Geschmäcke im Tee

Ich habe einen Beitrag über fünf Geschmäcke und Tee geschrieben. Viele Teefreunde schrieben mir deswegen Email, weil es Unklarheiten gaben. Sie fragten mich, was ist eigentlich „Bitter“? Schmecken nicht alle Tees bitter?

Ja, sicher alle Tees schmecken bitter. Darum haben alle Tee eine primäre Funktion im Körper: erfrischend, verdauungsfördernd und entgiftend. Aufgrund unterschiedlicher Zusammensetzung und Geschmacksrichtungen haben Sie unterschiedliche Wirkungen.

Dass der Geschmack „bitter“ direkt auf die Organen Herz und Dünndarm wirkt, heisst nicht, dass wir nur bitteren Tee trinken. Es gibt verschiedene Stufen von Bitterkeit. Eine angenehmer bittere Spuren im Tee erweckt unseren Geist und hinterlässt im Abgang ein Hauch von angenehmen Süssen. Diese Geschmackswandlung könnten wir nur bei einem gut hergestellten Tee erleben. Ein bitterer Tee ist keine Garantie von gesundheitsfördernd, sondern Garantie von einer schlechten Herstellung oder der schlechten Kochkunst des Tees. Man könnte mit Zubereitungsmethode den bitteren Geschmack des Tees umgehen. Die Kunst liegt an dem Bewusstsein, wie und wann man Tee aufgiesst. Die Palette der Bitterkeit, die ein Tee uns anbietet, zeigt ebenfalls die Qualität und Raffinesse der Teeherstellung.

Geschmack sauer ist nicht gleich „sauer“. Ein sauerer Tee ist ein „schlecht“ hergestellter Tee. Meister Chen meint mit dem „saueren“ Geschmack keineswegs die aggressive Säure, sondern eine angenehme leicht prickelnde Spur auf der Zunge. Dieses Geschmackserlebnis erleben wir vor allem bei alt gelagerten Oolong Tee, der in einem bestimmten Reifungsprozess leicht nach Umeboshi schmeckt. Auch alle Oolongtees, die richtig verarbeitet und fermentiert wurden – auch wenn er ein grüner Oolong ist, enthalten diese Nuance. Für mich als Profi ist dieser Geschmack die entscheidende Indizien, ob ein Oolong für mich im Kauf in die Frage käme.

So weit für einen Nachtrag über die Geschmäcke des Tees. Ich freue mich auf jede Anregung und Fragen!

13 Gedanken zu „Geschmäcke im Tee

  1. Sandra Müller

    Hallo Frau Menglin

    Wie schaut es in China und Taiwan aus mit der Einsatz von Pestiziden und andere Giftstoffe bei der Teeproduktion ?
    Gibt es schon viele Bio-Tees bei euch?

    Können Sie mir einen guten Tee-Laden in der Schweiz raten wo ich sicher bin dass der Tee nicht zu viele Giftstoffe enthält?

    Danke

    Sandra

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  2. Sandra Müller

    Hallo Frau Menglin

    Wie schaut es in China und Taiwan aus mit der Einsatz von Pestiziden und andere Giftstoffe bei der Teeproduktion ?
    Gibt es schon viele Bio-Tees bei euch?

    Können Sie mir einen guten Tee-Laden in der Schweiz raten wo ich sicher bin dass der Tee nicht zu viele Giftstoffe enthält?

    Danke

    Sandra

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  3. Susi

    Guten Tag

    Auch ich mache mich Sorgen um die Pestiziden usw. in Chines. Tee.
    Man hört immer mehr negatives auf diesem Gebiet aus China.
    Oft landen Produkten aus China( und andere Asiat. Länder) auf den Europ. Markt die 100-500 mal zu hohe Schadstoffkonzentration haben.Auch giftiges Spieklzeug. Dauernd müssen billige Chin. Prod. vom Europ. Markt genommen werden. Es ist bekannt , dass die (gewisse, nicht alle natürlich!!) auf diesem Gebiet keine Skrupules kennen.
    Es gibt sogar Fälle von Leute die sehr schwer Krank geworden sind nach dem Verzehr von naturprodukte aus China. Lebenslang Krank sogar.Habe mal gelesen, dass sogar Organen praktisch zerstört worden sind.
    Auch wenn der Importeur hier ehrlich ist, ohne eine strenge Kontrole ist das alles ziemlich gefährlich.
    Grosse Läden wie Migros können es sich leisten die teuere Labortesten durchführen zu lassen.
    Bei kleine Läden habe ich mein „Bedenken“.
    Ich wäre auch interessiert daran gute Tees mit ein Zertifikat ( Gitstoffe!) zu bekommen. Können Sie dabei helfen? Das wäre super!
    Es wäre auch schön wenn die Kommentare zu Ihren interessanten Blog im Blog publiziert werden, dann könnten allen profitieren.
    Danke
    Susi

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  4. Suzanne

    Hallo!

