Archiv der Kategorie: Formosa Oolong Tea 台灣烏龍茶

藍鵲茶 Der Tee Namens „Der Dickschnabelkitta“

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Von diesem Foto sehen wir wie dieser Tee von professioneller Marketing erfolgreich mit Heimat Liebe, kindliche Freude und Originalität geworben wird. Das ist ein erfolgreiches Beispiel von einer Zusammenarbeit zwischen verfallenden Teeanbaugebiet und akademischen Interesse. Ein Name von einem typischen taiwanesischen Vögel erweckt bei Taiwanesen heute von Heimat Liebe.

Alle sind begeistert. Nur mein Lehrer nicht.

Als wir auf der Reise bei ihm war, erzählte er mir von diesem schlimmen Beispiel.

In seinem Augen ist ein guter Tee von einer rechten Haltung. Das heisst: Teepflanzen Ruhe und Schutz geben, warten bis die Teeblätter reifen. Dann die Teeblätter genügend Zeit geben bis sie verwandeln – der Duft wie von Gras zur blühenden Blumen verändern. Nicht diesen Tee mit interlektuellen Wortschatz zu veredeln oder mit Mythos zu verherrlichen. Ein guter Tee hat keine Geheimnisse, sondern voller Transparenz.

Aber dieser schöne Vögel Tee ist von der besten Universität Taiwans. Die Architektur-Wissenschaft möchte gerne Teebauer in Pinglin helfen, die seit der Öffnung der neuen Autobahn zu Yilan leidet. Die Wissenschaftler lernen irgendwo Tee produzieren und dann verpachten ein Land, um ihren Idealismus zu verwirklichen. Ausgerechnet sass einer von diesen Idealisten, die eigentlich von ihrem Erfolg begeistert sind, in dem Klasse von Atong.

Jeder, der Atong kennt, weiss von seiner Temperament und Aufrichtigkeit. Er schimpft über das Projekt und warf den Leute von Unverantwortlichkeit über die Gesundheit des Konsument und Tradition. Ein gesunder Tee für Atong ist nicht ein Bio Tee, sondern ein Tee, der richtig fermentiert und verarbetete Tee!

Atong nannte Beispiele von dem Fehler der Teeproduktion von diesem Projekt. Die Teeblätter seien zu jung gepflückt, nicht reif genug. Zu wenig fermentiert und zu kurz gekocht – so dass der Aufguss zu grün und zu trüb – was man heute in Taiwan als frisch wie der grüne Tee bezeichnet. Solche trübe Aufgüsse verursachen Magenschmerzen und gereizte Nerven. Die Teeblätter sei getrocknet, fast nicht richtig geröstet – ein unstabiler Tee, der schnell Aroma verliert und Fremdgeruch annimmt.

Der anwesende Wissenschaftler verstand auf einmal, was ein guter Tee bedeutet und was seine Verantwortung für Teetradition heisst. Er brachte seinen Dekan und Professoren zu Atong. Atong wurde gebeten an der besten Universität Taiwans Vorlesung zu halten!

Als ich mit den Teefreunde aus Europa zu ihm kam, war das Büro wieder ruhig. Atong strahlte von Glück. Er hat nun Zuhörer bekommen nach über 20 Jahren einsame Arbeit. Er sagte zu mir, sein Lehrer Professor Wu war eben von National Taiwan Universität und er wird nun auch Vorlesung dort halten, wie sein Lehrer war.

Für mich ist er tatsächlich wie ein Vögel, das Freiheit liebt und treu zu seinen Werte bleibt. Nun kann er das Projekt von unserem nationalen Vögel beflügeln.

 

Ein typischer Teegarten von Guifei Oolong 

Auf dem Dong Ding Berg spaziert man oft bei Teegarten vorbei. 

Ab und zu sieht man solche Garten, wo Gras und Teepflanzen gemeinsam „leben“.

Wild?

Nein. Ein Garten, der länger als 6 Monate nicht mehr gepflegt wird, wird keine Ernte mehr geben. Im Bild sehen wir einen Garten, der nur so viel gepflegt wie es braucht.  Mein Lehrer sagte zu mir, „Trete einfach Mal die Erde. Und, was spürst Du?“

„Butterweich!“

Er lächelt. Teegarten erzählen uns viel. Wenn du die Pflanzen anschaust, schaue genau hin, wo die gepflückten Stelle liegen, dann weiss du von der Professionalität der Pflückerinnen. Wenn du die alten und jungen Pflanzen beobachtest, wie sie unterschiedlich treiben, weiss du wie der Garten verwaltet wird und was für Schwierigkeit sie haben.  Solche Logik und solche objektive und unabhängige Beobachtungsweise lernst Du bei Atong.  Er belehrt uns nicht wie gut sein Tee ist, sondern woher ein guter Tee kommt. 
   

