Dongding Oolong 1977

In dem meisten Geschaeft wirbt der Kaeufer ihre potentiale Kundschaft und oft mit aggressiven Methoden. Im Tee scheint diese Beziehung nicht immer zu funktionieren. Als ich vergeblich auf den Da Hongpao wartete, bekam ich Angst, diesen Tee nicht mehr zu erhalten, weil irgendein Kaeufer den Tee vor mir wegschnappt. Er versicherte mir im Telefon, dass dieser Tee bereits versteckt wurde.

Als ich wieder in seine Tuer eintrat, wurde ich warm empfangen. Natuerlich wurde ich eingescannt und kommentiert, ob ich aelter oder dicker wurde. Gleichzeitig kam ein junger Mann in einem seidigen Anzug und es gab einen Lachanfall durch seine Erscheinung. Er kam ganz schnell in die inneren Raemen und zog seine glaenzende Krawatte aus. Er oeffenete einen Umschlag und zaehlte die frischen neuen Scheinen aus der Bank. Insgesamt 40000 Taiwan Dollars (ca. 1000 Euros) und gabe dem Lehrer Chen. Er lachte wie ein Kind. „Die erste Zahlung ist da und Du sagst mir, wann das Stop ist.“ Alle lachten und ich verstand nicht. „Kennst Du ML?“ “ Ja, klar. Zwei Male gesehen!“ Ja, das stimmt, aber nie im Seidenanzug. „Du hast richtig Glueck. Sie ist so selten hier.“sagte unser Lehrer. Ich fragte ihn direkt, was er mit dem Geld bezweckte. Ich roch etwas Gefaehrliches. „Weiss Du, das ist eine Salami-Taktik. Ich will den besten gelagerten Tee von unserem Meister abkaufen. Wenn ich das Geld auf einmal bringe und wenn er mir den Tee auf einmal geben muss, wuerde er es nie tun. Also ich bringe nun jedesmal 40000 Taiwan Dollars und irgendwann habe ich alles.“ Ich war erschrocken.

Ich war stutzig ueber seine Methode, aber konnte nichts dagegen kontern. Gleichzeitig spuerte ich mein Neid! Ich sagte mir, nicht in einen Potlatsch einzusteigen! Tee wurde ausgeschenkt, natuerlich eine Raritaet! Ein gelagerter Tie Guanyin, der auf Holzkohle geroestet wurde, der seine vergessliche Aroma in der Luft und im Tasse verstroemte. „Die meisten Menschen lieben den frischen gruenen Oolong, weil sie von dem Duft geblendet werden.“ sagte Chen zu ihm, in einer klaren und langsamen Stimme, “ das ist aber ein Spiegel unserer Gesellschaft. Tee spiegelt unserer Seele in dieser Zeit. Es wurde philosophisch. Er war eigentlich selten so. „Menschen haben keine Zeit, mit wichtigen Dinge des Lebens auseinanderzusetzen. Sie glauben mit Geld etwas erreichen zu koennen. Tee ist anders. Tee braucht Zeit.“ Er drehte zu mir, „viele Tees muessen langsam in der Ruhe genossen und verstanden werden.“ Der gelagerte Tie Guanyin ist so ein Tee, der in der Ruhe langsam und richtig genossen werden soll. Er sagte, wie in einem Dialog mit Tee.

Der Mann im Seidenanzug packte seinen Koffer aus und zeigte uns ein paar mit Computer geschriebenen Tabelle. Wow! Er habe fast alle Buecher gekaut und vergeglichen, wie sie ueber die Teeherstellung dokumentieren. ‚Es gibt so viele Wiedersprueche! Koenntest Du mir nicht korrigieren, wie es in der Tat sein sollte?“ fragte ein fleissiger Schueler, der seinen Lehrer mit guten Hausaufgabe beeindruecken wollte! Ich lachte, aber nicht zu laut. Der Lehrer sagte nichts. Er holte wieder einen Tee. Ein Phoenix 1995. „Ein Tee zum Nachdenken.“ meinte er. Ein schwer zu verstehender Tee, dessen Duft sehr dezent war, nur eine leise von pflaumigen und honigsuessen Note. Sehr leise, nachhaltig und jedoch praesent. „Die meisten Tees sind standarisiert. Auf dem Markt koennte man nur bestimmte standarisierten Richtungen und Gescnmaecke beobachten. Das breite Spektrum des Oolongs verschwinden.“ Er schaute zu diesem jungen Mann auf der steilen Karrierer-Leiter, „Wir wollen in wenigsten Zeit, etwas verstehen. Aber die Oberflaechlichkeit und das Highway des Lebens sind kein Schluessel, um Tee zu verstehen.

