Archiv des Autors: Menglin

Edeler Grüntee aus Hunan 湖南

Am Freitag vergangener Woche erhielt ich ein Paket frischer chinesischen Tees aus Provinz Hunan! Der Unternehmer UPS kassierte mir gleich 77 € für die Transportkosten und Nachnahmegebühr! Zuerst war ich schockiert, aber die Negiere auf die neuen Teesorte war wesentlich grösser als die Summe des Geldes… Ich packte sofort die Tees aus und rief gleich Irmgard an, eine Teefreundin aus Konstanz und selbst einen alten charmanten Teeladen führt.

Die schönen frischen Teeblätter duften noch nach chinesischem Frühling! Irmgard kam und wir machten unsere Augen ganz gross und warten auf das Moment des Aufgusses!
Diese Art von absoluten edlen grünen Tees aus China habe ich noch nie erlebt. (der Preis ist entsprechend…) Wunderschöne saubere Tipps, die unter dem Licht schimmern und glänzen, im Aufguss reihen nach stehen und ganz zart im Gaumen. Fast unscheinbar, unfassbar. Aber die Frische und liebliche „Grüsse“ (ich weiss nicht, wie ich das Gefühl anders beschreiben sollte. Man fühlt sich begrüsst, wenn man diese Tees trinkt.) erhellten unsere Augen. „Ach“ sagte Irmgard und die Sprache fehlte.
Trotzdem war ich nicht zufrieden mit dem Aufguss. Wir haben vier verschiedene Top Teesorte aufgegossen: Junshan Yinzhen 君山银针gelb, Junshan Yinzhen grün, Jade Tipps und Jadeneedle. Ausser dem gelben Tee Junshan Yinzhen, der uns von seiner Form, Duft und Aufguss verzauberte, war ich mit Aufgüssen anderen drei Teesorten nicht zufrieden. Mein Fehler liegt wohl an meine Art des Degustierens. Ich hätte mehr Blätter nehmen sollen, anders als bei Oolong und noch länger ziehen lassen müssen.
Später haben wir einen einfacheren Maojian aus Yueshan aufgenossen, der schöne spirale weisse Tipps hat. Seine weissen Tipps wurden im Aufguss richtig grün, so grün, dass man seine Augen nicht von den Tee „ablenken“ kann. Feine leicht liebliche Spur hinterlässt wie ein Balsam in unserem Gaumen!
Irmgard wollte nicht mehr weiter probieren. Sie sagte, dass sie mit diesem feinen Nachgeschmack den Rest des Tages verbringen möchte…
Hunan Teegarten
Teegarten in Hunan 湖南

Offering to the tea lover, 寄與愛茶人

“Sipping cool spring, cooking rattling dust. 坐酌冷冷水, 看煎瑟瑟塵
Holding one teacup, offering to the tea lover.” 無由持一碗, 寄與愛茶人
Memoir of Spring Tea, Poet of Tang Dynastie Bai Juyi 白居易

Letzte Zeit habe ich paar Beiträge über Yixing Teekanne aus der chinesischen Tee-Tradition geschrieben. Das bedeutet nicht, dass ich für diese Art von Teekanne plädiere. Ich habe die Beiträge geschrieben, weil das wachsende Interesse in Mitte Europa unbestritten ist und Information über die kulturelle Hintergründe fehlt.
Europa ist ein freies Land für die Teekultur! Hier gibt es Möglichkeit ohne kulturelle Belastungen und Verwicklung etwas kreativ auszuprobieren. Die Mangel an Vorstellung und Utensilien bietet gerade die Chance der Entdeckung! Mangel fordert menschliche Kreativität und Entdeckungsmöglichkeit in sich selbst.

Drei verschiedene Art des Teetrinkens
Tee

oder lieber chinesisch?
Tee2
Oder orinetalisch?
Tee3
Was hättest Du lieber? Wahl ist Qual.

Teemeister Sen Ryku erkannte die Notwendigkeit, eigene Kulturwurzel des Tees in den japanischen Boden einzuschlagen. Er bevorzugte die einheimischen Töpferwaren und entwickelte eine eigenständige japanische Ästhetik. Natürlich werden chinesische Teeware weiterhin verehrt, aber auf japanische Art interpretiert! Wir könnten in Europa verschiedene Teetraditionen kennen lernen und selbst ausprobieren, so dass eine eigene Teekultur entstehen kann, die die Modewelle und Wellnesstrend überlebt und eigene kulturelle Blüte werden könnte.

