Archiv des Autors: Menglin

Neue Saison Tee von Shui Tang

Es war Rogers Idee, eine Saison Kollektion von Shui Tang anzubieten, um Teeliebhaber einen Überblick der erlesenen Tees zu vermitteln.

Viele Besucher staunen nur im Shui Tang, wenn sie vor den beschrifteten Teedosen stehen. Für jede Frage stehe ich gerne zur Verfügung und das macht einen Besuch in Shui Tang zum Erlebnis. Aber was ist mit dem Teeliebhaber, der nicht häufig den Weg nehmen können, um zu Shui Tang zu gehen? Mich fragen oft Leute, was und womit sollen sie mit Tee anfangen? Dafür haben wir eine Serie von Saison-Tee kreiiert. Und für die Interessierten haben wir ein Angebot von Jahresabo. Das Abo ermöglicht, 12 verschiedene erlesenen Tees in Shui Tang zugeschickt auszuprobieren. Was in Wein-Handel schon lang bekannt ist, versuchen wir in Shui Tang, eine Kontinuität unterschiedlichen erlesenen Tees zuzustellen.

Ich bemühe mich, durch eine Selektion, den Teeliebhaber einen Überblick zu ermöglichen, eine Teereise von weiss zu grün, von blau zu rot und von rot zu schwarz durch zu reisen. Abgestimmt mit dem Wechsel von Jahreszeit, Tee kann sehr bereichernd ausgleichend helfen. Ein Jahresabo von Saisontee sollte eine Teereise sein, begleitet von Shui Tang, durch verschiedenen Regionen, verschiedenen Stilrichtungen zu erleben und vielfältigen Geschmäcke endlich kennen zu lernen!

Die drei neue Saison-Tee und jeder Tee hat einen eigenen Sticker:

Anji Baicha

Fancy Oolong Nostalgie

Hongyu Hongcha

Mehr.

Information über die Möglichkeit eines Jahresab von Shui Tang: Hier.

 

Aufregung

Morgen ist der Anlass bei Porsche Zug. Ja, ich bin recht aufgeregt. „Kannst Du es wirklich?“ ich frage mich ständig und bin nicht ganz sicher.

Alle arbeiten daran, Roger, Chragi, Charlotte, Jörg, Jürg und Carola. Kurze Information für Shui Tang zusammenzusetzen oder Vorbereitungsarbeit für Tee.

Geplant sind 5 Workshops. Porsche hat seinen Klienten nicht verraten, was ich ihnen erzählen werde. Wahrscheinlich können sie es auch nicht recht glauben, was da alles möglich im Tee sein kann und ich alles erzählen würde. Nein, ich werde keine Geheimnisse des Tees enthüllen. Denn es gar nichts gibt. Es gibt nur etwas im Tee, etwas ganz Eindeutiges. Etwas, was Menschen ermutigt, die kulturelle Grenze zu überschreiten, sich mit Tee zu beschäftigen; etwas, was Menschen bewegt, sich Mühe zu geben, eine neue Welt zu entdecken; und noch etwas Besonders im Tee, der die Zeit verlangsamt. Und all diese Eigenschaften haben nichts mit Presitige und Macht zu tun, sondern mit Herzen, was Menschen wirklich verbindet.

Wir haben etwas vorbereitet für diesen Anlass und ich wünsche allen Helfer ein gutes Schlaf.

Zufälle

Jeder Stundent muss sein erstes Mal versuchen, mit einer Seminararbeit anzufangen. Für eine ausländische Studentin war das erste Mal mehr als nur schwierig. Das schwierigste war nicht das Sprachliche, sondern die Art des kritischen Denkens, das man damals an der deutsche Universtität noch pflegte.

Meine erste Arbeit war eine Arbeit über „Junge Tibeter in der Schweiz“ von Martin Brauen. Mein Teevater Detlef war damals mein Dozent, der mich mehr als nur „toleriert“, als ich mit meinem schlechten Deutsch und noch sehr einer chinesische Art des Studierens in seinem Seminar sass.

