Archiv der Kategorie: Der Teeweg

墨玉蓋碗 Gaiwan aus dunklem Jade von Huanglien Taiwan 

Gaiwan aus dunkeln Jade nimmt einen langen Weg von Ostküste Taiwans bis an die Spiegelgasse in Zürich!

Nach den Anekdoten sollte dieses Material den Energiefluss fördern, ausgleichen und reinigen. 

Aber nicht das Aspekt der Gesundheit macht das Material so teuer, sondern seiner besonderen Herkunft und rares Vorkommen. 

Ich liebe es nicht weil es meine Gesundheit verbessern kann. Sondern wegen seiner Schönheit!

Das Schöne macht mein Leben schön.

Teeliste von dem Seminar am 28.08.2016 in Shui Tang

Das ist unser Fahrplan im Teeseminar. Diesmal versuchte ich anders zu gestalten wie zum Beispiel den Tee Shui Xian nachzugehen. Dann desgutierten wir die Teemuster von Atongs Seminar.

Es war sonnig in Zürich, während es „farbig und geschmackvoll“ in Shui Tang herrschte.

Neue Ankunft von koreanischen Chawan

Wir wissen nicht viel von diesem Land, ausser dem scharfen Kimchi oder pikanten Fernsehenserie.

Über koreanische Keramik wissen wir noch weniger, auch wenn das koreanische Celadon von chinesischen Kaiser als „mystisch“ gelobt wurde.

Dank Jae können wir ab September in Shui Tang die wunderschönen Werke von Yu, Yong Chul bewundern. All seine Werke sind traditionstreu im Holzofen gebrannt. Tianmu (Tenmuku) Schale in Holzofen? Was für ein Glück des Keramik-Liebhabers!

草果地 Cao Guo Di? 薄荷塘 Bo He Tang?

Wenn man sich mit Pu Er beschäftigt, weiß man, dass es jedes Jahr ein Trendprodukt geben muss. 2011 war 曼松貢茶 Mansong Gong Cha, 2013 war 刮風寨 Gua Feng Zhai in Yiwu, 2015 war Bo He Tang in Yiwu, 2016 heisst Tong Jing He bei Mengla. Und 2017?

Cao Guo Di Gushu ist plötzlich wichtig im Jahr 2015 – nur wegen Bo He Tang. Weil man das Pflückgut von Cao Guo Di zum Bo He Tang presst.

Bo He Tang! Wie viel gibt es denn tatsächlich? Es wurde gerechnet, 43-100 Kgs. 

2008 hiess der Tee von Bo He Tang Ma Hei. 2009-2013 hiess es Gua Feng Zhai. Aber 2014 ist es bereits berühmt als ein eigenständiger Tee! Man weiss ganz genau, dass es dort nicht mehr als 43 hochstämmige Teebäume gibt. Man weiss auch ganz genau, dass jeder alter Teebaum bis zu 4 kgs frische Teeblätter geben kann. Zwei reiche Chinese können allein die ganze Menge abkaufen. Meinst Du, dass wir noch Chance haben können?

Doch! Yu hat es geschafft. Damit die Authentizität überzeugend ist, hat er geheime Waffe. Das lüfte ich, wenn der Bo He Tang 2016 endlich eintrifft.

Bo He Tang wurde entdeckt, weil Bauer ein chinesisches Heilkraut sammeln wollte. Dieses Kraut heisst 草果 Cao Guo. Er heilt Leber und Augenkrankheiten. Und Cao Guo Di – der Ort von Cao Guo, was hat er uns zu erzählen?

No.13 Gushu bereits in Bo He Tang gestorben.

Rasa, eine intensive Woche

Mit paar Shui Tang Freunde war ich in Rasa beim Tessin.

Es war eine intensive Zeit im Spiel mit der Erde und Feuer. Plötzlich waren wir wie Kinder, die nur interessiert waren über das Spiel zwischen Finger und Ton. Es war sommerlich und heiter.

In dieser Zurückgezogenheit – auf dem Alpen und im alten Steinhäuser fühlte ich mich auf einmal fremd. Fremdsein ist ein sentimentales Gefühl, das vielleicht das Kreativ-Sein fördert.