„Ich wollte die Essenz des Tees verstehen und nur das Wesentliche.“ sagte er zu mir, “ Du weiss ja, wie ein Fondmanager arbeitet. Wir suchen die wichtigen Literatur aus, analysieren sie und fassen sie zusammen. Die Informationen sind die Stutze unseren Berufs.“ “ Was ist mit Deiner Intuition?“ fragte ich ihn. Er war sprachlos, „was glaubst Du denn?“ Der Lehrer kam wieder zurueck, wieder mit einem raren Tee, „ein Tee, den ich eigentlich fuer mich geroestet habe.“ Der Duft stieg und die Tasse war in einem Smok. Die beiden Maenner sprachen weiter ueber die theoretischen Herstellungsprozesse und Probleme. Ich roch einen starken Holzkohle-Duft, kein Speck, kein Schwarzwaelderschinken, sondern Duft des Harzes. Nach diesen intensiven eindeutigen Momente folgte eine unverkennbaren kalten beruhigenden blumigen Duftnote. Langsam und langhaltig. Ich unterbrach ihre Disskussion, „Meinst Du,“ ich schaute meinen Lehrer hoffnungsvoll „das ist der Qrchideenduft von Qingxin oolong und gemischt mit Hochlandscharakter?“ „Ja! Du hast es.“ strahlten seine Augen. Sie sprachen weiter.

Der Mann im Seidenanzug musste wieder gehen, als sein Handy klingelte. Er sagte, dass er bald wieder kaeme. Wir lachten. Ich wollte unbedingt wissen, welchen Tee unbedingt abkaufen wollte. Es war ein Dongding Original 1977!

Bericht über Qilan Xiang und Milan Xiang Dancong Shuixian

Vor zwei Wochen gab mir Monika paar Apfelbaum-Zwerge. Sie wollte mir den Frühling bringen, sagte sie. Ich berührte die rauchen Oberfläche und spürte die Lebenskraft unter der karten Schale. Hoffnungsvoll steckte ich sie im Wasser und wartete jeden Tag auf den Frühling… Der Frühling wird jedenfalls kommen und die Apfelblüte werden in diesem Rhythmus blühen, auch ohne meine Begleitung. In dem gleichen Moment werden mich wohl die Kirschblüten grüßen!

„Die Kirschblüten blühen hier wunderschön, Koko ni sae 此地花好
aber wenn ich mich an das Blütemeer in Yoshino (ein berühmter Ort für Kirschblüte bei Nara) erinnere, sazo ya Yoshino wa  遥想吉野
waren die Kirschblüten dort unvergesslich anmutig! hana-zakari!  樱花更璨烂! “
Yoshino Dayu (1606-1643)

Im Regen der Kirschblüte saß ich gerne am Wegrad. Es erinnert mich immer wieder Yoshino Dayu und ihr Seufz über ihre Sehnsucht nach dem Heimat – Yoshino. Das Gedicht war so berühmt und rührend, so dass ein Kirschbaum nach ihr genannt wurde. Ein Traum im Regen voller Kirschblüte erlebte ich auch hier in Zürich wieder, als ich den Fenghuang Dancong Milanxiang 2005 wieder trank.

Eine meiner Hausaufgabe vor meiner Abreise war über einen Bericht über die drei Phönix Dancong zu schreiben.

Aufgegossen waren drei Phönix Dancongs: Qilan Xiang, Milan Xiang und ein Milan Xiang 2005. Zuerst waren Qilanxiang und Milanxiang (aus Bern, Länggass Tee) aufgegossen. Sie zeigte mir einen klaren Aufguss und eine schöne Färbung. Duftend klar und deutlich. Kein Fremdgeruch, sehr sauber. Eindeutig ist es auch, dass sie ungeröstet waren. Nur getrocknet. Alle zwei haben einen schönen vollen Körper, geschmeidig und intensiv.

Qilanxiang hat eine andere Duftrichtung als der Milanxiang. Ich roch zuerst den Zitrusduft, dann eine schwere Note von unentzifferbaren Geruch, der mich irritierte, etwas wie Metal. Dann kommt typische Oolong-Duft, sehr stark nach Orchideen. Der Geschmack ist typisch Dancong, leicht süß und zugleich bitter, wirkt im Abgang leicht trocknend. 50g für ca. 18 Sfr., ein versuchswert und ein guter Einstieg für ein vielsprechendes Dancong-Erlebnis als der Mingcha Zhilanxiang in Globus.

Milanxiang zeigt eine ausgezeichnete Kombination vom typischen Mi – Honig und Lan – Orchideen Duftnoten. Fein, lieblich, aber auch leicht bitter und beim Abgang trocknend. Der Aufguss leicht getrübt. Ein Typischer Milan Xiang für Dancong-Liebhaber. Der Preis ist auch in Ordnung 50g für ca. 18 Sfr.

