Archiv des Autors: Menglin

Tie Guanyin (Tie Guan Yin)

Zuerst möchte ich mich bei Thomas und Suzanne für ihre Kommentare bedanken. Die Interaktion zwischen Menschen ist die Quelle, die dieses Blog ermöglicht weiter fortzusetzen.

 

Heute habe ich den Tie Guanyin von Suzanne degustiert. Tie Guanyin ist nicht gleich Ti Guanyin, obwohl man heute überall Tie Guanyin kaufen kann – auf dem Supermarkt oder in Ebay. Es gibt drei bekannte Tie Guanyin aus drei verschiedenen Orten: Muzha/Taiwan, Yaoyang/Fujian und Nanyan Benshan/Fujian. Der Ti Guanyin ist ein guter Tie Guanyin, wenn er eine spezielle balsamierende Wirkung im Gaumen hinterlässt. Wir bezeichnen es als „Guanyin Yun“. Inzwischen wird überall in ganzem China  Tie Guanyin produziert, die allerdings ganz anders schmeckt als der „wirkliche“ Tie Guanyin. Unterschiedlicher Teebaum und unterschiedliches Klima ergeben unterschiedliche Tees.

 

Der Tie Guanyin aus Muzha habe ich bereits einen Beitrag geschrieben. Dieser Tie Guanyin stammt zwar aus Fujian, aber entwickelt sich zu einem eigenen Stil und Geschmack. Der Tie Guanyin, der so bekannt ist, stammt ursprünglich aus Yaoyang (Landkreis Anxi, Provinz Fujian). Er sollte aus einem speziellen gleichnamigen Oolongbaum sein und einen charakteristischen balsamierenden Wirkung auf dem Gaumen (Guanyin Yun) haben. Dieser Baum hat bereits 230 Jahre alte Geschichte.

Nanyan Benshan ist ebenfalls ein Tie Guanyin, der von hongkonger Teataster Wang Xinjun als zweiter bester Tie Guanyin bezeichnet wurde. Benshan Tie Guanyin ist ein Oolongbaum, der 110 Jahre „jung“ ist und ebenfalls kann man aus ihm einen hervorragenden Tee produzieren. Der Unterschied zu seinem Vorgänger liegt daran, dass er diesen schönen Spur (der so genannte Guanyin Yun) auf dem Gaumen nicht hinterlässt.

Die äußere Erscheinung der beiden Tie Guanyin kann selbst von einem Experten nicht auseinander halten. Teataster Wang meinte, der Nanyan Benshan Tie Guanyin könnte von der Duftnote her, manchmal noch besser sein als der andere, wenn der Benshan gut hergestellt wird.

 

Momentan herrscht ein grüner Tie Guanyin Trend auf dem Markt. Es ist immer schwieriger geworden, alte stark gerösteten Tie Guanyin zu bekommen. Dieser Tie Guanyin wird so hergestellt, dass sie trotz dem Transport, Klimaschwankung stabil bleiben. Sie sind hervorragend geeignet zum Lagern.

 

Ich habe den Tie Guanyin aus Nanyan und aus Muzha zusammen degustiert. 2g trockene Blätter, in 150ml kochendem Wasser, 5 Minuten ziehen lassen. Sie erscheinen mir in dem ersten Augenblick eine Ähnlichkeit. Nur die Duftnoten sind anders. Der Tie Guanyin aus Muzha duftet zuerst nach Blumenmeer, während der rauchige Duft des von Nanyan sehr dominant bleibt. Das liegt wohl daran, dass ich meinen Muzha Tie Guanyin seit paar Monaten lagere, so dass er seinen Geschmack und Aroma besser entfalten kann. Von Blättern kan man beobachten, dass der Welkenprozess bei den beiden Tie Guanyin unterschiedlich lang ist. Der Tie Guanyin von Muzha zeigt dunkelgrüne Farbe, obwohl er stark geröstet ist, während der von Nanyan eher dunkeler erscheint. Von Aufguss her zeigen beide Tie Guanyin, dass sie hervorragende Tees sind!

Im Duft des Tie Guanyins fühle ich mich plötzlich so geborgen, als ob ich wieder daheim in Taipei im unseren Wohnzimmer wäre…

Die goldene Maus und das Tee Blog

Heute erhalte ich ein Email von Herrn Frei und das Blog Tee Erleben sei zu vier besten Kulturblogs in der Schweiz nominiert. Mein Mund war offen und wusste nicht, wie ich ihn schliessen sollte…

Mein Blog ist eins von den vier nominierten Kulturblogs in der Schweiz? Wie kommt es dazu, dass die schweizer Medien ein Blog von einem Ausländer auszeichnen? Passt diese Tatsache überhaupt noch zu dem Portotyp von der Schweiz? Wie könnte ein Schlitzauge ein gutes deutsches Kulturblog schreiben? Meine Sprache ist oft fehlerhaft und stilistisch problematisch. Haben die Jurys sich geirrt?

