Das erste Schaufenster

Das erste Schaufenster

Alle sagten mir, dass ich unbedingt das Schaufenster dekorieren muss. Viele fremden Visitenkarten habe ich bereits aufgeräumt, die vor der Tür lagen. Solange der Laden leer steht, macht die Interessenten neugierig. Die Leuten wollen auch den Laden gerne mieten!

Nun spiele ich die böse Hexe, die jeden Tag bei dem Handwerker anrufen, um Druck auszuüben. „Wann sind Sie denn endlich fertig!“ Am Dienstag sollte die neuen eingekauften Möbel eintreffen – ich bin sehr gespannt!

Eigentlich bin ich recht zweispaltig. Im Privaten habe ich viele Dinge aufzuräumen und bin froh über die Zeit, die ich selbst frei zu verfügen habe. Andererseits kann ich kaum noch warten… Ich bin eben so ungeduldig!

Viele Hilfe und viele Angebote habe ich bereits erhalten. Freunde würden sogar frei nehmen, um beim Einräumen zu helfen!

Carola brachte mir die wunderschönen Pfingstenrosen und ich sollte doch am diesen Tag vor diesem Fenster ein Erinnerungsfoto machen…

9 Gedanken zu „Das erste Schaufenster

  1. Sammelmappe

    Liebe Menglin,
    das mit dem Erinnerungsfoto ist ein schöner Gedanke!
    Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinen Anrufen als Böse Hexe – und ganz sicher bist du überhaupt nicht böse.

    Gefällt mir

    Antwort
  2. Menglin

    Liebe Claudia,
    ich bin sicher böse, wenn es sein muss…
    Du kannst den Teilnehmer unserer Teereise fragen, wie laut ich schreien kann!
    Eigentlich ist es nicht schlimm, wenn man böse ist. Es kommt immer darauf an, warum.
    Im Westen gerät man ins Verruf, wenn man in der Öffentlichkeit schreit oder schreitet. In unserem Verständnis in Taiwan ist nicht immer so. Wenn meiste Menschen nur fixiert sind auf einer bestimmten Sache, kann nur mit einem Schlag geweckt werden. Dann ist ein Schrei wohl sehr nützlich, oder?
    Das habe ich oft in meinem Seminar erlebt: die westlichen Teilnehmer respektieren selten die Autorität des Leiters, weil sie so wie so Problem haben mit Autorität. Ich war nur Projektionsfläche der Anderen.
    Einmal herrschte ein Chaos in meinem Seminar von Pu Er: Kinderschrei, Allwissende und Ignoranten waren versammelt. Sie haben das gemacht, was sie wollten, nicht das, was gemacht werden sollen. Da habe ich den Tisch geschlagen – es ging nicht anders.
    Danach war es ruhig und wir konnten Pu Er degustieren. Nach der Degustation waren alle begeistert, was sie gelernt haben!
    Man muss Menschen beobachten, ob ein Schrei aus der Emotion kommt, oder aus Weisheit. Ein Schrei aus Weisheit haftet nicht an der Emotion und geht sofort vorüber.

    Für mich können Menschen immer erneut aufeinander zu gehen und einen neuen Anfang beginnen. Warum sollte man sich kümmern, was das Schnee von gestern ist. Das Wichtigste, dass man weiß, was man vom Konflikt verstanden hat und wie es besser gehen soll.

    Ich habe kein Problem, als „böse“, „unanständig – weil ich schreie“, oder „unbehrrscht“ bezeichnet werden. Die anderen Leute sollen es besser machen, wenn sie könnten! Das Wichtigste ist, die Situation umzukehren, in die Richung, wo wir gehen wollen.
    Energiesparend ist mit einem Schlag, die Leute zu schokieren und dadurch zu wecken!
    – es ist nur meine Ansicht, nicht absolut.

    Darum schreie ich und bin ab und zu ganz böse…

    Gefällt mir

    Antwort
  3. Suzanne

    Liebe Menglin,

    dieses Schaufenster sieht wunderschön aus!
    Ich hoffe, es bald mal in „echt“ sehen zu können!!

    Dir alles Liebe und viel Erfolg mit den Handwerkern!

    Und bis bald, hoffentlich!

    Suzanne

    Gefällt mir

    Antwort
  4. Suzanne

    Liebe Menglin,
    ja, es geht mir gut, zum Glück! Nur bin ich völlig „überlaufen“ – ich kümmere mich um viel zu viel und komme im Moment gar nicht zum Tee 😦 was mich sehr traurig macht.

    Aber alles hat seine Zeit, und die Teezeit kommt wieder! Ich freue mich sehr auf Deinen Teesalon.

    Viele liebe Grüße! Suzanne

    Gefällt mir

    Antwort
  5. Andrea

    Liebe Menglin!

    Wunderschön das Schaufenster!!! und Du erst…!!! Eine wundervolles Paar :-))

    Ganz herzliche Grüße von Andrea

    Gefällt mir

    Antwort
  6. Menglin

    Was! Ein Paar, ich und Shui Tang? Nein!!!
    Ich bin nicht verheiratet mit dem Laden, bestimmt nicht. Wenn dann lieber mit einem normalen Mann!
    Heute habe ich dem Altstadt Notar gesagt, dass ich das Haustier bin von Shui Tang… Also, ich bin ein Haustier geworden…

    Gefällt mir

    Antwort
  7. Stefan

    Liebe Menglin,

    ja, das kenne ich. Privat hat man so viel zu tun, dass eigentlich keine Zeit mehr für die Arbeit bleibt. So ein Laden bindet Zeit und Energie. Lass Dich nicht zu sehr unter Druck setzten. Ich wünsche Dir natürlich viel Freude mit all den neuen Aufgaben, die so auf Dich zukommen!

    Liebe Grüße
    Stefan

    Gefällt mir

    Antwort
  8. Cenk

    Liebe Menglin,

    der Laden ist ein Traum und in Realität sicher noch schöner als auf dem Foto. Ich wünsche dir viel Glück und ein gutes Gelingen.

    Herzliche Grüße,
    Cenk

    Gefällt mir

    Antwort

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s