Fremderfahrung eines Inspektor in Shui Tang

Shui Tang wurde kontrolliert.
Was wurde kontrolliert? Alles. Auch meine Garderobe!
Im Keller untersuchte der Beamter die Hygiene, meinen Packtisch und den Kühlschrank. Er war sehr überrascht, dass all meiner japanischen Tees dort aufbewahrt wurden. Ich war sehr stolz und sagte ihm, diese Art Tee aufzubewahren sei sehr professionel. Dann fasst er ein Wuliangshan Stapel an.Es war eine schöne Erfahrung, als der Polizist mir erzählte, dass er schon Mal im Fernsehen die Pu Er Tee-Geschichte gesehen hat.
Plötzlich fragte er mich: „Frau Chou, wissen Sie allen Lieferanten von Ihren Tees? Können Sie immer nachvollziehen, woher Ihre Tees kommen?“
„Wie bitte?“ ich war sehr überrascht von dieser Frage.
„Angenommen, irgendein Tee hat Probleme. Können Sie wissen, von wo dieser Tee her kommt?“
„Ja, natürlich! Das ist mein Beruf!“ meine Augen waren ganz ganz gross.
„Ich meine, haben SIe alles schriftlich?“
„Muss es so sein?“ ich zeigte meinen Kopf; „ich habe alles in meinen Kopf. Natürlich muss ich wissen, wie mein Tee gemacht ist und woher sie kommen! Meine Kunde wollen ja auch wissen.“
„Wissen Sie alle Lieferanten von IHnen!“
„Klar.“ Irgendwie verstehe ich es nicht ganz, ist es illegal wenn ich alles weiss und es nicht in meinen Computer tippe, sondern in meinen Kopf? „Wie kann das sein, dass ich nicht weiss, woher meine Tees kommen? Wissen Sie, mein Laden ist zu klein und ich habe nur so viele Tees, die ich weiss.“
Der Polizist scheint ein bisschen zu begreifen, dass Menglin ein bisschen anders ist und Shui Tang eine Nummer zu klein ist für das moderne Logistic-System.“
„Ist es illegal, was ich mache? Ist es illegal, dass ich kein Papier mache und meinen Laden so klein zu halten?“
„Gesetzlich ist es nichts geregelt.“ antwortete er.
Also, es ist legal, was ich mache – in meinem Kopf zu behalten anstatt in dem Computer zu tippen und in Cloud zu speichern – damit Hacker oder Troianer es findet.
Dann gingen wir nach Oben. Das Troilette… „Benutzen nur Sie und Ihr Personal das Troilette?“
„Ja, klar.“ich nickte ganz fleissig meinen Kopf.
Was ich nicht gesagt habe, ist dass ich ein Humanist bin. Ich werde niemals das Wasserlassen- Menschenrecht anderer Menschen verweigern.
Dann kam die Garderobe… Es hingen Kleider, Troilettepapier, vorbereiteten Tragtaschen und Weinflaschen auf den Boden… Der Polizist überlegte sich – ich lächelte ihn freundlich an – „also, diese Garderobe ist ein bisschen…“
„Ja, ich weiss. Unschweizerisch.“ ich lachte.
Er lachte auch zurück.
Heute bekam ich einen Brief. Es sei alles in Ordnung.
Also, ich darf weiter Shui Tang so führen, wie kein Schweizer – mit weniger Papier und eine komische Garderobe.

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