Wenn man gar nicht vergleichen will, dann hat man nie ein Problem. Aber wenn man anfängt, Dinge miteinander zu vergleichen, fängt plötzlich das Leiden an. Darum sagte Buddha, der Geist, der stets unterscheidet, ist die Wurzel des Leidens… Ohne Vergleich kommen wir allerdings auch nicht weiter. Also im Tee ist es wichtig, zu vergleichen. Der Unterschied zwischen Tee und dem Alltag ist, dass wir eine relative Wahrheit für uns finden wollen, ohne einen absoluten Anspruch zu erheben. Den Milanxiang 2005 (er wurde ebenfalls in Länggass Tee verkauft), habe ich mit aufgegossen und wollte wissen, was dieser Vergleich bedeutet.

Ein gerösteter Fenghuang Dancong ist dunkler und braun. Von Aussehen wirken sie nicht besonders anziehend. Aber der Duft solcher Dancong ist unwiderstehlich! Ausgeprägte Honignote und intensiven langhaltigen Orchideennuance fesselte die Sinne. Der Aufguss ist geschmeidig wie Seide, die einfach hineinfließt. Atmen beraubend und berauschend. Eben – wirklich wie ein Traum im Kirschblüte-Regen.

Yoshino Teehaus Yoshinos Teehaus in Kodaiji. Das Haus trägt der Name „Hinterbliebener Duft“.

Das Teehaus von Yoshino Dayu in Kodaiji gehört immer zu meinem Programm, wenn ich mich in Kyoto aufhalte. Diese zarte Schönheit starb früh und hinterließ einen traurigen Mann, der sein Leben lang nach ihr trauerte und ihre Asche im Sake trank. Kirschblüte blühen zwar nur einmal und kurz, bleiben aber als Erinnerung ewig. Die Schwierigkeit einem hervorragenden Milan Xiang wieder zu begegnen macht diesen Tee und seinen Geschmack einmalig.

„Miyako Oba / Hana Saki sato to / Nashinikeri

Yoshino wa shinde no / Yama ni utsu shite

Mit Deinem Tod brachtest Du alles weg, Yoshino.

Auch die Kirschblüte, die nun wohl nur im Himmel blühen werden.“

Joeki Haiya

Rythmus des Tees

Rythmus des Tees

Mit leuchtenden großen Augen grüßte mich Simone, die ich in Muba kennen lernte, in ihrem Atelier. Ihr Atelier roch nach Erde, nach Glasur und nach ihr. Eine sanfte, klarer und behagliche Atmosphäre, wie ihre Person. Sie war sehr neugierig auf mich, wie ich überhaupt nach MuBa ging und hier landete. Nach MuBa war nicht gewollt, reiner Zufall, wahrscheinlich nur um sie zu begegnen. Hier zu landen ist eine gewöhnliche Geschichte einer taiwanesischen Studentin, die nach ihrem Studium hier hängen geblieben ist. Sie fragte mich, weshalb ich so ein gutes Deutsch spreche. Ich antwortete, weil ich mir Mühe gebe, weil ich in der ersten Stadt, wo ich Deutsch lernte, viele schlechte Erfahrungen als ein sichtbarer Fremde erlebte – es war in Köln. Ich war 20. Da beschloss ich, die Sprache so gut wie möglich zu beherrschen, dass ich mich selbst verteildigen kann! Leider verwende ich oft noch Ausdrücke falsch und verursacht es immer wieder ungewollte Missverständnisse! Ich erzählte ihr lachend rückblickend in den ersten Jahren und von meinem Kulturschock zuerst mit dem Deutschen und jetzt den Schweizer. Zusammen lästerten wir über die Welschschweizer.Sie fragte mich, ob ich mit meinem Temperament Mühe hätte, mit den Menschen in diesem Breitengrad. Sie selbst habe eine starke Emotionalität, die oft den Schweizer überfahren würde. Ich konnte nichts anders machen als nur richtig lachen. „Ich muss schrecklich sein für die meisten Menschen hier. Ehrlich gesagt, ich weiss nicht, wie sie meine Frechheit und Indiskretion ertragen!“ Ich kann leider nicht anders sein als ich selber - so indiskret und emotional. Darum haben wir beide zueinander gefunden. Die wenigsten Menschen kommen mit ihrer Emotionalität klar. Entweder verbergen wir unser Verlangen oder Emotion und es wird zu einem Eisberg. Oder wir funktionieren unsere Mitmenschen zu unserem Mülleimer um und wir werden selbst zu dem Spielball der eigenen Emotion. Als mein eigenes Spielball möchte ich nicht sein und dieses Bewußtsein dafür hat es mit dem Tee-Praxis angefangen. Man lernt im Praxis des Tees sich allmählich zu beobachten und wird über eigene Gefühle und Themen immer bewußter. Und irgendwann hört man auf, etwas sein zu wollen.