Die Schweiz pflegt gerne sein Imgae mit seiner Ethnizität: das Heidi Land, Jungfraujoch und Appenzeller Käse. Wenn man nur die Werbungen der schweizer Tourismusbüro betrachtet, würde man die Realität übersehen, dass mehr als 20% der schweizer Bevölkerung Ausländer sind. Die Schweiz, ein einstiges Bauerland, ein einstiger humanitärer Zufluchtsort für Asylsuchende und Flüchtlinge, ist heute eine pluralistische Gesellschaft geworden. Multikulturell redet man gerne, dominiert wird sie jedoch von den christlichen und europäischen aufklärischen Werten. Die schweizer Gesellschaft ist pluralistisch, weil man verschiedene Ethnizitäten und kulturelle Prägungen im Alltag beobachten kann. Dies drückt sich gerne durch das Kulinarische, Künstlerische und Modische aus. Exoterisch ist trend, ist in. Aber bedeutet das Äußerliche Pluralistische wirklich die innere Veränderung und Reflexion? Ich denke, das Phänomen des „Blochers“ und seiner Anhängerschaft zeigt die Ambivalenz dieser Gesellschaft, die mit zunehmmender Wechselbeziehung zwischen Fremdbild – wie sieht die Schweiz aus im Auge des Fremden und Selbstbild – wie sehen die Schweiz sich selbst – nachdenken muss.

Meine Schweizer Fremderfahrungen fingen vor 6 Jahren an, als ich meinen „Lebensabschnittsgefährte“ kennenlernte. Seitdem bin ich Pendler zwischen EU und der Schweiz, zwischen der deutschen und schweizerischen Kultur und zwischen den mitteleuropäischen und chinesischen-taiwanesischen Selbstverständnisse. Taiwan ist eine kleine Insel, die ursprünglich zu niemanden gehört. Später wurde sie von verschiedener Herrschaften als Territorium erklärt. Viele Menschen in dieser Insel sehnen sich nach der Selbstständigkeit, die ihnen ermöglicht, endlich sich selbst über ihr eigenes Schicksal entscheiden könnte. Die Schweiz als ein unabhängiges und freies Land, das einst unter verschiedenen Herrschaften lit und sich befreite, war ein Ideal für viele meiner Landleute. Es war ein Idealismus vieler gesellschaftlichen Bewegungen in meiner Studentenzeit, Taiwan zu einem asiatischen Schweiz aufzubauen. Diese Sehnsucht, eine Schweiz auf einer Pazifik-Insel aufzubauen, wird wohl den Schweizer unvorstellbar…

Ich möchte mich hier bedanken, dass dieses Tee Blog nominiert wurde. Daß eine kritische Fremdperspektive über die hiessige Gesellschaft von den schweizer Medien aufgenommen werden kann, zeigt die Offenheit und Toleranz der schweizer Gesellschaft. Ein Prozess des gegenseitigen Lernens. Ich freue mich sehr, dass wir alle daran beteiligt sind!

Der Tee „Evergreen“ 松柏長青茶

Die Hälfte von Formosa Oolong stammt aus Mingjian. Die meisten Formosa Oolong auf dem europäischen Markt kommt aus der Teefabrik in Mingjian. Mingjian ist nicht nur ein bekantest Teedorf, sondern auch der Exportstandort des Teesiedlers.
Der Tee aus Mingjian heisst „Evergreen“ 松柏長青茶 – ich übersetze es ins Deutsch als der Tee des „Ewigen Jugend“. Teesiedler aus Mingjian furchten vor keiner Schwierigkeit und sind voller Elan und abenteurlustig. Das kleine Teeland verfügt nur über bestimmte Kapazität. Viele Teesiedler siedeln ins Gebierge, nach den Süden, nach den Osten. Viele Teegärten auf Formosa wäre nicht entstanden, wenn die Abenteurer aus Mingjian nicht gäben.
Der zweite abenteuerliche Charakter von Mingjian Teebauer manifestiert sich durch ihre Mut – Mut zu produzieren und auszuprobieren! Sie trauen sich zu investieren, die Produktion zu mechanisieren und in riesiger Menge zu produzieren. Das meiste Kapital, das in der Tee-Produktion gesteckt wird, wird in Mingjian investiert.

Teeernte in Mingjian

Das Bild ist eine Ausnahme. Die meisten Ernte werden mechanisch verarbeitet. Der Vorteil: die Ernte wird nur zwischen 10 – 14 Uhr geschnitten. Die beste Ernte Zeit für Oolongtee! Das garantiert die Qaulität des Oolongs.

