Archiv des Autors: Menglin

Erwachsen Sein…

Sie hatten den letzten Schultag.

Es war Zeit vorhanden für einen Gongfu Cha. Noam und Serafino beenden Ihren letzten Schultag in Shui Tang mit Gongfu Cha und Kinderarbeit…

Wie sehen die Kinder unsere Welt? Das sind immer die Gesprächsthemen auf dem Teetisch. Ich lerne die Welt neu zu betrachten im Augen der 13jährigen. „Erwachsen sein hat etwas trauriges.“ sagte der Noam.

„Warum?“ 

„Weil die Erwachsenen nicht mehr so fröhlich sind wie ein Kind.“

„Ist ein Kind fröhlicher? Warum?“

„Wir haben nicht so viel Sorgen. Wir können spielen und lachen. Erwachsene lachen nicht so.“

„Meinst Du weil die Erwachsenen Verantwortung tragen?“

„Das stimmt nicht.“ sagte Serafino, „Viele Erwachsenen tragen keine Verantwortung.“

„Wir, Kinder tragen so wie so Verantwortung für uns selbst, nicht nur die Erwachsene.“

“ Was kannst Du machen, wenn Du zwangsläufig erwachsen wirst? Wirst Du traurig?“

„Ich möchte in meinem Herzen fröhlich bleiben!“ sagte Noam. „Ein Kind im Herzen macht einen fröhlich.“

„Jetzt weiss ich, warum Du sagtest, dass ich nur 5 Jahre alt bin, wenn ich lache.“ lachte ich. Wegen meinem inneren Kind…

Ich schaute die klugen Köpfe vor mir an. Ich wünsche mir vom Herzen, dass sie wissen, wie sie ihre kindliche Leichtigkeit und Fröhlichkeit wieder verbinden. Mit einer Teekanne, paar Teetassen, vielleicht mit oder ohne jemadnen. Ein Spiel, das einem schnell versetzt in das Land des Lächelns! Das ist das, was ich ihnen mitgeben kann.

 

  

  
 

Degustation von in verschiedenen Gefässen gelagerten Pu Er Wuliangshan

Am vergangenen Mittwoch versammelten paar Teefreunde um das Lagerungsexperiment mittels Degustation zu überprüfen. Gelagert war der Pu Er Wuliangshan Gu Shu 2012. Gelagert in Metaldose, Tongefäss (Steinzeug), Alutüte, Kirschbaumrinde-Dose und Porzellan-Dose.

Am besten hat der Wuliangshan 2012 in Metaldose die meisten Stimme erhalten! Auf der zweite Stelle folgt das Steinzeug.

Für mich persönlich würde ich Metaldose und Steinzeug-Gefäss bevorzugen. Die Alutüte kommt auf der letzten Stelle.

Ich muss eherlich sagen, dass diese Degustation im Vergleich mit dem Qilan-Lagerung-Degustation viel weniger eindeutig ist. Für mich sind die Unterschiede zwischen den verschiedenen Materialien wenig deutlich. In Tongefäss gefällt es mir an den breiten aromatischen Spektrum und präsente nachhaltige Note. Während der Aufguss von Metaldose am deutlichsten „Wuliangshan“ ausdrückt.

Heini meinte, die Aromen von Wuliangshan durch die Lagerung eigentlich abnimmt. Man solle den Tee vielleicht nicht lagern. Er hat sicher Recht und diese Äusserung mag begründet sein. Auf andererseite sehe ich diese Geschichte gerne aus einem anderen Standpunkt. Eine gelungene Reifung kann man nicht nur aus dem jetztigen Standpunkt betrachten. Zwei Jahre bringen den Tee zu einem Zustand, der nicht auf dem Top-Punkt des Tees ist. Deswegen schmeckt mir der Wuliangshan 2010 wesentlich besser als der von 2012. Ausserdem spricht man auch von einem Lagerungskurve und ein Pu Er oder Oolong sollte nach fünf Jahre beurteilt werden.

Jedenfalls blicken wir sehr gespannt in die Zukunft und hoffe, dass wir in 2-3 Jahre wieder den Wuliangshan 2012 degustieren! Jetzt lassen wir ihn noch an der Spiegegasse in der Zürcher Altstadt-Luft reifen!

