Archiv des Autors: Menglin

Verschiedene Lesarten des Tees

http://www.teataolife.com/t003-01.htm
Patrick postet mir das Link aus Taiwan. Ein Teeinstitut in der Nähe von Miaoli Gongguan, von Teeexperten geführt – zumindest behauptet der Verantworlichen dieser Seite.
Wenn ich diese Seite anschaue, erinnert mich immer an die Warnung meines eigenen Lehrers, „Du tust nichts geheimnisvolles und göttliches mit dem Tee!“
Geheimnisvoll und göttlich ist der Tee gerne vermarktet, im Europa und in Taiwan. Diese Seite von Teataolife beschreibt und benennt ihren Tee mit „Romantik“, „Liebe“, „Kosmos“ und „Erleuchtung“ etc. Mit reizvollen Kalligraphie vermittelt diese Seite dem Leser ein Hauch von Kultur und Klasse. Aber wenn man die Texte genauer unter die Lupe nimmt, dann merkt man, dass es leere Worte sind.
Was heißt leere Worte?
Weil der Leser keine genaue Informationen über diesen oder jenen Tee bekommt und über die Hintergrund erfährt, sondern nur über die Gefühle, die bei dem Trinken angeblich erhalten kann!
Teefreunde kommen damit nicht weiter. Aber wozu solche leere Worte? Möchte dort jemand eine Gefälle erzeugen, um sich zu positiionieren?

Das Problem unserer Teeexperten im Netz oder im realen Leben liegt daran, dass zu viel geredet und geschrieben wird, aber zu wenig Verständnis vermittelt wird. Das ist, weshalb Atong mir warnt, nichts geheimnisvolles aus dem Tee daraus zu machen! Tee spricht eine klare Sprache. Ich muss nur lernen, diese Sprache für sich sprechen zu lassen! Und nichts mehr!
Experten hin, Experten her. Ich bin überzeugt, dass die Dinge sich überprüfen lassen.
Wenn wir verstehen, dass Tee etwas Handfestes ist, anstatt etwas Abgehobenes sein sollte, werden wir mehr und mehr in unserem Leben auch unterscheiden, was zwischen dem Sein und Schein liegt!

In Shui Tang möchte ich gerne eine Möglichkeit erarbeiten, dass Menschen sich treffen, um „Sprache des Tees“ auszutauschen. Viele Menschen sagen zu mir, dass sie nicht wissen, wie sie Tee beschreiben bzw. Tee zur Sprache zu bringen.
Hanspeter zeigte mir in vergangenen Woche auf, dass ich tendiere Tee zu schnell philosophisch auszudrücken. Ich könne doch Tee erstmal handfest auf dem Boden bleiben lassen, so wie es ist. Das stimmt. Ich kann es auch lernen und möchte es auch.
Ja, ich habe einen Traum. Wenn die Zeit reif ist und die Energie beflügelnd wird, möchte ich ein Institut des Tees stiften. Ein Ort zwischen den Kulturen und Sprachen, das einzige Bindenglied ist der Tee.
Es wird ein Ort sein, eine Erweitung von Shui Tang – nicht eine glänzende Filiale aufzumachen, sondern ein konkretes Utopie, wo Tee und das Rund um den Tee vermittelt wird.

Tee – die Sprengkraft weiblicher Kleidung?

Am vergangenen Freitag wurde ich eingeladen bei dem Salongespräch von Ehrung der Preisträgerinnen des Gender Studies Forderpreis Zürich Hochschule der Künste.
Zwei Preisträgerinnen beschäftigen sich mit dem Thema Enthüllen Verhüllen. Deseree kam zu Shui Tang und fragte mich, ob ich es mitmachen würde. Ihr ausgezeichneter Film handelt sich um das Kleid am Teetisch. Tee befreite Frauen einst im Europa aus dem privaten Haus zur Öffentlichkeit. Das Kleid, das Sie zu diesem Tee-Anlass trugen war das Kleid, das von Korsett befreit wurde. Es war ihr Unterkleid! Wie hat der Tee diesen Emanzipationsprozess beigetragen? War der Tee, der Auslöser der weiblichen Sprengkraft?
Der andere ausgezeichnete Film „Hülle“ handelt sich um drei türkischen Immigrantinnen von drei Generationen in Deutschland. Ihr Gespräche finden häufig am Teetisch statt, wo türkischer Tee gerührt wird.
Es wäre doch super, wenn ich am Salontisch Tee zubereite, während des Salongespräch um die Hülle ging. Tee als Ferment zwischen Menschen kann so klar dargestellt werden.
Ich wurde sehr neugierig gemacht und sagte mit ganzem Herzen zu.

