Ich hatte zwei schlaflosen Nächte.
Durch das vergangene Geschehniss habe ich mich ein Stück näher kennen gelernt. Es war mir selbst nicht so bewusst, dass die Aberkennung des anderen über meine Arbeit durch meine Nationalität mich so stark betrifft. Und dass meine Herkunft mir sehr viel bedeutet, als ich es bis jetzt angenommen habe. Ich hätte nicht gedacht, dass man mich aufgrund meiner Herkunft annimmt oder ablehnt!
Und wenn meine Herkunft die einzige Kriterien ist, wie man mich behandelt, dann fürchte ich mich um meine Existenz an einem fremden Ort.
In Grunde genommen handelten sich um verschiedene Interesse. Für eine Seite geht es um „Nett-Mit-Einander-Sein“, für eine handelt es sich um „reibungslose Zusammenarbeit“, für eine steht Tee im Vordergrund. Jeder handelnder Akteur verfolgt seine Interesse. Diese Interesse und die Art wie man diese Interesse verfolgt, entscheiden, wie die Dinge sich verlaufen.
Ehrlich zugegeben, war ich zuerst recht feige. Ich wollte diese Geschichte in mir rein drücken. „Warum nicht, schwamm darüber?“ sagte ich zu mir. Ich wollte schlucken und ich wollte scheinhaft darüber stehen.
Es hat sehr viel Mut gebraucht, zu meinem Gefühl zu stehen und diese angenehme Dinge auch öffentlich anzusprechen.
Ich habe Angst.
Es wurde allerdings klar, dass ich noch mehr Kraft aufwenden würde, die unterdrückten Schmerzen und Unverständnis vom meinen Körper und meinem Inneren zu heilen und zu befreien.
Ich danke viele Menschen, die zu mir kamen, mich anriefen und mir schrieben. Ich danke viele Ratschläge und Ermutigung, zu mir selbst zu stehen.
Hier habe ich die Möglichkeit zu lernen, zu mir zu stehen, es anzusprechen und dann einen Punkt zu finden, loszulassen.
Wang, Xizhi 王羲之(303-365) initiierte im Jahr 353 an einem Frühlingstag ein Party an einem kleinen Bachufer. Die Teilnehmenden Freunden sassen an den beiden Uferseite. Sie liess frisch aufgewärmte Sacke und frisch aufgegossene Teetasse im Wasser schwimmen. Wenn eine Tasse vor einem stand und sich dort schwamm, sollte diese Person ein Gedicht singen. Nach so einem Tag und Spass entstand eine Gedichtsammlung. Er wurde im Rausch des Sakes aufgefordert, ein Vorwort zu schreiben. Im Rausch kalligrahpierte er ein verewigten Text Lan Ting Xue 蘭亭序, den ich als Schülerin für die Prüfung lernen musste. Wang Xizhi hat viel getrunken, aber sein Geist war glasklar. Er schrieb, dass der Mensch ein kleines Würmchen ist im Vergleich zu Weite des Kosmos. Das Leben ist kurz und kann unbedeutend sein. Obwohl die Menschen verschieden sind, obwohl Zeit und Raum uns trennen. Aber wir sind mit den gleichen Themen von Leben und Tod konfrontiert. Wir können es nicht anders als die gleiche Frage stellen, wie wir mit uns selbst umgehen.
Diese Frage wird besonders dringlich, wenn der Teeweg der Weg für einen ist.
Archiv des Autors: Menglin
Der Tod des Teemeisters
Roger sagte mir vor eienr Woche, „Irgendwie hat Tee doch recht viel mit Politik zu tun, nciht wahr? Rykyu ist auch wegen Politik von Hideyoshi ermordet.“
Was hat Tee mit Politik zu tun? Gar nichts.
Was hat Tee mit Politik gemeinsam?
Die Macht.
Es handelt sich um die Macht. Die Macht über Tee zu sprechen, die Macht über die Leute zu beurteilen und die Macht, die Menschen zu manipulieren.
