Archiv der Kategorie: Formosa Oolong Tea 台灣烏龍茶

Eine Degustation mit Huang Jin Gui

Eine Degustation mit Huang Jin Gui

Huang Jin Gui, ein noch unbekannte Oolongsorte in Europa, genießt jedoch seit 1850 als ein unverwechselbarer Duft-Oolong in China. Er ist bekannt für seinen einzigartigen ausgezeichneten Duft und seine früh treibenden Eigenschaft. Es wurde erzählt: „Bevor man seine liebliche Note im Gaumen vergehen lässt, strömt die außergewöhnliche Duftnote bereits in die Nase!“

Huang Jin Gui wurde in China wie Yancha zu einer streifenartigen Form verarbeitet. Seit 90er Jahren wurde er ebenfalls in Taiwan produziert. Der Huang Jin Gui aus Taiwan hat allerdings eine taiwanesische Form – halbkugelig. Huang Jin bedeutet Gold auf Chinesisch und Gui bedeutet Osmanthus, vielleicht meint man die ähnliche Duftnote von beiden. Ich nenne diesen Tee einfach als „Goldener Oolong“.

In meiner Reise nach Taiwan habe ich einen seltenen besonderen Hochland Goldener Oolong probieren können! Seine unverwechselbare Duftnote begeisterte mich und half mir es zu verstehen, weshalb dieser Tee seinen Rühm genießt!

In Konstanz degustierte ich zwei Goldener Oolong: einer aus Nantou Mingjian, einer aus Lishan. Die beiden Huang Jin Gui zeigen seine Ähnlichkeiten und weisen gleichzeitig aufgrund zwei unterschiedlichen Anbaugebiet wiederum interessante bemerkbare Diversität!

Huang Jin Gui aus Nantou: die Blätter sind ledrig, stark und die Fermentationsfärbung sind eindeutig zu sehen. Sein Aufguss ist klar, aber gelblich leicht orangenfarbig. Er schmeckt vollmundig, honigsüß und geschmeidig.

Huang Jin Gui aus Lishan: das Hochlandsqi war nicht zu übersehen! Erfrischend, elegant und sanft strömte der Duft in meine Nase! Seine Blätter sind dicker als gewöhnliche Oolong durch seine Höhe, sind saftig grün und rötlich am Rande gefärbt! Die eindeutige milchige (Naixiang) liebliche Duftnoten vergeht in einer Geschmeidigkeit in die Zunge. Sein Aufguss ist klar, hell gelblich.

Teataster Chen gab mir einen guten Rat, dass man den Duft des Tees nach der Erkalten des Tees erst richtig verifizieren kann. Nach zwanzig Minuten decke ich die Decke ab und genoß noch einmal die Düfte: der Goldener Oolong aus Lishan duftet tatsächlich nach Osmanthus – lieblich und blumig; während der Goldener Oolong aus Nantou richtig nach Honig duftet!

Im Bild: rechts Huang Jin Gui aus Lishan; links Huang Jing Gui aus Nantou. 

Wie viele Blätter werden beim Oolong gepflückt?

Wie viele Blätter werden beim Oolong gepflückt?

