Die Reise eines zukünftigen Heldes II

Der Held im Gefängnis der gesellschaftlichen Unterdrückung (ich bin nicht sicher, ob er seinen Titel verändert hat. ich fände das Wort „Unterdrückung“ ist zu stark. Es braucht Mut das Wort zu nehmen.)

Es war einmal ein Junge, der nicht reden konnte, alle anderen in seiner Spielgruppe konnten reden, er nicht. Im Alter von 7 konnten alle reden und lesen, er konnte dies lesen. Sein Lehrer hat seine Eltern zum Gespräch aufgefordert und ihnen mitgeteilt, dass ihr Sohn gehen muss, denn er ist langsam, er ist nicht kreativ, er halte die Klasse davon ab sich zu verbessern. Die Eltern schickten ihn arbeiten. Er wurde von jeder Arbeitsstelle gefeuert. Alles was der Junge bis zu seinem 21. Lebensjahr kannte war Fehlschlag. Erfolg kannte er nicht. Doch er ist immer wieder aufgestanden, schlug fehl, aufgestanden, schlug fehl, bis er eines Tages entdeckt hat was er möchte, was ihn inspirierte. Er hatte einen Traum. Für diesen Traum arbeitete er immer bis spät in die Nacht. – Durch diesen Prozess musste er sich nicht mehr fragen; „Was wäre wenn?“ – Dieser Mann ist 1093 mal fehlgeschlagen, und hat nicht aufgehört. Fehlschlag war sein täglich Brot, sein Leben. Er wusste jedoch was er wollte und gab nicht auf bis er seinen Traum erfüllt hat.
Dieser Mann war Thomas Edison, Erfinder der Glühbirne
Ich möchte heute nicht über Thomas Edison an sich sprechen sondern über den Prozess des Erfolges, den er bewältigt hat, den Prozess, dem wir uns ab Tag 1 unseres Lebens widmen.
Wir, damit meine ich euch Mitschüler/innen, die wie ich auf dem Weg des Erwachsenwerdens sind, befinden uns in Mitten, wenn nicht teilweise am Anfang dieses Prozesses. Die Zeit der Absicherung durch die Eltern ist vorbei. Wir müssen selber Entscheide treffen und für diese auch noch gerade stehen. Immer mehr und mehr müssen wir uns die Frage stellen; „Wer bin ich eigentlich?“ – Wenn ihr dies noch nicht tut, dann empfehle ich euch das wärmstens, denn die Zeit läuft.
Zurück zu unserer Frage. Wer bin ich eigentlich? Was ist der Grund meines Daseins? Was möchte ich erreichen? – Sobald ihr euch diese Fragen stellt, werden viele von euch sich ein wenig unwohl fühlen, Witze darüber machen oder sogar einfach versuchen die Frage auszublenden und über euer Mittagessen nachzudenken.

Dies ist die Wirkung der Komfort-Zone, ein Phänomen, das meinen Thesen zufolge aus Gesellschaftlicher Unterdrückung entsteht also aus Erziehung, aus Angst vor Veränderung, schlussendlich aus Angst vor dem Fehlschlagen. Die Komfortzone ist ein Verhaltenszustand, eine Lebenseinstellung ohne Aussicht auf Veränderung und Risiko. – Nur wenn ihr aus diesem Stadium der Gleichgültigkeit heraustreten könnt, werdet ihr Wachstum und Fortschritt in euch selbst entdecken. Ich selbst bin ein sehr gutes Beispiel des Austretens aus der Komfortzone. Ich breche Regeln die ihr euch selbst aus Angst vorschreibt.
Wie ihr mich alle sicherlich kennt mache ich teilweise Sachen, sei es auf der Sozialen oder Persönlichen Ebene, die ihr euch nie getrauen würdet nachzumachen. Das muss doch ein sehr langweiliges Leben sein, das ihr da lebt. Versteht mich nicht falsch, dies sollte der Punkt für Humor in meiner Rede sein. Sehr aufdringlich, nicht wahr? Gut so.
Ich zitiere Joseph Campbell, ein Us-Amerikanischer Professor aus seinem Werk: Der Heros in tausend Gestalten.
„Jede Seele hat einen inneren Ruf, ein Verlangen des Herzens, die Komfortzone zu verlassen und sich auf ein Abenteuer zu begeben.“
Ja ihr habt recht, es braucht Mut, viel Mut aus dieser Zone raus zu kommen. Ich verrate euch wo ihr an eine gesunde Dosis Mut rankommt. Träumt wie Thomas Edison, träumt wie jedes Kleinkind davon träumt später einmal Astronaut, Feuerwehrmann oder Krankenschwester zu werden. – Der Traum an sich ist die Reise zur Verwirklichung, also habt den Mut umzusetzen was zu tiefst in eurem Herz verborgen liegt, denn dann wird die Illusion des Traumes zur Wirklichkeit werden.
Die Gesellschaft und vor allem die Erziehung spielt eine der grössten Rollen bei der Zerstörung von Träumen. Eltern erziehen ihre Kinder nach den Idealen von denen sie geprägt worden sind. Auf dem Weg des Erwachsenwerdens müssen wir uns ALLE von unseren Eltern emanzipieren. Alles was uns durch die Erziehung beigebracht wurde, wird von uns selbst hinterfragt und neu überprüft. Dieses Verfahren bietet uns dann die Einsicht, dass dieser Weg unser eigener ist und nicht der Weg des Anderen. (der Eltern, der Religion, der Freunde, der Medien)
Zum Schluss fordere ich euch jetzt auf eure Komfortzone zu verlassen. Brecht die Regeln, damit ihr neue Regeln kreieren könnt, die dann wieder von anderen gebrochen werden. Bezwingt eure Angst und befreit euch aus dem Gefängnis, oder bleibt stehen.
Die Hodgetwins, einer meiner Favoriten unter den Youtube-Channels würden jetzt sagen: „ DO WHATEVER THE FUCK YOU WANNA DO!“

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