Der dritte Charakter von diesem abenteuerlichen Geist zeigt in ihrer Gewagtheit mit dem Versuchen von neuartigen Teebaumsorten! Der Anbau von Jadeoolong, Jinxuen-Oolong und Sijichun (four season) fing in Mingjian an. Neue Technologie, neue Mechanisierung und neue Teesorte sind immer willkommen in diesem Teeland, das immer an der Front von Formosa Oolong schreitet und seine Pioneer-Position verteidigt. Die Hälfte des Teehändler auf Formosa stammen aus Mingjian, so dass Mingjian im wahrsten Sinn des Wortes das Informationszentrum des Formosa Oolongs!
„Ewiger Jugend“ – der Formosa Oolong aus Mingjian ist bis heute Hundertjahren alt. Sein Grundstein wurde von alten Teebauern aus chinesischen Anxi gelegt. Mir wurde erzählt, dass es zwei entscheidende Persönlichkeiten waren, die diesen „Ewigen Jugend“ die Ewigkeit verliehen haben:
Wang De, er hat die Lehre den leichten eleganten Oolong vermittelt. Dieser Oolong hat einen honiggelben Aufguss und blumigen Duft.
Wang Taiyou, er ist inzwischen über 90 Jahre alt und lebt noch in Taipei. Sein Aufguss hat goldene Farbe und würzigen aromatischen Abgang!
In der alten Zeit degustierten die beiden Teemeister ihren Tee zusammen, wenn sie einen frischen Tee kreierten. Alle waren begeistert von dem Duft des Tee von Wang De und zugleich von dem Geschmack des Tees von Wang Taiyou.
Es war damals… Heute ist Mingjian ein Teeland, das trendigen und massen Tee produziert. Das investierte Kapital muss Früchte tragen können. Das bedeutet, den Tee zu produzieren, was der Markt nachfragt!
Diese Strategie funktioniert nicht immer unproblematisch. Die Grösse der Teegärten fing seit den 90er Jahren an, sich zu verkleinern. Immer mehr Teebauer müssen ins Alishan, Lishan und Hochland gehen, um saisonale Arbeit anzunehmen. Das Feuer, das den Tempel der taoistischen Gottheiten zerstört, wäre vielleicht auch ein Wink vom Kosmos (für Chinesen). Wohin gehen die Abenteurer aus diesem Teeland? Verlieren man nicht den eigenen Weg, wenn man nur dem Trend nachläuft und sich ans Geld orientiert? Der „Eigener Jugend“ kann nur „evergreen“ bleiben, wenn man mit der stets erneuernden kreativen Energie auf den eigenen Weg geht, oder?

Formosa Oolong und das Teeland Mingjian 名間

Mingjian ist nicht nur bekannt für seine Produktion, sondern auch für seinen Teehändler. Xie Kunghai 謝坤海, der den Tee-Markt Taiwans in der Nachkriegzeit kontrollierte, stammte aus Mingjian. Li Ruihe 李瑞河, der Gründer von Tee-Imperial Tian Ren 天仁茗茶 Konzerne und aktiv zwischen China und Taiwan handelt, stammt ebenfalls aus Mingjian. Vor zehn Jahren, als Boss Li noch Zeit hatte, konnte man ihn mit Velo während der Erntezeit im Frühling und Winter zwischen den Teegärten flanierend sehen.

Teegarten in Mingjian
Teegärten in Mingjian haben Erfolg. Sie haben verschiedene Schlüssel dazu: erstens sie haben mutige Teebauer, die den abenteuerlichen Einwanderer-Charakter besitzen; zweitens sie haben dort wunderbare Erde und Klima.
Mingjian liegt südlich von Baguashan (Berg Bagua) 八卦山und hat rötliche Erde und hügelische Landschaft. Der Schutzpatron von Teeland sind drei taoistische Gottheiten 受天宮. Jeden Tag außer Juli im chinesischen Mondkalender (das ist ein Geister Monat) war der Tempel überfüllt und am dem Tempelplatz waren besetzt von Teeläden! Dort wurde nicht nur gebetet, getröstet, sondern auch gehandelt. Das war vor 2000 Sommer, bevor ein großes Feuer die heilige Idylle zerstörte. Gerettet waren nur die drei Statuen der drei Gottheiten… Eine zeitlang stand Mingjian allein da und wusste nicht, wohin.
Das Teeland erreichten ihren Höhepunkt vor dem Feuer 2000. Zuerst war Mingjian nur ein kleines Dorf, das Zuckerroh, Ananas anbaute. Als im Jahr 1975 der Präsident Jiang Jingguo, der Sohn von Jian Kaishek, der den Krieg gegen Mao verlor und mit seinen Soldaten nach Taiwan übersiedelte, den Tee aus Mingjian lobte und den Name „Ewiger Jugend“ 松柏長青茶 gab, wurde der Tee von Mingjian übernacht bekannt.
Hauptsächlich wurden Teebaumsorte wie Qingxin Oolong, Qingxin Dapong und Wuyi angebaut, bevor Tee aus Mingjian den Markt richtig eroberten. Im 80er Jahren wurden Qingxin Dapong (der Teebaum für Oriental Beauty) aus dem Teegarten ausgewiesen, weil er wirtschaftlich schlecht darstellt. Später Wuyi und anschließend Qingxin Oolong, weil diese Bäume nicht pflegeleicht sind und zu wenig Ernte versprechen. Der Tee aus Mingjian ist nun bekannt und bräuchte eine Menge Tee, um ihre Position auf dem Markt richtig zu behaupten. Die alten Teebaumsorten wurden mit neuen Formosa Helden ersetzt. Nun ist Mingjian Teeland bekannt für die drei neuen Helden von Formosa Oolong: Jinxuan 金萱, Cuiyu 翠玉 (Jadeoolong) und Sijichun 四季春 (Ewiger Frühling oder four seasons).
Morgen können wir weiter über ihren Schlüssel zum Erfolg sprechen.

