Gemai Cha

Warum trinkt man Tee mit Naturreis?

Wir kennen diesen Tee in der japanischen Tradition, der so genannte Genmai Cha.

Der Naturreis hat sehr wertvolle Vitamin E und Vitamin B Gruppe. Tee plus Naturreis waere ein sehr gesundes Getraenk, nicht wahr?

Koennten wir nicht selbst Genmai cha vorbereiten? Die meisten Genmai Cha ist eher ein billiges Produkt. Wenn wir die wertvolle Stoffe dieses Tees geniessen wollen, waere doch sinnvoll, wenn wir es selbst herstellen. Wir koennten selbst entscheiden, welchen Reis und welchen Tee, wir nehmen wollen!

Naturreis in der Pfanne roesten. Anschliessend der Reis mit gutem Sencha und ein bisschen Matcha in einer Teekanne mit heissem Wasser aufgiessen. Je nach belieben ziehen lassen!

Reiskochen mit Tee

In einer Gesellschaft, wo sich Menschen nach Eiweis sehnen und traemen, waere der Vorschlag mit Tee Reis zu kochen eine Schande! Aber in unserer Zeit, in der Menschen freiwillig unter Magersucht leiden, waere Reis in Tee eine sehr gesunde Alternative!

Reis in Tee hilft nicht nur der Verdauung, sondern schenkt unserem Koerper wertvolle Ernegie, die nicht dick macht, sondern Impuls zum Leben gibt!

Zwei Methode:

1. drei Tasse Reis + 1 Teeloeffel Salz + 4-5 Tasse Tee-Aufguss 

2. 3 Tasse Reis + 2 Essloeffel Soja-Sosse + 2 Essloeffel Sake + 4-5 Tasse Tee-Aufguss

Alles zusammen wie gewoehnt Reis kochen.

In Taiwan gehoert Tee-Reis zur Tee-Bankett-Menu. Man koennte selbst entscheiden, welchen Tee man nehmen moechte.   

Tee, nicht nur für Sänger

Heute plauderte ich mit Doktor Sun, ein „uralter“ fast ausgerotetet chinesischer Mediziner. Humorvoll, weisser und charaktervoll betrachtet er Geschehenisse dieser Welt. Es ist mir ein Freude mit so einem alten Mann zu unterhalten, viel lieber als mit einem jungen. Denn es ist nie langweilig mit ihm zu sprechen. Wenn wir zusammen auf der Strasse laufen, drehen noch junge Frauen um, um diesen alten energischen „Mann“ noch einmal anzuschauen. Wenn Du hinter ihm laeufst, als eine Frau, fuehslt Du Dich richtig wohl und geborgen! Es ist ein „wirklichen“ Mann, der neben Dir laeuft!

Zwischen uns liegen fast 50 Jahre dazwischen. Aber die Zeit spielt keine Rolle.

Doktor Sun hat natuerlich gerne junge Frauen, auch wenn er bereits fast „erleuchtet“ ist. Er lachte immer herzlich, wenn ich ihn von Kuriopsitaet in Europa und von der schnellen Entwicklung der chinesischen medizin in Europa. Nachmittags erzaehlte ich ihm von dem Tee fuer Saenger. Ich erzaehlte ganz stolz von Fuenf Elemente Lehre. Er lachte und lachte. Ich fragte ihn warum? Er sagte, „naja, liebe Menglin, es gibt Model fuer Interlekt und es gibt auch das reale Leben.“ „Ja, und?“ Mein Mund wurde hoeher.

“ Naja, ich wuerde zuerst dem Saenger fragen, haben Sie bereits Hals-Schmerzen oder noch nicht. Wenn er schon Hals-Schmerzen hat, dann lieber bittere Tees oder Yinzhen. Wenn er nur für sein Dian Tien pflegen will, dann lieber salzigen, lange geroesteten (wie traditionellen Tie Guanyin oder Buddha Hand) oder gelagerten Oolong!“

Fuer Doktor Sun ist ein lang geroesteter Oolong oder ein gelagerter Tee (Pu Er auch) ideal fuer Energie sammeln. Wenn ein Saenger genuegend Energie in Dan Tian hat, ist er gut vorbereitet fuer das Singen. Natuerlich ist Doktor Sun so alt, dass er nicht mehr von der neuen Entwicklung des Tie Guanyin weiss. Sein Tie Guanyin ist heute ein gruener Drachen, das nur Duft und Aroma gibt, aber nicht mehr die Energie, die ein brauner Drachen uns schon Mal reichlich beschenkte!

