Zufälle

Jeder Stundent muss sein erstes Mal versuchen, mit einer Seminararbeit anzufangen. Für eine ausländische Studentin war das erste Mal mehr als nur schwierig. Das schwierigste war nicht das Sprachliche, sondern die Art des kritischen Denkens, das man damals an der deutsche Universtität noch pflegte.

Meine erste Arbeit war eine Arbeit über „Junge Tibeter in der Schweiz“ von Martin Brauen. Mein Teevater Detlef war damals mein Dozent, der mich mehr als nur „toleriert“, als ich mit meinem schlechten Deutsch und noch sehr einer chinesische Art des Studierens in seinem Seminar sass.

Nach dieser Arbeit begegnete ich tatsächlich irgendwann Herrn Brauen in Zürich, da er in Zürich forschte.  Flüchtige Begegnungen, keine Bedeutung.

Als Chragi mir Taschi vorschlug, für Shui Tang zu fotographieren, war ich nicht abgeneigt. Obwohl ich bereits einen sehr guten Fotograph in Deutschland kenne und ihn eigentlich arrangieren wollte. Aber Freunde von Chragi mussten gute Leute sein – ich habe Vertrauen in Chragi. Und eine Chance einem unbekannten jungen Mann zu geben, sich zu entfalten, ist auch der Sinn, warum Shui Tang existiert. Ein Ort für Möglichkeiten!

Dann lernte ich Taschi kennen. (noch mehr bilder von taschi)

Taschi, ein damals unbekannter Mensch, der mir sofort seine Hilfe zusagte, das hässliche lässige Stollen abzunehmen. Dass ein Mann einfach meinen Wunsch erfüllt, ohne viel Bitte und Bitte, war mir seit einer langen Zeit eine ganz neue Erfahrung! Dieser unbekannte junge Mann vertraute mir, schüttelte sein Herz wie zwischen Bruder und Schwester. Plötzlich sagte er zu mir, dass er mit seiner Schwester zu mir kommt. Sie sei eine Schauspielerin und kann als Käufer spielen und fotographiert werden lassen. Ich dachte, why not.

Als diese wunderschöne Schwester kam, wußte ich noch nicht, was für ein Geschenk Shui Tang bekam. Ein Medienstar, das in Hollywood lebt und im Moment in der Schweiz unglaublich „hot“ ist. Sie kam einfach zwei Male ins Shui Tang, war total begeistert von Tee und Shui Tang. Sie machte alles, was Shui Tang gut tut. Yangzom war mir damals unbekannt und ich wußte nicht einmal von ihrer Bekanntheit. Ich war nur beeindruckt von ihrer Schönheit, natürliche Schönheit!

Eine wunderschöne Frau, natürlich und wahr. Sie war sich sehr bewußt, dass sie nichts dafür sein kann, dass sie so aussieht. Schauspielerei ist eine harte Arbeit. Eine harte Arbeit, weil das scheibare Äusseren von anderen so viel bemessen wird und man selbst einfach akzeptieren muss, dass man nicht für das Messen des Anderen viel persönlich dagegen tun kann. Sie sagte mir, dass sie das Loslassen lernt. Sie lernt, alles anzunehmen, was auf sie zukommt. Als Schauspieler learnt man auch, einfach und bescheiden zu leben, weil die Zukunft eben unberechenbar ist.

Ich war sehr beeindruckt von dieser Schönheit, die einfach so zu Shui Tang gebracht wurde.

Als ich erfuhr, dass sie die Kinder von Herrn Brauen sind, war ich sekundenlang sprachlos! Ach! Was für ein Karma? Aas für einen Zufall! Mit Wille wäre es wohl ganz anders gelaufen!

Diese wunderbaren Menschen, die nur das Beste für Shui Tang tun, sind wunderbare Geschenke! Ich kann meine Dankbarkeit nicht ausdrucken….

Taschi 

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