er mir von diesem schlimmen Beispiel.

In seinem Augen ist ein guter Tee von einer rechten Haltung. Das heisst: Teepflanzen Ruhe und Schutz geben, warten bis die Teeblätter reifen. Dann die Teeblätter genügend Zeit geben bis sie verwandeln – der Duft wie von Gras zur blühenden Blumen verändern. Nicht diesen Tee mit interlektuellen Wortschatz zu veredeln oder mit Mythos zu verherrlichen. Ein guter Tee hat keine Geheimnisse, sondern voller Transparenz.

Aber dieser schöne Vögel Tee ist von der besten Universität Taiwans. Die Architektur-Wissenschaft möchte gerne Teebauer in Pinglin helfen, die seit der Öffnung der neuen Autobahn zu Yilan leidet. Die Wissenschaftler lernen irgendwo Tee produzieren und dann verpachten ein Land, um ihren Idealismus zu verwirklichen. Ausgerechnet sass einer von diesen Idealisten, die eigentlich von ihrem Erfolg begeistert sind, in dem Klasse von Atong.

Jeder, der Atong kennt, weiss von seiner Temperament und Aufrichtigkeit. Er schimpft über das Projekt und warf den Leute von Unverantwortlichkeit über die Gesundheit des Konsument und Tradition. Ein gesunder Tee für Atong ist nicht ein Bio Tee, sondern ein Tee, der richtig fermentiert und verarbetete Tee!

Atong nannte Beispiele von dem Fehler der Teeproduktion von diesem Projekt. Die Teeblätter seien zu jung gepflückt, nicht reif genug. Zu wenig fermentiert und zu kurz gekocht – so dass der Aufguss zu grün und zu trüb – was man heute in Taiwan als frisch wie der grüne Tee bezeichnet. Solche trübe Aufgüsse verursachen Magenschmerzen und gereizte Nerven. Die Teeblätter sei getrocknet, fast nicht richtig geröstet – ein unstabiler Tee, der schnell Aroma verliert und Fremdgeruch annimmt.

Der anwesende Wissenschaftler verstand auf einmal, was ein guter Tee bedeutet und was seine Verantwortung für Teetradition heisst. Er brachte seinen Dekan und Professoren zu Atong. Atong wurde gebeten an der besten Universität Taiwans Vorlesung zu halten!

Als ich mit den Teefreunde aus Europa zu ihm kam, war das Büro wieder ruhig. Atong strahlte von Glück. Er hat nun Zuhörer bekommen nach über 20 Jahren einsame Arbeit. Er sagte zu mir, sein Lehrer Professor Wu war eben von National Taiwan Universität und er wird nun auch Vorlesung dort halten, wie sein Lehrer war.

Für mich ist er tatsächlich wie ein Vögel, das Freiheit liebt und treu zu seinen Werte bleibt. Nun kann er das Projekt von unserem nationalen Vögel beflügeln.

 

Ein typischer Teegarten von Guifei Oolong 

Auf dem Dong Ding Berg spaziert man oft bei Teegarten vorbei. 

Ab und zu sieht man solche Garten, wo Gras und Teepflanzen gemeinsam „leben“.

Wild?

Nein. Ein Garten, der länger als 6 Monate nicht mehr gepflegt wird, wird keine Ernte mehr geben. Im Bild sehen wir einen Garten, der nur so viel gepflegt wie es braucht.  Mein Lehrer sagte zu mir, „Trete einfach Mal die Erde. Und, was spürst Du?“

„Butterweich!“

Er lächelt. Teegarten erzählen uns viel. Wenn du die Pflanzen anschaust, schaue genau hin, wo die gepflückten Stelle liegen, dann weiss du von der Professionalität der Pflückerinnen. Wenn du die alten und jungen Pflanzen beobachtest, wie sie unterschiedlich treiben, weiss du wie der Garten verwaltet wird und was für Schwierigkeit sie haben.  Solche Logik und solche objektive und unabhängige Beobachtungsweise lernst Du bei Atong.  Er belehrt uns nicht wie gut sein Tee ist, sondern woher ein guter Tee kommt. 
   