Nach dieser Arbeit begegnete ich tatsächlich irgendwann Herrn Brauen in Zürich, da er in Zürich forschte.  Flüchtige Begegnungen, keine Bedeutung.

Als Chragi mir Taschi vorschlug, für Shui Tang zu fotographieren, war ich nicht abgeneigt. Obwohl ich bereits einen sehr guten Fotograph in Deutschland kenne und ihn eigentlich arrangieren wollte. Aber Freunde von Chragi mussten gute Leute sein – ich habe Vertrauen in Chragi. Und eine Chance einem unbekannten jungen Mann zu geben, sich zu entfalten, ist auch der Sinn, warum Shui Tang existiert. Ein Ort für Möglichkeiten!

Dann lernte ich Taschi kennen. (noch mehr bilder von taschi)

Taschi, ein damals unbekannter Mensch, der mir sofort seine Hilfe zusagte, das hässliche lässige Stollen abzunehmen. Dass ein Mann einfach meinen Wunsch erfüllt, ohne viel Bitte und Bitte, war mir seit einer langen Zeit eine ganz neue Erfahrung! Dieser unbekannte junge Mann vertraute mir, schüttelte sein Herz wie zwischen Bruder und Schwester. Plötzlich sagte er zu mir, dass er mit seiner Schwester zu mir kommt. Sie sei eine Schauspielerin und kann als Käufer spielen und fotographiert werden lassen. Ich dachte, why not.

Als diese wunderschöne Schwester kam, wußte ich noch nicht, was für ein Geschenk Shui Tang bekam. Ein Medienstar, das in Hollywood lebt und im Moment in der Schweiz unglaublich „hot“ ist. Sie kam einfach zwei Male ins Shui Tang, war total begeistert von Tee und Shui Tang. Sie machte alles, was Shui Tang gut tut. Yangzom war mir damals unbekannt und ich wußte nicht einmal von ihrer Bekanntheit. Ich war nur beeindruckt von ihrer Schönheit, natürliche Schönheit!

Eine wunderschöne Frau, natürlich und wahr. Sie war sich sehr bewußt, dass sie nichts dafür sein kann, dass sie so aussieht. Schauspielerei ist eine harte Arbeit. Eine harte Arbeit, weil das scheibare Äusseren von anderen so viel bemessen wird und man selbst einfach akzeptieren muss, dass man nicht für das Messen des Anderen viel persönlich dagegen tun kann. Sie sagte mir, dass sie das Loslassen lernt. Sie lernt, alles anzunehmen, was auf sie zukommt. Als Schauspieler learnt man auch, einfach und bescheiden zu leben, weil die Zukunft eben unberechenbar ist.

Ich war sehr beeindruckt von dieser Schönheit, die einfach so zu Shui Tang gebracht wurde.

Als ich erfuhr, dass sie die Kinder von Herrn Brauen sind, war ich sekundenlang sprachlos! Ach! Was für ein Karma? Aas für einen Zufall! Mit Wille wäre es wohl ganz anders gelaufen!

Diese wunderbaren Menschen, die nur das Beste für Shui Tang tun, sind wunderbare Geschenke! Ich kann meine Dankbarkeit nicht ausdrucken….

Taschi 

Tee und vielleicht Oper

Als er zum ersten Mal kam, wollte er nur Alishan Hochland, als ob dieser Tee sein Vertraute wäre. Nicht zu viel wollte er bedient werden, da er eine Gesellschaft hatte.

Als er zum zweiten Mal kam, verlangte er eine Tasse Tee kurz vor Ladenschluss. Da ich kein Schweizer bin, schenkte ich ihm gerne eine Tasse ein. Weil er viel reden und wach bleiben musste gab ich ihm eine Tasse Pu Er 1990.