Tee für Sänger?

Ganz lieben dank für die liebevolle Gestaltung der Webside. Meine  
Frage ist. Gibt es einen Tee speziell für Sänger? Mir hat gerade eine  
Frau in Österreich von einem
 Tee erzählt den viele Sänger trinken um ihre Stimme glockenrein  
werden zu lassen. Sie erzählte etwas ….wie…. ping ling…weißt du  
irgendetwas über so einen Tee ???
 Ganz liebe grüße an dich aus Bremen. Katano

Hallo, Katano,
Tee fuer Saenger, ich wuerde sagen, ein schoener Tie Guanyin wuerde wunderbar fuer so einen Zweck!
Das Problem mit diesem Tee ist so:
1. der moderne Tie Guanyin, der seit der wirschaftswachstum und technische Erneuerung Anxi erreichte, ist eine neue Art von Tie Guanyin entstanden. Gruen, wenig oder fast nicht geroestet. Dieser Tie Guanyin setzt eine neue Trend aufgrund seiner Affinitaet zu nicht fermentierten Gruentee, der als „gesund“ vertsanden und vermarktet wird. Dieser Tie Guanyin ist charmant – eine Geschmackssache. Fuer mich persoenlich fehlt dieser Tee etwas, was ich Pararell als Nostalgie verstehe. Objetiv gesagt, hat dieser neue Tie Guanyin keine ausgezeichnete balsamierte Note, die wir als Wulong Liebhaber aus Taiiwan und China besonders schaetzen und bewundern.
2. der traditionelle Tie Guanyin:
Es ist eine richtige Raritaet geworden! Dieser Tee muss man staerker welken lassen und fermentiert werden. Dann mit einer kuenstlerischen Handwerk durch einen langen Roestungsprozess hergestellt werden! Erfolgreich hergestellter Tie Guanyin ist nicht verkohlt, sondern aromatisch! Die Blaetter enttfalten sich schoen im Aufguss und glaenzt leicht oliv gruen, waehrend der verkohlte Tie Guanyin hart und unelastisch bleibt. Dieser traditionelle Tie Guanyin ist beruehmt in der chinesischen Teegeschichte von seinem balsamierenden Charakter! Wir bezeichnen ihn als Guanyin „Yun“ – die Melodie von Guanyin – vielleicht kann man es auch so uebersetzten!

Der Ping Ling, den erwaehnten Tee fuer Saenger kenne ich leider nicht. Ping Lin ist ein Teeanbauort, wo leicht fermentierter Oolong und Oriental Beauty angebaut werden. Diese zwei bekannte Teesorten sind nicht beruehmt fuer den balsamierten Charakter.

Ein anderer Tee, den in der chinesischen Medizin als „Tee fuer den Atemweg“ bezeichnet wird, ist Bai Mudan! Wenn Halsschmerzen bereits da ist, waere Yinzhen Baihao wohl eine gute Hilfe. Diese weissen Tees wirken energetisch abkuehlend, vor allem im Atemwegbereich.

Menglin auf der von Taiphoon bedrohten Insel

Hokkaido 北海道 – das verlorene Paradies

Akan SeeAkan See

Hokaido war eine uninteressante Insel fuer die Japaner, wenn die Amerikaner und Russen ihre Interesse nicht konkretisiert haetten. Bevor die weissen kamen war die Insek aehnlich wie Formosa, wo nur Straeflinge und Abenteuerer sich trauten, aufzuhalten. Natuerlich waren die Ainu 愛努民族 als Eingeborene in der Geschichte anwesend, aber sie zeahlten nicht zur Menschheit, sondern als Wilden…

Als Wilden lebten sie hier in der wunderbaren Natur! Wunderschoene Vulkanlanschaft, anmutige Seen, reichliche Fischreserve und Waerme spendende Onsen waren Geschenk der Natur, was das Ueberleben fuer Ainu erleichterte. Der See Mashu bleibt bis heute noch so geheimnisvoll – auch in sonnigen Tagen. Man koennte sich gut vorstellen, dass junge Menschen sich in jenen Vollmondnacht am Ufer trafen und wie alle andere alte Kultur das heilige Ritual des Fortsetzen der Meschheit vollzogen…

Heute sind Ainu immer noch die Wilden, aber veredelt. Sie sind sichtbar. Sie haben ein anderes Gesichtzuege und eine andere Ausstrahlung. Sie werden in die kapitalistische Gesellschaft intergriert. Sie wurden von ihrer unberechenbaren Wildheit verharmlost, „verniedlicht“ und vermarktet. Sie werden nun konserviert wie alle andere Eingeborene in dieser Welt, in ihrem eigenen Fleisch und Blut. Man koennte sie anschauen, im Musuem, im Tribe-Village, beim Show oder an der Einkaufstrasse am Akan See.