Am diesen Abend sassen nicht nur die intelligenten Frauen am Salontisch. Während ich Tee zubereitete, sassen zwei Kinder von 5 Jahre alt neben mir. Sie wollte einfach nicht weg gehen. Sie waren Engels.
Die Tochter von Desiree und ihr kleider Freund, sassen auch am Teetisch ohne Hocker. Sie sassen auf den Boden und verlangten immer den Tee. Sie folgte mir und brachte immer ganz brav den Tee zu ihren älteren Vorbilder. Ich verlangte ihr mit zwei Hände Teetasse zu tragen und zu servieren. Ohne ein Ton von Protest, sie folgte einfach meine Anweisung. Ich war zutiefst berührt. Der kleine Junge neben ihr, lächelte immer zum Tee. Er fragte, ob er es einmal lernen kann – „es sieht nicht so schwer aus, aber so schön.“ sagte er. Ich nickte.
Während die erwachsenen Frauen diskutieren über die Hülle und Enthüllen, über die Burka und Emanzen, trankten die zwei kleinen Engels neben mir den Tee und lächelten zum Himmel!
Link zu dem interessanten Film von Deseree Zappa, Tea for three & Three for tea.
(Das Teehaus, der Teegarten und das Teekleid als Reform, Avantgarde, Experiment)
Link zu dem Film von Maria Müller, „Hülle“.

Wie wäre es gebildet zu sein?

http://www.bkj-remscheid.de/fileadmin/pdf/Bieri.pdf

Bildung und Tee? Gibt es da etwas Gemiensames?
Oh… doch! Tee trinken ist ein Akt des Bildens – sich selbst bilden!
Wenn Du Tee gerne trinkst, nicht weil er schlank macht, gesund verspricht und weil es trendy ist, sondern weil er einem schmeckt!
Dann möchtest Du Deine Erlebnisse beschreiben, Deine Erfahrungen mit anderen austauschen und Dich ausdrücken. Du muss es reflektieren, was Du wahrnimmst. Ist es nicht ein Akt des Sich Bildens? Weil man Sich bilden will, interessiert man sich für Qualitäten und Hintergründe. Somit überschreitet man seine Erfahrungshorizont und die kulturelle Grenze! Ist es nicht der Schritt des sich Bildens?

In Shui Tang hoffe ich eine Möglichkeit zu finden und zu gestalten, dass Teefreunde sich gemeinsam bilden. Das ist ein langer Weg. Wir müssen einfach anfangen.
Diesen Artikel möchte ich gerne mit all Teefreunden teilen, die sich gerne bilden…

Bericht aus Tagesanzeiger wegen Japan Tee

Japan Tee.PDF
Japan Tee_1.PDF

Von Carola erhielt ich zwei Berichte über den japanischen Tee von der
Tagesanzeiger in letzen Tagen.

Viele Leute kamen zu Shui Tang und fragen nach dem Ersatz. In Shui Tang
existiert ein kleines Stock an der Ernte von 2010 aus Uji. Wenn ich den
Leute ähnlichen chinesischen grünen Tee empfehlen würde, würde ich einen
guten Guzhang Maojian aus Hunan zeigen. Dieser Tee kommt sehr ähnlich zu dem
Geschmack an Sencha.
Manche fragen mich, sollte man den chinesischen Sencha bevorzugen?
Ich lachte meistens.
Was einen guten japanischen Sencha ausmacht, ist nicht der Name, sondern neben dem Klima und dem Boden auch der Baumsorte und die Verarbeitung. Der Teebusch von Sencha und die Verarbeitung des Tees werden wohl in China nicht unbedingt so treu gehalten werden.
Wie ist der Sencha enstanden? Wie alt hat dieser Tee seine Geschichte?
Die Methode der Herstellung von Sencha sollte von Lu Yu erfunden werden. Es
sollte in der Ming Dynastie im 17. Jahrhundert durch einen buddhistischen
Meister nach Japan vermittelt werden. Im Moment existiert in China
Abhandlungen, die die Beziehung zwischen japanischen Sencha und der Teekult
von damaligen chinesischem Bildungdbürgertum behandeln. Beispiel siehe
http://www.lunwentianxia.com/product.sf.3261123.1/ Und auch Abhandlungen,
die über die schnelle technisierte Entwicklung des japansichen
Herstellungsmethode im Vergleich mit dem traditionellen chinesischen Grüntee
reflektieren, wie z. B. siehe
http://www.6lib.com/pdf/60FC8902590066137.pdf.