Wir kamen zu Gespräch, als der Laden leer wurde. Er fragte mich nach verschiedenen Tees, scheibar ist er ein Liebhaber von Oriental Beauty. Ich machte ihm eine Tasse Oriental Beauty. Eine persönliche Kollektion, die unter im Schrank unsichbar beleibt. Er war bei der Tasse nicht mehr ganz irdisch.

Als er heute kam, wollte ich ihm eine Tasse Fancy Nostalgie geben. Er mag den Name Fancy nicht, zu amerikanisch. Also, ich machte einen Tee in gleiche Richtung – einer meines Lieblingstees, der Benjamin Button Alishan 2004. Er war höchst begeistert, begeistert von der Vielschichtigkeit und Facetten! Begeistert von der Art der Degustation und des Genusses, begeistert von der Gesellschaft. Anmutig und geistreich.

Dann erzählte er mir, was er macht. Er schreibt Oper oder so etwas Ähnliches. Bei seiner Erzählung baute er immer Szene des Tees ein. Tee serviert von einer Prinzessin aus China, namens Angelika. Eine wunderschöne Gestalt, die von Vater und Vaterland ins Westen geschickt ist, die Köpfe der abendländischen Kämpfer umdrehen sollte, um höheren Ziele zu erreichen. Die schöne Prinzessin verliebte sich leider nicht in einem tapferen Kämpfer, sondern in einem Feigling. Da sie sich in einem Feigling verliebt, muss sie immer mit ihm fliehen, Flucht vor anderen Bewerber oder vor dem Vater…

Die Erzählung war humorvoll, halb ernst und halb lustig. Chragi war anwesen und musste immer mit schmunzeln. Er fragte mich, ob ich nicht Interesse hätte, etwas mitzuspielen. Da ich so oder so Tee mache, warum nicht? Das Problem ist die Termin-Kollision wegen Literaturhaus.

Der Besucher trank eine Tasse nach der anderen. Seuzfte und ging. Chragi sagte zu mir, dass er sich zusammennehmen muss, wenn er zu mir kommt. Denn die Besucher in Shui Tang sehr anspruchsvoll sein können. (Letztes Mal erlebte er den eloquenten Hermann und wir können ihn einfach bis jetzt nicht vergessen.) Das Gespräch setzt oft ein Vorkenntnis von Etwas aus. Ich nickte meinen Kopf. Das kann sein. Ich sehe diese Dinge allerdings ein bisschen anders.

Jeder kann sich wohl fühlen, wenn er es will. Menschen, die geistig stark sind, haben nicht immer andere Kompetenz. Aber die meisten starken Menschen möchten gerne selbst sein, das wahre Selbst leben. In Shui Tang ist jeder so wie er ist, in Ordnung. So fühlen Menschen sich wohl, weil sie nicht etwas vorspielen müssen, um etwas zu sein. Das ist wohl der Grund, dass Shui Tang ein Ort werden kann, Menschen zu verbinden, Dinge zu gestalten, Entwicklung zu entstehen und Veränderungen zu bewegen!

Ich kenne den Name des interessanten Besuchers nicht. Es ist auch nicht wichtig. Er kennt mich, ich kenne ihn. Und Googlen bringt tatsächlich gar nichts!

Mond in Dur und Moll

人有悲歡離合,月有陰晴圓缺,此事古難全。

Das Leben ist voller Abschied und Zusammenkunft, voller Trauer und Freude – ähnlich wie der Mond, mal hell, mal dunkel, mal voll und mal abnehmend. Diese Dinge sind nie perfekt seit es Menschheit gibt.

Werden Menschen besser? Werden wir bessere Menschen, wenn wir dies oder das tun? Wird das Leben besser schöner? Werden wir jemals vollkommend? Warum sollen wir?