Alle laeden behaupten, dass sie das originalen Ainu Handwerkserzeugnisse verkaufen. Ja. original entworfen, in Vietnam angefertigt und vielleicht vor Ort noch kurz „veredelt“. Alle Laeden verkaufen Eule – ein heilliges Tier von Ainu. Ainu moegen so scharfsinnig sein wie Eule, so dass sie in der Natur ueberleben koennten. Alle Laeden verkaufen Ainu-Kleider, handgewebte vermeintliche Ainu Tasche oder Holzschnitzerei. Immer das gleiche. Manche Laeden wollen einfach die ganze globale Ethno-Produktion alles auf einmal in Akan ausstellen und verkaufen. Ich hatte so genug nach 20 Minuten Shopping. Ganz schnell floh ich zu einem modernen Kiosk Lowson und trank ganz schnell ein Becher cafe au lait!

Wehe. Der Wind wehte. Eiskalt. Die Ainu-Verkaeufer versuchten mit uns Geschaefte zu machen. Eine alte Ainu-Frau zog mich an, sie spielte ein Instrument. Ein Pfloete. Wild, unangepasst und ausdruckstark. Sie spielte vor sich hin und ihre Augen leuchteten. Das Lied brachte mich zu einer sehr entfernten Welt, die vielleicht nie gab und nie mehr gibt.

Die Eltern gingen zu Ainu-Show und die Schwester photographierte. Ich stand dort, nutzlos.

Hokkaido – ein Widerspruch

MashuseeMashu See

Die Luft war frisch, als wir in Hokkaido ankamen. Wie immer lud einmal im Jahr mein Vater seine Mitarbeiter ein, zusammen einen Auslandsausflug zu unternehmen. Als Dank fuer die gute Zusammenarbeit auszudrucken. Jedesjahr reisen sie ins Ausland und wie die meisten Taiwanese reisen sie am liebsten nach Japan.

Eigentlich war ich nicht sehr interessiert mitzukommen. Am liebsten haette ich nach Kyoto reisen wollen. Aber Hokkaido geniesst einen guten Ruf in Taiwan und gilt als Paradies fuer die wunderschoene Landschaft und unberuehte ehrliche Japaner!

Nie war der japanische Widerspruch so sichtbar wie in Hokaido: das Pendel zwischen „Natur“ und „Kuenstlichkeit“, „Wir-Japan“ und „Sie-Fremde“. Die Landschaft ist schoen, aber kuenstlich angelegt. Der Jahreszeitswechsel wird kollektiv zerebriert – mit Wetterbericht von Kirschbluete und Ahornblaetter, ueberall werden ueberfuellt von Menschen, die Kirschbluete „mit zuschauen“ und die verfaerbten Ahornblaetter „mitzaehlen“. Hotels sind voll, man sieht nur Menschen koepfe und die Natur ist von der Menschenmenge vergewaltigt. Man zerebriert den Wechsel von der Jahreszeit, um den Naturrythmus zu verkunden und zu spueren. Andererseits gibt es jegliche Suessigkeiten und Eingelegten Gemuese genau zu diesem Wechsel, aber voll mit Fabrstoffe und Konservierungsmitel verstopft. Ich habe meine Mutter mehrmals verhindert etwas zu kaufen. Sie bedankte sich gar nicht bei mir, weil sie keine Geschenke mit Hause mitnehmen kann. „So etwas kannst Du doch niemand verschenken!“ sagte ich. „Das ist egal! Die Leute vertrauen Japan!“

Bei der formellen Teezeremonie servieren wir auch wertvolle Suessigkeit aus Pulverzucker und Farbstoff. Ich habe es nie verstanden. Warum Tee-Geist mit dem mit Farbstoff verfeinerten edelen Suessigkeit etwas Gemeinsames haben koennte. Denke ich zu materialistisch?