Wie pflückt man richtig Teeblätter?

Mein Lehrer zeigt In Yilan wie man Teeblätter für Oolong pflückt! Er schimpfte sofort wenn die Pflückerin falsch pflückt! „Die Vietnamesische Pflückerin!“ Sie seien im Vormarsch und mit ihrer groben Art verringern die Lebensdauer eines Teepflanzens!

Das Warten auf Verwandlung – Oxidation bei Oolong 

Wir sehen die Teeblätter sind  dicht bis zum oberen Korb gestapelt! Es war kalt und die Oxidation braucht Wärme!  Um die Körben wird  noch Stoff umgewickelt! Das macht man nur weil es kalt ist. Während Tee ruhte, schnitzten wir unsere Bambusloeffel. Während andere Tee tranken, bloggten die anderen!

        Das Plaudern gehört dazu.Heitere Stimmung hilft der Oxidation!

     

Die Bedeutung von Xiao Lang – das Wenden

Heute kam Joas zum Tee an so einem heissen Tag. Shui Tang ist trotz dem steigenden Temperatur angenehm und ruhig. Wir tranken verschiedene Tees, weil ich Feedback an Yu schreibe.

Er fragte mich, warum Felsentee meistens verbrannt schmeckt?

Ich antwortete, es ist wegen mangelhaftem Welken, zu starkem Wenden und zu kurzen Schütteln im Bambuskorb.

Wenden! Wir haben das Video von Atong gesehen: er sagte, aufpassen, sei sanft und locker.

Als ich zum ersten Mal Tee produzieren lernte, brachte mein Lehrer zu verschiedenen Manufakturen in Mingjian. Er fragte mich, ob ich den Unterschied wahrgenommen habe – allein von der Art wie die Teemaker wenden! Merkst Du wie man für Mainstream-Tee wenden?

Ich nickte meinen Kopf. „Sie verwenden zu viel Kraft.“

Mein Lehrer war zufrieden.

Man möchte in diesem Prozess die Feuchtigkeit an Blatt regelmässig verschwinden lassen. Ab und zu Blätter zu wenden hilft der gleichmässigen Verlust von Wasser und Flüssigkeit zu verteilen. Dann lässt man die Blätter ruhen. Das Wechsel zwischen Bewegung (Wenden) und das Ruhen (Welken im Raum)  kann die Oxidation vorbereitet werden. Eine Verwandlung von Duft und Aroma findet in Stille statt. Viele Felsentee-Produktion können aufgrund von mangelnden Platz und falscher Theorie (Zitat von Atong) die Teeblätter Wasserstau an Blatt haben. Somit wird Oxidation problematisch und die Verwandlung von Duft und Aromen finden nicht richtig statt. Zum Schluss wird der Tee verbrannt durch die Röstung!

Wie kann man richtig wenden lernen?

1. Wie reif sind die Teeblätter? Bei reifen Blätter und zu jungen Blätter muss man unterschiedlich anfassen.

2. Wie trocken ist die Luft? Bei Trockenheit kurzer Abstand.

3. Wie warm ist das Wetter? Beim kalten Wetter öfters.

Zu viel Kraft zerstört man die Auscheidungskanal und die Feuchtigkeit bleibt und der Aufguss wird rot.

Zu wenig Kraft wird das Wasser nicht richtig verteilt.

Also eine wesentliche Schritt um einen guten Tee zu produzieren!

   Fleißig!

  Helmut am arbeiten 

  Wunderbares Duftbad!

  Tim kommunizierte mit Blättern

小浪 Xiao Lang – Das Wenden

Wir sehen das erste Video wie sanft mein Lehrer Atong die ruhenden Teeblätter wendet und wie ernsthaft Serafino aus Zürich nachmacht.

Das nennen wir Wissen weitergeben, eine Tradition weitertragen, nicht wahr?

Was bedeutet diese Schritt?