Darum gibt es so viele Buchautoren – ich bin einer von diesen; darum gibt es so viele Blogger – ich bin einer von vielen; darum gibt es solche Vorstellung, wer ist der beste Teemeister? Oder, wer ist ein Teemeister?
Rykyu hat das Wissen um Tee, darum besitzt er die Macht. Er war im Auge von Shonggun so mächtig, dass er sterben musste.
Hat Rykyu Angst gehabt, zu sterben? Wahrscheinlich schon. Aber er hat die Mut, mit befohlenem Tod umzugehen. Darum verehren wir ihn. Darum ist er DER TEEMEISTER. Also, Teemeister hat nichts zu tun mit Verlinken, Abstimmung im Netz oder Visitenkarten austauschen. Ein Teemeister HAT Mut. Mut zu haben, zu sich selbst zu stehen.
Ich bekomme viele Anfrage wegen Austausch von Verlinken oder gegen Geld, zu verlinken. Um besser im Google zu plazieren ist Verlinken von grosser Bedeutung. Ist es wichtig oben im Google plaziert zu sein?
Ich sagte Roger, „Weiss Du, es war mir gar nicht bewusst, dass ich oben sein sollte! Ich wollte nur die Dinge machen, was mir Freude macht und was für mich stimmt!“ Ich hatte Freude zu schreiben und tat es.
Oben im Google zu sein bedeutet nicht, dass man viel über Tee versteht. Dass man viel über Tee schreibt, ist eine andere Sache, als das Wissen zu haben. Diese scheinbare Macht über Tee zu sprechen ist nicht zeitüberdauernd! Diese scheinbare Position hat keine Substanz.
In diesen Tagen passieren viele Gedanke in meinem Inneren. Ich fühle mich wie verraten an einem fremeden Ort, wo ich gar nicht sein darf. Wenn es wirklich so weit geht, dass Zürich mich als Taiwanerin nicht haben will, weil die Chinesen sich möglicherweise ärgern könnten. Dann gehe ich nach Hause. Ich lasse die Schweizer mit den Schweizer alleine hier. Sie sollen ihre Teaparty in ihrer politischen Neutralität und Korrektheit selbst zelebrieren!
Der hässliche Tee
Wer will denn schon hässlich sein? Und was bedeutet überhaupt die Hässlichkeit?
Die Vorbilder der chinesischen Kalligraphie habe ich einmal erwähnt, dass sie eigentlich nicht perfekte Exemplare sind, sondern Notizen. Notizen, die im Rausch von Sake oder in höchster Emotion geschrieben wurde, sind voller mit Tinten korrigierten Sätze und asymetrischen Strichen. Wie kann man so etwas überhaupt verehren? Sie sind – mit den perfekten Augen – eigentlich hässlich!
Vor paar Jahren, es ist noch nicht so lange her. Es war 2005, als Atong, mein Teelehrer mit seinen Shuixian Dancong aus dem eigenen Garten mit Stolz zeigte. Ich, als Schülerin, wollte ihn nicht enttäuschen, sparte meine Kommentare und kaufte diesen Tee. Als Jürg mir dann sehr ehrlich zu diesem Tee äusserte: „was für einen Tee mit Elefantenohren!“, war ich nicht überrascht. Ja, er ist schon hässlich, nicht wahr?
Wie kann man Notizen als Vorbild nehmen? Wir wollen doch alle das Beste tun! Wir wollen doch perfekt SEIN – vor allen in Anwesenheit des Anderen.
Su, Dongpo, 蘇東坡 (1037-1101), ein hervorragender Persönlichkeit mit künstlerischen Fähigkeiten, hinterliess uns nicht nur ein Vorbild der Kalligrahpie und zahlreichen Gedichten. Er vermittelt uns auch eine Lebenshaltung. Er verehrte hässliche Steinen. Er sammelte gerne hässliche Steinen, denn sie etwas besonders aufweisen. Für ihn liegt diese Besonderheit eines hässlichen Stein an seine Offenbarung – die Wahrheit des Lebens und die Wirklichkeit des Daseins – Zufall, Transformation und das einfache Sein. Während alle nach Schönheit begehren, ist die Pflege der hässlichen Dinge eine ungewöhnte Lebenshaltung.