Sie erzählte mir von ihrem Werdegang, während ich Tee zubereitete. Der Preis, den man für den eigenen Weg bezahlt, bezahlt man oft mit der Rechnung vom materiellen Leben. Ein einfaches und bescheidenes Leben führt sie, aber mit einem Privileg, ihre Berufung auszuleben. Sie fühlt sich zu diesem Weg als Keramiker berufen und manifestiert ihre Glaube durch ihr Werk. Ehrgeiz ist ein falsches Wort um ihren Einsatz zu bezeichnen, sondern es ist ein Bewußtsein einer Berufung. Ihr überkam trotzdem manchmal der Zweifel, ob sie ihre Arbeit überhaupt weiter fortsetzen kann und ob es überhaupt realistisch ist, weiter zu kämpfen. Vor allem wenn sie das nötige Geld für ein verrücktes Projekt bräuchte, wie z. B. 800 Sfr. für eine wichtige Investition. Sie seufzte. Ich schaute ihr in die Augen, „Das Geld haben wir sehr schnell zusammen. Ein gutes Projekt scheitert nie ans Geld!“ Das Geld ist eigentlich dafür da, dass menschliche Zusammenleben einfacher wird. Das war das Prinzip meiner Familie. Mit ihrem Talent und ihre unbeirrte Glaube an ihre Berufung wird sie immer Hilfe erhalten und Kenner begegnen. Die Auszeichnung 2006 Eidgenössische Design Preis brachte sie den Einzug in die Fachmagazin und Presse. Jetzt kommt sie sogar nach Hamburg und Berlin.

Sie bewunderte meine Celadon-Teekanne, die mich am meisten begleitete. Eine Teekanne aus der Industrie-Produktion, hat in meinem Auge eine schöne Form und erfüllt einen guten Zweck. Eine verrückte Teekanne hatte ich auch dabei. Sie kostete ursprunglich 600 Sfr. Der Künstler Chen Wenqi gab mir für die Hälfte, weil er erkannt, dass ich Tee schätze und liebe. Diese Teekanne macht einen wunderschönen Regenbogen und eine harmonische Linie durch den Körper und Wasserstrahl. Sie zeichnete sofort. Ein Swiss-Made Gongfu Set wird nun geboren. Es muss eine eigene Form sein, die hiesige Bedürfnisse entspricht und zugleich den Geist des Tees unverfälscht vermittelt. Die Tassen müssen angenehm an den Mund schmeicheln, den Finger Platz geben, um in einen Zug auf dem Tisch hingestellt werden zu können. Die Kanne sollte einen ästhetischen Regenbogen-Wasserstrahl auschenken können. Das Set sollte in einer harmonisch linie schwingen und zugleich praktisch sein. „Wie sollte das Set heissen?“ „Rythmus des Tees?“

Plötzlich wurde es 19 Uhr. Wie schrecklich! „Ich muss noch nach Wintertur fahren!“ „Und ich nach Fribourg!“ Entsetzt packten wir schnell das Geschirr zusammen. Ich übergab ihr meine Celadon-Teekanne, die mich in letzter Zeit immer begleitete und sie bei dem Entwurf begleiten wird. Paar ausgesuchte Geschirr nahm ich mit – mein komisches Haushalt hat nun wieder solche einzelne ausgesuchte Tellern und Tassen, die nie zueinander passen – sie sollen es auch nicht tun. Ich möchte paar Gerichte auf ihren Tellern servieren, wenn sie nach Zürich kommt. Sie lächelte und nickte. Vielleicht im späten Frühling?

Das Labyrinth der Namen von Dancongs

Wir kennen einnige Dancongs in Europa, wissen leider oft nicht, was sie bedeuten sollten. Chinesische Namen sind wahrscheinlich nicht nur phonetisch anders aufgebaut und enthält ein anderes Verständnis zwischen Menschen und der Umwelt. Oft wird ein Baum nach dem Charakter des Duftes, mache nach dem Ort, wo der Baum entdeckt wurde, manche nach dem Wachstumscharakter eines Baums (z.b. Baiye – weisse Blatt; Baipian – weisse flache Blatt etc.) und manche aus Zynismus des Teebauers z. b. Qingxin Da Pang – nutzloser Oolongbaum, der nur geeignet ist für einen hervorragenden Oriental Beauty, sonst nutzlos.

Oft werden Dancong nach dem Duft eines Baums genannt. 1996 wurden 123 verschiedene Dancong Baumsorte dokumentiert, die eine bedeutende Rolle spielen. Sie werden zu 10 verschiedenen Duftnote verifiziert. Mittels dem Duft-Charakter dieses Tees wird ein Tee benannt.

