Yankuang Keramik und seine Schule 岩礦壺與他的門派

Ursprünglich waren die Yixing Kannenformen das „Vorbild“ von taiwaner Keramiker. Alle versuchen, den Geist dieser uralten Kunst und Tradition zu verstehen und seinen eigenen Stil zu entwickeln. Um den Unterschied zu Yixing hervorzuheben versuchen die Taiwaner Keramiker mit Gravur von Kalligraphie und Malerei seine Kannen zu perfektionieren. Aber der Gründer von Yankuang Schule, Gu Chuanzi war anders.

In Taiwan gab es eine alte Tradition, die Tonerde aus der vorhandenen Erde zu gewinnen. Das Wichtigste einer Kanne ist seine Ton. Wie kann man bestimmte Mineralien so mischen, dass sie mit der Tonerde zusammen zu einer Einheit werden kann und den Geschmack des Tees zum besten Ausdruck zu bringen? Er probierte es aus und geht durch die ganze Insel wandern, um Gesteine zu sammeln und experimentieren. Er fragte sich, „wollen wir das reproduzieren, was die alten Chinesen machen? Oder wollen wir unsere Taiwaner Kanne entwickeln?“

Was ist Taiwaner Teekanne? Wie sehen sie aus? Für ihn ist die From der Taiwaner Kanne der Ausdruck von Taiwaner einfachen Menschen – Bauer, die Menschen auf der Strasse oder die Leute, die unter dem Baum treffen und Tee trinken. Einfach, schlicht und ursprünglich. Auf der Oberfläche sollte die Vielfalt der Taiwaner Erde zur Sprache kommen: die Felsenformation, die Muster oder Schattierung der Gesteine und nachte Erde. Sein Stil bekam grosse Aufmerksamkeit. Neben den berühmten Yixing Kanne erntet sein Werk in ganzen chinesischen Kulturraum grossen Lob. Seine Kanne vermittelt dem Tee einen ausgezeichneten Geschmack und die Geschmeidigkeit des Aufgusses gibt dem Teeliebhaber viel Ruhe und Wohlbefinden. Eine Kanne, die funktional perfekt ist, und künstlerisch anerkannt. 2001 wurden seine Werke in Yingge Keramik Museum ausgestellt.

Er teilt sein Wissen mit Keramik Liebhaber. Lijiao ist seine direkte Schülerin. 2. Generation gehört sie an. Sein Mitstreiter Deng, Dingshou hat vor allen Schüler von TeeBauer in Nantou. Später bilden sie die südliche Yankuang-Schule. Bis heute hat diese Schule die dritte Generation Keramiker. Sie sind die sogenannte Nordschule. Bis heute spaziert Gu oft am Meer, in den Bergen, sammelt immer noch Gesteine und Inspiration. Seine Vorstellung von Taiwaner Kanne entwickelt sich immer noch. So wie das Leben, stets im Wandel.

Werke von 2. Generation Chang Gong. Man sieht den bäuerlichen Einfluss in der Gestaltung.

Aus diesem Hintergrund können wir verstehen, dass die Form und der Stil von Yankuang Keramik stark mit dem bäuerlichen Leben zusammenhängt. Das ist wohl auch der Grund, warum viele europäische Keramik Liebhaber zuerst keinen Zugang fand, aber später total verliebt sind. Diese Keramik hat etwas Unangepasstes, Ursprüngliches und Archaisches. Wenn man einmal darin ist, vertieft man sich in dieser Welt von geschmeidiger Erde, stolzen Gesteinen und natürlich und zugleich überraschenden Glasur!

Werke von 2. Generation Yu Zhengmin. Man sieht die Taiwaner Landschaft als Komponenten der Gestaltung sehr deutlich. Er nennt diese Serie,“Liebeserklärung für Taiwan“!

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