    Über Bio und Nicht-Bio ist hier im Blog schon viel geschrieben worden. Guckt mal folgende Links an, dort findet Ihr viele interessante Informationen:

    http://tee.kaywa.com/p71.html

    http://tee.kaywa.com/p70.html

    http://tee.kaywa.com/p30.html

    @Susi: Eigentlich werden alle abgegebenen Kommentare hier im Blog veröffentlicht – Du kannst sie lesen, wenn Du unten (nach dem Artikel) auf „Kommentare“ klickst.

    Viele Grüße!

    Suzanne

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  5. Susi

    Hallo Suzanne und Meng-lin

    ML schreibt: Ich habe einen Beitrag über fünf Geschmäcke und Tee geschrieben. Viele Teefreunde schrieben mir deswegen Email, weil es Unklarheiten gaben. Sie fragten mich, was ist eigentlich „Bitter“? Schmecken nicht alle Tees bitter?
    Ich meinte, es wäre interessant diese Fragen und Antworten im Blog zu publizieren , dann könnten alle profitieren…

    Die Gedanken zu Bio sind interessant. Aber…
    Vor 100-200 Jahre gab es keine Chemie in der Landwirtschaft.Dann sind die Monokulture mit Ihe Chem. Anwend. gekommen. Am Anfang hat der trad. Bauer sicherlich noch keine Chemie benützt. Dies aus verschiedenen Gründen.
    Jetz, das es diese „Wundermittel“ überal zu kaufen gibt werden Sie eingesetzt, auch oder oft durch Leute die keine Ahnung haben von deren Folgen.Kontollen auf dem Handel mit diesen Produke gibt es ausserhalb den Westlichen Industriestaaten keine.
    Auch Privatleute setzen teils massive Mengen dieser Produkten in Ihren Garten ein. Man schmeckt,riecht nichts. Dadurch fühlen sich die Leute in eine falsche Sicherheit.
    Das es bei den Bio und Fairtrade auch mal Betrug gibt ist klar. Es geht hier aber um die Richtung. Gewisse Leute ,mit viel idealismus probieren Fehler zu korrigieren.
    Sich jetzt nur auf das negat. zu konzentrieren und diese „Versuche“, wovon immerhin einige Leute profitieren und dafür sehr dankbar sind als falsch, lächerlich, kleinlich darzustellen finde ich aber ziemlich zynisch.
    Diese Bioprodukte und die Massenprodukte werden aber engmaschig kontroliert in gegensatz zu den Produkte die jederman im/exportieren kann.
    Aus dem Grund haben sich in Europa serieuse Apotheken, Firmen die TCM produkte verkaufen zusammengetan um die „moderne“ Kontrollen ausführen zu können.
    http://www.greenpeace-magazin.de/magazin/reportage.php?repid=2074

    Die kolonisation, die Monokulturen sind Tatsachen . Die Trad. Tee- und andere Anbau sind es aucht.
    Wenn ich heute aber hier in Europa einen Tee kaufe die einfach aus einen trad. Anbau stammt weiss ich ohne Zertifikat nicht wieviel Schadstoffe er enthält.Nur das sympathische lächeln eine Verkäuferin nützt mir nichts. Sie selber ist vielleicht auch auf ein sympathisches lächeln hereingefallen.
    Es geht mir auch nicht um ein bisschen Schadstoffe, es geht mir aber um das Risiko von schwere Belasungen des Körpers, vor allem wenn man als „Teefreund“ sehr oft Tee konzumiert.
    Die Theorien bezüglich Qi, Fünf Geschmäcke usw. ist natürlich schön und interessant. Warum sollte man also nicht verlangen dies auch auf die Anbauflächen anzuwenden?