Wenn ich die Musik von Bach höre – auch wenn ich sehr jung und ungeübt war, war ich beeindruckt von der Endlosigkeit und dem Gefühl nahem an ein immer weitergehenden Linie zu stehen. Menschen, die durch die Glaube an Gott besser werden, durch sein Tun sich bessern, glauben an eine Entwicklung, die sich besser vorwärts entwickelt. Dieses abendländischen Bild von geschichtlichen Entwicklung ist gebrochen durch die Ansichten von Herder. Herder, ein Hitstoriker, der anders denkte, die geschichtliche Entwicklung wie ein Spiral vorstellte. Ein Spiral wie ein Kreis, der sich dreht und teilweise wiederholt. Aber auch ein Spiral entwickelt sich weiter – irgendwohin. Die Vorstellung von Entwicklung im Abendland entwicklt sich zum Vollendung durch Darwin. Menschen entwickelte sich aus Affen und entwickeln sich weiter – also, es gibt Entwickeltes, Entwickelndes und Unterentwickeltes…

Ich komme aus ein „entwickelndes“ Land – Schwellenländer, Taiwan. Dank dieser Theorie wusste ich bescheiden zu sein, dass es noch „entwickeltes Land“ wie Europa gibt.

Für Menschen aus dem chinesischen Kulturkreis sieht der Lauf der Dinge anders aus. Die Geschichte und den Menschen gleicht der Mond.

Der Mond und seine phänomenale Veränderung brachten Chinese zum Nachdenken über sich selbst und seine Beziehung zur Umwelt. Die Natur zeigt uns konkrete Veränderung der Dinge anstatt ein Konzept oder Modell. Wie entwickeln sich eigentlich der Lauf der Dinge? Werden Menschen besser?

Mein verstorbener Lehrer Michel machte mir das Wichtigste für das Leben klar: Wahrhaftig sein, das wahre Selbst zu leben ist wichtiger als besser werden. Wir werden durch Reflexion nicht besser – was ist denn schon besser? Aber bewußt werden über unsere Handlung, die Verantwortung über eigene Handlung bewusst zu übernehmen macht das Leben einfacher und wahrhaftig. Wahrhaftig, weil wir freie Willen haben, einfach etwas zu geben oder nicht – ganz unabhängig von dem, was wir bekommen.

Die Geschichte wiederholen sich. Die Menschen kommen zusammen und trennen sich wieder. Ein Mensch wird geboren, erwachsen, krank, genesen, wieder lachen, und weinen. Irgendwann hinfällig und sterben, dann wird wieder ein Mensch geboren. Täglich werden Menschen sterben und geboren. Täglich werden Kriege geführt und Vertrag unterschrieben. Wo ist eine liniale Entwicklung? Es sind Kreislauf, wie der Mond.

Der Mond ist dem Zyklus unterordnet. Der Mensch auch, vor allem Frauen. Das Zyklus bedeutet einen unendlichen Kreis, der sich kreiselt. Es gibt Krise so wie Wachstum. Es gibt Wachstum so wie Krise. Das Leben wird nicht besser, weil die Natur so ist, nicht weil der Mensch schlechter oder besser wird. Weil die Natur so ist.

Wenn Chinese tatsächlich nur so schicksalhaft denken würde, würde die chinesische Poesie die kulturelle Grenze nicht überschreiten.

一年明月今宵多,人生由命非由他。
有酒不飲奈明何!

韓愈:八月十五夜贈張功曹

Der heutige Mond ist der schönste von dem ganzen Jahr. Weiss Du, unser Leben ist gesteuert von dem Univsersum anstatt von unserem bescheidenen Dasein. Wenn Du jetzt nicht einfach mit trinkst, bist Du wirklich selbst schuld und zu Schade unter dem schönen Mondschein!

Das Leben verläuft tatsächlich wie der Mond und die menschliche Begegnungen sind meistens in Dur oder Moll. Wir sind oft gefangen zwischen dem freudigen und traurigen Phänomenen und leiden. Das Leiden erzeugen wiederum Phänomenen. Ein Kreislauf, der nie aufhört, solange wir unbewußt bleiben. Der Mond nimmt zu und wieder ab. Es geschieht von sich allein. Wozu anhaften? Lebe im Hier und Jetzt. Lebe – so lange wir es können. Lachen – so laut, wie es geht.