Der improvisierende Geist, die Dinge zu entdecken und ausprobieren gibt mir Freude mit Tee. Nicht der Besitz einer „teueren“ „echten“ Teekanne von berühmter Persönlichkeit, nicht Haben des so genannten besten Tees (ich habe natürlich gerne guten Tee) verbreitet mir Freude. Diese Äußerlichkeit macht mir nur kurze Freude, indem ich mich mit diesen Dingen kokettiere. Der Freude an Tee geht viel weiter und tiefer. Die Faszination des Tees liegt für mich an den Phänomenen der Vergänglichkeit. Vergänglich sind wir alle. Vergänglich sind unsere Meinung, unsere Empfindung und der Tee. Tee wartet auf die Zeit nicht, er schreitet weiter. Das macht einen jungen Pu Er zu einem charmanten Pu Er. Der gleiche Tee manifestiert sich durch die Degustation von verschiedener Persönlichkeiten, in verschiedenem Klima und verschiedener Weise unterschiedlich. Wir können unsere Empfindung in dem Teegenuss nur beschränkt verwörtlichen, aber nicht mit Kamera oder irgendeiner technischen Errungenschaft festhalten und messen. Weil die Empfindung des Genusses so persönlich ist, macht es wenig Sinn, Meinung des Anderen als Geschmackssiegel zu nehmen, außer man an eigener Urteilsfähigkeit zweifelt. Teetaster Chen gehört zu führenden Teemeister in Taiwan. Einmal als ich beim Teetrinken an seine Meinung festhalten wollte, schrie er mir an: „Glaub´ nicht daran, was andere glauben. Jeder Tee spricht eine eigene Sprache. Oolongtee hat einen eigenen Kode, er spricht anders als ein Gyokuro! Lern´ die Kodes zu dekodieren, statt etwas darauf zu projizieren!“ Er wollte mich von ihm befreien. Dies macht ihm meisterhaft.

Seit unserer Kindheit werden wir erzogen, an Autorität zu glauben, sei es Fernsehen, sei es die Schule, sei es die Eltern. Statt die Welt mit eigenen Augen zu erfahren, ist es bequemer und sicherer, von anderen zu zitieren. Der französische Ethnologe und Soziologe Bourdieu macht es deutlich, indem er die Definition der Geschmäcke als Machtkampf zwischen Menschen erkannte.
Die Befreiung und die Freiheit, die Tee mir vermittelt, ist ein wertvoller Schatz, der für jeden zugänglich ist!

Pu Er Degustation von Yiwu 易武 2004 und 2003

茶友 Teefreund Stefane wollte unbedingt meinen Bericht hören. Vielen Dank für sein Vertrauen.
yiwu
Die Degustation von Yiwu 2004 (links) und Yiwu 2003 (rechts)

Bevor ich es berichte, möchte ich drei Standpunkte meines Berichts erklären:
1. Die beiden Pu Er sind nicht von dem gleichen Ausgangspunkt. Ein jüngerer grüner (roher, nicht künstlich nach behandelter) Pu Er enthält die Eigenschaften von Lebendigkeit, Wildheit, Eindringlichkeit und Frische. Ein älterer Pu Er vermittelt uns ein Hauch von Reife, Erde und Tiefe. Ein 2003 Pu Er, der in einer warmen feuchten Insel in Taiwan gelagert wurde, ist anders als in einem kalten trockenen Land – Deutschland.
2. Die beiden waren aus einer Fladen. Ein Pu Er Fladen 餅茶 wird immer aus drei verschiedenen Qualitäten von rohem Materialien hergestellt. Auf der Oberfläche kommt die beste Qualität, die unterste Seite des Fladens die zweite beste Qualität und in der Mitte die einfachste Qualität. Drei verschiedene Qualitäten von grünem Tee werden zusammen in einem Fladen gepresst. Die Stichprobe ergeben sich verschiedene Ergebnisse, wenn man verschiedene Seite des Pu Er Fladens erwischt…
3. Das beste Tee zu suchen und das Beste zu haben, ist nicht meine Absicht als ein Teeliebhaber. Ich möchte nur Tee verstehen und lieben, so wie er ist. Meine online Teefreunde sind alle erwachsenen Individuen, die keinen Führer bräuchten, um Meinungen zu bilden. Es wäre mir wichtig, es zu gelingen, einen Tee aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und zu genießen. Die Sprache des Tees steht im Vordergrund, nicht wie gut er angeblich sein könnte. Alle chinesische Intellektuelle schätzen die spirituelle Aspekte und die sinnliche Erlebnisse im Genuss des Tees, nicht das Niveau des „Strebers“, dessen Interesse eigentlich an Tee selbst liegt.