    gruss

    Susi

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  6. Menglin

    1. Liebe Susi,
    viele Teefreunde schreiben mir lieber an meinem privaten Email-Adresse anstatt eine Spur im Blog zu hinterlassen. Ich veröffentliche im Prinzip alle Kommentare ausser Werbungen – denn viele Geschäftsleute wollen in meinem Blog Gratis werben. Private Emails zu veröffentlichen brauche ich immer Einverständnisse. Ich würde auch Deine Emails an mich nicht einfach publik machen.
    Bio oder nicht Bio. Das bleibt jedem überlassen. Für mich muss der Tee stimmen. Schlecht oder falsch hergestellte Tees machen auch krank, obwohl sie als Bio etc zertifiziert sind – darum schreibe ich viele Beiträge über das unsichtbare Qi und Lebensenergie. Nicht alle Dinge sind messbar und zertifiziertbar. Wenn Du Sorge um Schadstoffe im Tee hast, würde ich mir richtig sorgen machen um das Wasser! Gestern war ich bei einem Freund, der im Rapperswil lebt und krank von seinem Leitungswasser wurde – obwohl das Spital nichts feststellen konnte… Ich kann Deine Vorstellung verstehen, aber ich habe eine andere Ansicht – möchte Dich allerdings nicht mit meiner Gedanke überzeugen. Es ist besser für Dich Bio-Produkte in Mirgos oder grossen Läden zu kaufen.
    Man kann Pestizide schmecken? Ja. das kann man. Man kann aufgrund der Blätter sehen, wie sie gedünnt sind.
    Vielen Dank für Deine Präsenz!
    2. liebe Sandra, ich werde einen Beitrag schreiben, um Dich zu beantworten.
    3. Danke Suzanne!

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  7. Suzanne

    Hallo wieder!

    Die „Bio-Debatte“ ist wirklich ein weites Feld. Ich kann es gut verstehen, dass viele Menschen sich wegen chemischen Zusätzen Sorgen machen. Schließlich wird darüber viel publiziert, und Vergiftungen, Allergien und sonstige Schäden machen einem Angst. Gerade bei Tee ist diese Sorge groß, denn er kommt aus Ländern, denen wir hier in Europa eher misstrauen (China ist ja für Umweltschutz nicht gerade bekannt…).

    Aber: auch in anderen Ländern gibt es Umweltgifte. Weichmacher, Lösungsmittel usw. – denen sind wir überall ausgesetzt (dazu noch die Auto-Abgase), aber wir reagieren nicht so „panisch“ darauf. Vielleicht einfach nur, weil wir es gewöhnt sind… Bekanntes macht nicht soviel Angst wie Unbekanntes.

    Ich denke, man kann bei Tee nicht unbedingt nur auf das „BIO-Siegel“ vertrauen. Der Tee wurde dann zwar relativ sicher biomäßig hergestellt – aber wie wurde er dann transportiert und gelagert? Oft in Holzkisten, die voller Pestizide/Insektizide sind und alles an den Tee abgeben könnten. Leider kommt das nicht so selten vor!

    Hat Migros wirklich das Endprodukt, welches sie verkaufen, auf Pestizide getestet? Ich bin sicher, dass nicht (das geht vom Aufwand her gar nicht). Geprüft wird bei der Einfuhr (wenn überhaupt) stichprobenweise. Ob das reicht… ich bin mir nicht sicher!

    Leider können wir die Pestizide / Chemiestoffe nicht zuhause mit dem Chemiebaukasten nachprüfen (oder noch besser: direkt im Laden…). Ehrlich gesagt würde ich das sogar machen… ich liebe so Experimente!

    Wenn Menglin (oder andere Tee-Spezialisten, denen ich vertraue) mir einen Tee gibt, den sie selbst probiert hat, von dem sie weiss, wo er hergestellt wurde und unter welchen Bedingungen – dann fühle ich mich dabei viel wohler und sicherer als mit einem „Siegel“, was im Endeffekt nur ein Stück bedrucktes Papier ist.

    Letztendlich muss man über diese Dinge viel lernen… und den Geschmack trainieren. Dann schmeckt man schädliche Stoffe heraus, und kann sie vermeiden.

    Liebe Menglin, schreib doch noch mehr dazu, wie man an den Blättern und dem Geschmack sowas feststellen kann! Wir sind alle sehr interessiert daran, und es ist ein wichtiges Thema.

    Liebe Grüße,

    Suzanne

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  8. Marco

    Hallo

    Ich bin neu auf diesem Blog. Interessante Diskussion!

    Es tut mir leid wenn Ihr Freund in Rapperswil vom Wasser Krank geworden ist.
    Ich bin Biochemiker und das Thema Wasser interessiert mich sehr.

    Eigentlich ist das Leitungswasser in der Schweiz von sehr guter Qualität und Geschmack.
    Das wird bestätigt, nicht nur durch Laboratorien aber auch durch grosse Umfragen in die Bevölkerung. Vor allem Ausländer loben unser Wasser, dass viel besser schmeckt als in anderen Länder ( auch Europaische).