Wir verehren Notizen, weil man in einer Notiz einen natürlichen Menschen sehen kann!
Dann ist es doch zu fragen, warum haben wir Mühe die unperfekte Seite von uns preiszugeben? Warum haben wir Mühe mit der Hässlichkeit wie Schmerzen und Druck von Aussen?
Hässlichkeit ist manchmal die Möglichkeit einer einfachen Existenz. Wer will aber überhaupt nur EINFACH-SEIN?
Der Elefanten-Ohren- Shuixian verwandelte sich zu einer unglaublichen Schönheit. Nach paar Jahren, nach der Reifung des Tee und von mir, ist dieser Tee nicht mehr einfach hässlich, sondern auch wirklich einzigartig: reife Früchte und karamelisierten Süsse versetzen mich in einer unbekannten Landschaft. Mein Körper ist nicht mehr begrenzt von dem Raum, sondern er ist beflügelt in der Nacht.
Plötzlich verstand ich, dass das perfekte Sein nichts gemeinsam mit dem perfekten Tun hat. Mein Dasein ist seit meinem Geburt einfach und zugleich perfekt.
Wegkreuzung
Ein Alptraum – es muss wohl alles eine Illusion gewesen sein;
Nicht einmal einen Teil dessen, was ich sah,
kann ich treffend erklären…
Ryokan, Japanischer Zen-Dichter 1758 – 1831
Ein Alptraum. Aber wahr.
Am vergangenen Donnerstag erzählte mir der Teeclub Präsident über einen kleinen Vorfall in der Organisation. Er sagte, dass die Gesellschaft Schweiz-China mit Teeclub eine gemeinsame Veranstaltung plant und einen Vortrag über den chinesischen Tee im Gespräch war. Mich habe er als den Referent zuerst vorgeschlagen. Dieser Vorschlag wurde von dieser edelen Gesellschaft, dessen Schirmherr Thomas Wagner, der ehemalige Stadtspräsident von Zürich war, abgelehnt. Der Grund war, dass Menglin Chou aus Taiwan stamme.
Um die genau so edelen Gästen aus China nicht zu ärgern, darf die Taiwanerin Menglin Chou über Tee nicht vortragen.
Deswegen wurde eine andere kompetente Person, ein neutraler Schweizer vorgeschlagen. Eine neutrale Politik. Es geht um „lieb miteinander sein.“ Nicht um „TEE“.
Meine Hände zittern, während ich hier die Zeilen tippen.
In dem ersten Moment konnte ich nicht glauben, dass die Hände der Politik bereits in die Teelandschaft eindringt. Diese Selbstzensur der Schweizer bracht mich zur Spachlosigkeit und dann zum Nachdenken.
Ich erinnere mich noch Anfang Februar. Die weltweite aggierende Konzern Huawei beauftragte mich in einer wichtigen Veranstaltung, als die hohen politischen Persönlichkeiten und Wirtschaftseliten aus China und Schweiz anwesend waren.
Eine chinesische Firma hat kein Problem, eine kompetente Taiwanerin zu arrangieren. Aber eine schweizer Verein schon.
Und meine FREUNDE verstehen es und akzeptieren es.
Für meine FREUNDE ist es eine Kleinigkeit, für Menglin leider nicht.
Ich werfe hier niemandem vor. Jeder hat seine eigene Position. Ich kann die Position des anderen verstehen. Ich will aber meine vertreten – was denn sonst? Würdest Du meine Position vertreten?
Ich muss keinen Vortrag halten vor so einer Gesellschaft. Es ist mir egal. Politik gehört in der Welt des Tees einfach nicht – dies ist meine Auffassung und meine Vision. Tee hilft uns die Grenze der Kulturen und Nationen zu überschreiten! Was sonst?