Es ist interessant zu beobachten, dass es genau solches Informationschaos bei dem chinesischen Teekreis existieren wie im Europa. Man dachte, Taiwan und China seien Teeheimat und solche Orientierungslosigkeit im Netz über das Thema Tee könnte vermieden werden. Aber die Demokratie im Netz, dass jeder einfach etwas los schreibt bevor man nachschlägt und jeder etwas schreiben kann, ist kulturübergreifend. Ich hatte zwar Informationen über die Entstehung des Senchas im Gedächtnis und stosse im Netz an unbekannten Geschichten. Sie sind mir recht fremd.

Geschmacksnotizen

Dimensionen_des_Geschmacks.pdf

Peter schrieb mir nach einem intensiven Abend in Diskussion von Geschmack.
Was ist denn ein Geschmack? Was ist der Mechanismus des Geschmacks – wie
lässt sich der Geschmack beschreiben? was macht der Geschmack in einer
Gruppe, ist es nicht ein Instrument der Macht? Was macht der Geschmack mit
uns?
Ich weiss nicht, was der Geschmack ist.
Weil ich es nicht ganz genau weiss, möchte ich gerne lernen.
Ausbilden können uns die anderen. Bilden können nur wir uns selbst – dies
macht der Autor „Nachtzug nach Lissabon“ uns ganz klar.
Ich habe viele Menschen in meinem Leben begegnet. Für mich hat der Mensch
mit Geschmack etwas mit Charisma zu tun. Ein Mensch, der den so genannten
Geschmack hat, reflektiert das, was er wahrnimmt. Insofern erlebt man ihn
bei einem Gespräch oder einem Augenkontakt inspirierenden Gedanke und
Klarheit. Sie faszinieren mich und ich freue mich auf die Nähe dieser
Ausstrahlung.
Als ich jung war, war ich ein Nagel, der von verschiedenen Magneten
angezogen wurden. Manchmal nach Osten manchmal nach Westen. Irgendwann
begriff ich, dass ich selbst ein Magnet werden kann. Wenn ein Magnet ein
anderes anzieht, entwickeln sie eine starke Anziehungskraft. Wenn viele
Magneten sich versammeln, kann diese Anziehungskraft vieles Möglichkeiten
entfalten und bewegen.
Wie wird man ein Magnet? Durch ständige Reflexionen, die einen immer klärt
und klärt bis man eine klare Richtung und Ressonanz besitzt, wo man sein
will.

Peter schickte mir diese Notizen, die ihn inspirierte und andere Menschen
weiter inspirieren können. Ich hoffe, wir finden viele Magneten zusammen!
Peter, vielen Dank und ich freue mich Dich auf diesen Weg zu treffen.

Verstrahlter Grüntee aus Shizuoka

Gestern kam die erste Kunde, die mir von diesem Bericht berichtet. Sie fragte mich, was meinst Du dazu?
„Der japanische Grüntee sei verstrahlt.“
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1165772

Was hätte ich denn zu sagen? Sollen wir doch besser über Gurke oder über Kachelmann reden?
Man erzählte mir, wie manche Händler den Preis des japanischen Grüntees über Nacht erhöht und wie der japanische Tee plötzlich verteufelt wird und die Bestellungen storniert wurden. Sencha, Gurke oder Kachelmann „vervielfältigen“ unseren Alltag! Also, Fujishima ist nicht die erste und letzte Story, die wir brauchen…

Eigentlich sollen wir uns doch selbst eine Frage stellen: „Was macht diese Geschichte mit mir? Panik, Zweifel oder Angst? Und wieso?“

Uebersetzung des Berichten in der Libertytimes am 10.05

台僑周孟霖出書 茶理哲學風靡歐洲

駐歐洲特派記者胡蕙寧/蘇黎世專訪報導
蘇黎士台灣茶館主人周孟霖因茶而異地聞名,最近更因為部落格裡的文章被瑞士出版商相中,集結成書以德文出版,書名正是《茶路上之葉──愛茶人的筆記》。德語區大報新蘇黎士報書評以「茶思茶史」為標題,推崇來自台灣的周孟霖是「蘇黎士茶專家」,說這本書是茶界經典之作,可以放在《茶經》和《倉岡天心茶書》同櫃的好作品。
周孟霖說,年前瑞士知名網路公司KAYWA知悉她對茶的熱愛,也鑒於歐洲人的茶知識有限,於是請她開闢有關茶的部落格,不知不覺中,她變成了很多愛茶人對茶的寄望。她是向陳煥堂老師學茶,認為茶本身藏有真理。如果人可以傾聽茶的細訴,茶和人有互動,茶會告訴你它的故事。
周孟霖說茶不騙人,人自騙人。茶禪一味,是可以被檢驗的。人若謙卑聆聽就可以發現茶同人生。她常想自己爺爺30年前常喝的醇重發酵鐵觀音,在這個快速淘汰又喜新厭舊的時代,是否已經被冷氣房用科技做出來的輕發酵高山茶取代?她就這樣把學茶的心得與對茶的體會轉化為文字,沒想到部落格的讀者越來越多,目前每日有約1500個造訪人次。周孟霖的新書不只關心茶,它還包含了茶對人生的啟示。在茶的世界裡沒有文化差異與國界衝突。愛茶的人不分國籍,在茶的道路上充滿著回家的感覺,不必再向外追尋什麼。