Man hört immer wieder, dass das Standard Blattgut bei der Hand-Pflückung „one
bud and two leaves“ sei. Stimmt es? Das stimmt bei hochwertigem Grüntee,
aber leider nicht bei einem guten von Hand gepflückten Oolong.
Bei einem Oolong, der zum richtigen Zeitpunkt gepflückt werden sollte,
ist das „Bud“ so klein und die Blätter offen gewachsen. Man pflückt
meistens bei drei bis vier Blättern. Bei 5 Blätter-Pfückgut bedeutet
es, dass dieser Teegarten zu spät gepflückt wurde. Wenn das „Bud“ gross
aussieht, bedeutet es, dass das Pflückgut zu früher geerntet wurde.
Teeblätter offenbaren uns viele Geheimnisse. Wenn die trockenen
halbkugelugen Blattgut schwarz und klein aussehen, bedeutet es oft zu
jung gepflückt und fehlerhafte Herstellungsprozess. Beim einen schönen
Hochlandoolong sollte trockene Blattgut grün glänzen und im Aufguss
saftig grün erscheint. Wenn Blattgut im Aufguss gelblich erscheint,
bedeutet oft, dass es Herstellungsfehler beim Welken und Fermentation
gab. Wenn ein Oolong schöne runde kugelige Form ausweist – nicht
halbkugelig, bedeutet es, dass dieser Tee aus sehr jungen Blätter stammt
und zu früher gepflückt und zu wenig fermentiert wurde. Beim
chinesischen grünen Tie Guanyin wurde der durch Fermentation rot
gewordene Blattrand extra weg verarbeitet, während ein schöner Formosa
Oolong durch die rötlichen Ränder erst erkennbar ist!
Tee erzählt uns, wie er gewachsen war und hergestellt wurde. Wir
brauchen nur ihm zuzuhören und wissen, wer dieser Tee ist und wie er
sein kann.

Jianzhi 檢枝 ein wichtiger Schritt für die Herstellung Oolongs

Jianzhi 檢枝 ein wichtiger Schritt für die Herstellung Oolongs

Als ich nach Shidding zu Teebauer Gao fuhr, arbeiteten sie gerade an die
Winterernte Paochungs. Ich sah, dass sie gerade die holzige Stande von
Blattgut abtrennten. Eine mühesame Arbeit.
Herr Gao sagte mir, dass man heute in Taiwan eigentlich nicht mehr diese
Arbeit leitet. Man lässt die holzigen Stange an dem Blatt hängen. Das
ist modern. Blätter samt die Stange sehen schöner und vollständiger aus.
Die aussortierten Blätter ohne Stange sehen nicht so „vollwertig“ aus –
meinen moderne Konsumenten. Um dern Geschmack kümmert sich allerdings
niemand. Vielleicht wissen moderne Konsumenten auch nicht mehr, wie ein
richtig verarbeiteter Oolong ohne Stange schmeckt.
Teetaster Chen erzählte mir ebenfalls von dieser Tatsache, obwohl er
seinen hochwertigen Lishan Oolong immer noch disen Prozess durchziehen
liess – ein Oolong ohne diesen holzigen Teil schmeckt einfach besser und
feiner. Bei bestimmten Oolongsorten wie Huang Jin Gui ist dieser
Unterschied bemerkbar. Warum wird dieser Prozess erspart? Um
Herstellungskosten zu drücken und weil die meisten Teeläden in den
Städten Taiwans nicht mehr selbst Tee verarbeiten.
In der frühen Zeit kauften Teeläden frisch verarbeiteten Tee von
Teebauer oder Zwischenhändler ab und verarbeiten den Tee selbst weiter.
Zuerst wird der Tee aussortoert: Blatt und Stange abgetrennt. Dann wird
der Tee je nach Geschmack und Stil des Ladens geröstet und verarbeitet.
Heute kauft man meistens den Tee so ab und verkauft es weiter an
Konsumenten. Ein Trend, der die Teekultur in dem Teeland Taiwan schadet.
„Meistens machen die Omis diese Arbeit.“ lachte Teebauer Gao, als ich
versuchte diese Arbeit mitzumachen. Ja, diese Arbeit fordert
Konzentration und fingerliche Geschick, obwohl diese Arbeit wenig
bezahlt wird. Wer würde heute noch diese Arbeit machen, wenn nicht die
mussigen Omis?
Diesen Tee kann man leider noch nicht trinken. Herr Gao muss ihn noch
weiter verarbeiten. Zuerst rösten und ruhen.

