PRINCESS TOYOTOMI

„Daisuke,“ Vater sprach zu seinem Sohn, „das schwierigste im Leben ist unserem Herzen zu folgen. Aber so lange Du es kannst, wirst Du Dein eigenes Schicksal bestimmen…“
Mr. Sanada sei Minister von einem verborgenen Staat Osaka, dessen Mitglieder nur durch Einweihung des eigenem Vaters werden kann. Wenn der Vater von seinem Tod ahnt, dann passieren der Vater und der Sohn gemeinsam einen Korridor. Während diese Stunde, während das gemeinsame Gehen unter vier Augen werden die Geschichte seiner Herkunft an die Zukunft des Sohnes weiter vermittelt. Vater und Sohn teilen nach diesem Weg das gemeinsame Schicksal und Gedächtnis an ihrer Vergangenheit und Möglichkeiten ihrer Zukunft.
Ein Abschied und zugleich ein neuer Anfang. PRINCESS TOYOTOMI ist eine Literaturverfilmung von einem Roman Manabu Makime. Er thematisiert die Vater-Sohn-Beziehung anhand einer geheimnisvollen historischen Ereignis von dem Tod der Erbe von Hideyoshi und bringt die Wichtigkeit des Teilen an das kollektive Gedächtnis zum Ausdruck. Die Geschichte einer verborgenen Staat Osaka ist nur narrativ von Vater zum Sohn erfahrbar! (Von dem Film wissen wir nicht, wie ist es zwischen Mutter und Tochter ist… eine Kritik von Feminismus kann man sicherlich ausüben, auch wenn es um Schutz einer Prinzessin geht.)
Nur narrativ erfahrbar ist auch die Geschichte von den Völker, die an Pu Er Teebäume leben. Viele Völker in Yunnan leben ohne Schriften und erzählen die Geschichte ihrer Vorfahren ihrem Kinder durch Legende und Musik – indem sie zum Beispiel jedes Jahr gemeinsam in den Wald gehen und Tee pflücken…
In jedem Frühling spriessen die Teebäume im Wald. In jedem Frühling wird ein Ritual von dem Clan gemeinsam ausgeführt, die Teeblätter zu pflücken und Teebäume zu verehren. Jahr zum Jahr, Generation zu Generation. Es wird gesungen, gesprochen und gegessen neben den Teebäume werden das kollektive Gedächtnis geteilt, die Identität gestiftet und Frischlinge integriert. Das Produkt war Tee, die Konsequenz ist die Zukunft eines Volkes.
In dem Film fragte der Steuerinspektor aus Tokyo Mr. Sanada: „Warum glaubt Ihr denn an die Märchen des Osaka Staaten? Ich glaube an es nicht!“
Warum glauben die Kinder des Volkes an die Legende ihrer Vorfahren und passieren Jahr zu Jahr in jedem Frühling im Wald um Teebäume zu verehren?
Sanada antwortet nüchtern… „Weil es sind die gesprochenen Wörter des Vaters! Nachdem Sie erwachsen werden – haben Sie Möglichkeit mit Ihrem Vater, von Herzen zum Herzen eine Konversation zu führen?“
In diesem so genannten Crossing Corridor gehen Vater und Sohn Schulter an Schulter um das Packt des gemeinsamen Lebens abzuschliessen – für die Weitergabe.
Eigentlich sollte es wie ein Geheimnis sein, dass ich im April nach Yunnan fahre und paar Tee-besessenen mitnehme. Plötzlich ist es eine Gruppe geworden, die nicht mehr klein ist. Darunter sind zwei Paare von Vater und Sohn.
Ich kenne Alexander seit es Shui Tang gibt. Ein Stück begleite ich seine Veränderung bis er sein Leben tatsächlich verändert. Er kehrt Finanzindustrie seinen Rücken und widmet sich nun nur Tee. Wir haben eine AG gemeinsam gegründet. Immer mehr gewinnt er Respekt von mir, weil ich eine rasante Entwicklung von ihm beobachte und davon sehr viel profitiere. Sein Vater Erwin, ein erfolgreicher Banker, der gerne Sterne beobachtet und mir immer eine Hand reicht, wenn ich sie brauche. Ich geniesse immer von ihm in der Stadt gefahren zu werden. Erwin hat es hinnehmen müssen, dass Alexander seine Stab nicht weiter führen will. Auch er hat nun durch seinen Sohn und durch den Weg seines Sohnes Tee entdeckt. Es ist eine Veränderung. Als er entschied sich mitzukommen, war ich nur erstaunt (harmlos ausgedrückt). Ich versuchte ihm einzuschüchtern, dass diese Reise nichts für ihn ist. Schlechte Hotels, schlechtes Essen und schlimme Zicke wie mich muss er einstecken. Es nützt alles nicht. „Willst Du mich mitnehmen, oder nicht?“ fragte er mich direkt… Ich begreife es nur sehr schwer, weshalb er mit Alexander diese Reise unternehmen will. Aber, wer weiss, wozu soll ich es begreifen? Es ist das Packt zwischen dem Vater und dem Sohn… In der Ungewissheit der Zukunft wird diese Reise in ihrer Familiegeschichte fermentieren…
Tim und Tom sind in einer anderen Station ihrer Geschichte. Ein fitter Vater und ein reifender Sohn. Die beiden sehnen sich nach Abenteuer. Warum sind die beiden so besessen von Tee? warum ist Tee ein Ort von Abenteuer?
Es ist vielleicht unsinn für mich und unverständlich, warum sie es so wollen. Aber… ich weiss, dass Tee der Ort ist, wo unmögliche Erinnerungen und Sehnsüchte dort einen Platz finden!
Es ist ihr männlichen Packt und ich wünsche – das Crossing Corridor auf dieser Reise stattfindet… So hat unsere Reise eine unglaubliche Bedeutung auf eine ganz andere Ebene… Dank Tee!