Der Tempel 受天宮 wird wieder aufgebaut. Wir hoffen, dass die Gottheiten unser Teeland Mingjian weiter beschützen. Hier im Tempel gibt es Pension für müde Wanderer.

Eine neue Geschäftsidee: Wanderweg durch Mingjian Teeland! Der Anfang dieses Tee-Wanderweges.

Der Pioneer des Formosa Hochland Oolngs – Meishan „Bergen der Pflaumen“

Meishan 梅山, 1200 M. ü. M. ist das erste Anbaugebiet von Hochland Oolong 高山茶. In der japanischen Herrschaft wurde Tee bereits angebaut. Es war ähnlich wie der Meeroolong, der mit Samen statt Setzlinge angebaut wurde. Später gerieten diese Teebäume in die Vergessenheit und werden nun ab und zu noch zwischen Bambuswälder entdeckt.
Meishan, wie der Name schon sagt, ist ein Gebiet wo viele Pflaumen wachsen. Nicht nur Pflaumen auch Bambuswälder, die einst Material für den Konstrukt an der Baustelle benötigt lieferten. Nachdem Bambus von Metal ersetzt wurde, wurde das Leben in den Bergen schwieriger. Warum nicht Tee anbauen? 1975 entschied die Dorfgemeinde sich für Umstrukturierung des Wirtschaftzweiges. Sie gingen nach Lugu 鹿谷und schauten und lernten, wie man Tee herstellt. 1978 kam der erste Qingxin Oolong auf den Markt. Ach, der erste frische HochlandsQi! Dieser Tee eroberte den Geschmack der städtischen Teeliebhaber und wurde der begehrteste Tee überhaupt! Die Dörfer vor dem Alishan, z. B. Taihe, Reili, Daxing etc. wurden alles Teedörfer! Mitte der 80er Jahren war Meishan Tee der Hochlandsoolong!
Nun befinden wir anfangs des 21. Jahrhundert. Viele Dinge unterliegen den Vergänglichkeitsgesetzen. Ebenfalls der Geschmack des Konsumenten und der Erfolg des Trendproduktes. Meishan war zwar der erste, der Hochlandoolong anbaute, aber es gibt viele Herausforderer, der noch mehr Meter über den Meeresspiegel anbieten, Z. B. Lishan, Wushe und Alishan! Alle Tees haben den HochlandsQi und kommen noch von höherer Lage! In der Werbung kann der Meishan Tee mit 1300 M. ü. M. nicht mit seinem Konkurrenten mithalten, obwohl er vielleicht in der Wirklichkeit besser schmeckt…
Nach langem Ausbeuten der Erde und die steile hohe Lage in dem regenreichen Klima verliert der Boden sehr schnell die Nährkraft. Teegärten werden oft überdüngt und der Tee wächst zwar schneller, aber nicht unbedingt aromatisch. Meishan ist nicht nur Pioneer des Hochland Oolongs, sondern auch von „Lolita“ Komplex… Die Vorliebe von jungen zarten unreife Blätter und sie zu einer schönen Kugel zu rollen stammen von diesen Gegend! Teebauer bezeichnen ihren Tee als Drachen Perle – klein, lieblich und unschuldig. Der Schein ist blendend, aber der Geschmack könnte enttäuschend. Unreife Blätter vertragen richtige Welkens- und Fermentationsprozesse nicht. Zurückgebliebene Feuchtigkeit in Blättern manifestiert sich in den grasigen und zusammenziehenden Eigenschaften. Wenn man solche Tee mit Gongfu Methode zubereitet, könnte man diesen Mangel sehr gut verbergen. Aber in einem richtigen Aufguss von wenigen Blättern und langer Ziehzeit kann der Tee sich nicht mehr verstecken. Außerdem reizt solcher Tee Magenschleimhaut sehr und diese Art von Oolong macht den Ruf des Formosa Oolongs richtig in den Verruf…