Besuch beim Herrn Hsu in Miaoli

Besuch beim Herrn Hsu in Miaoli

Am einen Sonntag war ich mit Familie Tong beim Herrn Hsu in Miaoli zu
Besuch. Er hat uns einen schönen Oriental Beauty eingeschenkt,
allerdings mit leicht ausgekühltem TEMPERATUR. Er sagte mir, dass die
jetzigen mit Preisen ausgezeichneten Oriental Beauty anders geworden als
die traditionellen.
Die früheren Oriental Beauty musste man mit kochendem Wasser aufgiessen,
so dass der typischen Honigsüss und Duft zum Ausdruck gerbacht werden
konnten. Heute kann der mit Preisen ausgezeichneten Oriental Beauty
nicht mehr so behandelt werden – sie werden bitter im Aufguss, wenn sie
zu heiss aufgegossen wird. Die jetzigigen Beauties sind zu wenig
fermentiert… Die Jurys lieben diese Trend und wollen diesen Geschmack
– „Warum muss Du gegen das Geld arbeiten?“ seufzte er.
Für meinen Auftrag bemühte er sich nach der alten Methode diesen Tee
herzustellen. “ Aber wie lange? Wie lange können wir noch gegen diese
Trend arbeiten?“

Jadeoolong

Michelia alba DC.玉蘭花 Michelia alba DC.

Bevor ich bei Teetaster Chen ankam, duftet es bereits in der kleinen Gasse nach Michelia Alba (Yulan Hua). „Was machst Du? Warum duftet es so gut?“ fragte ich ihm. Er lachte und antwortete, dass er gerade den Jadeoolong von Herbsternte roeset (Hongpei). Jadeoolong – ein gewoehnlicher Tee – kann er so schoen duften? Er lass meinen Zweifel und degustierte mir gleich eine Tasse Jadeoolong. Wow! So einen schoenen jadeoolong habe ich wirklich noch nie getrunken! „Weiss Du Menglin, ein richtiger jadeoolong muss so duften – nach Michelia Alba – suess, intensiv und erweckend! Ein einfacher Tee, wenn er richtig hergestellt ist, ist er selbst ein wunderbarer Tee!“

Diese Blume wird gerne von Autofahrer gekauft, um das eintoenige Autofahren Farbe zu geben, den eingefahrenen Geist zu wecken. Frauen schmuecken sich ebenfalls gerne damit, um sich zu „aromatisieren“. Viele Teeimporteur aromatisieren ihren Tee mit natuerlich aromatische oder chemische oder natuerlich identische Aromastoffe, weil Teetrinker in Europa den reinen Geschmack des Tees nicht trauen… aber dieser Jadeoolong… So blumig, so suess und so atemberaubend in seiner Einfachheit ohne jegliche Zusatz! Die Dinge konnte so einfach und so gut sein. Man muss es einfach Mal erleben und trauen!

Osmanthus Oolong

Osmanthus Oolong

Bei einem Sparziergang entdeckte ich die zarte Bluete von Osmanthus.

Osmanthus Oolong ist ein Mischung aus Oolong und frischen OsmanthusBluete. Dieser Baum waechst in fast ueberall in Taiwan und bluehen eigentlich rund ums Jahr. Die beste Qualitaet ist jedoch in diesem Jahreszeit. Der August im Mondkalender (jetzt) duftet ueberall Osmanthus!

Einmal wollte ich fuer eine Kundschaft Osmanthus Oolong bestellen. Im europa gibt es nur Osmanthus Oolong aus billigem braunem Oolong aus China. Diese Kundschaft moechte gerne einen richtigen guten Osmanthus Oolong haben. Teebauer antwortete mir, dass ich warten muss, bis die Osmanthus im August nach Mondkalender bluehen! Als August kam, bekam ich zwei Osmanthus Oolong Muster: ein sehr schoenen Osmanthus Hochland und ein feiner Nantou/Mingjian Osmanthus Ooling. Der Duft beider Oolong war zart und der Tee stnd im Vordergrund. Man schmeckten den Tee und die Bluete. 

Meine Kundschaft war jedoch nciht zufrieden. Die beiden Tees schmeckten zu wenig nach dem hiesigen Osmanthus Oolong in Europa! Es muss mehr danach duften, sonst koennten Sie ihn nicht verkaufen!