Außerdem ist mein Wissen mangelhaft 🙂
Ich habe die beiden Tees drei Male aufgossen, damit es von verschiedenen Seite betrachtet werden konnte.
Zuerst habe ich einen Fehler gemacht, dass ich 1,5 g von dem 2003 Stückchen und 1,5g von dem 2004 lose Blätter rausgenommen. Im Aufguss zeigen sie zwar ähnlich Duftnoten, weil sie wohl alle aus Yiwu-Gegend stammen. Der von 2004 zeigt mir kleinere Blätter und Knospe, während der von 2003 eher größere reifere Blätter und Stange zeigt. Der 2004 Pu Er von mir haben noch richtig schöne weiße Tipps auf der Oberfläche von Fladen, wenn er vollständig, noch nicht aufgemacht ist. Beide Tees duften schön blumig. Von Aufguss her duftet der von 2003 intenviser und deutlicher als von 2004. Die Duftnote von 2004 ist leichter und ich dachte, Flügel dieses Tees zu sehen. Das hängt mit weißen Tipps, denn sie sind zart und jung. Sie verfeinern zwar den Geschmack und Duft, aber Der Geschmack ist deswegen auch dezenter. Dem Aufguss schmeckt beides gut. Der von 2003 schmeckt tiefer, runder und deutlich nach dem Geschmack der natürlichen Nachfermentierung.
Beim 2. Mal habe ich von beiden Tees nur den losen Blättern genommen. Interessanterweise zeigen der von 2004 schöne vollständige Blätter und Knospe, während der 2003 kürzere Blätter aufweist. Dies ist wohl auf das Transport zurückzuführen. Der Aufguss von 2004 schmeckt nun wirklich eleganter (wegen den Tipps), leichter und eine kleine Spur von Bitterkeit, die sich beim Abgang spürbar ist, sich sehr schnell verschwindet. Im Gaumen bleibt eine feine Süße. Bei dem 2003 schmeckt der Aufguss ein bisschen „einfacher“ (grob), aber sehr solide. Er hat ausgezeichnet keine bittere Nuance. Beide Tees schmecken nicht zusammenziehend!
Beim 3. Mal habe ich erneut einen Fehler gemacht, dass ich Stückchen von 2003 genommen habe und lose Blätter von 2004. Die Blätter von 2004 gehen schön auf, während der von 2003 noch ziemlich zusammenbleibt. Nach paar Stunde duftete der von 2004 immer noch nach Blumenwiese.

Alle Degustation sind unter gleicher Bedingung: 1,5 g Tee, 5 Minuten ziehen lassen und 150ml kochend heißes Wasser.
Ich hoffe, dass Stefan mit meinem kleinen Test zufrieden sein könnte und meine Fehler tolerieren könnte. Selbstverständlich ist der Yiwu 2003 ein wunderbarer Tee, der noch besser wird! Bis nähtest Mal!

Ein Haus in Yiwu
Yiwu war in der früherer Zeit der Ort, wo man mit Pferde Tee nach Tibet transportierte. Heute gibt es eine schöne Reiseroute: Tee und Pferde Weg in Yünnan. Hier ein Photo von einem alten lokalen Haus.

Teepacken in Yiwu
Ein junges Mädchen in Yiwu Gegend packt gerade den Yiwu Tee.

Die Entzauberung der Zisha 紫砂 -Legende (Purpur Ton Kanne aus Yixing)

Rythmus des Tees
Zisha Hu made in Taiwan! Taiwanesische Kreation von Zisha Kanne von Künstler Li Risheng 李日胜 von 陶坊 Taurfang. Er nannt diese Kanne „Rythmus des Tees“. Seine Produktion ist immer limitiert und gehört nun zu Künstler, dessen Kreation gerne gesammelt wird. Seine Tonmischung – sicherlich nicht aus Yixing…