http://www.libertytimes.com.tw/2011/new/may/10/today-art5.htm

Ich versuche hier so einfach wie möglich diesen Text zu überstzen.

Das Teebuch von Taiwanerin Menglin Chou verbereitet die Philosohie des Tees in Europa
Jornalistin Hu, huining

Die Inhaberin von Shui Tang in Zürich Chou Menglin wurde wegen Tee in einem fremden Land bekannt. Neulich wurden die Artikeln von ihrem Blog von schweizer Verleger ausgelesen und als Buch in Sprache Deutsch veröffentlicht. Das Buch heisst: „Blätter vom Teeweg – Notitzen einer Teeliebhaberin“. Die grösste Zeitung des deutschen sprachigen Raum Neue Zürcher Zeitung hat eine Rezesion darüber geschrieben und bezeichnet es als eins der Tee-Klassikers neben „Das Buch vom Tee“ und „Cha Jing“ und Chou Menglin als Teeexpertin in Zürich.
Chou Menglin dankte in dem Interview für die anfängliche Unterstütung von Kaywa. Ohne die Entdeckung des Kaywas würde sie nicht auf die Idee kommen, ein Blog zu schreiben. Die Liebe zum Tee von Roger Fischer und die Wissensdurst nach Wissen des Tees in Europa machen das Teeblog Tee Erleben zu Hoffnungsträger des Tees. Sie fing an, ernsthaft Tee zu lernen, bei dem Lehrer Chen Huangtang. Er is überzeugt, dass es Wahrheiten im Tee stecken. Wenn Menschen bescheiden genug sind und zuhören können, wird Tee ihnen sehr viel von sich erzählen.
Menglin Chou sagt, Tee lügt nicht, aber der Mensch. Dass Tee und Zen einen Geschmack hat, kann einfach von Menschen behauptet werden, kann aber auch überprüft werden. Wenn Menschen bescheiden sein können, können im Tee viele Paralelle zum Leben entdecken. Sie denkt häufig nach, wie der Tee sich in dieser schnell lebigen Gesellschaft verändert. Vor 30 Jahren trank ihr Grossvater den stark fermentierten und richtig gerösteten Tie Guanyin. Ob dieser Tie Guanyin nicht von dem im klimatisierten Raum erzeugten leicht fermentierten Hochlandsoolong in diesem neuen Trend ersetzt wird? Somit hat sie ihre Gedanke und Reflexion durch die Begegnung mit dem Tee in die Worte transformiert und das Teeblog gewinnt immer mehr begeisterte Leser. Was das Buch von Chou Menglin beschäftigt, ist nicht nur mit Tee, sondern mit dem Dinge zwischen Tee und den Menschen. In der Welt des Tees existieren keine nationalen und kulturellen Grenzen. Es ist nur Liebe zum Tee. In diesem Weg des Tees herrscht das Gefühl des Heimwegs. Auf dem Heimweg ist man bei sich und sucht nichts mehr im Aussen.

Grüntee in Tokyo Times

Dank Alex erfahren wir ein wenig von der Ernte in der Nähe von Tokyo.
Vorhin bekam ich einen Anruf von Romeo. Er habe etwas gehört von der Messung der Radioaktivität in Tokyo und in Deutschland. Jemand seiner Bekanntenkreis habe die Messung an zwei Orten getätigt und stellte fest, dass die Werte in Deutschland höher sei als in Tokyo. Weshalb? Weil es nach dem Unfall in Tschernobyl gleich geregnet hat – in ganzem EUropa, während es in Japan gleich von Winde ans Meer getrieben wurde.
Also, es sei für ihn sicherer den frischen Sencha aus Japan zu trinken, als das deutsche Gemüse (natürlich auch das schweizer Gemüse) zu verzehren.