Der Teebauer erwiderte dem Geschmack Europas mit einem Vorschlag, dass die Kundschaft im Europa den natuerlich aromatisierten Osmanthus Oolong noch einmal mit Parfuem behandeln koennte. Der natuerliche Osmanthus Oolong duftet einfach zart und zurueckhaltend, waehrend der Geschmack in Europa bereits von Parfuem abhaengig ist.

Dagegen kann man leider nicht mehr unternehmen?

Jade 翠玉 Oolong Dongding

Oft habe ich den Name Jade Oolong Dong Ding (Dongding) in den Zusammenhang gesehen. Hier möchte ich das Mißverständnis klären. Jade Oolong ist nicht Dong Ding und Dong Ding ist nicht Jade Oolong.

Dong Ding Oolong 凍頂鳥龍茶 ist eigentlich der Oolong von Teebaum Qingxin Oolong aus Dong Ding Gegend /Nantou 南投 stammt. Heute wird Oolongtee in Taiwan mit der Marketingstrategie als Dong Ding „Typ“ verkauft. Darum heißt alle taiwanesischer Oolong in Deutschland oder in der Schweiz „Dong Ting“ oder „Dong Ti“ oder etwas Ähnliches. Aber der originale Dong Ding ist eigentlich ein „Qingxin“ Oolong 青心烏龍 aus Dong Ding Gegend.

Ein Jadeoolong dagegen ist eine neue Teebaumart – Jade (Cui Yu) 翠玉. Dieser Oolong wird überall in Taiwan eingepflanzt, aber weniger im Hochlandsgebirge, wo sie sich nicht wohl fühlen und überleben. Dieser Tee aus diesem Jade-Teebaum hat eine besondere Duftnote – wie Osmanthus, leicht Pfefferminz und Magnolia. Ein Jadeoolong wird häufig zu einer halbkugeligen Form geformt, darum die gerne verwechselte Bezeichnung Dongding – denn Dong Ding ist auch halbkugelig. Aber sie sind in der Wirklichkeit zwei verschiedene Tees!

Mit Dongding Oolong assoziieren Teekenner und Liebhaber mit der originalen Herkunft und originalen Teebaum Qingxin Oolongbaum. Der „Dongding Typ“ – Oolong ist ein namenloser Oolong, der „heimatlos“ hinter einem Name vermischt und verkauft wird – Schade für diesen Tee. Dies führt wieder auf dem Tee-Trend auf dem Markt zurück, der aufgrund kurzfristiger Profit die Pflege von Herkunft und Originalität verdrängt. Der Jade Oolong 翠玉 ist heute eigentlich ein neues Star, das das eigene Gesicht – Image pflegen kann und auf eigenen Beinen steht, der nicht mehr hinter dem Name „Ding Dong“ verkauft werden muss…

Huang Jin Gui 黃金桂

Anxi Anxi, Fujian.

 

Dieser traditionelle Oolong wurde zum ersten Mal erwähnt in der späten Qing-Dynastie (in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts). Es wurde erzählte, dass dieser Teebaum von einer Teebäuerin Huang / in anderer Eraehlung Namens Wei entdeckt und kultiviert wurde. Teebäuerin Huang entdeckte diese wilde Teebaumsorte und fand seinen unverwechselbaren Duft faszinierend und pflanzte ihn in ihrem Garten. Dieser Baum nennt man Huang Jin Gui – ich nenne ihn „Goldener Oolong“.

Der goldene Oolong ist ein goldener Oolong, weil er einen goldenen Aufguss hat. Er genießt seinen Ruhm in der Oolong-Welt wegen drei speziellen Eigenschaften 二奇一早: außergewöhnlicher Duft, früh keimende Natur (er kommt früher auf dem Tee-Markt im Frühling als andere Oolong) und schöne Form. Teataster Wang in Hongkong beschrieb die Form von Huang Jin Gui, dass dieser Oolong eine Form von feiner gelben langer Streifen hat. Den Huang Jin Gui, den ich sehen, hat heute meistens Kugelform…