Was macht Ihr als Deutschsprechende hier mit Tee? Könnte ein AUSLÄNDER jemals Tee verstehen?
Oh, doch. Sehr viel sogar! Weil Tee unser Herzen ohne Verstand anspricht!
Was kann ich tun, damit Tee als Tee bleibt?
Der alte Grossmeister Urasenkes hat einmal es gesagt, Tee ist Botschafter des Friedens.
Es kann auch so bleiben, wenn wir daran glauben und bewusst pflegen.
Nach tagelangen Nachdenken und Selbstreflexion wurde es mir sehr klar, dass ich Konsequenz ziehen möchte.
Ich, als ein gewöhnlicher Mensch, habe nur sehr begrenzte Energie und Inspirationen. Ich möchte diese Kraft dort einzusetzen, wo Tee für sich selbst spricht. Wenn Menschen glauben, dass Tee ein soziales Auftiegsmittel ist und so funktionieren sollte, sollen sie es so weiter pflegen. Ich habe an solchen Orten nichts zu suchen.
Liebe Teefreunde, Ihr lest meine Beiträge, nicht weil ich Menglin bin und aus Taiwan stamme, sondern weil der Tee hier einen zentralen Platz HAT. Ihr seid wegen Tee hier, nicht wegen meiner Person.
Ich möchte auch so, dass es weiter so bleibt. Darauf konzentriere ich mich.
Der einsame Sieg eines Teebauers
Ich habe von Ulrichs Blog einen Artikel von taz gefunden. Der Titel macht den Inhalt bereits klar.
Der einsame Sieg eines Teebauers
http://www.teeseminar.de/doc/Der%20einsame%20Sieg.pdf
Ulrich bloggt!
Meine neuste Entdeckung! Ulrich bloggt! Ich wusste erst jetzt!!
http://teeseminar.blogspot.com/
„Nach vielen Jahren – Schritt für Schritt –
komme ich langsam dem Wabi-Tee näher.
Seine Schlichtheit und Unvollkommenheit in der Stille
scheinen mir doch das Ideal des Tee- und Zenwegs.“
Ulrich Haas, Sôshiki Seizen
Die Schönheit des Hässlichen
In dem Moment als ich realisiere, wie wenig ich leisten kann, frage ich mich, was ich eigentlich mache und was möchte ich weiter machen?
Ich bin ein heimlicher Fan von dem türkischen Pianist Fazil Say. Am vergangenen Freitag fuhr ich extra nach Schaffhausen, nur um seine Präsenz zu geniessen. Seine Musik wurde einerseits von bestimmten Medien als „neue Musik“ gefeiert, andererseits wird von anderen als lächerlich gekennzeichnet. Ob seine Musik DIE neue Musik ist, kann ich nicht beurteilen. Aber wer und was kann beweisen, ob diese Musik eine Zukunftsmusik hat?
Als Balthasar mir von seinem neuen Projekt mit Liszt erzählte, tauchte in mir eine dringende Frage auf: was ist das, was die Musik von Liszt verewigt?
Nehmen wir doch die Revalität zwischen Liszt und Thalberg als Beispiel. Thalberg? Wer weiß noch von dieser hervorragenden Persönlichkeit als Pianist und Komponist? Er verdiente als Pianist viel mehr als Liszt und hatte immer bessere Kritik als Liszt geerntet. Sein Ruhm war kaum zu übertreffen. Aber heute?
Was ist das Entscheidende dabei? – ich fragte den weisen Balthasar und er wunderte sich über mein Fragezeichen.
Mein Großvater trank vor 20 Jahren in dem dunklen Ecke ganz einsam seinen alten Tie Guanyin. Heute berüht mich dieser Tee immer noch. Und in 20 Jahren – was wird noch getrunken? Rooibusch mit Vanile?