Heutzutage sind Zisha Kannen überall zu kaufen, bei Paul Schrader, bei Teeladen an der Ecke oder in Ebay! Das Phänomen deutet auf seine Beliebtheit, aber auch die Entzauberung einer Legende.
Suzanne sprach von Gerüchte der zu Ende gehenden Zisha Mine in Yixing und viele Teefreunde berichten, dass ihre Kanne die echten Zhuni-Kanne seien. Da die wirkliche Zisha oder Zhuni Kanne aufgrund des begrenzten natürlichen Ressourcen nicht mehr produziert werden können. Was machen Zisha Kanne zur Zisha Kanne?
Die Legende fing in Dorf Yixing in der Ming-Dynastie richtig an. Das Dorf war seit langen bekannt mit seiner Töpferwaren, die meistens zum alltäglichen Verbrauch bestimmt waren. Nach der Ausbeutung der oberen Schicht der Tonerde wurde die speziellen „Zisha“ Erde entdeckt. Obwohl es verschiedene Orte in China gibt, die Zisha enthalten, aber die spezielle Erde für die Kanne wurde nur in Yixing gefunden. Es wurde beschrieben, wie die Erde mit großem Aufwand ausgegraben wurde. Das stimmt, dass die Quantität der Tonerde nach Ausbeutung von hunderten Jahren sich verringerte. Man suchte einem anderen Ort und die ästhetischen Grundlage und die Kriterien, eine Teekanne zu betrachten, verändern sich ebenfalls. Die Tonmischung und Kreativität und das geistige Niveau des Künstlers, was sich durch die Teekanne manifestiert, schaffen eine Teekanne zu einem Kunstwerk.
Die Tonerde von Zisha könnte man grob zu drei Kategorien klassifizieren: Purpur (lila), rot oder grün. Die Purpur Tonerde kommt meistens vor. Nach dem Brand wird diese Farbe lila oder rötlich braun. Rote Tonerde (Zhuni 朱泥 oder Honni 虹泥) kommt seltener vor und kann nicht mit hohem Temperatur gebrannt werden. Teekanne, die in 17. Jahrhundert nach Fujian, nach Südasien und nach Europa exportiert wurden, waren diese Zhuni Kanne. Im 50er Jahren wurde noch mehr Orte gefunden, wo Zhuni vorkommt. Die grüne Tonerde wird nach dem Brand gelblich und als „Duani“ bezeichnet. Duani 锻泥壶 Kanne kommen auch selten vor, weil diese Erde sich nicht leicht mit hohen Temperatur verarbeiten lässt. Man benutzt oft Duani, um Ornamente auf einer Kanne zu formen.
Die Legende dieser Zisha ist auf die Geheimnisse der Tonerde – Pflegen und Lagern 养土 zurückzuführen. Die frisch ausgebeutete Erde kann nicht sofort verbraucht werden. Sie muss drei Jahren lang im freien gelagert werden. Später wird sie gemahlen, gesiebt und mit Wasser gemischt. In den Ming oder Qing-Dynastie gab es richtige Zunft für diese Facharbeit! Dann wird die Qualität klassifiziert und verkauft. Der Ruhm eines Töpfers kommt auf seinem Geheimnis der Verarbeitung weiterer Tonerde an. Er bewahrt ihn im verschlossenen Keller oder Höhle, kein Licht, möglichst wenig Luftzug. Er lässt sie faulen! Diese faule Erde ist der Schatz eines Töpfers! Könntest Du Dich an meinen Beitrag über Raku 乐烧 erinnern, dass die Raku Familie immer für nächste Generation Tonerde lagern? Das Prinzip ist gleich. Die faule gelagerte Erde hat balancierte und richtig durchgemischte Feuchtigkeitsverteilung und die organischen Stoffe können vollständig „gestoffwechselt“. Diese Tonerde lässt sich gut formen und verträgt Brand mit höherem Temperatur. (Ich bin leider kein Fachmann von der Töfperkunst. Ich entschuldige mich für meine unprofessionelle Formulierung.)
Die Mischung der Erde gehört ebenfalls dem Geheimnis eines berühmten Töpfers. Wenn wir im Museum wären, könnten wir genau hinschauen: Selten kommt es vor, dass zwei Teekannen aus der gleichen Tonmischung stammen…
Heute können wir verschiedene Zisha Kanne für verschiedene Preisklasse kaufen. Meistens sind sie industriell hergestellt und sicherlich von der industriellen Tonmischung. Aber sei nicht so traurig, wir können dafür viele Zisha Kanne für wenige Geld kaufen und sogar in Europa!

Pu Er Degustation von Yiwu 易武 2003, Yiwu 易武 1999 und Menghai 1982

Ich danke zuerst 茶友 Teefreund Stefane aus Taipei. Er schickte mir einen schönen jungen Pu Er aus Yiwu zum Probieren. Ich habe diese Probe mit meinen anderen Yiwu-Pu Er probiert. Der Duft ist identitisch, obwohl 4 Jahre dazwichen liegen.

Degustation von drei Pu Er Tees.von links nach rechts:Pu Er 2003 von Yiwu, Pu er 1999 von Yiwu und Pu Er 1982 Qizi Bing Cha 七子餅茶 aus Menghai.

Der junge Pu Er von 2003 kann sicherlich nicht mit den anderen älteren verglichen werden. Der Geschmack und Tiefe fehlen diesem jungen Tee einfach. Heute werde ich ihn mit einem Yiwu 2004 aus der Pflückung von wildem Teebäumen vergleichen und könnte mehr darüber berichten.

Viele Verkäufer behaupten heute, dass ihr Tee eine alte Sorte ist oder aus wilder Pflückung stammt. Als normaler Konsument könnten wir uns gar nicht richtig vor solchen Marktstrategie schützen. Ich bemühe mich Merkmale des Tees zu beschreiben und darzustellen, damit das Wissen an Teeliebhaber in Europa weiter vermittelt werden kann. Egal was der Verkäufer uns erzählt, schau´ zuerst den Tee an, scmeck´ ihn und trink´ ihn. Er wird uns über seine Wahrheit und Geschichte berichten: wie er gepflückt, hergestellt und gelagert wird!
Neulich habe ich auch einen Pu Er von einem vertrauten Teehändler aus Europa erhalten. Er schickte mir begeistert die Probe zu und schrieb, dass dieser Tee eine wilde Pflückung 野生茶 sei. Ich degustierte ihn mit voller Spannung und wurde enttäuscht, dass dieser Tee eigentlich küsntlich nachfermentiert wurde! Die Blätter waren richtig schwarz, hart und glanzlos. Dagegen mein Pu Er 1990 aus Grenze zu Vietnam zeigen zwar dunkle aber vollständig aufgegangene Blätter! Es ist offensichlich, dass dieser Teefreund von chinesischen Händlern betrogen wurde…