Ich danke allen teilnehmenden Teefreunden für Ihre wertvolle Zeit und Interesse!

Eine Inspiration durch ein Geschenk 

Gestern bekam ich ein Geschenk, eine Überraschung! Jiri bracht es aus Köln. Helmut hat ein Fotobuch mit schönen Texten zu seiner Reise mit mir im Jahr 2013 nach Yunnan gemacht. Ich schicke sofort die Fotos von dem Buch nach Taiwan zu You. Innert Sekunden schrieb er mir zurück mit einem grossen Freude.

Das Buch ist einfach ein Buch. Aber es fliesst so viel Liebe durch! Ich spüre die Dankbarkeit von Helmut, dass er etwas ganz Wertvolles erhalten hat. Eine grosse Anerkennung an meiner harten Arbeit. Ein Augenzeuge für die wunderbare Verbindung und Vertrauen, was Jiri geschaffen hat!  Ich spürte wie Freude und Kraft in mir steigen!

Heute rief ich Helmut an. Er war in anderer Seite von Telefon. Ich wollte mich bedanken. Er sagte, dieses Buch sei von Toms Fotobuch inspiriert worden. Er hat zu danken! In diesem Jahr würde er wieder, nachdem er so eine einmalige Reise mit mir gemacht hat, ein Buch der Reise widmen!

Ich sagte, ja. Ich habe auch Kraft und Ideen bekommen. Seit ich wieder in Zürich bin, lebe ich eigentlich auf halbem Flammern, als ob ich zu viel gegeben hätte, als ob ich nicht genügend erholt hätte.  Ich bekomme nun so ein schönes Geschenk voller Liebe, die mich wiederum inspiriert etwas zu unternehmen!

Es ist wirklich ein Geschenk!

Ich habe wieder Ideen und spüre Kraft. Ich bin so dankbar.

Es ist tatsächlich so schwierig mit den Geschenken. Ich gebe meistens die Geschenke, die ich erhalte, weiter. Es liegt daran, dass ich zu chinesisch bin. Ich kann nicht äussern, was ich mir wünsche. Es ist in der Schweiz unanständig, wenn man klar ausdrückt, was man sich gerne wünscht oder was man nicht gefällt. Aber ich kann lernen. Dieses schöne Geschenk hat mir viele Ideen gegeben und wird mein Verhalten auch etwas ändern. Ich lerne Wünsche zu äussern und den anderen zu sagen, bitte schenke mir es nicht wieder.  Es ist mir eine Last, Geschenke zu bekommen und nicht essen oder etwas anfangen zu können.  Es sind Geschenke an falschem Ort und es hat nichts mit den Leute zu tun, die mir Freude machen wollen.

Geschenke können Last werden. Es kann aber anders sein!  Durch das gemeinsame ReiseBuch von Helmut bin ich inspiriert etwas zu zaubern!

   
   

Mein Stil beim Unterricht von Gong Fu Cha

Ich gebe zu, dass ich nicht ein guter Lehrer bin. 

Eigentlich wollte ich nie einen Lehrer spielen.

Die Leute die Tee lernen wollen, haben mich dazu gemacht. Ich kann nicht mehr zurück. Ich kann nur weiter lernen, indem ich anderen lehre. Ist es eine gute Vorraussetzung? Ich kann es nicht beantworten. 

Eins kann ich sagen, ich bin mit Herzen dabei und wurd immer bewusster, was für eine symbolische Kommunikation Gong Fu Cha sein kann! Darüber werde ich schreiben – noch nicht jetzt.

Weil ich Cha No Yu gelernt habe, versuche ich ein Experiment zu gestalten. Das heisst nicht, dass Cha No Yu schlecht ist. Umgekehrt! Für mich, es gibt nichts besseres als das! Aber eine andere Art von Teespielen können auch geben! 

In Cha No Yu werden Abläufe genau definiert. Man lernt zuerst die Abfolge, die seit Hundertenjahren praktiziert werden. Es ist alles perfekt! Man muss nur sich aneignen. Irgendwann entdeckt man, dass jeder Mensch unterschiedliche Rhythmus hat und unterschiedene Herzensprache spricht. Somit hat eine Übung unterschiedliche Gesichter! Das ist so wunderbar!

