Der erste Tee in Shui Tang

Der erste Tee in Shui Tang

Tee verbindet.
Eine Freundschaft, ein Augenblick. Eine Schale Tee, eine einmalige Zusammenkunft.

Es war ein Geburtstagsgeschenk von einer Freundin an eine Freundin.
Eine Teezusammenkunft ist wie ein Puzzle-Spiel. Jedes Detail ist ein kleines Stück von Puzzle.
Wer kommt zum Tee? Was für eine Teeschale passt zu dem Gast? Was für eine Kalligraphie? Was für eine Teedose? Was für ein Okashi (Dessert?) und was für einen Duft?

Der Gastgeber baut die Spannung auf – jedes Details sollte das Thema des Anlasses andeuten. Die Gäste nimmt in Stille die Atmosphäre wahr – bis zu den Moment – „Was für einen poetischen Name hat dieser Teelöffel?“ – Der Name dieses Löffels ist die Offenbarung des Geistes dieses Tees.

Das ist wie man ein Ballon bläst – so weit so groß, bis zu dem Moment, dass man mit einem Nadel darein sticht – Zack! Also!

Die Kalligraphie an der Wand heisst:
„Tee verbindet.“

Die Teedoese ist bemalt mit Bambus – aufrichtige Freundschaft.

Die Teeschale ist eine Hagi-Schale – ich habe sie erhalten von Ulrich, und er von seinem verstorbenen Freund in nahen Osten – einer der ersten Teemenschen im Westen. Eine Teeschale von Teefreundschaft.

Mein Gast fragte mich heute: „Was für einen poetischen Name hat dieser Teelöffel?“
„Weggefährte.“

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