Übrigens habe ich die Probe von Suzanne von einem schönen grünen Tee aus Strassburg probiert. Ein schöner Tee, wahrscheinlich aus Hunan, aber sicherlich kein gelber Tee. Ich habe gehört, dass viele Teebauer in Hunan nicht nur traditionellen gelben Tee Junshan Yizhen herstellen, sondern mit den gleichen Tee auch weissen Yinzhen produzieren. Denn sie mehr Kundschaft erreichen wollen, die nur die weisse Yizhen kennen… Das bedeutet, dass Junshan Yizhen 君山銀針weniger produziert wird! Weil der Teegarten in Junshan 君山 nur eine bestimmte Menge von Ernte austrägt und gleichzeitig zwei verschiedene Tees produzieren muss. Ausserdem gehört der weisse Yinzhen 銀針百毫 nicht zur Tradition des Hunan Tees…
Wieder ein Beispiel, wie der Markt die Tradition des Tees, die über Jahrhunderten überlebt, verändert!

Lushan Yunwu Cha 庐山云雾茶

In vielen Bio Laden wird oft ein Grüntee namens Yuwu angeboten. Was bedeutet Yunwu eigentlich? Dieser Tee sollte eigentlich aus Gebirge stammen und enthält den Charakter des erfrischenden und eleganten Hochlandstees. Yun bedeutet Wolken und Wu bedeutet Nebel. Ein Wolken-und-Nebel-Tee! Der bekannteste Yuwu Tee kommt aus Lushan, ein wunderschöner Kur-Ort in Provinz Jiangxi.
Dieser Tee wurde seit der Sung-Dynastie (960-1279) bereits als kaiserlicher Tribut-Tee angebaut und enthält auch eine mythische Komponente. Der Anfang dieses Tee aus Lushan dufte noch früher stattfinden. In der Geschichte wurde es datiert, dass der Teeanbau mit der Entwicklung des Buddhismus zusammenhing. Viele Kloster und Mönche bauten Tee an, um die Meditation zu unterstützen. Es wurde bereits einen Spruch überliefert: “ Zen und Tee haben den gleichen Geschmack“ (茶禅一味Cha-Chan Yi Wei). Dichter Bai Juyi 白居易von Tang-Dynastie (618-907) versuchte ebenfalls nach seiner gescheiterten politischen Karriere dort Tee anzubauen. Sein Unternehmen hatte anscheinend mit einer Legende zu tun.
Es wurde erzählt, dass es fünf Teebauer in Lushan lebten. Ihr Fleiß wurde mit reichlicher Ernte honoriert und sie lebten zufrieden mit der nächsten Generation zusammen. Als sie nicht mehr produktiv genug waren, wurden sie von ihren Kindern abgestoßen. Sie gingen freilich in die inneren Gebirge mit einem Sacke von Teesamen. Die Teesamen gediehen sehr gut und sie haben eine kleine Existenz aufgebaut. Sie seufzten, „Es gibt nur enttäuschende Menschen, aber keine enttäuschende Keimlinge.“ Sie lebten zufrieden, der Tee ist erfrischend und geschmacksvoll. Nach ihrem langlebigen Leben überlebte noch dieser Teegarten. Der Gipfel, wo sie den Garten anlegten wurde als Wulao Feng 五老峰(Gipfel von fünf alten Weisen) bezeichnet.

Die Geschichte, wie Bai unter Lushan als Teebauer versuchte und berühmte Teegedichte hinterließ, würde ich ein anders Mal erzählen. Heute möchte noch mehr über Lushan Yunwu in heutiger Form berichten.
Lushan liegt südlich von Changjiang 长江. Er hat 180 benebelte Tage – eine ideale Vorraussetzung für einen aromatischen Tee! Die Teepflanzen wachsen langsamer in Bergen und enthalten dadurch spezielle Aromen. Lushan Yunwu ist bekannt für seine goldene Aufgussfarbe, würzige Aroma, blumige Duftnote und klare Aufguss! Selbst der Kommunist Zhu De朱德 war begeistert von dem würzigen Geschmack und lebendigen Charakter des Lushan Yunwu (味浓性泼). Er hat einen ausgeprägten erfrischenden Charakter! Ideal für eine Nachtwanderung beim Vollmond!
Lushan
Wolken und Nebel bei Lushan 庐山云雾