In Gong Fu Cha ist es umgekehrt. Man hat keinen Halt, so wie man geboren ist, so wie wir uns zu einem Individum entwickeln müssen. Wir lernen im Lauf des Lebens durch Fehler und Experiment, um ICH zu verstehen, um ICH zu verorten. Das Ich wird immer wieder neu erfunden und verortet werden – manchmal mit Gaiwan, manchmal mit Porzellen-Teekanne und am liebsten vielleicht mit Jadekanne! 

Ich möchte jeden Menschen bei Gong Fu Cha die Chance geben, zu erleben, was haltlos bedeutet, ins kalten Wasser springen heisst und wie wir mühlsam das Zentrum von ICH gefunden haben! Das Halt muss von jedem selbst gefunden werden. Das macht alles so bewusst und stark! Wir wissen, wo unser Zentrum ist und niemand schafft dann es weg zu ziehen!! Deswegen ist es manchmal so, als ob es keine Faden gibt. Man weiss nicht, was man machen soll. Dies ist eine wichtige Erfahrung, auf das Interllekt zu verzichten und die Intuition einen Raum zu geben.

Ich bin eine sehr schlechte Lehrerin für Leute, die einen klaren Regel brauchen. Die Leute, die eine Vorführung und Definition von Handlungen brauchen, haben eigentlich genug in der Gesellschaft. Im Tee, hoffe ich, etwas anders zu zeigen!

Gong Fu Cha I 2015 August

Immer mehr Menschen interessieren sich für die Zubereitung des Tees. Manche sind von der fernöstlichen Kultur fansziniert. Manche sehen in Gong Fu Cha eine Möglichkeit im beschäftigenden Alltag einen Raum zu schaffen, um die innere Welt des ICHS zu widmen. Joseph campell bezeichen es als einen heilligen Raum! Heillig, weil es eine Verbindung zwischen dem Individuum und dem Kosmos wieder hergestellt wird! Ein Verwurzelung auf der Erde und in der menschlichen Tradition.

In Gong Fu Cha I lernen wir in der ersten Lektion die grundlegenden Griffe, wie wir Tee-Gegenstände anzufassen und zu behandeln. 

In der chinesischen Kultur spricht man nicht über sich. Man kreiiert eine Atmosphäre, die über einen spricht. In dieser ersten Lektion lernen wir durch unsere Handlungen eine Atmosphäre zu gestalten, um sich von alltäglicher Situation zu unterscheiden! Zum Beispiel man bewegt sich anders auf den Teetisch als in der Küche. 

Dann lernen wir Schritt für Schritt den Teetisch zu gestalten. Zuerst mit dem Teeschiff, der das Wasser auffängt und die Teekanne trägt. Schritt für Schritt bewegen wir uns weg von dem konkreten Teeschiff. Der Teeschiff wir immer symbolischer. Wir gestalten unseren Teetisch mit Hilfe von Tücher und anderen Gegenstände. Die Spielart wird immer freier und vielfältiger.  

In diesem Kurs wird vermittelt, bewusst zu bewegen und zu atmen. Teezubereitung wird auf eine reflektierende Art vollgezogen und der Lernende wird bewusst über den Körper und kann sich von unbewusster Bewegungen distanzieren. Die Geschmeidigkeit des Körpers gewinnt im Lauf der Lektionen immer mehr an Bedeutung und wird sichtbar! Die Ästhtik des Tees wird offenbart durch den Teetisch und fliessende Bewegung! In dem langsamen Atmen verschmelzen Ich und Du ineinander. Alles wird eins!

Kursdaten, jeweils Samstags 16.30-19.30 in Shui Tang an der Spiegelgasse 26, 8001 Zürich.

Gebühr: 200 Sfr. Studenten, Schüler, Auszubildene, Erwerblose, Wiederholungstäter und Rentner können nach der Ermässigung anfragen. Anfrage und Anmeldung: www. shuitang.ch oder menglin@shuitang.ch

22.08; 05.09; 19.09; 26.09; 10.10

  

Was lernen wir in Gong Fu Cha?

Ich war jemand, wie jeder von uns, der nicht gut zuhören kann. Nicht zuhören, was andere Menschen sagen. Das Schlimmer noch, ich konnte nicht zuhören, wofür mein Herz Schlägt.