Den Goldener Oolong, der ich aufgegossen habe, ist nicht aus Luoyan 羅岩 / Anxi 安溪, sondern aus Nantou 南投/ Taiwan – dies kann man bei der kugeligen Blattform bereits ahnen. Dieser Tee wurde von Insekten befallen und bekommt entsprechend interessantem Aroma. Teebauer Chen erzählte mir, dass er die Teebäume befallen lässt – wie in früheren Zeit. Eigentlich war das Befallen von Insekten ein Alptraum des Teebauers. Später wurde dieser Alptraum ein Kunstwerk – die Entstehungsgeschichte von Oriental Beauty. Viele Teebauer in Taiwan lassen ihre Teebäume zunehmend befallen, weil die Erfolgsgeschichte des Oriental Beauty überzeugend wirkt. Die Teeblätter von „Insekten-Bisse“ haben eine interessante Duftnote, die künstlich nicht zu erzeugen ist.

Der Aufguss von „goldenem Oolong“ ist in goldener Farbe. Die Duftnote erinnert mich an den blühenden Osmanthus-Wald 桂花香 und verändert sich nach paar Sekunden zu fruchtiger Nuance! Der Geschmack ist aromatisch und typisch – Oolong!

Degustation von Jade Oolong (Cui Yu Wulong)

Degustation von Jade Oolong (Cui Yu Wulong)

Stefan hat mir zwei interessante Jadeoolongs aus China mitgeschickt.

China: Fujian und Hubei. Beide werden als Jade Oolong deklariert.

Ich war sehr neugierig und habe gleich mit dem Jadeoolong aus Nantou zusammen degustiert. (Foto: von links nach rechts Nantou, Hubei, Fujian)

2g Tee, 150ml wasser fast 100 grad, 3 Minuten ziehen lassen

Aufguss:

Nantou: klar, hell

Hubei: klar, organgefarbig

Fujian: klar, leicht dunkler als der aus Nantou

Blatt trocken: die Oolongs aus China haben viele Stange und lose holzende Teile. Ich nehme an, dass ein Prozess „Jian Zhi“ – Aussoertierung gespart wird. Streng gesagt, ist der Herstellungsprozess noch nicht ganz abgeschlossen. Selbst in Taiwan werden oft dieser letzten Schritt gespart.

Der Duft und Geschmack: die beiden Oolongs aus China schmecken meiner Meinung nach nicht nach „Jade Oolong“, der frisch, blumig, lieblich aber eine eigene Note – leicht nach Pfefferminz schmeckt. Der Oolong aus Fujian hat mir jedoch gut gefallen. Er hat eine schöne blumige Note, die mich an Orchideen erinnert. Leicht fruchtige Longgan-Note ist es in ihm ebenfalls zu finden. Wenn man ihn nicht als einen Jade-oolong bezeichnen würde, wäre er ein interessanter Oolong mit seinem eigenen Name. Ich nehme an, dass er ein Guanyin Teebaum ist. Ein charaktervoller Oolong. Dagegen ist der Oolong aus Hubei nicht auffallend.

Die drei Oolongs duften selbst wenn die Blätter kalt wurden.

Ich denke, dass es viele bekannte interessante Oolongsorten in Fujian gibt. Wenn Teebauer in Fujian sich bemühen, ihre vorhandene geschichtsreiche Oolongs richtig und „einfach“ nach ihrer Tradition zu produzieren, könnte ihr Tee welt berühmt bleiben! Wozu stellen Teebauer in Fujian einen modischen Oolong wie „Jadeoolong“ her, der erst 20 Jahre Geschichte hat? Aber ein richtiger einfach guter Tie Guanyin, ein richtig guter Huang Jin Gui oder Buddha Hand aus originaler Herkunft Fujian zu finden ist es schwerer als auf den Mond zu laden!!

Ich bin trotzdem sehr berührt von Stefan und seinem Kollege in fernem Norden, wie sie einfach als Teeliebhaber in Deutschland mit Tee auseinandersetzen und die Kunst des Tees pflegen. Ich danke ihnen!