Tokyo Times

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Green tea harvest
Posted: 18 May 2011 04:40 PM PDT
Green tea plants aren’t an uncommon sight in some parts of Tokyo, and in nearby
Saitama Prefecture, there is an absolute abundance of them. Disappointingly
though, they don’t appear to have any scent. Or at least none that I’ve ever
noticed.
However, passing a tea field during what was presumably the year’s first harvest
(or ichiban cha), made for a completely different experience altogether. For
starters, the machine in use was a fairly interesting looking contraption, but
it was still nowhere near as surprising as the fragrance from the just-cut
leaves. A smell that was really quite startling — one of incredible, mentally
still reproducible, freshness.

Ein Bericht über Blätter vom Teeweg aus Taiwan

Heute kam ein Nachricht aus Taiwan, dass die grösste Zeitung Taiwans über das Buch „Blätter vom Teeweg“ berichtet hat.

Meine Familie waren sehr erfreut. Ich hatte zuvor gar keine Worte erzählt. Denn ich selbst wusste nicht, ob der Journalistin es auch ernst meinte. Also, ich freue mich für mich und für meine Familie…

2011-5-10

台僑周孟霖出書 茶理哲學風靡歐洲

駐歐洲特派記者胡蕙寧/蘇黎世專訪報導
蘇黎士台灣茶館主人周孟霖因茶而異地聞名,最近更因為部落格裡的文章被瑞士出版商相中,集結成書以德文出版,書名正是《茶路上之葉──愛茶人的筆記》。德語區大報新蘇黎士報書評以「茶思茶史」為標題,推崇來自台灣的周孟霖是「蘇黎士茶專家」,說這本書是茶界經典之作,可以放在《茶經》和《倉岡天心茶書》同櫃的好作品。
周孟霖說,年前瑞士知名網路公司KAYWA知悉她對茶的熱愛,也鑒於歐洲人的茶知識有限,於是請她開闢有關茶的部落格,不知不覺中,她變成了很多愛茶人對茶的寄望。她是向陳煥堂老師學茶,認為茶本身藏有真理。如果人可以傾聽茶的細訴,茶和人有互動,茶會告訴你它的故事。
周孟霖說茶不騙人,人自騙人。茶禪一味,是可以被檢驗的。人若謙卑聆聽就可以發現茶同人生。她常想自己爺爺30年前常喝的醇重發酵鐵觀音,在這個快速淘汰又喜新厭舊的時代,是否已經被冷氣房用科技做出來的輕發酵高山茶取代?她就這樣把學茶的心得與對茶的體會轉化為文字,沒想到部落格的讀者越來越多,目前每日有約1500個造訪人次。周孟霖的新書不只關心茶,它還包含了茶對人生的啟示。在茶的世界裡沒有文化差異與國界衝突。愛茶的人不分國籍,在茶的道路上充滿著回家的感覺,不必再向外追尋什麼。

http://www.libertytimes.com.tw/2011/new/may/10/today-art5.htm

Was ist ein Guifei Cha?

Ich habe bereits über Guifei geschrieben. Aber man fragt mich immer wieder, was für einen Tee dieser komische Name sein sollte!
Wie ist denn dieser Tee entstanden?
Guifei Cha ist entstanden durch die schwere Erdbeben 921 im 1999 (21.09.1999). In dieser Erdbeben wurde die wichtigen Teeanbaugebieten Taiwans schwer betroffen. Das Dorf Dongding erlitt schlimme Zerstörung. Nachdem die Teebauer sich wieder um ihre Teegärten kümmern konnten, stellten sie fest, dass der Garten bereits verwildet wurden und Teebäume wurden verheerenden von Insekten befallen.
In dieser Krise entschlossen viele Teebauer die Ernte trotzdem fortzusetzen und erzeugten den Tee nach der Tradition. So wurde der einstige Fancy Oolong aus dem Dongding Berg wieder erlebbar. Die Ehrgeiz der Teebauer aus den Dörfer Dongdings war natürlich nicht zu verleugnen. Sie benannten ihren Tee als Guifei Cha (Hofdame oder präzise gesagt die erste Nebenfrau des ehemaligen Kaisers – immerhin hochkarätig genug). Somit glaubten sie den Ruf von Oriental Beauty zu übertreffen!
Atongs (mein Teelehrer in Taiwan) eigene Kreation besondere Guifei Cha zu erzeugen bezeichnet er inzwischen als Miyum – Nachklang von Honig. Guifei Cha hat wunderbare Note von Nektar und Honig. Wenn der Guifei besonders gut ist, ist der Nachklang von Honig unglaublich fesselnd!