Der Mond ist selbst die Trennung und die Zusammenführung des menschlichen Lebens. Der Mond ist auch das Verbindende zwischen Menschen. In einer Vollmondnacht erinnert der schöne Mond Chinese immer an geliebten Menschen. Menschen, die sich zwar weit entfernt voneinander befinden, können trotz der Entfernung den gleichen Mond bewundern. Was trennt uns denn eigentlich? Außer der Hautfarbe, ausser der Sprache und ausser der sichtbaren Kilometer, unser Herzen treffen sich doch bei dem Mond – wir teilen den gleichen Mond und schlagen den gleichen Herzen!

Auch das Westen und das Osten vereinen sich bei dem Mond. Was trennt uns ausser Denken und ausser Angst? Dur und Moll werden sich vereinen in Mond.

Mond in Dur und Moll ist ein Experiment von Pi-Chin und mir in Literaturhaus Zürich am 28.11. Cellos Klänge, die das Westen zur Sprache bringt, wird begleitet mit der chinesischen Poesie. Ein Versuch zwei extremen Weltbilder in seinem Parallelen und Paradoxien zum Ausdruck zu bringen.

Das Westen und das Osten können gar nicht so weit vonander getrennt sein, wenn der gleiche Mond den gleichen Himmel beleuchten!

但願人長久,千里共嬋娟。

水調歌頭 蘇軾

Mein lieber Freund, lebe wohl! Trotz der leiblichen Trennung werden wir uns in dem gleichen Mondschein begegnen!

„Mond in Dur und Moll“

Ein Konzert von Konzertreihe „abendsfrüh“.

Literaturhaus Zürich, Limmatquai 62

«abendsfrüh» ist eine Kammerkonzertreihe, die jeweils am letzen Samstag des Monats von 17-18 Uhr stattfindet.

Wieder ein Schritt weiter: QR-Code

Ich darf hier eine Werbung machen für Shui Tang. Eine kleine technische Er“l“ungenschaft:

Man kann nun:

Mobile Infos zum Qilan Oolong: SMS an 202 mit QR 202505 (CHF 0.20) oder Code scannen: http://bit.ly/Y4bVc

Das Code-Dokodare gleicht das einstige Zauber: „Sesam, öffne Dich!“

Alles, was über Qilan gewusst werden sollte, offenbart sich vor Dir.

Shui Tang und Porsche

Was hat Shui Tang und Porsche gemeinsam?

Der „beste“ Tee und das „beste“ Auto?

Der harte Droge, die Wachheit zu putschen und das kompetente Potenzmittel für schlappe Typen?

Eigentlich ist es fast unmöglich für jemanden wie mich, von so einem Auftrag zu bekommen. Für die exklusivsten Klienten von Porsche Tee zu zeigen. Jemand wie ich, der Visitenkarte nicht gerne dabei habe- auch bei dem Treffen in Porsche…, kann nach dem Regel von Networking eigentlich nie existieren.

Alles, was möglich macht, ist der Tee. Hubert E. ist begeistert von Tee, nicht von Menglin. Sie war in der Begegnung eher ein bisschen komisch für ihn, weil sie nicht aufhören konnte, über Tee zu erzählen und anfangs leicht arrogant und unzugänglich war. Das ist in seinem Kopf über diese Person geblieben. Aber der Tee, sein Duft und sein Aroma fesselten diese berühmte Nase bis heute. Dann vermittelt er Shui Tang, ein Qualitätsmerkmal für ihn, an Porsche.

