Soll ich das Blog öfters aktualisieren?

Liebe/er Schwarze Küche Armatur mit ausziehbarem Schlauch,

Vielen Dank für Deine Aufforderung dass das Blog öfters aktualisiert werden sollte. Deine Zeilen geben mir viel Mut und Kraft. Danke!

Ich habe mein Blog nicht vernachlässigt. Ich habe einfach nicht viel mehr Zeit. Seit der Pandemie versuchte ich regelmäßig für meine Landesleute in FB Nachrichten aus deutschsprachigen Raum zu übersetzen damit sie wissen, was hier passiert, was die Menschen hier über die Pandemie denken und wie man hier mit der Pandemie umgeht. Viele Taiwaner verfügen knappes Sprachvermögen von Deutsch und haben nicht breites Netz im Lande. Das ist, das was ich für sie tun können.

Seit der Pandemie habe ich wieder Raum bekommen, für mich allein Tee zu trinken anstatt mit anderen. Das bringt mir sehr viel Ruhe und Zufriedenheit. Ich gehe mehr nach innen anstatt nach außen, und viel bewusster was ich mit anderen Menschen teilen möchte. Wenn man mich in dieser Zeit sprechen möchte, sollte man sich selbst melden, anstatt dass ich die Initiative mache, was früher wegen meinem Geschäft in dem Fall war. Jetzt treffe ich nur mit Menschen, die mich treffen wollen und nicht von mir initiiert. Das ist eine große Befreiung, weil ich mich nicht verantwortlich für anderen fühlen muss.

Ich möchte sagen, ich lebe viel mehr mit meinem Sein. Ich muss nicht fragen, ob jemand einen Tee möchtest. Ich darf abwarten und geschehen lassen, es ist wunderbar.

Dieses Blog ist ein heiliger Raum für mich. Ich möchte hier nur das schreiben, was aus meinem Herzen kommt. Hier schreibe ich keinen Unsinn. Hier schreibe ich das, was mich beschäftigt. Hier möchte ich nur das schreiben, was „heilig“ und frei ist – mit Bewusstsein und Reflexion. Ich will mich nicht zwingen.

Neulich ist ein PuEr Manlin Gushu von Yu eingetroffen mitten in Shut Down. Als ich allein in Shui Tang saß, als draußen schneite, fand ich diesen mineralischen süßen Aufguss wie ein „göttliches“ Geschenk. Dieser Tee schmeckt ein bisschen wie Mangzhi, ein bisschen wie Walong und Yishan Mo. Er war für Monate lang im chinesischen Zoll verschwunden. Als er plötzlich auftauchte, hat Yu selbst nicht geglaubt. Gefunden hat man nur 5 Stapeln.

Ich genoss den Tee in einem heiteren warmen Raum, sah die Schneeflocke rieselte und fühlte mich getragen in der Stille.

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