Fenghuang Dan Cong – Songzhong 宋种

Vor einigen Tagen war ich überrascht, als ich den Blog von Stefan aus Düsseldorf besuchte und lass, dass es einen Songzhong 宋种 Fenghuang Dancong auf dem Markt verkauft wurde. Fenghuang Dan Cong (Guangdong) ist eine Nachahmung von Wuyi Yancha. Die Geschichte von Yancha als Wulong (Oolong) wurde erst in Ming Dynastie (1368-1644)datiert. Die Zeitrechnung von Song Dynastie 宋 (960-1279) ist mindestens 100 Jahren früher…
Neulich habe ich doch gelesen, dass es Teebäume im Wudong Gipfel 乌峒岭 im Fenghuang Gebirge in der Song Dynastie überliefert wurde. Es hat mit der Flucht des letzen Kaiser Songs zu tun. Song Kaiser Bingdu 宋炳帝musste mit seiner Gefolgschaft vor mongolischer Armee fliehen. Kurz vor seinem Lebensende hielt er in der Gegend von Fenghuang Gebirge auf. Aus Durst pflückten die Gefolgschaft die entdeckten Teebäumen und brühten eine Schale Tee. Kaiser trank diesen Tee, der seine Lebensenergie spendierte und Lebenshoffnung vermittelte. Sie flüchteten weiter bis auf die Insel Hainan. Als er erkannte, dass der Flucht sinnlos wurde und ein Ende der Qual gesetzt werden sollte, warf er sich ins Südchinesischen Meer!
Diese Teebäume, die angeblich von ihm gekostet wurden, wurde als Songzhong 宋种(Song Sorte) bezeichnet.
Die Art, wie man heute Fenghuang Dan Cong (Phönix Dan Cong) in Guangdong herstellt, wurde viel später erfunden. Das könnte sein, dass diese Bäume Nachkommen von den erzählten Teebäumen sind oder noch zauberhafter „die“ über 1000 Jahre alten Originale sein könnten! Chinesische Geschäftleute wissen, wie fließend die Grenze zwischen Fiktion und Wirklichkeit sein könnte.
Kollege Stefan kam letzter Woche aus China zurück und erzählte mir, dass man die chinesische Fassung (eigentlich Raubkopie) von Harry Potter bereits bis zum 9. Band veröffentlicht. Die englische „Kopie“ ist erst beim 6. Band!
Song Das Reich Song im Jahr 1111. Die südlichste Insel ist Hainan, wo die letzte Szene des letzten Kaiser Songs spielte. Die Insel Formosa Taiwan war zu dieser Zeit nicht chinesisch!

Flagstaff House Museum of Tea Ware in Hongkong 茶 具 文 物 館

Teekann von Shi Dabin
Mönchmünzkanne von Shi Dabin in Flagstaff House Museum of Tea Ware

Die ehemalige britische Kolonie Hongkong war ein Dorn vieler chinesischer Traditionalisten. Ein Symbol der nationalen Demut und Schmerz. Für junge Menschen bedeutet Hongkong ein Paradies der Popkultur. Für mich ist Hongkong eine faszinierende Stadt mit einer unvergleichbaren Kultursynthese von Okzident und Orient. Für Teeliebhaber ist Hongkong ein Ort, wo die Legende von Pu Er, Phönix Dancong und Zisha entstanden wurden.
Hongkonger lieben Dianxin (Snack) zum Tee. In dem traditionellen Teehaus werden diverse Teesnacks im Wagen zwischen den Kunden gefahren und serviert. Tee war das Ferment, das die Atmosphäre verzaubert und einsame Seele, die allein im Teehaus sitzt, tröstet. Es wurde hauptsächlich Pu Er, Dan Cong oder Lungjing serviert. Im 80er Jahren bereiteten schon viele Visionäre in Hongkong für den Flucht vor 1997 vor. Die Besitzer von besten Teehäusern und Restaurante tauschten ihr Kapital und planten die Auswanderungen. Nun nach 1997 könnte man in Australia und Kanada die beste Dianxin Küche von Hongkong kosten. Viele alte Pu Er Fladen wurden Tonnenweise als billige Waren verkauft. Viele Taiwanese erkannten diese einmalige Chance und kauften die gut gelagerte alte Pu Er Fladen mit einem Geschenkpreis ein. Als Teeliebhaber in Hongkong diesen Fehler erkannten, war schon zu spät. Sie duften mit zehnfachem Preis zurück kaufen…
Für eine Zisha Kanne Liebhaber ist diese Adresse wie ein Traum:
Flagstaff House Museum of Tea Ware
10 Cotton Tree Drive, Central, Hong Kong (inside Hong Kong Park)
香 港 島 金 鐘 香 港 公 園 紅 棉 路 10 號
乘 坐 地 鐵 至 金 鐘 站 ( 太 古 廣 場 出 口 ) , 跟 從 「 香 港 公 園 / 港 島 香 格 里 拉 大 酒 店 」 指 示 前 行 , 公 園 位 於 商 場 的 高 層 入 口 對 面 。
Tel: (852) 2869 0690 / (852) 2869 6690
Fax: (852) 2810 0021
Free admission
Mon, Wed – Sun : 10am – 5pm
星 期 一 、 三 至 日 上 午 10:00 至 下 午 5:00