Selbst im Brot wird Farbstoff beigemischt. Selbst in dem so genannten mit goldenem Preis ausgezeichneten Kuchen oder Dessert werden mit mehreren Farbstoff verschoenert. Auch in dem Zutaten von Sushis, getrockeneten Krevetten, Gewuerzsosse und Algen… Ich sah es und wurde sprachlos. Ich bin sicher, dass Taiwanese viel natuerlicher leben wollen als die Japaner, die mehr Wert auf Aussehen legen als die Gesundheit!

Die Reise ging aber weiter in die Bergen. Ich sah europaeische Blockhaus im tiefen Hokkaido. Ein Chalet nach einem anderen. Ein Blockhaus nach einem anderen. Die Landschaft ist sehr Europa. Ja, ich vermisse das japanische Kitsch. Das Kamera wurde ueberfluessig. Ich haette im Europa bleiben koennen. Das imitierte Chalet hat etwas verraten, so dass ich es als japanische Chalet bezeichnen kann: sie sind eine Nummer kleiner und haben meistens keinen Garten! Sie stehen so nah an die Strasse, so klein und doch so gross fuer das Grundstueck. Was das Phaenomen noch mehr verraet, ist wohl, was Japaner ueber sich selbst und ueber die Anderen in Europa denken. Ich habe gelesen, dass solche europaeische Haeuser sehr begehrte B & B Mode sind.

Mein Onkel sagte zu meiner Aeusserung: „Du lebst ja in Europa. Deshalb ist es fuer dich nichts besonders. Du willst das vermeintliche Japanische – das Kitsch – und wir, die urbanisiserten Asiaten wollen das „natuerliche“ laendliche Europa moeglichst „NAH“ erleben!“

漳平水仙

Nach einem langen Flug kam ich endlich auf der Insel an, die von drei Taiphoons bedroht waren.

Nur Regen, Regen und Regen. Mein Herz wurde total nass und keiner wusste , wie ich es trocknen sollte.

Bei den „Schlangen“ vor Passkontrolle waren erstaunlich viele Chinese unterwegs. Sie, mit Ihrem auffaelligen roten Pass draengten blitzschnell in die gleichen Reihe wie ich. Ich sah sie in einer staendigen Bewegung und in einem staendigen Rechnen, wo kam die Schlange schneller voran. Ich machte einer Frau vor mir aufmerksam, dass sie wohl nicht zum Staatsbuerger zaehlte und einen anderen Pass wie meinen gruenen innehatte. Sie erwiderte mir, dass es so wie so gleich sei. Gleich? Ihr rote Pass und meiner gruene? Vor paar Jahren ich haette mit ihr sofort einem riesen Streit angefangen. Nun ordnete ich ihre Ignoranz nicht mehr zu meinem Problem ein. Ein Minut spaeter wurden sie von Grenzkontrolle zu einer anderen Seite gerufen.

Die Insel hat sich veraendert. Sie ist nicht nur die Projektionsflaeche der chinesischen Shizophrenie, sondern ein Reiseziel der neu reichen chinesischen Touristen geworden. Wollen sie wirklich die Insel kennenlernen? wissen sie wirklich, wie sich die Inselbewohner als immer bedrohte Nachbar fuehlen? Wie die alten Hollaender, Spanier, Franzose und Japaner wollen sie die Insel auch gerne fuer sich beanspruechen. Das Problem ist, dass die Insel niemals chinesisch war.

Die Insel ist noch Formosa, aber wie lange noch?

Wir koennen noch Formosa Oolong trinken, aber wie lange noch?

Rueckkehr auf die Insel

Nach einem langen Flug kam ich endlich auf der Insel an, die von drei Taiphoons bedroht waren.

Nur Regen, Regen und Regen. Mein Herz wurde total nass und keiner wusste , wie ich es trocknen sollte.

Bei den „Schlangen“ vor Passkontrolle waren erstaunlich viele Chinese unterwegs. Sie, mit Ihrem auffaelligen roten Pass draengten blitzschnell in die gleichen Reihe wie ich. Ich sah sie in einer staendigen Bewegung und in einem staendigen Rechnen, wo kam die Schlange schneller voran. Ich machte einer Frau vor mir aufmerksam, dass sie wohl nicht zum Staatsbuerger zaehlte und einen anderen Pass wie meinen gruenen innehatte. Sie erwiderte mir, dass es so wie so gleich sei. Gleich? Ihr rote Pass und meiner gruene? Vor paar Jahren ich haette mit ihr sofort einem riesen Streit angefangen. Nun ordnete ich ihre Ignoranz nicht mehr zu meinem Problem ein. Ein Minut spaeter wurden sie von Grenzkontrolle zu einer anderen Seite gerufen.