Er sagte zu Menglin, dass der beste Tee an bestem Ort den interessanten Menschen näher gebracht werden muss. Tee kann noch mehr Menschen erreichen, wenn der richtige Zeitpunkt aufgespürt wird und es von den richtigen Händen an dem richtigen Ort ausgeführt wird. Er hat ein guter Riecher, nicht nur für das feinste kulinarische Zauber, sondern auch für Menschen, für Entwicklung und für die Zeit.

Ist es dort ein richtiger Ort, Tee zu präsentieren?

Ich präsentiere Tee nicht. Tee spricht für sich selbst. Menschen, die gewöhnt sind, mit Geld zu agieren und das Leben so zu gestalten, vergessen, dass Dinge, die für selbst sprechen können. Denn die scheinhafte Welt, die nach Geld jaggen und jubeln, baut sich auf Pomp und Schrei. Das Sichtbare und Fassbare binden Menschen an das Geld und macht das Geld seinen Wert. Die leise Sprache des Tees wird entweder Neugierde erwecken oder sie enttäuschen. Denn es gibt keine blendende Parfüm in einem Event, nur die wahrhaftigen Worte des Tees, die einem flüstern, wenn einer zuhört.

Wenn Du willst, kannst Du von Tee noch mehr mitnehmen. Wenn Du es nicht willst, ist es auch gut…

Ich werde mein Bestes geben. Das Beste, was die Zeit überdauert.

Das Bewusstsein von Qualität und Tradition und Verständnis von zeitlosen Werte sind das, was Porsche und Shui Tang verbindet!

Bach und Mond

Selten mag ich die Zuschreibung von anderen Menschen über mich. Meistens hasse ich die Ettikette, was meine Familie mir zugewiesen hat. Ich liebe das Gefühl, als „unberechenbar“ zu sein. Unberechenbar ist nicht welchselhaft, nicht wahr? Warum will man den anderen berechnen? Auch wenn ich Tee sehr liebe, kann ich nicht auf meine Sucht zum Kaffee verzichten. Ich liebe Tee, auch Musik und Literatur.

Das Experiment mit Pi-Chin, westliche klassische Musik, chinesische Poesie und Tee zusammen zu verbinden hatte einen grossen Zulauf. Die Anwesenden hatten grosse Freude und wir hatten riesen Spass. Pi-Chin und ich nehmen nun die nächste Herausforderung an, die Einladung von Literaturhaus in Zürich anzunehmen, noch einmal, den kulturellen Brücke zu schlagen!

Was verbindet Bach und die chinesische Dichtung? Nichts anders als die menschliche Fantasie, die versucht, aus dem bescheidenen unvollkemmenden menschlichen Dasein das einfache Dasein zu färben, zu knüpfen und zu versüssen. 

Wie verbindet Mond Bach und die chinesische Poesie?

Pi-Chin interessiert sich für das Topic Mond. Wieder das gleiche Thema spielen wollen wir beides nicht. Wie langweilig… Nein, nicht wirklich. Nicht weil es langweilig ist, wieder die Verbindung zwischen Li Bo und Bach herzustellen, sondern weil es spannender und rissikoreicher ist, wenn wir etwas Neues wagen!

Kelten verehren Vollmond. In der Vollmondsnacht sollen Männer und Frauen zueinander finden und das freudige Triebe ausleben, um die Fortsetzung der Menschheit zu beglücken. Die alte chinesische Kultur ist nicht anders als die keltische. Der Mond war das Symbol der unsichtbaren Faden der treibenden Kraft, die Menschen zueinander führen oder auseinander reissen.

Diesmal wagen wir uns, die Musik Bachs im Himmel Zürichs schweben zu lassen, die Menschen den Raum und die Zeit zu überschreiten zu helfen, eine Reise zu unternehmen. Eine Reise in einem fernen, sehr alten Land, wo der Mond das menschliche Schicksal steuert, Menschen zu weinen und zu lachen bringt und viele viele Menschen in Höhe und Tiefe begleitet. Es wird uns bewusst, dass wir zwar nicht die gleiche Sprache sprechen, aber den gleichen Mond in einer Welt teilen. Und unser Herzen werden irgendwo in der Nacht im Mondschein treffen.