Ich bin nicht gegen diesen erfrischenden grasigen Geschmack des modernen Oolongs. Die japanischen Senchas und Gyokuro fesseln uns wegen dem unverwechselbaren grasigen Geschmack und dies macht diese Teesorten zur Spezialität. Ich mache mir nur Gedanke, was ein Oolong ist. Wenn es immer weniger Unterschiede zwischen einem Oolong und einem Grüntee ist, wozu brauchen wir eigentlich noch Oolong? Wir können das Leben doch einfacher gestalten, indem wir nur Grüntee trinken, oder? Wozu brauchen wir Vielfalt? Wozu sollte Oolong noch Oolong sein?
Welken in Taihe
日光萎凋 Welken ist ein sehr wichtiger Prozess, in dem Blätter mind. 30 % der Feuchtigkeit verlieren muss. Welken unter der Sonne in Taihe 太和, Meishan 梅山

Alishan Hochland Oolong

Taiwan ist eine Einwanderungsinsel. Bevor die Portugiesen diese Insel in der europäischen Geschichte entdeckten, war Taiwan eine Oase von Ureinwohner, Piraten und Abenteurer. Holländer, Spanier und Franzose waren Wanderer auf dieser Insel gewesen und hinterließen entsprechenden interkulturellen Austausch.
Als Kind habe ich mich oft wegen meinen Haaren beschämt, weil sie nie gehorsam und seidig schwarz glänzend liegen, sondern stehend und bräunlich. Meine Oma bezeichnete oft mit ambivalenten Gefühlen meine wilden hässlichen Haare als Barbaren-Haare. Angeblich war einer ihrer Vorfahren Mischlinge der interkulturellen erotischen Begegnung, von der man nicht gerne spricht. Ein rührendes taiwanesisches Lied „Erinnerung am Anping Hafen 安平追想曲“ erzählte diese Begegnungen. Es war ein blondes taiwanesisches Mädchen, das vergeblich auf ihren Vater und Liebenden am Hafen Anping wartete. Sie weinte und sang, dass ihr Vater ein Schiffarzt des holländischen Schiffs war und sie ihn nie kannte…
Später wurde Taiwan Auswanderungsinsel, seit Taiwan aus der Uno austrat und unter der militanten Bedrohung Chinas steht. Die Einwanderer wandern nicht nur ein und aus, sondern auch durch die ganze Insel. Teebauer aus Mingjian 名间zeigen ein bestes Beispiel des Wander-Charakter des taiwaneischen Volkes. Sie suchen Orten, wo man noch wirtschaftlichen Teegarten schaffen kann und waren der Geburtshelfer des Alishan Hochland Oolong!
Seit 1978 baute man im Dorf Shizhuo 石桌Tee. Die Geschichte des Alishan Oolong 阿里山高山茶 ist noch nicht so lang und gehört zum neuen Teeanbaugebiet in Taiwan. Es war angeregt von Verwandten aus Mingjian, erzählte mir der Teebauer. 1350 Meter über den Meeresspiegel. Nicht so hoch wie Lishan, das manifestiert sich auch durch den günstigeren Preis. Alishan liegt südlicher als Lishan und gehört zum subtropischen Anbaugebiet. Hier werden Tee früher geerntet, weil das Klima wärmer ist. Ein Südländer! Der Aufguss dieses Tees schmeckt für mich lebendiger und brillant. Wenn ich es so ausdrücken darf, würde ich behaupten, dass der Lishan eher wie die Schweiz gleicht. Der Hochlandoolong in Lishan ist elegant, sanft und märchenhaft, aber vielleicht für manche Zunge „langweilig“… Aber der Alishan Hochland ist ähnlich wie die Latinos, lebendig, freudig und farbig, aber vielleicht zu „heiß“ für manche Zunge…
In Pinglin wird jede Ernte erneut beurteilt und der Preis wird danach verhandelt. Ein fairer Umgang zwischen Tee und Teekonsumenten. In den neuen Anbaugebieten läuft es anders. Der Hochlangsoolong ist voll im Trend und der Trend verfestigt den Preis. Der Preis hier ist sehr fest und bleibt fest. Der Hochlandsoolong ist ein wertvoller und teuerer Hochlandsoolong, dessen Preis sich nach der Hohe des Meters über den Meeresspiegel richtet, nicht nach dem Wesen des Tees. Als ein Konsument ist man ausgeliefert, wenn man nur an die Hohe des Herkunftsortes zu glauben, als an die wirkliche Qualität des Tees. Denn niemand würde uns erzählen, wann dieser Tee gepflückt wurde – war es ein Regentag? war es vormittags oder mittags? oder war er wirklich Hochlandoolong?
Als ein kleiner Teeliebhaber, der gegen die kapitalistische Entwicklung und Realität nichts unternehmen könnte, ist es einfacher, die Sprache des Tees selbst zu erforschen als an die Werbung einer berühmten „Zunge“ oder an trendige Beschreibungen zu glauben…
Bäume in Alishan
Die Ureinwohner der Bäume in Alishan waren die riesigen Rot-Zypressen!