Mit dem Tee bin ich ein bisschen weiter gekommen – mit mir selbst. Das habe ich Cha No Yu und Gongfu cha zu verdanken.

Viele Leute fragen mich, was lernt man beim Gong Fu Cha?

Meine Antwort wäre: man lernt sich besser zu verorten. Das heisst, man über der eigenen Identität bewusst wird.

Auf einem Teetisch wird alles klar, wo Ich bin und wo du bist, wo ich ihn plazieren will und wo ich mich hervorhebe oder zurücknehme. Es ist so deutlich, wie unser innerer Navigation funktioniert. Die erste Schwierigkeit für die meisten Menschen ist, wie soll ich mit dem gestalten von einem Teetisch anfangen? Wo soll ich mich platzieren?

Wo bin ich? Das können meiste Menschen nicht beantworten! Die meisten Lernenden fangen immer mit den Tassen an – das Symbol von Aussen. Wo man die anderen verortet hat, weiss man erst, wo ich bin! Ist es der Grund, warum wir immer Feinbilder brauchen? 

Nachdem der Lernende verstanden hat, zuerst ICH zu verorten weiss, geschieht die Sache recht einfach. Man findet den Ort wo man die Tassen für die Gäste platzieren soll, wo man die Hilfkanne – Aufgusskanne stehen lassen kann. Dann kommen die nächsten Schwierigkeiten, wo man den Teelöffeln, die Wasserschale (Abwasser) und Tuch etc platzieren soll. Genau diese Schwierigkeiten helfen uns die Prioritäten zu begreifen! Was ist das Wichtigst für MICH im Tee? Die Schale für Abwasser? Die Teedose? Der Teelöffel? Wo sollte das Tuch stehen, wenn man stets das Tuch greifen muss?

Zeit für Zeit lernt man durch Fehler Schritt für Schritt ins eigenen Inneren. Der Teetisch ist ein klarer Spiegel von unserem inneren Garten!

Im Unterschied zu Cha No Yu wird Gongfu Cha nach meiner Vorstellung nicht in einem fest gelegten Ablauf unterrichtet. Es ist nicht immer einfach. Denn meiste Menschen mögen eine klare Regelung. Für Menschen, die klare Regelung braucht ist der Gongfu Cha in Shui Tang nicht zu empfehlen. Hingegen für Menschen, die selbst kennen lernen möchten, die Innen- und Aussenraum in uns beobachten, gestalten und bewusst werden wollen, ist es ein aufschlussreicher Versuch auf die Reise mit dem Teeschiff in den Fluss des Tees einzulassen!

   
    
   

Der Regenmacher

Wenn es nicht regnete, rannten Menschen zu dem Regenmacher des Stamms oder im Dorf. Sie baten dem Regenmacher mit seinem Regentanz die Willen der Götter zu beeinflüssen. Solche Rituale gibt es in jeder Kultur. 

Eine befreundete Therapeutin erzählte mir von einem Bericht ihrer fernöstlichen Kollegin. Sie arbeitet mit dem weissen westlichen Menschen und zugleich mit den asiatischen Klienten. Sie berichtete von einem Unterschied zwischen dem West und dem Ost. Im Osten sei das Vertrauen an das, dass es gut ist so wie es ist, da. Die fernöstlichen Klienten betrachten dem Therapeuten wie der Regenmacher, der eine neue Ordnung wieder herstellt, während sie einfach vertrauen. Sie vertrauen in das, dass was geschieht, gut ist.

Es war paar ruhige Tage. Solche Tagen kann man ruhig betrachten oder nervös werden. J-S kam zu Besuch und fragte mich, ob es mich nervt, dass es solche Tage im Sommer immer gibt. Ich antwortete ihm, „Weiss Du, ich verhalte mich wie der Regenmacher.“ Er wurde neugierig. Regenmacher? Kannst Du Goldregen machen? Ja, klar. Wie denn?