Am 28.11. Samstag, um 17 Uhr in Literaturhaus Zürich treffen wir uns im Mondschein in Klänge von Bach.

Vorläufige Webseite von Shui Tang

Man kann sich über zwei Seite über Shui Tang informieren:

http://shuitang.kaywa.com/

http://dokodare.kaywa.com/202031628

Eine richtige offzielle Seite ist im Moment kräftig am arbeiten. Ungeduldig warte ich selbst auf den Auftriit in Cyperspace, so dass Shui Tang und unbekannte Teefreunde zu einander finden können.

Ich bin selbst gespannt auf das visuelle Shui Tang!

Ein Oolong der Unberechenbarkeit

Als H. wieder kam, sagte er mir, dass er nun in seiner Umwelt als unberechenbar zugeschrieben wurde, seit er in Shui Tang war. Seine zwei wunderschöne Steinkanne und die zurückhaltenden Celadon-Tassen verhalfen einerseits seiner Tee-Kunst Beifall zu ernten, andererseits fand offensichtlich eine Verinnerlichung statt, dass er anders wurde.

Unberechenbarkeit ist stets das, was uns an der Sicherheit bindet und die Zen-Lehre uns zum Leben lehrt. Unberechbarkeit des Lebens fordert einen auf, Situationen situativ wahrzunehmen und situativ zu agieren anstatt mit Konzepten. In der Unberechenbarkeit des Geistes steckt eine unendliche Freiheit. Aber… mit der Zeit wird man selbst unberechenbar für die anderen, die das Leben nach einem anderen Vorbild leben…

Wie lange sollte ich diesen Tee ziehen? Jeden Tag muss ich diese Frage bewantworten. Ich frage stets zurück: was für einen Tee trinken Sie? Was für eine Teekanne haben Sie? Mit wem oder für wen ist dieser Tee gemacht?

Warum merkst Du nicht, dass dieser Tee anders ist als der andere? Und diese Person anders als die anderen, die Du angeblich gut erforscht hast?

Oft fahre ich mit Tram 3 oder Bus 31 bis zum Löwenplatz und wechsele dort den anderen Tram. Am den teueren Löwenplatz gibt es ein sehr bekanntes Haar-Styling-Club in Zürich. Während der Wartezeit schaute ich manchmal die Schaufenster an und staunte immer, was für bunten glizerten Taschen und Kleider dort gehängt werden. Was für einen Geschmack? – ich frage mich oft. Werde ich nicht ein buntes Vögel, wenn ich mit diesen glänzenden Muscheln und Tiermuster schmücken würde? Was will ich mit diesen Aufmerksamkeit erregenden Taschen und Stoffe um mich über mich aussagen lassen? Und, wen will ich denn überhaupt anziehen??!!

Offensichtlich versteht mein Lehrer Atong Frauen durch den Tee. Wir haben in diesem Sommer zwei verschiedenen Fancy Oolong 番庄烏龍茶 erzeugen lassen. Als ich die zwei vrschiedenen Partie von Fancy degustierte, wurde ich mir klar, was vulgär und was einfache Schönheit bedeutet. Ich rief meinen Lehrer an und wollte seine Unterweisung. Er bestätigte meine Notizen und sagte mir, „Weiß Du, der Sijichun ist wie die Frauen von Schikimicki-Szene 三八阿花. Das ist ein Hollywood-Tee. Und der Wuyi wie eine Dame 大家閨秀…“