1. Huang Zhi Xiang (Duft des Huangzhi – Gardenia grandiflora) – unterteilt von 9 kleinen Differenzen von Duftnuance.

2. Zhilan Xiang (Duft des Zhilan-Blüte) – 5 kleine Einteilungen

3. Milan Xiang (Duft des Honigs und Orchideen) – 3 Einteilungen

4. Guihua Xiang (Duft des Osmanthus)

5. Yulan Xiang (Duft des Magnolia Lilifora Desr. ex Lamx, ähnlich bei Jadeoolong)

6. Jianghua Xiang (Duft des Hedychin yunnanense Gagnep, wohl ähnlich bei Sijichun) – 4 Einteilungen

7. Yelai Xiang (Duft von Yelai Xiang – Michelia maudiae Vietnamensis)

8. Moli Xiang (Duft von Jasmin)

9. Xingren Xiang (Duft von gemahlenden Mandel)

10. Rougui Xiang (Duft von Zimtrinde)

Xiang bedeutet Duft, duftend. Meine Großmutter hiess auch Xiang. Viele chinesische Frauen tragen ebenfalls diesen Name.

Lan – ein Wort, das oft im Teename vorkomme, bedeutet Orchideen. Kein Wunder, dass Orchideen und sein Duft eine zentrale Rolle beim Teekosten spielen und vor allem beim Verständnis vom Oolong entscheidend sind.

Einen Bericht über Qilan Xiang, Milan Xiang lassen sich noch warten. Ich komme noch nicht dazu, einen verständlichen Text zu schreiben.

 

岭头单从 Lingtou Phönix

Phönix Ling Tou 岭头, was bedeutet das? Die chinesischen Namen gleichen einem richtigen Labyrinth!

Einen ausführlichen Beitrag über das Dancong Labyrinth mache ich mir ein anderes Mal die Mühe. Heute schauen wir nur den Lingtou Dancong an.

Dieser Dancong Baum stammt aus dem 60er Jahren aus dem Dorf Lingtou (370 M.ü.M.) in Raoping Pingxi im Phönix Gebirge (Guangdong 广东省饶平县坪溪镇岭头村). Ein Experiment mit einem Baiye Dancong (weisse blätterige Dancong Baum) von einem neugierigen Teebauer während der Kulturrevolution. Während die Welt draussend wütete und Menschen sich gegenseitig beschuldigten und um die Macht scharrten, zog der Teebauer Hsu zurück und konzentrierte sich auf die Suche nach einer Spitzensorte des Dancongs!

Lingtou Dan Cong genannt nach dem Dorfname sollte nur zwischen 14-16 Uhr gepflückt werden. Die Erntezeit: Ende März bis 5.April – früher als alle andere Oolongsorten. Das Balttgut sollte reif sein, weder zu jung noch zu alt. Nach dem Pflücken wird dieser Tee anschliessend unter dem Abendsonne welken lassen und durch die Nacht verarbeitet.

Er sollte ein Tee sein, der geeignet ist, zum Lagern. In der chinesischen Zunge des Teetasters sollte der Tee Blütehonig-Note schmecken – langhaltig und klare Duftnote mit einem Intensiven und lieblichen Geschmack.

Pflücken von Shuixian DancongPflücken bei der Ernte von Shuixian Dancong.

Verkosten von Phönix Ling Tou 岭头单从

Der Sponsor meiner duftenden Orchideen kam nach dem Bankgeschäft zum Tee. Zwei Tie Guanyin aus der Chinareise sollten auch verkostet werden. Das passt wunderbar zu dem Duft der Orchideen, dessen Duft die Note eines hervorragenden Tie Guanyin wiedergeben sollte. Ich wollte allerdings noch zwei Dancongs verkosten lassen.

Ich schnitt die original verpackte Tüte auf und der roch bereits in der Tüte etwas fremdartig. Ich roch drei Duftspuren, während der Besucher lediglich die süsse Note identifizierte. Im Schweigen machte ich den Tee weiter und wartete auf den Aurguss. „ Er ist alt.“ „Woher weiß Du?“ „Wie alt? Ca. 1 Jahr?“ „Ja. Woher weiß Du?“ „Ich muss es schmecken können, genau wie Du den Aktionskurs vorhersehen könnten, oder?“ Dieser Tie Guanyin war bereits pflaumig. Der Duft war schwer, sehr süß. Blendend, aber nicht elegant. Schwer und nicht erhebend. Dominant und nicht „beherrscht“. Dann schnitt ich die andere Tüte auf. Ein Tie Guanyin aus Tian-Fu (Tie Ren Konzern). „Er ist sehr teuer! Er kostete mir 300 Yuan! (50 Sfr. Für 50g?)“ Teekanne wurde aufgewärmt und der trockene Duft des Tees wurde „geprüft“, „ Ja, das ist der Orchidee, die Du mir geschenkt hast! Riechst Du?“ „Ach!“ Ein wunderschöner Tie Guanyin, seltene Sorte! Sein Duft sehr klar, konzentriert, erhebend. Ruhig, präsent und zurückhaltend. So eindeutig und besänftigend schmeckt der elegante Orchideen Duft, klar und süß. Der mystischen Guanyin Yun (der berühmte Abgang dieses Oolongs) war so eindeutig, dass man ihn kaum übersehen konnte! Ich genoss den raren Tee. Wie wunderbar!