Dr. Luo Guixiang 羅 桂 祥 博 士 war ein berühmter Sammler von Keramik aus Ru Yao (Brennofen Ru) und von Zisha Kanne. 1981 Spendierte er dem Museum alle seiner Sammlung und machte das Museum of Tea Ware zu einem Traum-Ort von Teeliebhaber! In diesem Museum wurden „die“ bekanntesten Teekannen von den „wichtigsten“ Künstlern ausgestellt und aufbewahrt:
Gong Chun Hu, eine von Gong Chun kreierte Teekanne aus der Ming Dynastie, die wir bereits besprochen haben.
Yulan Hua Liuban Hu, Mönchmünze Kanne etc. von Shi Dabin – Shi Dabin war ein legendre Figur in der Töpferkunst in Ming Dynastie. Er war berühmt für seine eigene Mischung von Tonerde – ähnlich wie bei der japanischen Raku Familie. Er mischte und lagerte selbst die Erde, die sein Werk zur Vollkommenheit verhalf. Teekanne, die Kriege und Machtwechsel der Welt überleben und die Grenze der Zeit überschreiten, können mit uns im Hier und Jetzt begegnen. Dr. Luo bewahrte 7 Teekanne von Shi Dabin aus der Ming Dynastie für uns auf…
Die Teekanne von Shi Dabin zu bewundern könnte man auch in Nanjing, Shanghai und Yangzhou. In USA San Fransisco und Washington hat das jeweilige Museum auch ein stück ergattert. Aber hier in Hongkong erlebt man eine einmalige Sammlung!
Die andere Sammlungsstücke von hervorragenden Künstler z. B. wie Meng Huichen, Chen Zhongmei, Manshen Hu, Wan Yinchun, Fei Shiming und Gu Jingzhou, gehören zu einem unverzichtbaren Mekka eines Zisha Kunst Liebhaber!
Man sieht nicht nur die Teekanne als solche, sondern auch der Teetrinker oder der Sammler, der sich dadurch manifestiert…
Flagstaff House Museum of Tea Ware
Flagstaff House Museum of Tea Ware

Da Hongpao 大紅袍

Gestern kam ein unerwateter Gast. Ich lernte ihn in einer Reise nach Anatolien kenne. Ich Mitte Dreißig und er Anfang Siebzig. Das Alter spielte dabei keine Rolle und wir empfanden uns gegenseitig sympathisch. Während der Reise erzählte er mir von seiner Geschichte. Als Flüchtlinge über Westberlin ist er vor DDR Regime geflohen. Er bezeichnete sich als ein linker Christ. Manchmal verlief das Leben wie man nicht erwartet, landete er in der Schweiz, ein Land der von Schweizer selbst als eine amerikanischen Filiale bezeichnet ist…
Damals verlor er gerade seine Frau. Eine aufrichtige korrekte schweizer Lehrin, die immer tapfer war und gegen die von Männer dominierte Welt kämpfte. Er wirkte einwenig melancholisch, ein bisschen bedürftig, aber sehr lebensfreudig. Er genoss sein Leben, das er noch lebt. Er tanzte mit der Bauchtänzerin, trank türkische Schnaps und kaufte mit Freude Teppiche.
Gestern war er anders. Er erzählte mir von seiner neuen Liebe. Eine Spur von Stolz zeigte er, „ weiß Du, Menglin, in meinem Alter bedeutet Liebe etwas anders. Ich kann diese Frau noch intensiver lieben als ich noch 17 war!“ Ich nickte und lächelte. Das Wasser fing an zu kochen. Einen Da Hong Pao 大紅袍 wollte ich aufgießen. Plötzlich wendete er seine Erzählrichtung. „Weiß Du, Menglin. Meine Frau erzählte mir am Sterbebett, dass unser einziger gemeinsamer Sohn nicht mein Sohn sein sollte! Wie konnte sie mir so etwas erzählen?“ Die Luft war kalt, aber das Wasser kochte. „Natürlich ist er mein Sohn!“ Ich glaubte seine tränenden Augen zu sehen. „Für mich spielt es doch keine Rolle. Er ist mein Sohn.“ Seine Stimme war doch sehr ruhig „ich pflegte und begleite sie bis der Tod sie holte. Ich spürte in mir kein bisschen Zweifel, dass ich meine verstorbene Frau und meinen Sohn liebe. Das spielt überhaupt keine Rolle. Sie hätte es mir nicht erzählen müssen. Ich glaube, dass sie an diesem vermeintlichen Geheimnis gestorben ist.“ Der Sohn, der in der Wahrheit keiner ist, ist in der Wirklichkeit sein Sohn. Was ist denn Wahrheit, Ehrlichkeit und Offenheit? Ich war selbst Opfer dieser Moral und wusste, was die Moral der Ehrlichkeit und Offheit vieles und sich selbst zerstören könnte.