Die Partie aus Sijichun verzauberte mich mit seinen wechselhaften Düften und lebendigen Farben. Er duftet wie eine Blume, die nicht einfach zufrieden ist mit einer stillen Bewunderung eines reinen Herzen, sondern mehr. Wie eine Blume, die Bienen, Flieger und Farfalla anziehen will – unbedingt. „Schaue, ich bin so schön!“ Die andere Partie aus tradtionellem Wuyi-Baum, verschmäht von den neuen Teetrinker-Generation, weil er „langweilig und zu eigenwillig“ sei. Langweilig, weil er nicht so duftet wie Sijichun, eigenwillig, weil dieser Baum seinen speziellen Duftcharakter hat. Für Teemaker auf dem Mainstream-Markt ist es doch viel erleichternd, wenn sie berechenbaren Geschmack erzeugen können und berechenbar kalkulieren. Sich stellen vor dem Unberechenbaren ist eine Herausforderung, die selten jedermanns Sache ist! Ausser Atong.

Zufällig fand Aming 阿明 einen ungepflegten Garten von Wuyi 武夷, der so unbeliebt auf dem Markrt ist. Bevor die Wuyi-Bäume abgerissen werden und der Boden zum Ananas-Felder (jeder, der einmal in Mingjian war, weiß die Macht der Ananas in der Landwirtschaft) umverwandelt werden, „entdeckte“ der Insider Aming den Teegarten. Auch nur die Zusammenarbeit zwischen Atong und Aming ermöglicht diese besonderbare Kreation – ein Formosa Oolong wie vor 100 Jahren… 

Ein Tee, der der Unberechenbarkeit ausgeliefert ist. Ein Tee aus einem Teegarten, der selten gepflegt wurde, von Insekten heimgesucht und gefressen. Die Blätter, die von dem Kampf gegen die unberechenbare Natur übrig geblieben waren, wurden gepflückt. Mühsam aussortierte Blätter zwischen fast unbrauchbaren und noch brauchbaren Pflückgut wurden nach der Tradition im Zimmertemperatur verarbeitet. Unberechenbar war die Menge, die brauchbar war. Unberechbar blieb es, wie das Wetter sich verhielt. Regnete es oder bleibt es feucht und heiss? Der gewöhnte Zimmertemperatur beschleunigt und ermöglicht die höhe Fermentationsgrade. Die menschlichen Trieben alles in der Hand zu kontrollieren, den Oolong nicht mehr wie Oolong erscheinen zu lassen, sondern wie ein Grüntee, konnten sich erst durchsetzen mit der Errungenschaft der Klimaanlage! Das künstliche Kühle erzeugt das scheinhaften Frische des so genannten „grünen“ Oolong. Das extreme Beispiel ist die Entstehung des grünen Tie Guanyin aus Anxi!

Der heutige begehrte grünen Anxi Tie Guanyin ist ein Tee der Berechenbarkeit!

Der Fancy Nostalgie bezeichnet sich als ein Gegenbeispiel der Berechenbarkeit.

Der Wuyi-Fancy duftet leise, sehr präsent, wie die Musik Beethovens. Auch wenn Beethoven seit Jahrhunterten tot ist, ist er immer noch lebendig. Die Teife und Klarheit seiner Klänge berühren Menschen zwischen den Grenzen und der Kulturen! Die Schönheit der einfachen Dinge, nicht laut, nicht kompliziert und nicht aufdringlich. Ein Tee wie ein Teemensch, der Demuth übt. Demuth vor der Unberechenbarkeit des Lebens.

Der Wuyi-Fancy hat einen feinen honigsüssen Aufguss und sein Duft wie das frische einfache Jasmin im frühen Frühling. Wie die frische Blüte, die einfach blüht, ohne Wille. Wenn die Sonne scheint, wird die Blüte noch mehr duften, aber nur so stark, dass derjenige, der angezogen fühlte, riechen sollte…

„Wir, die dem Teeweg folgen, müssen mit dieser Einfachheit fortfahren… Doch dürfen wir nicht vergessen, dass der Weg, diese Einfachheit zu erreichen, lang ist.“

Soshitsu Sen, ehemaliger Grossmeister von Urasenke-Teeschule