Degustations-Set 6 Teeberge

Dank Fabio und Simon haben wir nun Information bereit für das Degustations-Set. Wir können hier einen wunderbaren Vergleich haben zwischen sechs sehr unterschiedlichen Berg-Regionen. Alles aus reinen Gushu! Eine spezielle Edition für unsere Geschmacksbildung!

Shuitang – 6Berge-Bogen

http://www.shuitang.ch/collections/schwarztee/products/pu-er-degustations-set-sechs-teeberg-regionen

Viel Spass!

回紋 Hui Wen Muster und 功夫茶 Gongfu Cha

Anschließend zu gestrigem Beitrag.

Nach dem Besuch von der Mei Yin Tang Ausstellung bekam ich eine Idee mit einem Besuch dieser Ausstellung unseren Gongfu Cha III zu starten.

Wir haben in den zwei Gongfu Cha Kurse Schritt für Schritt ein Fundament aufgebaut, viele Teatoys zu verwenden und Brücke von einer Handlung zu einer anderen aufgebaut. Wir lernen immer mehr von der Bedeutung des Muster und die Verbundenheit zwischen Tee und Universum. Ein Fenster zu einer Teewelt ist geöffnet. Mit Gongfu Cha III möchte ich einen Garten des Tees visuell mit Teefreunde gestalten. Ein Garten, der zur einer Landschaft ausstrahlt.

In diesem Garten gestalten wir die Wiese vielleicht mit Stoff, vielleicht mit Holzbrett oder vielleicht mit NICHTS. Die Blumen holen wir mit Teatoys in den Garten, den Wind symbolisieren wir mit Geräusch des Wassers und unsere Aussage überlassen wir dem Muster. Es wird abstrakter, spannender und richtig kreativ. Das heißt nicht, dass everything goes, sondern genau überlegen, was wir tun. Denn genau das, was wir tun, widerspiegelt unser Wesen. Dort brauchen wir eine starke Verbindung zu unserem Wurzel und Besinnung mit dem Ursprung des Tees.

Tee kann nur konkret werden, durch Einreichen von Gefäßen. Gongfu Cha besteht aus von Gefäßen zu Gefäßen. Diese Gefäße – sei es schön, sei es gewöhnlich, werden verbunden durch Wasser von Teeblätter. Einen guten Brücke zwischen das Einreichen aufzubauen und zu erlernen, verwandelt sich zur Eleganz und Ausdruckskraft der Handlung. Die äußerliche Handlung gleich eine äußerliche Reise ins Reich des Tees durch Gefäße, wird aber eine Umkehrung stattfinden ins inneren Leben. Aus dem Erkenntnis des Innenschau schreiten wir wieder in die Realität.

Genau dieser Prozess wird abgebildet in dem Muster 回 Hui, das auch auch Donner Muster 雷紋 eingeordnet wird und ursprünglich Zentrum des Wasserwellen 漩渦 darstellt. Sie sind abgebildet in uralten 青銅器 Bronzen Gefäßen, die von höchst heiliger Bedeutung sind, auch in dem Porzellan und Keramik 陶瓷 des Tees.

Ein Muster oder ein Symbol, des uns stets auf etwas aufmerksam macht. Zurück, zurück ins Zentrum – ins Herzen? In den Tee zurück?

Teeleute, die den Hang zum Minimalisieren des Tees auf das Wissen um zu sprechen, auf den Geschmack, um zu diskutieren, auf die Teatoys um zu kokettieren, können in diesem Symbol als eine Warnung erkennen: Zurück, zurück zu Dir selbst 回家. Sei Du selbst.

Natürlich ist es ein Genuss durch die besten Beispiele von Teatoys in der Ausstellung zu spazieren, von Ding Yao bis zu Jingdezhen, von Jun-Glasur zu Tian Mu. Zum Schluss können wir bei der chinesischen Malerei ahnen, was wir dann bei Gongfu Cha III erkennen und lernen können.

Das Seelenleben durch eine Schale Tee, der symbolisiert durch einem Kreis, der nach Innen kreist und wieder nach Aussen führt. Endlos.