Eine schlechte Verkäuferin

Eine schlechte Verkäuferin

Ich bin bestimmt eine sehr schlechte Verkäuferin! Und eine schlechte Geschäftsfrau.

In den zwei Wochen in Taiwan und in Tokyo musste ich schöne Dinge für Shui Tang aussuchen und einkaufen. Einerseits weil die Zeit knapp war, andererseits weil ich kein Geduld habe, verwirklichte sich mein Einkaufsstil richtig. Ich hasse Überlegungen bei Einkaufen. Ich weiß, wenn mich etwas nicht ganz überzeugt, dann muss ich mir überlegen. Wenn ich mir überlege, dann lass ich lieber mein Finger weg. Take it or leave it! Ich praktiziere diese Einstellung nicht nur bei Einkaufen, sondern auch bei menschlichen Beziehungen und bei der Liebe. Das kann oft zu Dessaster führen.

Normalerweis gehe ich in einen Laden hinein und sammele zuerst Eindrücke. Normalerweise kaufe ich das, was mich in ersten Augenblick fasziniert. Die Überlegung kommt immer aus Intellekt – dies vertraue ich nicht so viel. Wenn ich mich entscheide, etwas zu kaufen, dann mache ich es schnell und bestimmt. „Dies , dies und dies. “ In Yingge schockte ich meinen Stil eine Verkäuferin. Sie sagte, „Hey, Sie haben echt einen speziellen Stil einzukaufen. Sehr speziell - sehr schnell und sehr glatt.“

Vielleicht weil ich so bin, habe ich häufig diese Art von Klienten. Das gefällt mir am besten und der Kauf / Verkauf wird zum gegenseitigen Freude. Man muss nicht zu viel sprechen. Die Dinge sprechen für sich und Käufer bedankt sich für die schöne Dinge, während der Verkäufer sich für das Vertrauen dankt. Dann wird Verkauf/ Kauf zu einem Freundschaftsakt.

Manchmal kommen Klienten, die sich Minuten lang überlegen. Wenn solche Klienten kamen, die alten Teekanne minutenlang in der Hand nahmen, ob sie mitnehmen sollten, sagte ich häufig, „Wissen Sie, diese Kanne gefällt mir selbst so gut. Eigentlich möchte ich sie am liebsten bei mir behalten.“ Meistens fanden Klienten mich unmöglich.

Ich glaube an den unsichtbaren Faden. Dinge rufen uns, anstatt wir finden sie! Dinge suchen sich aus, wo sie hingehen wollen. Wir, Menschen glauben immer, wir seien der Schöpfer, wir suchen unser Partner aus und wir suchen dies und jenes aus. Nein! Umgekehrt - wir werden gefunden. Der vermeintliche Jägger, Mann, glaubt vielleicht, er habe eine Frau geschnappt. In der Tat wurde er ausgewählt. Wenn die Frau nicht will, hätte er nie eine Chance! 

Die wunderschönen alten Teekannen von HP fanden paar schöne neuen Liebhaber! Eine ging nach San Fransisco, eine ging nach Salzburg, eine ging nach München und eine bleibt in der Altstadt Zürichs. Die neuen Liebhaber der Kannen kamen zu Shui Tang überlegten sich nicht lange und nahmen sie heim. Ich freute mich immer dabei, wie dieses Pakt geschah und die Teekanne wieder geliebt und benutzt werden kann! Shui Tang war ein Ort des Finden und Gefundenes. Ich bin der Vermittler. Ein schönes Job.

Nun brachte HP mir wieder welche, die noch interessanterer als die zuvor. Ich würde sie tatsächlich gerne behalten… Aber, ich bleibe lieber treu zu meinem Job. Sehr gespannt auf die Menschen, die von den Kanne gerufen werden!

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