Der noch teure Phönix Ling Tou gefiel leider meinem Besucher nicht. Das Gesicht war verzogen. Ja, ein schwer zu verstehender Tee. Eine ungeübte Zunge ist überfordert. Der Phönix Ling Tou, den Stefan so gern wissen möchte, ist interessanter und spannend. Ich roch in den trockenen Blätter drei Duftspuren: Meribel (sorry, wie heisst dieses Frucht, das im Sommer gelblich aussieht und ähnlich schmeckt wie Pflaumen?), Lichee und Frauenmantel (Sorry, ich sammele selbst gerne Kräuter und pflegte bis zum letzen Herbst einen Kräutergarten. Der Duft erinnert mich einfach an diese kleinen Pflanzen in Swiss Mountain.). Aber in einer europäischen Zunge wurde die Duftnote „Kirschen“ festgestellt! Das ist das interessante bei dem Teeverkosten. Aufgrund unterschiedlicher kultureller Referenzen wird ein Tee unterschiedlich dekodiert. Das fasziniert mich immer wieder. Eine taiwanesische Zunge könnte nur Lichee deklarieren, während eine „fremde“ Zunge das Tee-Erleben auf eine andere Dimension bringen könnte.

Der Aufguss ist schön, süß und zugleich bitter – das Problem bei fast allen Dancong, den man hier kaufen könnte! Vor paar Wochen trank ich einen Huangzhixiang, der einen schönen Duft zeigte, aber eine unvermeidliche Bitterkeit hinterließ. Natürlich ist dieser Ling Tou von einer anderen Klasse (50g, 45 Sfr.), aber dieser Tee wird nicht leicht haben, verstanden zu werden. In der Wirklichkeit könnte er noch interessanter und unentbehrbarer werden, wenn er einen „Kenner“ getroffen hätte, ihn zu fördern… Er  ist überhaupt nicht geröstet – das Problem von allen käuflichen Dancong. Warum nicht mehr geröstet? Darüber habe ich bereits einen Beitrag geschrieben. Es ist eben schwierig, jemanden zu finden, der sich wagt, aus einem guten „Body“ einen perfekten Tee mit seinem Handwerk zu verwandeln.

Lieber Stefan, der Ling Tou Phönix hat wirklich faszinierende Duftnote. Und wenn die bittere Note Dich nicht stört, oder bereits nicht mehr merkt – wie ich, könntest Du an dem Aufguss richtig Freude haben! Ob Du für ihn so viel Geld ausgeben möchtest, bleibt Dir selbst überlassen.

Als Vergleich habe ich einen Baxian 八仙 – Mandarin Orchideen von Mingcha aufgegossen. Eindeutige Pfirsich-Note: süß, fruchtig und dezent. Der Besucher freute sich über den angenehmen Aufguss, den ich extra so zubereitete. Es ist wirklich eine Geschmackssache. Jeder fühlt sich zu einem Tee hingezogen, je nach dem Zeitpunkt, wann er den Tee begegnet. Banxian ist sicher ein ausgezeichneter Dancong, der einen annährenden Teeliebhaber den Zugang zum Tee verschafft. „Diesen Tee kannst Du sicherlich nach einem „arbeits (augtrags) – intensiven“ Tag in der Ruhe trinken!“

Frage nach Fenghuang Dan Cong

Hallo Menglin,

Ich hoffe es geht Dir gut und in der Schweiz machen sich ebenso wie bei uns die ersten Frühlingsboten kräftig bemerkbar?

Ich habe mal wieder eine kleine Frage : Da gibt es einen Mi Lan Xiang, einen Qi Lan Xiang und einen Shiguping Huangzhi Xiang. Grundsätzlich kenne ich (andere) Dancongs mit diesen Bezeichnungen und liebe sie sogar mehr als die oft spröden Steintees aus dem Wuyi- Shan. Mein persönlicher Favorit ist dabei der Blütentraum des Huangzhi Xiang.

Könntest Du mir aber bitte nochmal genau sagen, worin sich die Aromen dieser drei Tees unterscheiden?

Und dann gibt es da noch einen “ Phoenix Ling Tou“ – dies sagt mir gar nichts. Er ist weit teurer als die anderen drei. Was verbirgt sich hinter diesem Namen und wie würdest Du seine Aromen beschreiben?

Ich freue mich auf Deine Antwort und danke Dir schon im voraus!

Herzliche Grüße von
Stefan

Am vergangenen Samstag war ich zwischen verschiedenen Terminen unterwegs. Manchmal wünsche ich mir, dass ich ein Klone hätte. In Bern war ich beim Länggass zu Beusch und konnte nach all den Teesorten von Stefan nachfragen. Diese wertvolle Teesorten zu degutieren finde ich leider noch keine Ruhe und Zeit. Außerdem ist es eigentlich Schade, allein diese wertvollen Tees zu verkosten. Auch Teeverkosten ist eine soziale Gelegenheit und bedarf Austausch.

