Archiv für den Tag 06/02/2013

eine andere leidenschaft

http://www.welt.de/kultur/kino/article113393560/Wong-Kar-Weis-neues-Meisterwerk-The-Grandmaster.html
Ich kann nicht mehr warten, überall suche ich schon chinesische Raubkopie. Man sagte, dass die Vorführdaten von Yi-Dai-Zong-Shi in Deutschland noch nicht bekannt ist. Dann wird es wahrscheinlich noch später in der Schweiz sein!
Das Kino ist eine andere Leidenschaft von mir. Ein Leiden, fast.
Ich bin ein Fan von Wong Kai War und Tony Leung.
Aber warum ist die deutsche Fassung 15 Minuten lang kürzer als die chinesische? Meint Wong Kai War, dass man hier im Okzident ihn besser versteht und 15 Minuten gespart werden können?
Man sagte, dass es eine 4 stündige Fassung in Hongkong gibt… Krimi! Das passt zu Wong Kar Wai.

http://www.berlinale.de/de/programm/berlinale_programm/datenblatt.php?film_id=20137779

Ich habe bereits vieles über diesen Film gelesen und bin sprachlos zu sehen, dass das Licht weiter tragen auch als Symbol ergriffen wurde. Dass es in meiner Familie gelebt wird ist zurückzuführen auf eine Tradition, die von vielen Menschen in einer Kultur geteilt wird.
Mein Vater sagt auch immer, ich sei ein vermisstes Schaff – denn ich verliere mich in meiner Leidenschaft.
Heute weiss ich, dass Leiden eben Leidenschaft schafft. Freude ist etwas anders als Leidenschaft. Mit diesem Satz fühle ich mich wirklich alt oder reif?

Zuerst war es vielleicht Faszination, später einfach eine Handlung ohne Denken. Zuerst ein Minute, später einfach ein weiteres Minute. Irgendwann füllt jede Bewegung, die man als Kungfu nennt das Leben eines Menschen. Nun füllt jedes Blatt, das man als Tee bezeichnet, mein Leben.
Wenn ich ein Leben wählen würde, was mein Vater nicht als ein vermisstes ettiketiert, wäre er glücklicher und ich unglücklicher? Keine Ahnung. Aber ich wäre nicht das jetztige Ich.
Ich bin als ein Schaff geboren, das gerne vermisst geht. Ich bin in eine Welt eingetreten, die meins ist.
Hat man wirklich eine Wahl?