Hochland Oolong Alishan 阿里山 und das Volk Zou 鄒族

Jedes Kind in Taiwan kennt die Geschichte der Kopfjäger „Zou“鄒族 und dem Held „Wu Feng吳鳳“. Das Volk Zou lebte ursprünglich in der Ebene Südtaiwan bevor die Portugiesen die „Bella Formosa“ entdeckten. Als immer mehr Han Chinesen 漢人nach Taiwan einwanderten, als das Volk Zou immer mehr Kämpfe um den Lebensraum auf der Ebene verlor, zogen sie sich zurück in die Bergen, wo heute Alishan genannt wird. Das Volk Zou, das einst das Gebiet dominierte, zählt heute knappt 6000 „Überlebende“ in Alishan, während die früheren Feind Han Chinese knappt 10000 sind.
Sie waren angeblich Kopfjäger und waren barbarisch, ungehorsam und unzivilisiert. Sie waren zu befurchten. Es wurde erzählt, dass ein Han Chinese Wu Feng, die Vertrauensperson zwischen den beiden verfeindeten Völkern war, versuchte, die Kopfjäger zu zivilisierten Menschen zu erziehen. Er wollte die Zous die barbarische Tat aufgeben. Eines Tages verkleidet er sich in einem roten Mantel und ritt langsam auf einem Pferde auf den Weg des Kopfjägers. Er wurde als Beutel gejagt und starb vor Augen seiner Zou Freunden. In unserer Schule wurden wir erzählt, dass das Volk entsetzt war und um seinen Tod weinte. Seitdem gaben sie die Kopfjäger-Sitten auf und wurde zivilisiert. Das war der Mythos der chinesischen Obrigkeit. Das Volk Zou hat nie ein Wort dagegen gesprochen…
Heute ist Alishan nicht mehr berühmt wegen seinen barbarischen Kopfjäger, sondern berühmt durch seine traumhafte Natur und Hochlandoolong! Dieser Oolong hat den gesuchten Hochland Qi und zeigt uns eine unverwechselbare Lebendigkeit in Aroma und im Geschmack. Ich habe ihn lieber als der von Lishan. Weil er seinen Ruhm geniesst, nicht wegen seiner Hohe über den Meersspiegel, sondern seinem Wesen!
Touristen, Teehändler und Teegeschäft prägen den wirtschaftliche Alltag im Dorf und bringen Geld ins Alishan, was leider an dem Zou Volk vorbei läuft. Das Zou in unseren Augen der Han Chinesen ist faul, unberechenbar und blöd! Sie machen ihren Laden auf, wenn sie gut drauf sind. Sie denken unwirtschaftlich und gehen gerne in die Kirche. Wenn sie fremde Besucher haben, geben sie alles, egal wie es morgen geht! Die interkulturelle Wahrnehmung ist so verschieden und so verzerrt, dass man nicht weiss, spricht man über den Anderen oder verrät über sich selbst. Im Grund genommen geht es darum, wer darf über wen sprechen und definieren.
Das Volk Zou ist ein mit sich zufriedenes Volk. Sie sind nicht strebsam, nicht kompliziert und lebten in einer Welt ohne Geld und Zahlen. Seit sie mit Holländer und Chinesen fremde Erfahrungen sammelten, wussten sie, dass ihre Welt für immer verändert wurde. Sie wanderten weiter in die tieferen Berge, um die verlorene Welt wieder zu finden. Aber die Jesuiten und Christen kamen und später gefolgt von Chinesen und Japanern. Sie wechselten ihre Religion zu Christentum, um gegen andere Fremde – die buddhistische oder taoistische Chinesen strategisch Widerstand zu leisten. Nun stehen überall die Kirchen auf den besten Dorfplatz, während ihr Nachkommen städtische Nomaden zwischen Baustelle und Bordell wurden. Ihr Land wurde nun Teegärten für Formosa Oolong.
Kopfjäger

Für mich ist Alishan für immer mit dem Kopfjäger assoziiert. Das Kopfjäger Volk, das eigentlich keins war, schwieg heute weiter. Aber über sein Lebensfreude und Optimismus erzählt ihr Hochlandoolong uns immer wieder!
In die Schule