 

  
 

Der Beginn der Fahrt

Die Reise nach Alishan fing um neun Uhr an. Tim hat drei Konfi gesammelt für Serafino, weil wir dachten dass er das Brot vermisst.
Dann zeigten die beiden Teejünger mir die Ausrüstung für das Abenteuer!
Ich bin zu faul und langsam beim bloggen.
Wer sich live informieren lassen möchte ist es besser die unteren Blogs zu lesen:
Teehaus Schnorr von Christof Heinickel
Teehaus Köln von Helmut Volkmann
Teahouse München von Frank Wiebach

Beginn unserer Teereise 2015

Beginn unserer Teereise 2015

Unsere Teereise hat am vergangenen Sonntag begonnen. Frank traf als
der erste an. Mit ihm ging ich zuerst zu Atong und trank die vier
neusten über Holzkohle gerösteten Oolongs. Für ihn war es ein ganz
neue Erfahrungen!
Zum Schluss noch ein seltener qingxin damou aus Dongding Berg!
Anschließend gingen wir einen richtigen Kaffee trinken!

Alter Fancy Oolong

Alter Fancy Oolong

Der wirkliche Fancy Oolong sieht so aus.
Wie schmeckt er wenn er 20 Jahre als ist?
Weniger brillant wie ein gut fermentierter Oolong aus reifen Blätter. Die meisten Fancy oder Oriental Beauty werden aus zarten Pflücktgut hergestellt. Deswegen sind sie nach der Reifung durch die Zeit nicht so spannend.

Durchgang

Lager von Atong
Wo bin ich? Auf den Dongding Berg in Natou oder in Anxi Xiping?
in welcher Zeit bewege ich mich? 1986? Oder 2000?
Ich war verwirrt.
Ab und zu kam ich an – im Hier und Jetzt. Hier in Taipei bei Atongs Büro und im Jetzt am 04.09.2014.
Angefangen haben wir mit Anxi Tie Guanyin 1994! Schön pflaumig, süss und sauer, leicht duftet nach Steinfrucht. Dann kam ein Tei Gaunyin aus 70er. Jahren ebenfalls aus Anxi! Obwohl die Zeit den Tee gut gezähmt hat, vermittelt uns den Tee einen charaktervollen Eindruck von vergorenen Pflaumenbaum!
Atong sagt, dass für ihn Tie Guanyin und Qingxin Oolong die besten Sorten für die Lagerung sind.
Er liess die Lager aufräumen. Zwei Schüler von ihm räumen, dokumentieren und archivieren. Wir degustieren einen nach einem anderen. Er sagt, es sei harte Arbeit, all die Schatz zu degustieren.
Der Duft von den gelagerten Tees sind nicht ein gewöhnlicher Duft. Es ist wie ein Ruf aus dem Zeittunnel. Ein Duft, der gewisse Atmosphäre ausstrahlt, ein Gedächtnis speichert und jedem an etwas erinnert, was jedem wichtig ist.
Dann kam der Mao Xie aus Anxi, eine selten gewordene Teevariet in heutigem Teegarten. Sanft, unaufdringlich und anmutig. Er passt gar nicht zu dieser Zeit. Er ist wie Wolken im Frühlingshimmel, wenn Brise die Wolken leicht weht…
Ab und zu kam ich an – im Hier und Jetzt. Oder besser ausgedruckt im realen marktwirtschaftlichen Strömung. Atong schüttelt sofort die Tasse ins Teeboot.so ein Tee, auch wenn die Zeit ihn verwandelt, bleibt er seinem marktwirtschaftlichen Kern treu – kernlos und flach.
Nur der Dongding aus jetzigen Frühling holt mich richtig auf den Boden im jetzt ab. Der Ruf aus dem Berg, voller mineralischen Klänge und wilde Nuance von Insekten leicht befallenen Blätter erzählt mir die Geschichte aus meinem Heimat. Gealterter Teebauer, verhornte Hände und einsame Schatten im Frühlingsmorgen, warten auf den Tee bis er richtig fermentiert und zum Drachen verwandelt wird!
Wie wird dieser Tee in zwanzig Jahren?
Mache die Augen zu und der Duft wird uns vielleicht erzählen?
Ach! Es ist wie in einem Durchgang, nach Gestern oder in die Zukunft!
Der Tee wird einem Teekanne gefüllt, auf einem Teeboot getragen, flaniert im Fluss der Zeit zwischen zwei Ufer hin und her. Wir dürfen mit.