Bach und Mond

Selten mag ich die Zuschreibung von anderen Menschen über mich. Meistens hasse ich die Ettikette, was meine Familie mir zugewiesen hat. Ich liebe das Gefühl, als „unberechenbar“ zu sein. Unberechenbar ist nicht welchselhaft, nicht wahr? Warum will man den anderen berechnen? Auch wenn ich Tee sehr liebe, kann ich nicht auf meine Sucht zum Kaffee verzichten. Ich liebe Tee, auch Musik und Literatur.

Das Experiment mit Pi-Chin, westliche klassische Musik, chinesische Poesie und Tee zusammen zu verbinden hatte einen grossen Zulauf. Die Anwesenden hatten grosse Freude und wir hatten riesen Spass. Pi-Chin und ich nehmen nun die nächste Herausforderung an, die Einladung von Literaturhaus in Zürich anzunehmen, noch einmal, den kulturellen Brücke zu schlagen!

Was verbindet Bach und die chinesische Dichtung? Nichts anders als die menschliche Fantasie, die versucht, aus dem bescheidenen unvollkemmenden menschlichen Dasein das einfache Dasein zu färben, zu knüpfen und zu versüssen. 

Wie verbindet Mond Bach und die chinesische Poesie?

Pi-Chin interessiert sich für das Topic Mond. Wieder das gleiche Thema spielen wollen wir beides nicht. Wie langweilig… Nein, nicht wirklich. Nicht weil es langweilig ist, wieder die Verbindung zwischen Li Bo und Bach herzustellen, sondern weil es spannender und rissikoreicher ist, wenn wir etwas Neues wagen!

Kelten verehren Vollmond. In der Vollmondsnacht sollen Männer und Frauen zueinander finden und das freudige Triebe ausleben, um die Fortsetzung der Menschheit zu beglücken. Die alte chinesische Kultur ist nicht anders als die keltische. Der Mond war das Symbol der unsichtbaren Faden der treibenden Kraft, die Menschen zueinander führen oder auseinander reissen.

Diesmal wagen wir uns, die Musik Bachs im Himmel Zürichs schweben zu lassen, die Menschen den Raum und die Zeit zu überschreiten zu helfen, eine Reise zu unternehmen. Eine Reise in einem fernen, sehr alten Land, wo der Mond das menschliche Schicksal steuert, Menschen zu weinen und zu lachen bringt und viele viele Menschen in Höhe und Tiefe begleitet. Es wird uns bewusst, dass wir zwar nicht die gleiche Sprache sprechen, aber den gleichen Mond in einer Welt teilen. Und unser Herzen werden irgendwo in der Nacht im Mondschein treffen.

Am 28.11. Samstag, um 17 Uhr in Literaturhaus Zürich treffen wir uns im Mondschein in Klänge von Bach.

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