    In China aber ist das Wasser immer mehr „Untrinkbar“. darum erstaunt es mir das Sie unser Schweizer Wasser als so gefährlich einschätzen.

    Trotzdem, ich bin sehr interessiert an diesem Fall In Rapperswil.Solche Erreignisse nimmt man in der Schweiz sehr ernst!!

    Was für Krankheit hat Ihren Freund dann bekommen?
    Was haben die Aerzte nicht gefunden? Die Ursache der Krankheit oder das Problem im Wasser?
    Hat man eine Probe von sein Leitungswasser an einem Labor geschickt?
    Vielleicht hatt eine Verschmutzung oder Installationsfehler in Ihrem Freund seine Wasserleitung stattgefunden.
    Es wäre wichtig das nachzugehen, vielleicht sind noch andere leute im gleichen Haus betroffen.
    Schöner Blog!
    Hoffe ewas mehr zu hören über Ihr Freund seinen Fall.
    Regengruss
    Marco

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  9. Menglin

    Liebe Suzanne,
    Ich kann ein Seminar anbieten, wie man Teeblätter lesen kann. Teeblätter erzählen uns vielmehr als das Labor Test sagt.
    Lieber Marco, der Freud von mir hatte Problem mit überdossierten Eisen im Blut. Er, seine Frau und sein Hund wurden krank. Seit sie nur Evian-Wasser trinken, verschwinden die Krankheiten. Morgen wird sein Haus vom Amt besucht. Hoffentlich wird die Lage richtig ernt genommen.

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  10. marco

    Hallo Meng lin
    Ich bin mir Sicher , dass die Lage ernst genommen wird! Wie du siehst kommen die Beamten vorbei um es zu checken.
    Es würde mich sehr freuen über diesen fall weiter informiert zu werden!

    Hallo Suzanne:
    ja der Migros überprüft( lässt überprufen) das Endprodukt.Und an hand der Resultate versucht man zu optimieren und werden die Lieferanten unter druck gesetzt oder sogar vermieden!

    In diesem Blog wird durch gewissen Leute aber leider mit 2 Waagen gewogen.
    Der Migros und die Biolabels werden alles mögliche negative unterstellt, Meng Lin sollte man aber „Vertrauen“.
    Wieso unterwerfen nicht allen sich die gleiche, objektive, kritische Ueberprüfung?
    Nacher kann man dann noch immer die Expertenkriterien ( Geschmack usw…)dazuziehen. Das wäre dann eine schöne Verfeinerung des Testsverfahren.
    Suzanne,du möchtest natürlich deine Freundin nicht kritisieren, dass ist klar.
    Mir ist es aber wichtig dass keine Leute zu schaden kommen. Das Risiko möchtest du aber für anderen angeblich in kauf nehmen. Sorry, aber woher holst du dir das Recht so etwas zu machen?

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    Antwort
  11. Suzanne

    Lieber Marco,

    kurze Rückfrage: der Migros überprüft JEDES der von ihm verkauften Endprodukte (damit meine ich wirklich jedes – nicht nur Stichproben)?? Also das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen… aber vielleicht hast Du da mehr Informationen.

    Ich nehme mir eigentlich nicht das Recht, für andere Leute zu entscheiden, welche Risiken sie eingehen wollen oder nicht… wo hast Du denn das gelesen? Ich hatte geschrieben, dass ICH mich wohler dabei fühle, wenn ich von einem Tee weiss, wo er her kommt und wer ihn produziert – und über Menglin (der ich persönlich vertraue), weiss ich es. Wie andere Leute es halten wollen, ist ganz allein ihre Sache. Entschuldige, aber bevor Du Leuten so etwas vorwirfst, solltest Du lesen, was sie geschrieben haben.

    Ich bin auch in keiner Weise gegen Bio-Produkte oder Biolabel – ich kaufe selbst viel Bio. Dennoch habe ich so viel Kritikfähigeit behalten, dass ich nicht alles glaube, was auf den Labels steht. Am liebsten würde ich zu den Produzenten fahren und selber nachsehen, was dort wie hergestellt wird. Leider ist es nicht immer möglich.

    Vielleicht liest Du noch ein bisschen im Blog herum, es steht da wirklich vieles zu Biotees geschrieben (ich bin im Übrigen da auch nicht immer mit Menglin einer Meinung).