Zuerst wärmte ich die Kanne auf und fügte Blätter hinein. Der Duft stieg in die Nase und füllte den Raum. Der Aufguss ist hell und klar. Wir tranken schweigend den Da Hongpao, der das Spannungsfeld überbrückte. Der Duft erinnerte mich an Orchideen. Orchidee war die Lieblingsblume meiner Oma, die verschiedenste Sorte in unserem Hof pflegte. Sie beschimpfte und erpresste sie, wenn sie nicht blühen wollten. Sie sprach und pflegte sie, als ob sie sich verstehen konnten. Nach ihrem Tod wurden die Blumen stumm. Irgendwann landeten sie alle in Mülleimer, als meine Mutter das Kapital mit ihrer schwierigen Mutter beendete. Der Duft der Orchideen und meine Kindheitserinnerung. Der Tee ist ausgezeichnet gut! Blumig, elegant und unaufdringlich. Eigentlich habe ich wenige Erfahrungen mit exzellentem Da Honpao, aber dieser Da Hongpao war zufällig da, als er mir von seinem Herzen erzählte. Das ist bestimmt ein guter Tee, der in innerste versteckte Ecke unseren Herzen so viele Bilder und Gefühle herausholte. Ich verstehe Roger, wenn er sagte, als ob Baiye Dancong in ihm Filme hervorrufen könnte.

Irgendwann stand er auf, gab mir auf der Wange Küsschen. Ich ging zurück zum Schreibtisch, als er dort verschwand, wo er herkam.

Berühmte antiquarische Yi-Xing Kanne

Für Europa ist der bedeutendste Yi-Xing Künstler Hui Mengchen 惠孟臣, der in der zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts lebte. Er kreierte eine spezielle Birne-Form von Kanne, die mit dem chinesischen Tee zusammen ihre Abenteuer nach Europa unternahmen. Diese Birne-Form finden wir heute noch überall auf dem Verkaufsregal. Es waren die ersten Teekanne, die nach Europa kamen und die Oberschicht des europäischen Hofes begeisterten. Später wurde diese Form die Form von Teekanne und mehrfach von europäischen Handwerkern imitiert. Selbst in der Schatzkammer der englischen Königin Anna findet man Teekanne in diesem Stil. Hui Mengcheng hätte bestimmt nicht gedacht, dass er den Lifestyle in Europa tiefgründig inspirierte!
Ein anderer wichtiger Künstler in der Yi-Xing Geschichte ist Chen Mansheng 陈曼生 in der Qing Dynastie 清朝嘉庆. 1816 regierte er das Landkreis Yi-Xing 宜兴县令und arrangiert sich sehr stark für die Zisha Kunst. Er war nicht nur ein Liebhaber und Sammler von Yi-Xing Kanne, sondern selbst ein Künstler von Kalligraphie, Malerei und Gravur. Er entwarf die 18 verschiedene Stile für Zisha Kanne – 18 Mansheng Stile. Verschiedene Künstler in verschiedene Gattungen werden eingeladen und gemeinsam für Produktion der Kanne arrangiert. Eine sehr berühmte Mansheng Kanne, die heute auch in Hongkong zu bewundern ist, wurde von Mansheng entworfen, Yang Pengnian 杨彭年hergestellt und Guo Pingjia gravuiert. Die Zusammenarbeit verschiedener Künstler durch das Arragment von Chen Mansheng eröffnete eine neue Ära und neue Tradition von Zisha Kunst. Die Kanne, die von Chen Mansheng entworfen sind, obwohl sie meistens von Künstler Yang hergestellt wurden, bezeichnen wir als „Mansheng Kanne“ 曼生壶!

Mansheng Hu 曼生壶 – Teekanne von Mansheng Stil

Heute sind noch viele berühmte Zisha Künstler, die ihre Kreativität ausschöpfen und der Zisha Kunst dienen. Z. B. Gu Jingzhou 顾景舟, Wang Yinchun 王寅春 und Chen Shouzhen 陈寿珍. Die Teekanne, die heute von guten Künstlern hergestellt sind und vielleicht noch bezahlbar wären, wäre von Zhou Guizhen, He Daohong, Wang Yinxian, Gao Hongying und Cao Wanfeng.
Siegel von Mansheng
Siegel von Chen Mansheng. Von Siegel könnte man die Herkunft der Teekanne oder Kunstwerke erkennen und feststellen.