„Ich würde mich kein Gedanke machen wie draussen ist, sondern nur auf mich selbst konzentrieren. Ich zentriere mich indem ich mir paar Frage stelle: Kann ich Menschen noch zuhören? Kann ich mein Herz noch zuhören? Bin ich noch einstimmig mit meinem Tun? Wenn ja, dann übergebe ich das Geschehen dem Kosmos – er sollte es entscheiden, wann es regnet. Und das, was geschieht, nehme ich dankend an.“

„Und wenn es nicht regenet?“

„Dann regnet es eben nicht. Warum sollte ich an mir selbst zweifeln?“ Ich lächelte, „aber es regnet meistens wieder, nur mit Verschiebung zwischen unerem Wünschdatum und dem tatsächlichen Tag!“

Mir erzählen viele Menschen über den Stausee ihres Lebens. Meiste von ihnen sind nicht glücklich und voller Zweifel. Das Verknüpfen von materiallem Erfolg und Selbstwertgefühl ist so stark, dass man alles anderen übersieht. Wenn die Anerkennung nicht von aussen kommt, ist es um so wichtiger von innen an sich selbst zu glauben. Dort liegt die Quelle der Kraft. Das Selbstmitleid und Selbstzweifel bringen uns nur auf einem negativen Spiral. Somit ist der Stausee im Leben noch voller. Der Regen oder der materiale Erfolg sollen unser Zentrum nicht ins Schwanken bringen. Umgekehrt ist es die beste Zeit an sich zu arbeiten, wenn der Regen nicht kommt.

Nachdem J-S gegangen ist, erlebte ich paar spannende Tage. Schweirige Kundschaft aus Hongkong, die ich eigentlich lieber rausschmeissen wollte – auch wenn es nicht regnet, belebte die Kasse wie ein Goldregen. Die Kundin sagte, dass ich stolz sein sollte, weil sie so lange in meinem Laden verweilte. Die meisten Teesorten in Shui Tang hat sie in Hongkong und in Shanghai oder in Beking noch nie gehört. Sie wollte unbedingt mit mir ein Selfies machen…

Es ist ein Glück, wenn es regnet. Aber es ist nicht wegen der Arbeit von Regenmacher. Der Regenmacher macht nicht unbedingt Regen, aber Frieden in der Seele. Dieser Frieden ist wertvoller als der Regen. Und jeder ist der eigene Regenmacher.

Degustation von Qilan, gelagert in verschiedenen Gefäß 

Vor zwei Jahren, 2013 Winter hat Tim Qilan 2012 und Wuliangshan 2012 in verschiedenen Gefäss gelagert: Ton, Kirschbaumrinde, Porzellan, Metal und Alu-Tüte von Shui Tang.

2013 April hatten wir etwas degustiert um den Anfang zu notieren. Damals fielen Kirschbaumrinde, Alutüte und Metal recht aus.

Heute trafen wir uns zusammen, um die Veränderung der Lagerung festzustellen.

Wir haben zwei Gruppe mit dem gleichen Tee gemacht. In unserer Gruppe: Tom, Martin und ich, fielt die Schale mit Qilan in Ton-Gefäss am besten auf. Ich notiere meine Reihenfolge: Ton, Kirschbaumrinde, Porzellan, Alutüte und dann zum Schluss Metal-Dose.

Interessanter Weise schmeckt der Tee bei der Gruppe von Tim, Carola und Jürg anders, meine Reihenfolge: Porzellan, Kirschbaumrinde, Ton, Alutüte und wieder erst zum Schluss Metal-Dose.

Porzellan gewann in unserer Runde, obwohl ich den Tee aus Ton-Gefäss von Vulkanerde Taipeis besonders schätze. Der Duft in der Nase gefällt mir sehr gut, eine reife Früchte-Garten – ich roch Reifung!

Bei der Kirschbaumrinde-Dose ist der Geschmack weniger intensiv, aber wie Nektar, süss und klar – lichtvoll!

Bei der Porzellan-Dose ist der Geschmack von Aufguss wie Gelee, fein, sauber und klar, während der Aufguss bei der Metaldose wie Gebäck duftet, aber mit wenigem Körper. 

Das Frische ist bei der Alu-Tüte am besten gekommen. Die Aromen gehen am meisten in Metal-Dose verloren.

Wir schlagen vor, einen guten Oolong in Porzellan, Ton oder Kirschbaumrinde-Dose je nach Grösse des Geldbeutels zu lagern. Am sparsamsten ist in der Alu-Tüte zu lassen!