    Einen schönen Abend,

    Suzanne

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    Antwort
  12. Marco

    Hallo

    Nie wird jedes Produkt getestet, dass ist bei Pflanzen weder Notwendig noch möglich.Das macht man evtl. bei Maschinen.
    Man èberprüft aber den Bodem und macht Stichproben bei den Früchte sowohl vor Ort als vor man Sie den Konsumenten übergibt.
    Wenn Pestiziden usw. eingesetzt worden sind , dann findet man die in alle Früchten. Man testet einige und das ergibt dann einen Durchschnittswert.
    Wie schon gesagt, 100 % Sicherheit gibt es nicht. Wenn der Durchschnitswerte aber deutlich über den Norm liegt hat man aber eine vielsagende Information über das gesundheitliche Risiko.

    Es tut mir leid wenn du dich persönlich angegriffen gefühlst hat.
    In deine Kommentare verharmlost du ein bisschen das Risiko das entsteht bei „Ungeprüfte“ Lebensmittel. Durch diese verharmlosung beeinflüsst man natürlich Leichtglaübige Leute. Und das finde ich riskant.
    Du bagatellisierst der Wert von Bio-Labels und reduzierst sie auf ein Stück Papier.
    Hinter diesen Papier stecken namentlich aufgeführte Institutionen,Menschen die zu Ihre Verantwortung stehen (müssen).
    Das ist , meiner Meinung nach einiges mehr Wert als das Wort irgendjemanden. Diesen irgendjemanden ist vielleicht ehrlich. Aber da sind immer viele Leute involviert, und es braucht nur ein Person der nicht so ehrlich ist oder vielleicht nur einen Fehler macht, und schon isz es passiert.
    Es ist mir völlig klar das es auch bei Bioprodukte Betrug und Fehler gibt.
    Das ist aber einen Grund um die Labelqualität zu verbessern durch strengere Kontrollen usw., und nicht Sie abzuschaffen.
    Ich habe persönlich Tee gekauft bei einem Teehändler den ich vertraut habe. Er schmeckte stets sehr gut. Ein mal fand ich aber einiges an Sachen im Tee die nicht drin gehörten. Es waren Haren usw…. Dies ist mir aber noch nicht passiert seit ich Zertifizierten Tee kaufe.
    Ich verstehe gut dein Wunsch nach Ehrlichkeit, Vertrauen usw.Es ist etwas schönes. Leider ist dies einigen Leute schon zu Verhöngnis geworden.
    Wieso wehren sich Leute aber gegen eine Zertifizierung. Das wurde denen auch ein gutes Gefühl geben oder?
    gruss
    Marco
    Gruss

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    Antwort
  13. Suzanne

    Lieber Marco,

    danke für Deinen klarstellenden Kommentar. Ich habe gar nichts gegen Zertifizierung oder lebensmitteltechische Prüfungen – ganz im Gegenteil.
    Ich wüsste gern bei jedem Tee, den ich kaufe, ganz genau, was da noch alles drin ist (auch beim Bio-Tee, wenn das Bio-Siegel aus Ländern stammt, deren rechtliche Bedingungen und deren Einhaltung wir nicht nachprüfen können). Weisst Du, was ein Bio-Label aus China bedeutet und wie „sicher“ es ist?

    Was ich nicht nachvollziehen kann, ist, was Du zu der „Verharmlosung“ von „ungeprüften Produkten“ schreibst, die ich angeblich hier betrieben habe.
    Ich habe nicht von „ungeprüften“ Tees gesprochen, sondern von Tees ohne Biosiegel. Ist das (übertrieben gesagt) Anleitung zur Vergiftung anderer Menschen, wenn man meint, auch ohne Bio-Siegel kann ein Tee gut sein? Vergiftet man sich jetzt automatisch, wenn man mal ein Nicht-Bioprodukt isst oder trinkt?

    Es tut mir leid, ich werde da ein bisschen polemisch – aber diese Bemerkung fand ich doch sehr befremdlich.

    Sicher ist richtig, dass Lebensmittel noch besser kontrolliert werden sollten, als es im Moment der Fall ist. Ich meine nur, man muss kritisch bleiben, und nicht blind irgendeinem Label vertrauen – gerade wenn es um Label geht, die fast nicht nachprüfbar sind, weil sie von weit her stammen und sich der Ursprung im Dunkeln verliert… ich HÖCHSTPERSÖNLICH (damit das klar ist) verlasse mich in einem solchen Fall lieber auf Menschen, denen ich vertraue und die die Urspünge der Ware kennen und mir zeigen können. Das muss jeder für sich selbst entscheiden.

    Einen schönen Abend,

    Suzanne

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