Die Insel hat sich veraendert. Sie ist nicht nur die Projektionsflaeche der chinesischen Shizophrenie, sondern ein Reiseziel der neu reichen chinesischen Touristen geworden. Wollen sie wirklich die Insel kennenlernen? wissen sie wirklich, wie sich die Inselbewohner als immer bedrohte Nachbar fuehlen? Wie die alten Hollaender, Spanier, Franzose und Japaner wollen sie die Insel auch gerne fuer sich beanspruechen. Das Problem ist, dass die Insel niemals chinesisch war.

Die Insel ist noch Formosa, aber wie lange noch?

Wir koennen noch Formosa Oolong trinken, aber wie lange noch?

Der Geschmack des Lung-Chings (Longjing)

Wie sollte ein guter Longjing schmecken?

Stefan aus Thuringen erzaehlte von seiner Erfahrung mit Longjing und fragte nach Konnal, eine Firma das Monopl hat, den echten Shifeng Longjing in Europa zu verkaufen.

Ja, ich hatte das Glueck, diesen Konnal Longjing aus Shifeng zu kosten. Danach entsteht ein Fragezeichen, das mich bis heute fesselte und ich finde immer noch keine Antwort. Warum schmeckt ein legendaerer Shifeng Longjing nur nach geroesteten Kastanien und nach der Nachfermentation? Fuer mich war das Blatt zu dunkel, zu grob. Der Geschmack war zu schwer, zu alt. Der Mund wird trocken und die Aorma des Tees war nicht viel uebrig. Die Frage, dass dieser Longjing ein echter Shifeng Longjing ist, ist mir immer noch fragwuerdig geblieben.

Wie muss ein echter Longjing aus Xihu schmecken? Ich habe auch noch nicht das Glueck, den absoluten Lungjing zu kosten. Aber er sollte nach „Soja Milch“ schmecken. Diese Geschmacksnote wurde Ende der Ming Dynastie in dem Buch Qiantang Xian Zhi《钱塘县志》bereits notiert: :“茶出龙井者,作豆花香,色清味甘,与他山异 Der Tee wie Longjing, hat eine Duftnote wie Sojamilch-Punding. Die Fabre des Aufguss ist klar, der Geschmack ist lieblich und balsamartig. Er ist ganz anders als alle andere Tees.“

Dieser Geschmack – und Duftnote wie Sojamilch findet man – meiner Meinung nach ebenfalls bei hochwertigen Yinzhen Bai Hao. Diese dezente fast un“sichtbare“ Duftnote ist das, was chinesische Tee-Liebhaber seit Jahrtausenden begehren: fastbar und fast unfastbar; zwischen dem Wahrnehmbaren und dem Unwahrnehmbarem. Weil der Geschmack solcher Tees so undefinierbar erscheint, bleiben diese elegenaten Teesorte als Ikon, als Symbol und als Sehnsucht der chinesischen Herzen nach dem Zusammentreffen zwischen dem erzaehlbaren prahlengeeigneten Genuss und dem einsamen geheimnisvollen kulinarischen Transzendenz!

瓦屋紙窗下,清泉綠茶,同二三人共飲,得半日之閒,可抵十年塵夢。 周作人.

In einem einfachen Haus mit Ziegel-Dach und Papierfenster, trinke ich Tee mit paar Weggefaehrten

mit einem Tasse gruenen Tee aufgegossen mit Wasser aus der klaren Quelle,

Geniesse ich die Musse fuer einen halben Tag,

Vergessen wird – das Zehnjahren Samsara (die phaenomenale Welt, in der ein Begehren und eines anderen ausloest). Von Zhou, Zuoren

Longjing zu trinken, besser nur mit 90 Grad Wasser. Ein Tasse, die oben breit und unten eng – besser fuer das Entfalten der Duftnote. Deckel nicht zu decken, so dass der Temepratur des Wassers die Teeblaetter nicht zu ueberhitzen.