In diesen Tagen schwam ich bewußt in der Welt meiner Vorfahren – zwischen alten Schriften und alten Zeichen. Die drei als höchst ästhetisch verehrten Kalligraphie-Schriften sind einfache Notizen. Einfache Notizen entstanden fast ausschliesslich unter Rausch von Alkohol. Voller Fehler und purer Inspirationscharakter! Solche Schriften würden wir heute in dem Zeitalter vom Computer kaum vorstellen! Wie könnte man diese fehlerhafte Version veröffentlichen – man kann doch mit Photoshop einiges erreichen – bzw. Retuschieren!
Aber, wiewo, verehren die Chinesen solche improviesierte Schriften? Sie sind jenseits der Perfektion, nicht wahr?
Was bringt einem die Obsession zur Perfektion? Ausser Panik und Angst vor Entblösst-werden und Quälerie für die anderen Mitmenschen? Ich weiss es nicht.
Was verewigt denn eigentlich diese „hässlichen“ Schriften? Die Hässlichkeit? Oder die Schönheit des Hässlichen, was die Zeit überdauert, weil sie ehrlich und nicht schön sind?

Das Vorbild aller Kalligraphen der chinesischen Geschichte. Es wurde von Wang Xizhi 王羲之 im 4. Jahrhundert geschrieben bei einem Treffen mit vielen Literaturfreunden. Diese Kalligraphie wurde im 21 Jahrhundert zu Rap gedichtet:
http://www.youtube.com/watch?v=Kyw_y_DJ_Dg
Sehr amüsant! Aber das MTV ist schrecklich…
Der Wind trägt
Meine Eltern wissen eigentlich nicht genau, was ich mache.
Nach so vielen Jahren allein bei den Fremden zu leben – wie fühlt man sich denn? Es fehlt Worte.
„Was ist Dein Lieblingtee?“
„Was ist Ihr Lieblingstee?“
Es sind die häufige Frage, die mich konfrontieren.
Ich erinnere mich, dass ich nicht Teeverkäufer werden wollte. Aber ich kann mich immer wieder erinnern, wie die Begegnung mit Buddhas Hand mich berühte und berüht. Diese Begegnung trägt mich bis hier her, wo ich jetzt stehe. Es war wie ein großartiger Regenbogen, bunt, süss und er hat keinen Anfang und kein Ende. Ich hatte das Gefühl, als ob ich nur wegen diesem Moment mein Leben gelebt hätte. Unausweichlich wollte ich mein Reichtum mit anderen Menschen teilen. Unvermeidlich komme ich auf diesen Weg, wo ich jetzt gehe. Der Duft und der Rausch des Buddhas Hand trägt mich wie der Wind hier her, wo ich jetzt bleibe.
Koreeda 枝裕和 und 行定勋 Yakisada sagten, „Seit ich Tongnian Wangshi – A time to live, a time to die. von Hou Hsiao-Hsien 侯孝賢 gesehen habe, wollte ich Filmmacher werden.“ So fängt der Weg des Filmmachers für die beiden japanischen Regiessers an. So wollten sie mit Mark Lee 李屏賓 zusammen arbeiten. Mark Lee war und ist die Augen von vielen äussergewöhnlichen Regiessers und der heimlicher Erzähler im Hintergrund eines Geschehens.
Gilles Bourdos sagte, Mark Lee sei nicht ein gerader Baum. Er verändere sich wie der Wind – es sei die Essenz der chinesischen Kultur.
Er kommt aus Taiwan. Er filmt nicht nur taiwanesische Filme. Er reist mit seinen Kamera nach Hongkong, Vietnam, Japan und Frankreich… Grenze grenzt nicht mehr, getragen von dem Wind, der einen aber manchmal nach Hause ruft.
Lee ist gewöhnt, Augen des Anderen zu sein, im Hintergrund Dinge zu dokumentieren. Was ist, wenn die dokumentierenden Augen dokumentiert werden? Ich fand eine starke Resonanz, als ich diesen Dokumentationsfilm über ihn sah. In dieser Resonanz trägt die Erinnerung mit dem Buddhas Hand mich wieder in den Gegenwart. In diesem Gegenwart, als Tee eine Routine wird und ich immer tauber werde, ist dieser Ruf so aufdringlich, hell und scharf!