Ich hoffe, morgen oder übermorgen, mehr über diese Tees zu schreiben.

Vor der Abreise

Im Telefon klang es ziemlich gut, wie die politische Lage in Taiwan im Moment aussieht. Teelehrer Chen war in bester Stimmung und sagte mir, dass sie sich auf meinen Rückkehr freuen und die Situation für unsere Lage sehr günstig sei. Mein Vater ist im Moment wieder auf Reise und wird wohl am gleichen Tag wie ich in Taiwan eintreffen. Er schien vergeblich auf meinen Anruf vor seiner Abreise gewartet zu haben. Ich sagte meiner Schwester, dass ich viel zu viel zu tun habe.

Sie freuen sich auf meinen Rückkehr, aber freuen sich wohl noch mehr, wenn ich wieder abreise. Meine arme Familie muss immer ertragen, wenn ich daheim bin, wenn Verwante oder ihre Freunde nach meinem Wohl fragen. Sie lehnen für mich Einladungen ab und geben für mich Erklärungen ab, warum ich immer noch im Ausland aufhalte. Nach dem Hinschmeiss meiner Uni-Karriere habe ich keinen Grund mehr in Europa zu bleiben. Und die Geschichte mit dem Tee? Damit muss man doch nicht studiert haben! Das Milieu meiner Familie versteht das nicht, wie ein studierter und scheinbar intelligenter Mensch sich mit Tee beschäftigen und zum Beruf machen möchte. Ich verstehe ihr Bedenken gut.

Eigentlich habe ich es nicht gewählt. Das ist einfach so entstanden. Warum sollte ich gegen das Geschehende kämpfen. Vor paar Jahren beschloss ich ein einfaches Leben zu führen und gestalte meine zwischenmenschliche Beziehung ebenfalls überschaubar und geradelinig. Ich suche keine Anerkennung und mache einfach im Schweigen meine Arbeit – für mich. Das Geschäft mit dem Tee scheint ganz gut zu passen. Manchmal gibt es Auseinandersetzungen, dass man Vorstellungen klar formulieren muss und Grenze aufweisen muss. Aber diese unangenehme streitige Dingen schaffen Klarheit, die das Leben wieder angenehm macht. Für eine konfuzianisch erzogene Frau ist es nicht einfach auf ein Ersuchen, mit Nein zu reagieren. In einer von germanischen Gesprächskultur dominierten Gesellschaft muss es andererseits stets gelernt werden, Menschen auf die Grenze deutlich hinzuweisen. Es muss hier alles angesprochen, besprochen, ausgesprochen und abgesprochen haben. Deutsche und Schweizer halten zu fest an Wörter, anstatt an das Unausgesprochene und Unsichtbare. Diese Diskrepanz war einst problematisch für mich, inzwischen betrachte ich, als Pech für Menschen, die die andere unsichtbare Welt nicht sehen wollen. Ich glaube nicht an aus- und versprochene Wörter und lerne das Nein zu formulieren auf meine Art. Deutsch werde ich nie, chinesisch werde ich immer weniger. Es ist gut so.

Mein Teevater war sehr enttäuscht, dass ich ihm vor dem Heimkehr nur drei Doese Tee mitbrachte. „Was mache ich dann, wenn etwas passiert?“ „Warum sollte etwas passieren? Wenn, dann kaufst Du halt wo anders.“ Es gibt eine Menge gute Teeläden wie Länggass Tee, Reichmuth von Reding etc. Sogar im Internet bei Tea Home kann man Tee direkt aus Taiwan bestellen. Es ist alles möglich heute. Es war seine Art, mir mitzuteilen, wie sehr er mich vermissen würde. Inzwischen gibt es in diesem fremden Land eine Menge Menschen, zu den ich eine Beziehung pflege, die auf Verständnis, Affinität und Liebe zu ähnlichen Dinge aufgebaut ist, anstatt auf „Blut“ und auf eine imaginäre Vergemeinschaftlichung. Sie sind mir nicht mehr gleichgültig. Dieses Aspekt wird klarer, wenn die Welten sich wechseln und die Frage nach „wo hin gehst Du?“ gestellt wird.

Ich gehe nach Taiwan – nun eher als ein teilnehmender Beobachter. Zuerst leide ich unter Schlaflosigkeit – wie „Lost in Translation“ und dann mache ich meinen gewöhnlichen Gang durch die Gasse. Zu den gleichen Essstände, zu den gleichen Restaurants und zu den gleichen Kaffeeshops. Wenn der Geschmack in diesen Orten sich in meiner Abwesenheit nicht verändert, empfinde ich ein Glücksgefühl – meine Welt ist noch in Ordnung. Aber die Welt dadraußend hat seinen eigenen Lauf.