Dongding Oolong OEM

Dongding ist ein kleiner Ort in Landkreis Nantou (Zentral Taiwan) und liegt 700 Meter über den Meerspiegel. Die Teegärten zusammen gezählt sind insgesamt 30 Ha. Strenger definiert ist ein Dongding Oolong der Oolong aus drei Dörfer: Yonglong, Zhangya und Fenghuang. Nun ist es in der ganzen Welt möglich, diesen Dongding Oolong zu kaufen, selbst in Zürich und in Berlin. Woher gibt es so vielen Dongding Oolong?
Der Name Dongding Oolong ist nicht patentiert. Da dieser Tee so viele wirtschaftliche Profite verpricht, erweitern taiwanesische Teehändler und Teebauer die Definition von Dongding. Klar, nicht alle Simens Telefon sind von Simens Fabriken hergestellt und nicht alle schweizer Uhr sind 100% made in Switzerland! Also ein Dongding Oolong kann auch aus näheren Umgebungen stammen, z. B. Mingjian oder Yunlin 雲林.
Yunlin war voller Bambuswälder, bevor Teegarten die Landschaft dominiert. Bambus ist ein Symbol der Aufrichtigkeit für die chinesischen Intellektuellen und ein Symbol von Fruchtbarkeit für das gemeine Volk. Diese Pflanzen wachsen schnell und gewinnen den Standortskampf gegen andere Konkurrenten. Bambus ist für viele Hausherren ein Flair für Asientouch und ein Alptraum für viele Gärtner! Zumal können europäische Abkömmlinge nicht einmal nutzbar sein! In Taiwan schmecken die Bambussprossen, Bambusblätter mit Klebreis umgewickelt ist eine Delikatesse und aus Bambus kann wunderschöne Teeutensilien herstellen! Außerdem ist das Papier, das aus Zellenstoffe von Bambus hergestellt wird, das Papiergeld für unsere Vorfahren in Jenseits! Jedes Jahr werden sehr viel „Geld“ aus Bambusfaser für unsere Ahnen verbrannt, damit sie in jenseits noch ein sorgenloses Leben weiter führen könnten!
Um Teegärten anzulegen wurden Bambuswälder abgeholzt. In der Erde wurden menschliche Knochen und andere Waffen ausgegraben. In sehr früherer Erinnerung wusste man noch, dass die Bevölkerung hier zu Widerstandsfähigsten gegen die chinesische Fremdherrschaft zählte. Als Chinese 1947 nach dem Japaner nach Taiwan kam und ein Massaker inszenierte, wurden viele Widerstandskämpfer in diesen Wälder erschossen… Für diese Geister, meinen viele Älteren, haben sie viel Papiergeld aus Bambus verbrannt…
Eigentlich erzählte mir ein alter Mann, dass Japaner früher Assam-Teebäume in tiefen inneren Bambuswälder angebaut. Nach dem Machtwechsel ist es endgültig vergessen.
Bevor der Teegarten hier her kam, waren die Dörfer von Yunlin verlassene Dörfer. Nur ältere und sesshafte Menschen blieben hier. Seit 80er Jahren, seit Tee hier angebaut wird und als an Teebauer und Fabrik in Dongding weiter verkauft wird, ziehen immer mehr junge Menschen zurück ins Dorf. Nun gibt es mindestens doppelt so wie Teegärten wie in Dongding. Seit 90er Jahren, als Taiwan auch eine Freizeitsgesellschaft wurde, gehören Teegärten ebenfalls zu Tourismus-Attration. Die Nachkommen der einstigen Widerstandskämpfer gegen die Fremdherrscher sind nun reich gewordene Teebauer, der eine Oase für die gestressten Stadtbewohner anbietet!
Nach Erdbeben 1999
Yunlin nach Erdbeben 1999. Dieses Ereignis wirkt sich negativ auf Teeanbau. Die Qualität des angebauten Tees verschlechtert sich und Teebauer müssen nach einer neuer Idee suchen.
Kaffee Shop Eine von der neuen Idee ist Kaffee-Anbau, dessen Ursprung auf den Japanern zurückzuführen war. Nun gibt es zahlreiche Kaffeeshops, die nach dem europäischen Vorbild aufgebaut sind. Statt Tee, nun Kaffee!
Menü
Was für ein Gericht. Das kann nur ein Taiwaneser erfinden! In Kaffee mariniert und geräucherte Gänsebrust!

Yushan Oolong 玉山烏龍茶, der Oolong aus dem höchsten Berg Taiwans

Am Ende des zweiten Weltkriegs flog ein Militärflugzeug eines Tages in die Wälder in der Nähe eines Ureinwohner Dorfes Shalixian 沙里仙. War es ein japanisches, ein chinesisches oder sogar ein ameriaknisches? Niemand wusste es und keiner kümmerte sich darum. Paar Tage später kamen paar mutige Dorfbewohner heimlich in der Nacht in den Tante Emma Laden einer Han-Familie Wu 吳 (Han ist ein später nach Taiwan eingewandertes chinesisches Volk. Zwischen Han 漢族 und Ureinwohner gab es zahlreiche ethnische Konflikte. Momentan hat Han-Volk die politische Macht auf der Insel).