„Was ist Dein Lieblingstee?“ Es fehlen mir oft Wörter. Wie kann ich meinem Gegenüber in kürze erklären, was mich bis hier her trägt, wo ich jetzt bin? Und wie fühle ich mich, nach all so vielen Jahren allein unterwegs zu sein?
Ein kurzer Film in Youtube macht es möglich, dass ich diese Episode mit Euch teilen kann:
http://www.youtube.com/watch?v=QeRjpGIPqok&NR=1
Ein gesunder Tee II
L.P. hat mir keine leichte Aufgabe gestellt.
Eine einfache verständliche Antwort sollte ich, eine Ausländerin ihm geben! Manchmal verstehe ich meine eigene Sprache nicht.
Welcher Tee ist gesunder? Der weisse oder der Oolong?
Ich weiss es nicht.
Die beiden Tees sind gesund. Das wäre meine ehrlich Antwort, die ihm nicht befrieden kann.
Ein weisser Tee hat die Hitze reduzierende und erfrischende Wirkung, die Oolong nicht hat. In der chinesischen Medizin ist ein weisser Tee, erfrischend und abkühlend, entspannt Lunge und Dickdarm, reinigt die Lunge und löst die Beklemmung dort.
Ein Oolong spendiert die Kraft für die Verdauungsorgan und regt Stoffwechsel an. Er hat auch die Wirkung den Geist anzuregn und Konzentration zu fördern.
Beide Tees, wenn sie einen schmecken, unterstützen uns in verschiedenen Aspekte, die gegeneinander nicht ausschliessen.
Ich würde einen weissen Tee im Sommer oder bei einer Erkältung dem Oolong bevorzugen, während ich nach dem Essen gerne eine Tasse Oolong trinken, um meine Verdauung zu fördern.
Noch wichtiger ist, dass diese Tees mir schmecken!
Dass sie gesund sind, hilft mir nicht, wenn sie mir nicht schmecken!
Uebertreibung nicht das Aspekt von der Gesundheit des Tees. Klares Wasser zu trinken ist genau so wichtig wie Tee zu trinken. Gesund ist der Tee, wenn man ihn nicht übermässig konsumiert.
Das wäre eine sehr ehrliche Antwort von mir und hoffe, es ist verständlich und einfach.
Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit und Geduld.
Ein gesunder Tee I
Guten Tag,
aus Ihren Blogbeiträgen bin ich der Überzeugung, einen wirklichen Teeexeperten gefunden zu haben. Ich habe eine für Sie sicher leichte und womöglich schon öfters gestellte Frage. Ich finde aber darauf bisher keine kompetente und leicht verständliche Anwort. Die Antworten die ich gefunden habe scheinen mir alle Interessengeleitet zu sein, also je nachdem wer was erzielen oder verkaufen möchte.
Welcher Tee ist besser oder beitet mehr für die Gesundheit oder welcher von beiden hat das was der Andere nicht hat? Weisser Tee oder Oolong-Tee ?
Ich trinke seit ca. 3 Monaten täglich 1-2 Liter Oolong-Tee und bin auch zu einem überzeugten (und leidenschaftlichen) Teetrinker geworden. Zum Oolong-Tee bin ich mehr oder weniger zufällig gekommen auch, weil ich davon ausgegangen bin, dass dieser sehr gesund ist und auch die Fettverbrennung unterstützt..
Vor einiger Zeit bin ich auf den weissen Tee und dessen angebliche Heilwirkungen gestossen. Ich bin mir nun nicht mehr sicher welcher Tee von beiden mehr für die Gesundheit beiträgt.
Können Sie mir meine Fragen so beantworten, dass sie leicht verständlich sind?
Vielen Dank für Ihre Bemühungen und viele Grüße
L. P.