2 Gedanken zu „PRINCESS TOYOTOMI

  1. Tom

    Wow! Interessant. Ich hab den Film gestern gesehen.

    Warum wird im Film die Prinzessin beschützt obwohl die Prinzessin den Jungen, der ein Mädchen sein will beschützt?

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  2. Menglin

    In allen Vorstellung der Welt, auch in diesem Film sollte die Prinzessin beschützt werden – zwar von Männer.
    Die Realität kann allerdings anders sein.
    Wir sehen, dass der fliehende Prinz Toyotomi von seiner Hofdame beschützt war. Der Junge, der Prinzssin beschützen soll, will Mädchen Kleidung tragen.
    Der Film will etwas anders zeigen, dass die Welt anders aussehen kann als wir es gewöhnt sind. Gibt es wirklich eine verborgene Osaka? Gibt es wirklich eine Prinzessin und einen Kunge, der Mädchenkleidung trägt?
    Der Junge will Mädchen Kleidung tragen als Widerstand gegen die maskuliner Machtsruktur, dass der Bube immer von Vater zurückgewiesen wird.
    Das Mädchen fühlt sich gar nicht wohl in ihrer Haut als eine zu Schützende und belästigt den Junge im Rock „sexuaell“, indem sie ihm von Hinten mit Hand knallt.
    Warum sollte die Prinzessin beschützt werden? Sie will es vielleicht gar nicht und beweist, dass es gar nicht nötig ist. Aber gegen die Vorstellung des anderen kann sie nichts dagegen tun, oder?
    Für mich kann eine wirkliche Persönlichkeit ihr Leben selbst tragen und Verantwortung für ihr Leben übernehmen. Man ist allein geboren und stirbt auch alleine. Wir können nur etwas für anderen mittragen aus Mitgefühlt, aber die wirkliche Liebe ist manchmal, anderen seinen Prozess selbst zu durchlaufen… Liebe ist manchmal zuzusehen, wie der andere leidet.

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