Zhengshan Xiaozhong (Lapsang Souchong)

L. schickte mir neben den interessanten Felsentees und Anji Baicha einen Zhengshan Xiaozhong aus Tongmuguan in Fujian, Wuyishan.

Zhengshan Xiaozhong, der älteste Schwarztee in der Geschichte, ist allerdings ein rästelhafter Tee, dessen wirkliches Gesicht immer verschwommen wird. Ich kenne diesen Tee erst in Europa und betrachtete ihn als ein stark rauchig whiskyartiger Tee, dessen rauchige Note mich eher abschreckte und zu dominant erschien. Lange verstand ich nicht, weshalb dieser Tee so einen Ruhm besitzt.

Da Hubert in seinem Laden gerne diesen Tee einführt, wurde ich beauftragt diesen Tee zu suchen. Der Zhengshan Xiaozhong, den Suzanne mir einmal brachte sollte laut der Inhaberin des Strassburger Ladens ein Tee aus Sichuan stammen, aber als Zhengshan Xiaozhong deklariert wurde. Insgesamt beauftragte ich drei „Spionen“. Leider waren alle Muster nur nach dem westlichen Vorbild produziert, was man hier bereits überall findet und als selbstverständlich bezeichnet – ein Zhengshan Xiaozhong sollte so sein. Nur diese kleine Packung von L. schien mir ganz anders zu sein.

Seine trockene Blätter sind nach Vorbild Wuyi Yancha gerollt, nicht gehackt oder nadelartig. Sie duften in trockene Form bereits nach roten Dattel und eine unauffällige Longgan-Frucht-Note. Süss, dezent honigsüss und fruchtig. Der rauchige Geschmack bemerkbar aber ausgeglichen. Sein Aufguss zeigt mir einen sehr schönen „Body“, geschmeidig, voll und aromatisch. Der Abgang langhaltig, fruchtig und balsamierend. Ich war ein bisschen unverschämt, dem L. zu sagen, dass dieser Tee noch mehr fruchtige Note haben könnte! Er belächelte mich leicht im Telefon und sagte, „Weiss Du, dieser Tee stammt von dem besten Teemaker in Tongmuguan!“ “ Mir ist es egal von wem. Aber man könnte ihn noch mehr fördern – rösten!“ “ Ausserdem ist er nicht mehr zu kaufen!“ „Wie bitte?“

Dass ich bis Mai warten muss, um auf einen Zhengshan Xiaozhong, den ich endlich gefunden habe, zu warten, ist richtig grausam. Eine zweite Wahl wäre jetzt erhältlich versicherte er mir. Aber was mache ich mit meiner Erinnerung und dem Erkenntnis, dass ein Zhengshan Xiaozhong anders sein kann als diese zu habene zweite Wahl?

Longgang fruchtLonggan Frucht – Longyan auf Chinesisch

Anji Baipian

Anji BaipianAnji Baipian im Aufguss

L. aus China macht tatsächlich gute Arbeit für die Teeliebhaber in Europa. Von ihm werde ich mit ausgewählten Raritäten verwöhnt. Z. B. Anji Baipain (Zhejiang, Anji) und Zhengshan Xiaozhong (der Beitrag kommt morgen).

Dieser Tee war in Sung-Zeit als weisser Tee bezeichnet, weil seine Blätter im März weiss aussehen und im April grün werden. Seine Herstellung ist allerdings eine Herstellung vom grünen Tee. Ich war fasziniert von seiner schönen langen sauberen Blätter und seinen süssen Duft von den trockenen Blättern.

Vor zwei Woche könnte ich das wirkliche Gesicht dieses Tees noch nicht richtig entziffern, weil mein Geschmacksinn noch nicht in der Lage war. Heute bekam ich einen guten Auftrag diesen Tee noch von 2007 einzukaufen, anstatt auf die neue Ernte zu warten. Der Preis erschrak den Käufer auch nicht zurück. Der Grund des Käufers ist, ein guter Tee ist ein guter Tee, wozu warten? Ohne irgendein Werbegespräch fand dieser Tee bereits seinen Liebhaber. Eigentlich bin ich überflüssig, dachte ich. Tee spricht für sich, ohne Wörter.

Ein Hauch von Zitrusblüte und – Schale grüsste mich, als die warme Luft in die Nase hoch stieg. Dann Neroli, aber ganz leise – manchmal find ich Neroli recht dominant, aber dieser Fall nicht. Zum Schluss kam der Röst-Kastanien-Note. Der Aufguss süss, elegant und erfrischend. Schwebend im Himmel wurde ich durch diesen schweren Kastanien-Note auf dem Boden geholt. Was für eine Reise! Was man alles im Tee erleben könnte und mit Tee erleben kann!

Wozu abwarten? Der neue ist nicht unbedingt besser. Der erfahrene Käufer hat recht.

Anji Baipian Blatt