Wie pflückt man richtig Teeblätter?

Mein Lehrer zeigt In Yilan wie man Teeblätter für Oolong pflückt! Er schimpfte sofort wenn die Pflückerin falsch pflückt! „Die Vietnamesische Pflückerin!“ Sie seien im Vormarsch und mit ihrer groben Art verringern die Lebensdauer eines Teepflanzens!

Das Warten auf Verwandlung – Oxidation bei Oolong 

Wir sehen die Teeblätter sind  dicht bis zum oberen Korb gestapelt! Es war kalt und die Oxidation braucht Wärme!  Um die Körben wird  noch Stoff umgewickelt! Das macht man nur weil es kalt ist. Während Tee ruhte, schnitzten wir unsere Bambusloeffel. Während andere Tee tranken, bloggten die anderen!

        Das Plaudern gehört dazu.Heitere Stimmung hilft der Oxidation!

     

Die Bedeutung von Xiao Lang – das Wenden

Heute kam Joas zum Tee an so einem heissen Tag. Shui Tang ist trotz dem steigenden Temperatur angenehm und ruhig. Wir tranken verschiedene Tees, weil ich Feedback an Yu schreibe.

Er fragte mich, warum Felsentee meistens verbrannt schmeckt?

Ich antwortete, es ist wegen mangelhaftem Welken, zu starkem Wenden und zu kurzen Schütteln im Bambuskorb.

Wenden! Wir haben das Video von Atong gesehen: er sagte, aufpassen, sei sanft und locker.

Als ich zum ersten Mal Tee produzieren lernte, brachte mein Lehrer zu verschiedenen Manufakturen in Mingjian. Er fragte mich, ob ich den Unterschied wahrgenommen habe – allein von der Art wie die Teemaker wenden! Merkst Du wie man für Mainstream-Tee wenden?

Ich nickte meinen Kopf. „Sie verwenden zu viel Kraft.“

Mein Lehrer war zufrieden.

Man möchte in diesem Prozess die Feuchtigkeit an Blatt regelmässig verschwinden lassen. Ab und zu Blätter zu wenden hilft der gleichmässigen Verlust von Wasser und Flüssigkeit zu verteilen. Dann lässt man die Blätter ruhen. Das Wechsel zwischen Bewegung (Wenden) und das Ruhen (Welken im Raum)  kann die Oxidation vorbereitet werden. Eine Verwandlung von Duft und Aroma findet in Stille statt. Viele Felsentee-Produktion können aufgrund von mangelnden Platz und falscher Theorie (Zitat von Atong) die Teeblätter Wasserstau an Blatt haben. Somit wird Oxidation problematisch und die Verwandlung von Duft und Aromen finden nicht richtig statt. Zum Schluss wird der Tee verbrannt durch die Röstung!

Wie kann man richtig wenden lernen?

1. Wie reif sind die Teeblätter? Bei reifen Blätter und zu jungen Blätter muss man unterschiedlich anfassen.

2. Wie trocken ist die Luft? Bei Trockenheit kurzer Abstand.

3. Wie warm ist das Wetter? Beim kalten Wetter öfters.

Zu viel Kraft zerstört man die Auscheidungskanal und die Feuchtigkeit bleibt und der Aufguss wird rot.

Zu wenig Kraft wird das Wasser nicht richtig verteilt.

Also eine wesentliche Schritt um einen guten Tee zu produzieren!

   Fleißig!

  Helmut am arbeiten 

  Wunderbares Duftbad!

  Tim kommunizierte mit Blättern

小浪 Xiao Lang – Das Wenden

Wir sehen das erste Video wie sanft mein Lehrer Atong die ruhenden Teeblätter wendet und wie ernsthaft Serafino aus Zürich nachmacht.

Das nennen wir Wissen weitergeben, eine Tradition weitertragen, nicht wahr?

Was bedeutet diese Schritt?