Man wußte nicht, was da genau geschah, verhandelt und was ausgetauscht wurde. Es wurde nur heimlich erzählt, dass Chef Wu heimlich Goldstange gegen Land kaufte und das Land heimlich mit Teesetzlingen bedeckt wurde. Eine Erzählung von Paar besoffenen Ureinwohner und einer rasch reich gewordenen Han 汉Familie, die Teebauer wurde und heute noch Tee neben dem Wald des zerstörten Flugzeugs anbaute.
Nun ist es schon die dritte Generation der Familie Wu, die das Land hütet und auf ihr Land Qingxin Oolong (Ruanzhi Oolong) und Jinxuan anbaut. Nicht alle Teebauer, die nach Yushan ansiedeln, haben das Glück, Gold gegen Land auszutauschen. Die meisten Länderei im Gebirge Taiwans gehören den Staaten, National Universität Taiwan oder Ureinwohner Reservat. Teebauer müssen Länder pachten und sich auf einen Zeitvertrag einlassen. Teegärten in Yushan hat die ähnliche Situation. Meiste Teebauer stammen von Mingjian (Mitte Taiwan) oder Lugu und siedeln ins Hochland an, als die wirtschaftliche Aussicht mit Hochlandoolong immer besser wurde.
Teegarten Familie Wu
Um diesen Teegarten und diesen Wald gab es eine geheim gehaltene Geschichte. Teegarten von Familie Wu in 沙里仙 Shalixian Dorf.

Die Teegärten in Yushan ist nicht auf dem höchsten Gipfel Taiwans (3997 M, fast so hoch wie Jungfrau…). Zwischen 600 Meter bis 2000 Meter kann man alles als Yushan Tee verkaufen. Da National Park dazwischen liegt, dürfen sich eigentlich die Teegärten nicht verbreiten. Darum gibt es nicht viel Ernte von Yushan Tee und der Tee aufgrund der Erde und fehlender Sonne wegen umgebenen hohen Bergen im Osten schmeckt eigentlich auch nicht besonders. Nach dem Naturgesetz könnte man die Teeblätter in Yushan erst im Mai pflücken. Da dieser Termin wirtschaftlich nicht interessant für Teebauer ist, wird es Ende April gepflückt. Ende April kann man nur junge unreife Blätter pflücken, die sich entsprechend in der Aroma und Aufguss manifestiert…
Yushan Oolong hat verschiedene Herkunften: Tee aus Tatajia 塔塔加oder Shalixian沙里仙haben starke Qualitätsschwankung, während der Tee aus Shangan 上安村Dorf eine stabile Qualität aufweist. Das Hochlands-Qi ist ebenfalls der Traum des Yushan Hochlandoolongs!

Möchtest Du nun Formosa Oolong kaufen? Ende März gab es zwar schon Paochung, dessen Qualität sich mit der von April nicht vergleichen lässt. Im April kann man schönen Oolong von Nantou, Pinglin und Shiding genissen. Auf den Hochlandoolong 高山烏龍茶 muss man leider geduldig warten… Wenn es allerdings schon Hochlandoolong aus Taiwan zu verkaufen gibt, ist es entweder von 2005 oder etwas, was man Glück haben muss.

Einfach flanieren.

Heute fuhr ich mit dem Bus an die Uni. Als der Bus durch Wald fuhr, sah ich alles in zarter frische grüne Farbe. Die Augen wurden erfrischt, die Seele erleichtert! Der Frühling ist wirklich da! Bald wird der Frühling zum Sommer und die junge zarte grüne Farbe wird durch den saftigen grünen Ton ersetzt.
Diese frische Grün ist der Preis dafür, dass wir den harten Winter ausgehalten haben. Den grünen Tee, den ich mit Irmgard zusammen aufgegossen habe, zeigt genau diese zarte frische grüne Farbe. Manche von ihnen waren ausschließlich in feinen Knospe, sie stehen alle fleißig und reihen nach im Wasser, wenn man sie im Glaskanne aufgießt. Manche haben schöne spiralartige Blätter mit schimmernden weißen Tipps werden durch den Aufguss sofort zu zarten grünen Spitzen und tanzen miteinander in einer Glaskanne! Nicht nur ein Augenschmaus, sondern auch ein Balsam für den Gaumen!
Chinesische Teespezialität enthält eine unglaubliche Vielfalt! Zu dieser schönen Frühlingsstunde, begleitet von diesen frischen feinen Grüntee aus Hunan ist das Leben wirklich aussichtslos unverbesserlich – denke ich. Was will man noch mehr?

„We learn about tea leaves, water and tea sets with senses, while we present our inner wourld with sensibilities. Maybe this is a world we have yet to discover. Shall we just relax and reagrdless of any intention.“
Chih-Chang Hsieh, Charen (Teemensch, Chajin) aus Taipei.

Teewelt, eine Welt der Absichtslosigkeit und Freiheit.

Grüntee